Tierschutz in Russland
- bella_b33
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Re: Tierschutz in Russland
Viele streunende Hunde können aber mit dem Begriff "spielen" nichts anfangen, da die Angst immer mit von der Partie ist. Versuch mal bei nem Streuner(wir haben 4-7 Stück ums Haus herumschwirren, ganz lieb aber halt Streuner) einen Stock oder irgendwas zu werfen, der duckt sich ab und sucht das weite. Selbst ein Onkel von mir in DE hat einen misshandelten Hund aus dem Tierheim, mit dem kann man nach 1,5Jahren Zuneigung noch kein Quäntchen weit spielen. Ich glaub einige Hunde sind von ihren Erfahrungen her fürs Leben geprägt und lassen sich nicht einfach wieder auf Familientier trimmen.
Ich bin auch mit keiner Ader Tierschützer ich bin auch nichtmal Hundefan, von daher gibts für mich gegen streunende Hunde nur eine wirtschaftliche Alternative......, die Tiere vermehren sich da draussen unkontrolliert, irgendwie muss man da mal gegen vorgehen finde ich!
Gruß
Silvio
Ich bin auch mit keiner Ader Tierschützer ich bin auch nichtmal Hundefan, von daher gibts für mich gegen streunende Hunde nur eine wirtschaftliche Alternative......, die Tiere vermehren sich da draussen unkontrolliert, irgendwie muss man da mal gegen vorgehen finde ich!
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
-
Marlies1
Re: Tierschutz in Russland
Im Grunde gibt es nur eine Möglichkeit das Elend der Strassentiere zu beenden, nämlich Neuter and Release (Kastration und Wiederfreilassung an den Plätzen, an denen sie "eingesammelt" wurden).
Vergiftungsaktionen, Tötungsstationen etc. helfen überhaupt nicht. Darüber gibt es inzwischen genügend Studien. Denn die unkontrollierte Vermehrung ist einfach enorm.
Leider sind viele Länder dazu nicht bereit und wenn, dann wird es nicht richtig umgesetzt. Das sieht man jetzt an der Türkei, die seit 2004 ein hervorragendes Tierschutzgesetz hat. Aber eben nicht richtig umgesetzt. Die kastrierten Tiere werden irgendwo in die Wildnis gekarrt, wo sie nichts zum Überleben finden. Das ist zudem rausgeschmissenes Geld, denn an die frei gewordenen Plätze rücken wieder unkastrierte Hunde nach.
Das Neuter and Release - Programm wurde sogar von der EU mit viel Geld unterstützt, u.a. mit Impfungen gegen Tollwut, aber mal Tacheles reden ist ja nicht.
Richtig umgesetzt, würde die Streunerproblematik in ein paar Jahren sehr viel anders aussehen.
Vergiftungsaktionen, Tötungsstationen etc. helfen überhaupt nicht. Darüber gibt es inzwischen genügend Studien. Denn die unkontrollierte Vermehrung ist einfach enorm.
Leider sind viele Länder dazu nicht bereit und wenn, dann wird es nicht richtig umgesetzt. Das sieht man jetzt an der Türkei, die seit 2004 ein hervorragendes Tierschutzgesetz hat. Aber eben nicht richtig umgesetzt. Die kastrierten Tiere werden irgendwo in die Wildnis gekarrt, wo sie nichts zum Überleben finden. Das ist zudem rausgeschmissenes Geld, denn an die frei gewordenen Plätze rücken wieder unkastrierte Hunde nach.
Das Neuter and Release - Programm wurde sogar von der EU mit viel Geld unterstützt, u.a. mit Impfungen gegen Tollwut, aber mal Tacheles reden ist ja nicht.
Richtig umgesetzt, würde die Streunerproblematik in ein paar Jahren sehr viel anders aussehen.
- bella_b33
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Re: Tierschutz in Russland
Dann ist es bei der Kastration im Grunde genauso, denn ob man das Tier tötet oder kastriert: Es kann sich nichtmehr vermehren, also gleicher EndeffektVergiftungsaktionen, Tötungsstationen etc. helfen überhaupt nicht. Darüber gibt es inzwischen genügend Studien. Denn die unkontrollierte Vermehrung ist einfach enorm.
