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Verfasst: 20 Apr 2007, 11:59
von Kultgrieche
Sportsfreund hat geschrieben:[ich verstehe den Unmut deiner Ehefrau aber...
Sie soll sich vorstellen- sie wäre eine Georgierin oder Tschetschenin und würde versuchen als Lehrerin für Russich
irgendwo Mitten in Russland zu arbeiten.
Glaubst Du sie hätte in dem Fall bessere Chansen als in Deutschland Deutsch zu unterrichten? Wer in Russland würde sich eine Lehrerin für Russisch mit einem kaukasichen Akzent wünschen?
Ich stelle mich jetzt dumm-naiv: Eine Tschetschenin ist doch eine russische Staatsbürgerin, warum sollte man ihr das Unterrichten in Russland verbieten? Russisch gehört doch auch in Tschetschenien zum Schulkanon dazu, von der ersten Klasse an.
Ob es in Russland besser bei solchen Grrenzfällen läuft, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Und vor westlich-ausgeprägten reflexartigen Vorverurteilungen russischer Verhältnisse sehe ich lieber ab.

Verfasst: 20 Apr 2007, 15:21
von manuchka
Kultgrieche, es ging um den kaukasischen Akzent der tschetschenischen Staatsbürgerin der Russischen Föderation, der evtl. Schwierigkeiten machen würde. So wie eine "richtige" Bayerin in Norddeutschland als Deutschlehrerin vielleicht auch anecken täte. Oder eine Sächsin in Bayern :D (Ich hatte da zwar keine Probleme, aber ich sprech auch keinen Dialekt und bin keine Deutschlehrerin)

Verfasst: 20 Apr 2007, 15:24
von Sportsfreund
Kultgrieche hat geschrieben:Eine Tschetschenin ist doch eine russische Staatsbürgerin,
warum sollte man ihr das Unterrichten in Russland verbieten?
Russisch gehört doch auch in Tschetschenien zum Schulkanon dazu, von der ersten Klasse an.
Ob es in Russland besser bei solchen Grrenzfällen läuft,
kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen.
Und vor westlich-ausgeprägten reflexartigen Vorverurteilungen russischer
Verhältnisse sehe ich lieber ab.

das Nörgeln- die Schwaben/Sachsen, die können kaum richtig Deutsch...
Wollt Ihr für Eure Kinder in Berlin oder Hamburg eine Lehrerin aus Stuttgart oder Leipzig?
Sie sind doch auch deutsche Staatsangehörige...

Ich bin auch deutscher Bürger, die Frau des Kulturgriechen auch, nehme ich an...
Was hat die Staatsangehörigkeit, der Pass mit der Eigenschaft da oder hier
dies oder das zu tun?

früher in der UdSSR waren Georgier die gleichen Bürger wie alle anderen.
(mindestens auf dem Papier, auf dem die Verfassung gedruckt wurde)
Nur wenn da und hier eine andere (als Russich) Sprache gesprochen wird,
darf man erwarten, dass Menschen aus der Gegend mit Akzent sprechen.

In Tschetschenien ob früher oder heute spricht man auch kein akzentfreies Russisch,
weil Menschen dort noch Tschetschenisch untereinander reden und es färbt die Sprache...
eben wie die Dialekte bei Schwaben oder Sachsen

Re: Das ist wirklich so

Verfasst: 20 Apr 2007, 17:23
von papasha
Kultgrieche hat geschrieben:
Vladislav hat geschrieben:Das geht so auf dem Sack !!!! [frust]
Am meisten geht meiner Frau auf ihren nicht-vorhandenen Sack, dass sie immer wieder von Deutschen als erstes auf russische Alltagspolitik angesprochen wird "Was sagst du zu Politkovskaja?", "Findest du auch, dass der Kremel Litvinenko ermordet hat?", "Schlimm, wie die Polizisten die Demonstranten verprügelt haben"... Wieso muss sie immer solche Treffen/Gespräche aus der Position der Verteidigung beginnen? Demnächst will sie bei solchen Gesprächen in die Offensive gehen "Schlimm, wie in Deutschland asoziale Typen Babys ermorden und in Kühklschränke packen", "Hälst du alle deutschen Politiker für Nazis? Schlimm, was dieser Oettinger sagt..". Manchen kann man nur mit plumper Keule kommen.
kenn ick, ist schrecklich. am besten sind aber diejenigen, die folgendermassen beginnen: aber im Spiegel hab ich neulich gelesen...

