Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Verfasst: 19 Feb 2015, 16:53
Zur Auflockerung:CSB_Wolf hat geschrieben:Die Sanktionen sind doch lächerlich, das juckt die doch gar nicht
[youtube]Yie8Ch3xkTo[/youtube]
Russland-Forum des ehemaligen Portals aktuell.ru
https://www.russland-aktuell.net/
Zur Auflockerung:CSB_Wolf hat geschrieben:Die Sanktionen sind doch lächerlich, das juckt die doch gar nicht
Glaubwürdig sind die doch schon lange nicht mehr. So gesehen hätte es in den letzten Monaten nur Siege geben können. Ich vermute, die sch...en darauf, was die Welt denkt und haben nur ihre Ziele im Auge.Dietrich hat geschrieben:... der Verlust an Glaubwürdigkeit den Putin und die Führer der DNR/LNR dabei erlitten haben, dürfte das ganze auf Dauer gesehen aber eher zu einem Sieg machen.
Müssen die dazu was sagen, außer Bum-Bum?Mal schauen, wie sich die Dinge jetzt entwickeln. Was die DNR/LNR zum Thema UNO-Truppen sagt und wie sie sich in Hinblick auf die ebenfall zugesagten Wahlen nach ukrainischem Recht positionieren.
Also "dem Erdboden gleich gemacht" sieht aber noch ein wenig anders aus, oder?kamensky hat geschrieben:Scheusslich! http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eur ... y/19417062
In militärischer Hinsicht halte ich Poroschenko für genauso einen Schwachkopf wie Generalfeldmarschall Paulus - wenn ich im Kessel stecke, kämpfe ich nicht fanatisch bis zum Gehtnichtmehr, sondern kapituliere und rette Menschenleben. Soll doch der Schokoladenfettsack nächstens selber im Kessel mitkämpfen und nicht in Davos oder Brüssel die Show machen als Maulheld.Norbert hat geschrieben:Nun mehren sich ja auch die Stimmen, Poroschenko wäre doch ein Schwächling. Stellt Euch vor, wie das geklungen hätte, wäre Debalzewe freiwillig aufgegeben worden. Ein irrsinniges Spiel ... man muss eine halbe Armee opfern, damit man über Frieden reden darf.
Danke für den Link.Kultgrieche hat geschrieben:Dazu aus der heutigen "Welt":
"Die Zweifel am Sinn der ganzen Mission aber bleiben. "Ich frage mich, wofür wir gekämpft haben", sagt der Soldat Sergej Luk. "Wir hätten eigentlich schon vor zwei Wochen aus Debalzewe abziehen sollen.""
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... assen.html
Selten so einen Quark gelesen. Militärisch war es eine Niederlage, die ukrainische Armee ist in einem desolaten Zustand - und da ist eine ehrenvolle Kapitulation besser und schont Menschenleben als bödes, stumpfes Weiter-so. Den Scheiß und die blöden Durchhalteparolen hatten wir im 2. Weltkrieg.Dietrich hat geschrieben:Poroschenko hat in Debaltseve möglicherweise sogar einen Sieg errungen. Keinen direkten militärischen, aber dafür einen strategischen.
Man glaubte auch im Sommer zu gewinnen. Jetzt ist der zweite Versuch gescheitert. Ich stimme der Bundeskanzlerin zu das es keine militärische Lösung geben kann auf Kiewer-Seite. Nur die Separatisten können gewinnen. Putin ist eben nicht Milosewitsch und damit hat sich die Geschichte auch schon.Kultgrieche hat geschrieben:In militärischer Hinsicht halte ich Poroschenko für genauso einen Schwachkopf wie Generalfeldmarschall Paulus - wenn ich im Kessel stecke, kämpfe ich nicht fanatisch bis zum Gehtnichtmehr, sondern kapituliere und rette Menschenleben. Soll doch der Schokoladenfettsack nächstens selber im Kessel mitkämpfen und nicht in Davos oder Brüssel die Show machen als Maulheld.Norbert hat geschrieben:Nun mehren sich ja auch die Stimmen, Poroschenko wäre doch ein Schwächling. Stellt Euch vor, wie das geklungen hätte, wäre Debalzewe freiwillig aufgegeben worden. Ein irrsinniges Spiel ... man muss eine halbe Armee opfern, damit man über Frieden reden darf.
Dazu aus der heutigen "Welt":
"Die Zweifel am Sinn der ganzen Mission aber bleiben. "Ich frage mich, wofür wir gekämpft haben", sagt der Soldat Sergej Luk. "Wir hätten eigentlich schon vor zwei Wochen aus Debalzewe abziehen sollen.""
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... assen.html
Der Paulus war zudem ein Arschkriecher 1. Klasse, hätte der auf seine Generäle gehört dann hätte es diesen Kessel damals nicht gegeben.Kultgrieche hat geschrieben:In militärischer Hinsicht halte ich Poroschenko für genauso einen Schwachkopf wie Generalfeldmarschall Paulus - wenn ich im Kessel stecke, kämpfe ich nicht fanatisch bis zum Gehtnichtmehr, sondern kapituliere und rette Menschenleben. Soll doch der Schokoladenfettsack nächstens selber im Kessel mitkämpfen und nicht in Davos oder Brüssel die Show machen als Maulheld.
Logisch, die wissen das immer besser. Die sollten sich als Berater in Kiew einstellen lassen. Im Zweifel hilft Moskau sicherlich mit todsicheren (wörtlich zu nehmen!) Tipps aus.Dietrich hat geschrieben:Jetzt kommen natürlich die ganzen Sesselstrategen, die ganz genau wissen, was Poroschenko hätte machen müssen und was nicht.
Ja, was soll er tun? Wenn ich mich recht erinnere, hat er lange gezögert, sich auf einen Krieg einzulassen.Was soll er denn tun mit einer (nicht vom ihm!) heruntergewirtschafteten Armee gegen eine Gegner, der sich aus dem (zwei?)größten militärischen Lagerhaus der Welt fast frei bedienen darf?
Vielleicht sollte er rechtzeitig die Separatisten befragen, wo sich die ukrainische Armee aufhalten darf, um nicht unter Beschuss zu geraten.Klar, er hätte vor einer Woche schon aus Debaltseve rausgehen können. Dann wäre es jetzt eben um Mariopol gegangen. Und was dort? Auch "bloß nicht verteidigen"? Gleich abziehen, bevor die Russen auch die Stadt in Klump und Asche schießen? Wo ist dann Schluss? Soll er schon mal anfangen, Gräben um Kiev ziehen zu lassen?
Strategisch ist das Gebiet erst mal auf der Verlustseite und für eventuelle Anerkennung durch die internationalen Friedensaktivisten kann er sich nichts kaufen.Poroschenko hat in Debaltseve möglicherweise sogar einen Sieg errungen. Keinen direkten militärischen, aber dafür einen strategischen.
Langsam wirdes wirklich Zeit, dass sie es begreifen, denn Putin ist schon ein paar Jahre tätig.Immerhin müsste jetzt auch der letzte Politiker in Europa wissen, was derartige Abmachungen mit Putin wert sind. Sie geben es zwar nicht öffentlich zu, denn dann müssten sie handeln. Aber wissen müssten es jetzt auch die letzten.
Na sagen wir mal vorsichtig 'die Separatisten' und denken uns den Rest. Aber warum sollten sie auch aufhören? Noch stehen sie nicht an den Karpaten und die Galizier wollen auch endlich ihr Neurussland!So wie es aussieht, schießen die Russen auch jetzt weiter.