Sicher gibt es auch Streuner, die wieder "resozialisierbar" sind. aber leider auch viele denen die Freude am Leben nicht wieder zurückkommt und welche dann auch vielleicht mit Menschen nicht mehr so gut können
Gruß
Silvio
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Re: Tierschutz in Russland
Anscheinend nicht ganz.bella_b33 hat geschrieben:Dann ist es bei der Kastration im Grunde genauso, denn ob man das Tier tötet oder kastriert: Es kann sich nichtmehr vermehren, also gleicher EndeffektVergiftungsaktionen, Tötungsstationen etc. helfen überhaupt nicht. Darüber gibt es inzwischen genügend Studien. Denn die unkontrollierte Vermehrung ist einfach enorm.
Dieses Nachrücken wird beim Kastrieren vermieden, beim Töten oder bei einer Überführung in ein anderes Land nicht. Was ja ein weiteres Argument gegen den Tiertourismus ist.Marlies1 hat geschrieben:Aber eben nicht richtig umgesetzt. Die kastrierten Tiere werden irgendwo in die Wildnis gekarrt, wo sie nichts zum Überleben finden. Das ist zudem rausgeschmissenes Geld, denn an die frei gewordenen Plätze rücken wieder unkastrierte Hunde nach.
- Zejtnot
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Re: Tierschutz in Russland
Ich persönlich würde Tierschützer nie beschimpfen - hier hat ja auch anfangs niemand über den Thread geschimpft. Dann kam aber eine Beschimpfung der Initiatorin des Taskes, dass uns ja wohl allen der Tierschutz egal wäre. Und sorry, das will ich so nicht stehen lassen. (Ich halte Tierschutz wie schon gesagt für sehr wichtig.)Marlies1 hat geschrieben:Ja, ich bezeichne mich als Tierschützer, aber genauso versuche ich Menschen zu helfen, egal wo.
Es wird in Foren fast nie etwas bei jemandem hinterfragt, sondern immer gleich um sich geschlagen und die eigene Meinung vehement vertreten.
Nach dieser Logik: Aber irgendwann stirbt das kastrierte Tier und dann rückt trotzdem ein anders nach.lixil hat geschrieben:Dieses Nachrücken wird beim Kastrieren vermieden, beim Töten oder bei einer Überführung in ein anderes Land nicht.
Wäre Nachrücken der Hintergrund des Problems, hätten wir in Deutschland genausoviele Straßenhunde wie in Russland oder Straßenkatzen wie in der Türkei.
Re: Tierschutz in Russland
Ich denke man geht davon aus, dass der überwiegende Teil der Tiere kastriert wird. Und wenn so gut wie alle Tiere kastriert sind, dann kann auch keiner Nachrücken. Denn schließlich müssen die Nachrücker ja auch erstmal gezeugt werden.Zejtnot hat geschrieben:Nach dieser Logik: Aber irgendwann stirbt das kastrierte Tier und dann rückt trotzdem ein anders nach.lixil hat geschrieben:Dieses Nachrücken wird beim Kastrieren vermieden, beim Töten oder bei einer Überführung in ein anderes Land nicht.
Wenn aber ein Tier einfach umgesiedelt wird, dann rücken da halt die Nachkommen der noch nicht kastrierten Tiere nach. So verstehe ich die Theorie.
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Re: Tierschutz in Russland
die Kinderschänder sollen ja jetzt in Russland auch kastriert werden. Vielleicht kann man das in einem Aufwasch machen...............
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nataliagracheva
Re: Tierschutz in Russland
Sie haben doch Thema aufgemacht, frage mich warum? was sollen die belanglose Diskussionen hier?
- Spätzleskosake
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Re: Tierschutz in Russland
ich bin für Tierschutz, nur muß alles irgendwo noch auf dem Boden bleiben. Wenn ich eines nicht leiden kann, dann sind es militante Tierschützer, bei denen an erster Stelle das Tier und dann der Mensch steht.nataliagracheva hat geschrieben:Sie haben doch Thema aufgemacht, frage mich warum? was sollen die belanglose Diskussionen hier?
