Re: Homos in der Gesellschaft
Verfasst: 20 Nov 2014, 15:19
Ich will nicht wissen, wieviele Heterosexuelle, mit perversesten Neigungen und Vorlieben, Kinder erziehen.
Russland-Forum des ehemaligen Portals aktuell.ru
https://www.russland-aktuell.net/
Mist, schon wieder so ein Beitrag von Dir, den ich fast gar nicht kritisieren und sogar im großen und ganzen unterschreiben würde.Berlino10 hat geschrieben:Hier werden weit verbreitete Vorurteile geritten, dass Homosexualität durch Erziehung, Erfahrung entsteht ...
Addiert man dann noch die (Russischen) Vorstellungen dazu, dass Homosexualität zumindest gesellschaftlich schädlich sei - was immer begründet wird, dass Homosexuelle keine Kinder bekommen - ...
dann bekommt man am Ende raus, dass man Kinder vor Homosexuellen schützen muss, zum eigenen und gesellschaftlichen Wohl ...
Nun, wissenschaftlich ist es sicher bestätigt, dass Homosexualität nicht zu 100%, aber zu einem grossen Teil genetisch, veranlagt ist ...
Aus einer homosexuellen Beziehung oder durch offene, tolerante Erziehung, Erfahrungen erwachsen aber nicht überdurchschnittlich auch homosexuelle Kinder,
höchstens werden diese Kinder ermutigt, ihre Veranlagungen später auch auszuleben ... worin ich zum Kindes- und Menschenwohl nichts Schlechtes finden kann,
besser jedenfalls als dass diese ihre Veranlagungen aufgrund Diskriminierung und Repressionen unterdrücken (müssen).
Und gesellschaftlich, demographisch haben wir ganz andere Probleme als 1-2% Homosexuelle, nämlich dass auch bei uns immer weniger Kinder geboren werden,
durch wirtschaftliche Probleme, das neoliberal wachsende Prekariat, aber auch durch gesellschaftlich geförderten Egoismus ...
Hauptsache, sie ziehen ihre Kinder da nicht mit rein.....Jochen hat geschrieben:Ich will nicht wissen, wieviele Heterosexuelle, mit perversesten Neigungen und Vorlieben, Kinder erziehen.
Ach, ich glaube schon, dass wir gar nicht so wenig Werte gemeinsam haben ...Dietrich hat geschrieben:Mist, schon wieder so ein Beitrag von Dir, den ich fast gar nicht kritisieren und sogar im großen und ganzen unterschreiben würde.
...naja, im Zweifelsfall können wir uns ja über den letzten Halbsatz noch in die Köppe kriegen, wenn uns die Harmonie hier unheimlich wird ;-)
hmmm, einigen Wir uns dann auf naiv, ok?Kinder sind ja nicht dumm.
Wie soll es denn, wenn dem Kind eine intakte Familie vorgegaukelt wird? Durch die beiden Mamis/Papis wird es in seinem Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung manipuliert. Das es sich nicht positiv auf die Identitätsbildung auswirkt, sollte doch einem klar sein!?Wenn es das Kind bedauern möchte, dass es nur zwei Mütter hat, so kann es das ja dennoch.
Du bringst gerade etwas durcheinander.Meine Söhne haben zwar einen Papa, aber der mag kein Fussball spielen. Und sie finden das sogar schade, obwohl wir eine intakte Familie sind.
Dort findet keine Manipulation im Ursprung des Kindes statt. Das Kind weiß/lernt, dass es von einer Mama und Papa kommt und nicht von Mama und Mami.Das ist doch bei Kindern, wo die Eltern mit neuen Partnern zusammenleben nicht anders: Dort wird für das Kind auch oft der Anschein erweckt, dass es in einer normalen intakten Familie ist.
Strenggenommen JA, aber es bezog sich auch mehr auf Singlemütter. Dennoch gebe Ich Dir Recht, dass auch dabei der Stiefvater als der biologische vorgetäuscht wird (allerdings ist die natürliche Vaterentbehrung im Gegensatz zur Homobeziehung nicht gegeben)Hat es deswegen etwa keine Möglichkeit zum Bedauern, dass es eben doch nur der Stiefvater ist und der natürliche Vater in einem anderen Stadtviertel lebt?
