saransk hat geschrieben:[...}
Dies ist aber nicht nur auf eine besondere Härte des Kampfes zurückzuführen, sondern liegt zu einem großen Teil in der damals angewandten, und auch heute noch so fortgeführten Taktik der Angriffswellen.
Ja, diese „perfide“ Taktik ist durchaus bekannt, als man den sog.
Strafbats (bestehend meistens aus Sträflingen, Deserteuren etc.) den Vortritt ließ, um die erste "Welle" auf sich zu nehmen – hat auch einen bestimmten Ausdruck im Russischen: «Пушечное мясо» -.
So etwas geschah dann auch meist mit vorgehaltener Waffe eines NKWD’lers im Nacken (es gibt ja noch so einen Mehrteiler namens „Strafbat“, schon lange her, seit ich den gesehen hab.., jedoch nicht ganz gelungener Film).
Aber es gab (wie ich schon an anderer Stelle erwähnte) ganz „normale“ Soldaten, welche auch (zu) sehr selbstaufopferisch waren (и бросались на амбразуру etc.).
Generell (davor) oder auch später nach dem Krieg (aber immer noch während dieser „Gulag“-Zeit) hatte man ja viele „Objekte“ (Straßen; Brücken; Eisenbahnlinien etc.) mithilfe solcher Sträflinge bauen können (also quasi vieles im heutigen Russland „auf Knochen“ gebaut).
Meine einzigen Quellen sind nämlich unsere Tochter und die Kinder der Cousine meiner Frau.
Deren Lehrer oder die Lehrer legeg den Interpretationsspielraum allerdings sehr weit aus [...] Oder daß Stalin einer der gößten Poltiker der Neuzeit gewesen sei etc.
Dummköpfe soll ja überall geben, aber mal davon abgesehen, würde den auf jeden Fall in die Schranken weisen und diese (seine) so „schräge“ Propaganda (in Bezug auf "Glorreichung von Stalin") irgendwo melden.. (Schulwechsel könnte aber, glaube ich, ebenso helfen).
Eines der Kinder wurde vor der Klasse beleidigt, weil sie gerne deutsch als Fremdsprache wählen wollte. Sei sei unpatriotisch und fände wohl den Faschismus gut.
Da kann ich nur sowas wie: „man möchte ja so wie der Präsident sein“, als Antwort zu geben, empfehlen..
(Aber ohne Scherz)
Würde ich auch beim Schuldirektorium wegen „so etwas“ vorsprechen (sie sollen die Eltern samt Kindern abmahnen, sollte das nochmals vorkommen, denen „gerichtlich dagegen vorzugehen“ androhen).
Ich meine, Einzelfälle gibt es immer, selbst ich, als noch Kind/Jugendlicher war, hatte ein- zweimal Vorfälle gehabt, als man mich (während eines Streits unter Jungs) als einen „Faschisten“ – man wusste ja um den deutschen Nachnamen, bezeichnete..- anschließend hatte man sich dann „gekloppt“ und wieder „alles klar“ und erneut „beste Freunde“.
So wie ich diese Schule aber beurteilen kann, ist keine gute – wenn der Schulwechsel nicht möglich ist, dann wäre die Wahl anderer Fremdsprache durchaus sinnvoll, da ich ohnehin vermute, ‚Deutsch‘ hätte an dieser keinen guten Unterricht/Niveau.
Außerdem, wenn man schon einen deutschen Elternteil hat, mit dem auch ständig zu Hause deutsch geredet würde und sollte, wäre doch dieses Kind ohnehin den anderen Kindern irgendwie „bevorteilt“ und müsste sich im Unterricht nur langweilen.