Strelkov räumt Anzetteln des Donbass-Kriegs ein

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Haya
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Re: Strelkov räumt Anzetteln des Donbass-Kriegs ein

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Lieber Berlino10,
-Sahen denn die vertraglichen Vereinbarungen (Pachtverträge) einen Zuständigkeitsbereich von einer Stadt oder in einer Oblast (hier: Krim) vor?
-
Dafür sieht das Völkerrecht Jahre der faktischen staatlichen Unabhängigkeit vor.
Kannst du mir vielleicht dazu den Gesetzestext zitieren? Muss doch sicherlich die Dauer definiert sein und auch der Grund oder etwa nicht?
-
Es bestand keine Notwendigkeit zur eiligen Aufnahme in die RF.
Definiere "Notwendigkeit". Ich finde dass es sehr wohl notwendig gewesen ist, wenn Menschenleben bedroht gewesen ist.
Oder hätte es erst so, wie im Donbass, kommen sollen?
-
durch die vertragliche Stationierung von bis zu 25.000 Soldaten
Gibt es denn offizielle Zahlen, dass diese 25.000 überschritten wurden?
-
und auf eine legitime Ukrainische Regierung für Verhandlungen zu warten.
Wie Wir aber beide wissen die es seit dem 22.Feb. nicht mehr gab. Was passiert, wenn man zu lange wartet sieht man derzeit in der Ost-Ukraine.

Gruß
Haya
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Haya
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Re: Strelkov räumt Anzetteln des Donbass-Kriegs ein

Beitrag von Haya »

Lieber Gunnar,
Kernaussage: Ein russischer Gesprächspartner wird regelmäßig nicht einräumen, dass er mit einer Meinung ggf. im Unrecht war. Das wäre ein Gesichtsverlust, den die Mentalität so in der Regel nicht vorsieht.
Dann bist Du nach dieser Definition selbst ein russischer Gesprächspartner.
Wie oft hast Du Dich nochmal auf irgendwelche Blogger gestützt und hast, als man Dich widerlegt hatte, nie eingeräumt, dass Du im unrecht warst?
Heuchler!

Gruß
Haya
Gunnar
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Re: Strelkov räumt Anzetteln des Donbass-Kriegs ein

Beitrag von Gunnar »

[gaehn]
Berlino10
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Re: Strelkov räumt Anzetteln des Donbass-Kriegs ein

Beitrag von Berlino10 »

Haya hat geschrieben: Kannst du mir vielleicht dazu den Gesetzestext zitieren? Muss doch sicherlich die Dauer definiert sein und auch der Grund oder etwa nicht?
Das ist Gewohnheitsrecht in allen Fällen, zuletzt Südsudan ... Sezession ist im Völkerecht nicht expressis verbis definiert
Haya hat geschrieben: Definiere "Notwendigkeit". Ich finde dass es sehr wohl notwendig gewesen ist, wenn Menschenleben bedroht gewesen ist.
Oder hätte es erst so, wie im Donbass, kommen sollen?
Die Bedrohung alleine kann nicht reichen, diese ist nicht objektivierbar.

Es gibt zwar vielfach die Ansicht, dass einer diskriminierten Minderheit, deren Menschenrechte fundamental verletzt werden und die vom Prozess der politischen Willensbildung ausgeschlossen ist, ein Recht auf Sezession einzuräumen ist - das kann man in der Ost-Ukraine durchaus als Sezessionsgrund ansehen. Zumal nach dem Umsturz die Nationale Regierung entgegen der Internationalen Vereinbarung vom 21.2 nicht installiert wurde. Aber das rechtfertigt nur die Sezession, nicht die Aufnahme in die RF.

Deshalb musste die NATO ja auch Greultaten an den Kosovo-Albanern erfinden, um ihr Eingreifen bzw. die Sezession zu rechtfertigen.
Selbst die Massaker der Serben, einige Jahre zuvor, waren keine ausreichende Bedrohungs-Situation.
Haya hat geschrieben: Gibt es denn offizielle Zahlen, dass diese 25.000 überschritten wurden?
Die Zahl wurde nicht überschritten, aber das vertraglich vereinbarte Einsatzgebiet
Haya hat geschrieben:Wir aber beide wissen die es seit dem 22.Feb. nicht mehr gab. Was passiert, wenn man zu lange wartet sieht man derzeit in der Ost-Ukraine.
Das sind keine objektivierbaren Spekulationen.
Auf der Krim hätten 25.000 Russische Soldaten ausgereicht, um den Bürgerkrieg dort zu verhindern.
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Haya
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Re: Strelkov räumt Anzetteln des Donbass-Kriegs ein

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

lieber Berlino10,
Das ist Gewohnheitsrecht...
Ein einfaches NEIN hätte gereicht, aber gut!
Kannst Du mir denn nach dem "Gewohnheitsrecht" belegen, dass das Völkerrecht Jahre der faktischen staatlichen Unabhängigkeit vorsieht?

Kosovo soll ja als Vergleich ausscheiden. Daher bin Ich gespannt was kommt ;)
Die Bedrohung alleine kann nicht reichen, diese ist nicht objektivierbar.
Wenn die öffentliche Sicherheit und Ordnung bedroht wird, dann aber Hallo!
Aber das rechtfertigt nur die Sezession, nicht die Aufnahme in die RF.
Die Aufnahme in die RF wäre demnach nur dann gerechtfertigt, wenn die Krim jahrelang staatlich unabhängig gewesen wäre oder gibt es da noch weitere Bedingungen?
Die Zahl wurde nicht überschritten, aber das vertraglich vereinbarte Einsatzgebiet
Kannst Du letzteres belegen?
Und ggü. WEN gab es denn diese vertraglichen Vereinbarungen?
Ggü. der Ukraine sicherlich nicht, denn diese war de jure nicht vorhanden.
Auf der Krim hätten 25.000 Russische Soldaten ausgereicht, um den Bürgerkrieg dort zu verhindern.
Bestimmt! In Donezk waren daher dann auch weniger als 25.000 Soldaten, denn sonst hätten diese auch reichen müssen, um den Bürgerkrieg zu verhindern...wer es glaubt


Wie sieht es eigentlich mit 1996 aus?
Die Anektion damals legitim?

Gruß
Haya
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