Studien belegen nun mal das Gegenteil und dass die Tatsachen eher gegen diese "Regenbogenfamilien" sprechen (höherer Drogenkonsum, HIV-Infektion, Suizid, etc.).Es sollte doch darum gehen, dass die Eltern ein Vorbild für ein friedliches Zuhause, gutes Miteinander, gute Sitten, etc. sind - das alles kann auch ein lesbisches oder schwules Elternpaar erfüllen. (Und genau das wird ja auch vor einer Adoption geprüft, wie Berlino ausführlich erläutert hatte.)
Wenn es so wichtig ist, hättest Du etwas dagegen, wenn das Kind dann bspw. in eine Familie kommt, wo die sexuelle Ausrichtung ebenfalls nicht traditionell ist, aber dennoch alle anderen Maßstäbe, wie bei einer Homo-Fam. gegeben sind, z.B. Zoophilie-Betroffene?Und das ist doch, was für ein Kind wichtig ist.
http://familieslg.org/_comun/bibliograf ... y_2001.pdfHier werden weit verbreitete Vorurteile geritten, dass Homosexualität durch Erziehung, Erfahrung entsteht
Ich hätte eine andere Begründung gewählt.Addiert man dann noch die (Russischen) Vorstellungen dazu, dass Homosexualität zumindest gesellschaftlich schädlich sei - was immer begründet wird, dass Homosexuelle keine Kinder bekommen
Lieber VOR ihnen schützen.dann bekommt man am Ende raus, dass man Kinder vor Homosexuellen schützen muss, zum eigenen und gesellschaftlichen Wohl
Siehe 2.Link oder ggf. eine entsprechende Quelle nachliefern.Nun, wissenschaftlich ist es sicher bestätigt, dass Homosexualität nicht zu 100%, aber zu einem grossen Teil genetisch, veranlagt ist ...
Definiere mal bitte "perverse Neigungen"! Bitte beachte dabei, ob es nicht auch auf Homo-Partnerschaften trifft (Dildo-Sammlungen, Literweise Gleitgel-Tuben, etc.)Ich will nicht wissen, wieviele Heterosexuelle, mit perversesten Neigungen und Vorlieben, Kinder erziehen.
Es freut mich. Allerdings kann man nicht von Einzelfällen pauschalisieren.Ich war letztens bei lesbischen Freundinnen mit Kind zu Besuch:
Etwas, was man nicht sieht, heißt nicht, dass es nicht gibt.Keine Dildo-Sammlung, keine literweise Gleitgel-Tuben, etc.
Was soll denn diese Unterstellung?Jene gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, welche sich Kinder wünschen, sind eben genau nicht die Medien-Tunten, welche Dir offensichtlich aus Funk und Fernsehen bekannt sind.
Das hat nichts mit der Erziehung zu tun, sondern mit der Identitätsbildung des Kindes. Dazu hab Ich mich aber schon hinreichend und oft genug geäußert.Dem Kind aus der mir bekannten Partnerschaft wird auch nicht vorgegaugelt, es wäre durch einen Geschlechtsakt zwischen Mama und Mutti entstanden.
Dann würdest Du auch nichts dagegen haben, wenn bspw. ein erwachsener Mann (Pädophiler) eine Beziehung mit einer Minderjährigen eingeht und diese Beiden ebenfalls einen Kinderwunsch hätten?Es wäre übrigens genauso absurd, wenn wir aus den sexuellen Vorlieben von heterosexuellen Paaren die Berechtigung für das Kinderkriegen ableiten würden.
Mir persönlich ist es egal wer WAS sich anschaut. Von mir aus kann sich einer anschauen, wie man ihm die Klötten an die Wand nagelt oder er es sich von nem Esel besorgt.Ich will hier niemandem etwas unterstellen, aber ich meine 90 % der hier aktiven männlichen Forumsteilnehmer haben schon mal bei Youporn Dinge angeschaut, die ganz bestimmt nicht für die Entwicklung der Kinder nützlich wären. Und? Sind/wären sie deswegen schlechte Väter?
Nein, natürlich ist pädophil nochmals ein ganz anderes Register. Keine Frage, dagegen wäre ich in jedem Fall. Aber wir sind uns ja einig, dass sich nicht jeder heterosexuelle Mann an kleinen Mädels und jeder homosexuelle Mann an kleinen Jungs vergreift.Haya hat geschrieben:Dann würdest Du auch nichts dagegen haben, wenn bspw. ein erwachsener Mann (Pädophiler) eine Beziehung mit einer Minderjährigen eingeht und diese Beiden ebenfalls einen Kinderwunsch hätten?Es wäre übrigens genauso absurd, wenn wir aus den sexuellen Vorlieben von heterosexuellen Paaren die Berechtigung für das Kinderkriegen ableiten würden.
Ich hab eigentlich schon mal eine ähnliche Frage gestellt. Leider bliebe sie offen, obwohl Ich mit dem selben Maßstab gemessen hab.
Also wäre es in Ordnung, dass sich ein Mann, der sich regelmäßig die Klöten an die Wand nagelt, ein Kind adoptiert? Nein. Genauso ist es nicht in Ordnung, wenn eine 24-Stunden-Lack-und-Leder-Tunte ein Kind adoptiert. Und genau solche Dinge werden ja auch bei der Adoption geprüft - Lebensumfeld und Lebensstil.Haya hat geschrieben:Mir persönlich ist es egal wer WAS sich anschaut. Von mir aus kann sich einer anschauen, wie man ihm die Klötten an die Wand nagelt oder er es sich von nem Esel besorgt.Ich will hier niemandem etwas unterstellen, aber ich meine 90 % der hier aktiven männlichen Forumsteilnehmer haben schon mal bei Youporn Dinge angeschaut, die ganz bestimmt nicht für die Entwicklung der Kinder nützlich wären. Und? Sind/wären sie deswegen schlechte Väter?
Das eine ist eine Fiktion und die Fantasie eines einzelnen. Das andere hingegen die reale Ausübung!
Na, das hoffe Ich doch, dass Wir uns da einig sindNein, natürlich ist pädophil nochmals ein ganz anderes Register. Keine Frage, dagegen wäre ich in jedem Fall. Aber wir sind uns ja einig, dass sich nicht jeder heterosexuelle Mann an kleinen Mädels und jeder homosexuelle Mann an kleinen Jungs vergreift.
Deswegen habe Ich auch unterschieden was Realität und Fantasie jedes einzelnen ist (hab Ich aber auch geschrieben).Also wäre es in Ordnung, dass sich ein Mann, der sich regelmäßig die Klöten an die Wand nagelt, ein Kind adoptiert? Nein. Genauso ist es nicht in Ordnung, wenn eine 24-Stunden-Lack-und-Leder-Tunte ein Kind adoptiert. Und genau solche Dinge werden ja auch bei der Adoption geprüft - Lebensumfeld und Lebensstil.Haya hat geschrieben:Mir persönlich ist es egal wer WAS sich anschaut. Von mir aus kann sich einer anschauen, wie man ihm die Klötten an die Wand nagelt oder er es sich von nem Esel besorgt.Ich will hier niemandem etwas unterstellen, aber ich meine 90 % der hier aktiven männlichen Forumsteilnehmer haben schon mal bei Youporn Dinge angeschaut, die ganz bestimmt nicht für die Entwicklung der Kinder nützlich wären. Und? Sind/wären sie deswegen schlechte Väter?
Das eine ist eine Fiktion und die Fantasie eines einzelnen. Das andere hingegen die reale Ausübung!
Oder eben leider! Lese Dir mal den Link, den Ich @Berlino10 gepostet habe. Dort findest Du zahlreiche Studien, die eben das Gegenteil behaupten.Die Zeiten sind zum Glück vorbei. Warum es dann verboten sein soll
Darfst Du auch haben!Bin halt anderer Meinung.
Jede Gesellschaft muss ihre Grenzen finden. Wo geht eine Randgruppe los? Oralsex ist auch eine Sünde und dient nicht der Fortpflanzung. Dürfen Anhänger von Oralsex dann keine Kinder mehr bekommen? Oder ist erst Analsex schlimm genug? Oder muss mindestens eine nicht weibliche menschliche Körperöffnung involviert sein? Wenn ja, sind dann Gummipuppen schon pervers genug, damit das Kinderkriegen und -adoptieren verboten wird? Oder erst der Schäferhund?Haya hat geschrieben:Dennoch fehlt mir da die Begründung, warum Du die eine Randgruppe ggü. der anderen differenzierst und auch höher stellst (was Ich ja gut finde).
Es gibt sehr viele Dinge, welche einen negativen psychologischen Einfluss haben können. Und dennoch wäre es absurd, aus allen ein Verbot abzuleiten.Haya hat geschrieben:Darfst Du auch haben!Bin halt anderer Meinung.
Nur bei mir ist es nicht meine eigene persönliche Meinung, sondern psychologische Tatsache.