Re: Gastfreundschaft in Russland und in Deutschland
Verfasst: 30 Mär 2010, 12:21
Ich kann eigentlich keine gravierenden Unterschiede zwischen Partys in eher russischer oder eher deutscher Umgebung ausmachen, was die Gastfreundschaft betrifft.
Auch die Formen, in denen sie 'ausgetragen' werden, sind in beiden Kulturen m.E. annähernd gleichverteilt: Mutters 50. wird man vermutlich eher an der familiären Tafel begehen, während das Examen unter Studenten sicher etwas weniger organisiert gefeiert wird.
Ist natürlich auch alles eine Frage des sozialen Milieus.
Persönlich finde ich es eigentlich am schönsten, wenn Gastgeber und Gäste sich gemeinsam an der Zubereitung der Speisen - sowie auch später an der Beseitigung des Chaos' - beteiligen.
Da unterscheiden sich die Grillpartys, die ich erlebt habe kaum; ebenso wenig wie in house partys.
Man macht halt das Beste aus den verfügbaren räumlichen und sonstigen Ressourcen, spricht sich vorher ab, wer was beisteuert und verbringt dann gemeinsam einen schönen Abend.
Kann sein, dass es unter Russen nicht ganz so verbreitet ist, dass Gäste ihrerseits Speisen und Getränke beizusteuern. Womöglich wollen sie die Gastgeber nicht beleidigen. Aber das gleicht sich dann wohl aus, indem jeder aus dem Freundes-/Familienkreis mal an der Reihe ist.
Ich persönlich finde es weniger schön, wenn die ganze Party nahezu ohne die Hauptperson abläuft, weil diese die ganze Zeit in der Küche oder mit sonstigen logistischen Fragen befasst ist.
Eine wirklich gute Party wird m.M. am besten von nahe stehenden Angehörigen/Freunden vorbereitet und organisiert. Dann braucht der Gastgeber / die Gastgeberin nur noch für einige wenige highlights zum 'Beweis' seiner/ihrer Gastfreundschaft zu sorgen, kann aber auch den Anlass - der ja eigentlich ihr / ihm gebührt - feierlich genießen bzw. sich feiern lassen.
Partys, bei denen Gäste nur kommen, um sich kostenlos durchzufuttern, durchzusaufen und hinterher ein endloses Chaos zu hinterlassen, finde ich grauenhaft.
Doch sowas kenne ich aus persönlichem Erleben kaum.
Auch die Formen, in denen sie 'ausgetragen' werden, sind in beiden Kulturen m.E. annähernd gleichverteilt: Mutters 50. wird man vermutlich eher an der familiären Tafel begehen, während das Examen unter Studenten sicher etwas weniger organisiert gefeiert wird.
Ist natürlich auch alles eine Frage des sozialen Milieus.
Persönlich finde ich es eigentlich am schönsten, wenn Gastgeber und Gäste sich gemeinsam an der Zubereitung der Speisen - sowie auch später an der Beseitigung des Chaos' - beteiligen.
Da unterscheiden sich die Grillpartys, die ich erlebt habe kaum; ebenso wenig wie in house partys.
Man macht halt das Beste aus den verfügbaren räumlichen und sonstigen Ressourcen, spricht sich vorher ab, wer was beisteuert und verbringt dann gemeinsam einen schönen Abend.
Kann sein, dass es unter Russen nicht ganz so verbreitet ist, dass Gäste ihrerseits Speisen und Getränke beizusteuern. Womöglich wollen sie die Gastgeber nicht beleidigen. Aber das gleicht sich dann wohl aus, indem jeder aus dem Freundes-/Familienkreis mal an der Reihe ist.
Ich persönlich finde es weniger schön, wenn die ganze Party nahezu ohne die Hauptperson abläuft, weil diese die ganze Zeit in der Küche oder mit sonstigen logistischen Fragen befasst ist.
Eine wirklich gute Party wird m.M. am besten von nahe stehenden Angehörigen/Freunden vorbereitet und organisiert. Dann braucht der Gastgeber / die Gastgeberin nur noch für einige wenige highlights zum 'Beweis' seiner/ihrer Gastfreundschaft zu sorgen, kann aber auch den Anlass - der ja eigentlich ihr / ihm gebührt - feierlich genießen bzw. sich feiern lassen.
Partys, bei denen Gäste nur kommen, um sich kostenlos durchzufuttern, durchzusaufen und hinterher ein endloses Chaos zu hinterlassen, finde ich grauenhaft.
Doch sowas kenne ich aus persönlichem Erleben kaum.