Verfasst: 20 Apr 2007, 17:39
von Kultgrieche
Sportsfreund hat geschrieben:Ich bin auch deutscher Bürger, die Frau des Kulturgriechen auch, nehme ich an...
Nein, sie ist ausschließlich russische Staatsbürgerin und will es auch trotz Aussicht auf Verbeamtung, die ihr manges deutschen Passes verwehrt ist, auch bleiben. Könnte jederzeit die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, aber dann müsste sie die russische aufgeben, Visum etc. etc.

Verfasst: 21 Apr 2007, 03:32
von Zeppelin
Kultgrieche hat geschrieben:...dass ich als Deutscher meine Frau als Russin frage, wie denn nun jetzt das eine oder andere Wort auf Deutsch geschrieben wird. Ein wenig gaga ist das ja schon...
Kommt mir irgendwie bekannt vor. :D -Abgesehen davon, dass meine Frau keine Russin ist, aber eben russ. StA ...
Doch den Spaß ist es wert.

Folgendes ebenfalls:
Kultgrieche hat geschrieben:Nein, sie ist ausschließlich russische Staatsbürgerin und will es auch trotz Aussicht auf Verbeamtung, die ihr manges deutschen Passes verwehrt ist, auch bleiben. Könnte jederzeit die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, aber dann müsste sie die russische aufgeben, Visum etc. etc.
Jepp...


Zeppelin

Ei oder Henne

Verfasst: 01 Mai 2007, 17:24
von Hero 1964
Eigentlich habt Ihr alle irgendwie recht...im uebrigen ist das ein sehr schwieriges sozial-politsches Thema. Und was war zuerst...das ei oder die Henne???? Nun ja geht man weit zurueck, entstand nur durch harte Arbeit mit den Händen das erst Geld, das dann speater von pseudo-klugen Leuten (Bank) verwaltet (benutz) wurde. Hart verdiendtes Geld wurde (wie eh und je) zu niedrigst Zinsen angelegt, wo bei die Verwalter (Bänker) seit eh und je das hart verdiente Geld anderer Leute benutzen um auf dem Kapitalweltmark hohe Zinsen (bis zu 18%p.a. und mehr) zu erwirtschaften, diese Moeglichkeit Ihren Kunden jedoch nicht ermoeglichen. Heut zu Tage kann man froh sein wenn eine Privatperson 4-8% Zinsen p.a. fuer sein eigenes Geld von einer Bank bekommt (ob Sparbuch oder LV oder sonst.)....wo bleibt der Rest?????
Meiner Meinung nach sind Banken (ohne deren Angestellten jetzt auf den Schlipps zu treten) die groessten Geldvernichtungsmaschinen und bringen dem Sozialsysthem NIX....Leute es gibt bessere Moeglichkeiten!!!!
Aber kommen wir auf den Ursprung zurueck...das mit Ei und Henne......wer wes das schon.

Re: Ei oder Henne

Verfasst: 02 Mai 2007, 14:16
von papasha
Hero 1964 hat geschrieben:Eigentlich habt Ihr alle irgendwie recht...im uebrigen ist das ein sehr schwieriges sozial-politsches Thema. Und was war zuerst...das ei oder die Henne???? Nun ja geht man weit zurueck, entstand nur durch harte Arbeit mit den Händen das erst Geld, das dann speater von pseudo-klugen Leuten (Bank) verwaltet (benutz) wurde. Hart verdiendtes Geld wurde (wie eh und je) zu niedrigst Zinsen angelegt, wo bei die Verwalter (Bänker) seit eh und je das hart verdiente Geld anderer Leute benutzen um auf dem Kapitalweltmark hohe Zinsen (bis zu 18%p.a. und mehr) zu erwirtschaften, diese Moeglichkeit Ihren Kunden jedoch nicht ermoeglichen.
und deshalb kann man sie auch nicht als "pseudo-kluge Leute (Bank)", da sie wssen, wie man das geld vermehrt, ohne sich die hände schmutzig zu machen. was ist wohl klüger? schön im warmen büro seiner arbeit nachgehen oder sich den buckel krumm malochen?

Verfasst: 02 Mai 2007, 14:19
von Dietrich
Nein, die einzigen "ehrlichen Arbeiter" sind die, die sich die Haende schmutzig machen und bei denen am Ende irgendwas physikalisch Greifbares hinten rauskommt.

Aus diesem Grund muessen auch diese Leute unbedingt die Macht im Staat innehaben. Und nicht die, deren Staerken eher im Analysieren, Denken und Organisieren liegen.

....und ich dachte diese Idee haette sich mittlerweile erledigt?

Dietrich

Verfasst: 02 Mai 2007, 17:26
von manuchka
Dietrich, ich musste ein bisschen lachen... bei allen Leuten kommt doch am Ende irgendetwas physikalisch Greifbares hinten raus... bei machen mehr, bei manchen weniger... :D :D :D :P :wink: