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Verfasst: 29 Sep 2006, 18:14
von manuchka
Wieso? Für den Juristen ist der Fall klar, es sind nur die "Laien", die immer alles durcheinander bringen
(Keine Panik, nur ein Scherz, ich halte Juristen nicht für die, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben...)
Verfasst: 29 Sep 2006, 23:56
von Saboteur
Sportsfreund hat geschrieben:ich denke Ihr vergesst kleine Unterschiede zwischen Sexualtäter und Rassisten:
-Sexualtäter kann nicht jeder sein.
Man muss so richtig dazu veranlasst sein. Wie Ihr schon oben geschrieben habt:
keine Brust von der Mutter usw...
-Ein Mörder aus dem rassistischen Grund könnte (fast) jeder Rassist werden.
Es ist nur die Frage des Aufheizens...
Ein Rassist könnte einfach ein latenter Rassist sein (wenn es ruhig um ihn herum ist).
und der selber Typ könnte Menschen morden wenn man ihn täglich auf die richtigen Touer bringt.
Prozentualgesehen- Sexualltäter sind eine kleine Minderheit (0,000?? von der ganzen "normalen" Bevölkerung)
Rassisten (wenn sie sich im Lande breitgemacht haben) können 50% der Bevölkerung
ausmachen (schauen wir uns nur die USA bis 1960-1970)
Warscheinlichkeit einem Sexualtäter zum Opfer zu fallen (in einem Rassistischen Land)
genauso hoch/gering wie in einem nicht rassistischen Land...
Warscheinlichkeit einem Rassistenmord zum Opfer zu fallen,
in einem rassistischen Land wesentlich höher als in einem rassentolleranten Land.
Rassisten bekämpfend verschafft man den "normalen"
Landesbewohnern und Touristen bessere Überlebenschansen...
Ganz davon zu schweigen- ein Rassist outet sich wesentlich früh bevor er sein Opfer tötet.
Er schlägt monatelang auf die anderen, schwört dass er sein Land
von den anderen befreien will usw...
Wenn ein Sexualtäter bevor er eine Frau vergewaltigt und getötet hat, sich so benommen hätte,
(ich habe vor es dem Frauen zu zeigen!!!!)
wäre es zu keiner Strafftat gekommen.
Man könnte es früher merken, dass der Typ falsch tickt und ihn rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen.
Warum tut man bei den Rassisten Augen zu und sagt "ach... so schlimm ist es nicht..."
Ich glaube Sportsfreund hat die Sache ganz gut erkannt und ausgedrückt...das würd ich unterschreiben!!!
Verfasst: 30 Sep 2006, 02:50
von Paul
@
Waldmeister: Noch ein paar Worte zum Thema Opferbereitschaft. Man kämpft (und opfert sich ggf.) ja
für etwas - die Familie, die Sippe oder die eigene Nation, also immer für ein Kollektiv, dem man sich zugehörig und/oder verpflichtet fühlt. Es bestehen also lange und intensive Bindungen. Hingegen ist Nothilfe für mich eine spontane Reaktion, die in einer akuten Notsituation geleistet wird.
Ich hoffe, daß meine Gedanken verständlicher geworden sind.
@
Sportsfreund: Könntest Du uns bitte einmal Deinen Rassismusbegriff kurz darlegen? Danke.
Sportsfreund hat geschrieben:Warscheinlichkeit einem Sexualtäter zum Opfer zu fallen (in einem Rassistischen Land) genauso hoch/gering wie in einem nicht rassistischen Land...
Warscheinlichkeit einem Rassistenmord zum Opfer zu fallen, in einem rassistischen Land wesentlich höher als in einem rassentolleranten Land.
Dafür ist in einem rassentolleranten Land die Wahrscheinlichkeit höher, daß die autochthone Bevölkerung zum Opfer gewalttätiger "Migranten" wird, die ihre Parallelgesellschaften (auch Ghettos genannt) mitsamt der importierten Sitten und Gebräuche "verteidigen".
Die Welt, von der hier manche auszugehen scheinen (alle Ausländer sind grundsätzlich gut = Opfer, alle Einheimischen stehen dagegen im Verdacht, böse Rassisten zu sein = Täter) ist doch ein Hirngespinst, die Realität sieht anders aus. Das hat heute Abend der ARD-Film "Wut" - und noch viel mehr
das Hickhack darum - eindrücklich gezeigt.
Noch einmal zu Deinem obigen Vergleich: Man kann redlicherweise natürlich nur den Grad der "Sexualisierung" einer Gesellschaft in ein Verhältnis zu den Sexualdelikten setzen, wenn man den Umfang des "Rassismus" auf die Anzahl von Rassistenmorden bezieht. Oder, Gegenfrage zu (nicht vorhandenen ?) Korrelationen: Denkst Du, daß ein Zusammenhang zwischen der ethnischen Struktur einer Gesellschaft und der Häufigkeit von Sexualverbrechen besteht?
Verfasst: 30 Sep 2006, 03:30
von barthez
Saboteur hat geschrieben:Sportsfreund hat geschrieben:ich denke Ihr vergesst kleine Unterschiede zwischen Sexualtäter und Rassisten:
-Sexualtäter kann nicht jeder sein.
Man muss so richtig dazu veranlasst sein. Wie Ihr schon oben geschrieben habt:
keine Brust von der Mutter usw...
-Ein Mörder aus dem rassistischen Grund könnte (fast) jeder Rassist werden.
Es ist nur die Frage des Aufheizens...
Ein Rassist könnte einfach ein latenter Rassist sein (wenn es ruhig um ihn herum ist).
und der selber Typ könnte Menschen morden wenn man ihn täglich auf die richtigen Touer bringt.
Prozentualgesehen- Sexualltäter sind eine kleine Minderheit (0,000?? von der ganzen "normalen" Bevölkerung)
Rassisten (wenn sie sich im Lande breitgemacht haben) können 50% der Bevölkerung
ausmachen (schauen wir uns nur die USA bis 1960-1970)
Warscheinlichkeit einem Sexualtäter zum Opfer zu fallen (in einem Rassistischen Land)
genauso hoch/gering wie in einem nicht rassistischen Land...
Warscheinlichkeit einem Rassistenmord zum Opfer zu fallen,
in einem rassistischen Land wesentlich höher als in einem rassentolleranten Land.
Rassisten bekämpfend verschafft man den "normalen"
Landesbewohnern und Touristen bessere Überlebenschansen...
Ganz davon zu schweigen- ein Rassist outet sich wesentlich früh bevor er sein Opfer tötet.
Er schlägt monatelang auf die anderen, schwört dass er sein Land
von den anderen befreien will usw...
Wenn ein Sexualtäter bevor er eine Frau vergewaltigt und getötet hat, sich so benommen hätte,
(ich habe vor es dem Frauen zu zeigen!!!!)
wäre es zu keiner Strafftat gekommen.
Man könnte es früher merken, dass der Typ falsch tickt und ihn rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen.
Warum tut man bei den Rassisten Augen zu und sagt "ach... so schlimm ist es nicht..."
Ich glaube Sportsfreund hat die Sache ganz gut erkannt und ausgedrückt...das würd ich unterschreiben!!!
Sorry, selbst wenn letztlich die Intention gleich sein sollte.
a) ist es fürcherlich wirr geschrieben
und
b) einfach dummfug

Verfasst: 30 Sep 2006, 12:06
von Xottabych
Barthez hat geschrieben:b) einfach dummfug
Barthez,
wenn Du eine Meinung so stark abqualifizierst, dann solltest Du auch begründen, wieso. Findest Du nicht?

Verfasst: 30 Sep 2006, 12:32
von Xottabych
Hallo Paul,
bzgl. des Einsatzes füreinander ist Dein Gedankengang jetzt klar.
Paul hat geschrieben:Die Welt, von der hier manche auszugehen scheinen (alle Ausländer sind grundsätzlich gut = Opfer, alle Einheimischen stehen dagegen im Verdacht, böse Rassisten zu sein = Täter) ist doch ein Hirngespinst, die Realität sieht anders aus.
Ich habe eigentlich keineswegs den Eindruck, dass diese Meinung hier vorzufinden ist. Und auch allgemein ist es doch nur eine Minderheit intellektueller 68er, die sich solch eine Weltsicht angeeignet haben.
Zur Erinnerung: In SPb werden schon seit über einem Jahr in Abständen von 4-6 Wochen aus Rassismus ausländische Studenten, Gäste des Landes, ermordet. Nichts geschieht dagegen, und das ist ein Skandal! Das sollte nicht durch Diskussionen über Integration etc. vergessen werden.
Der Staat toleriert Gewalt gegen andere Ethnien im Land, oder ist evtl. einfach nicht in der Lage dazu, die Radikalen im eigenen Land in den Griff zu bekommen, lässt sich das Gewaltmonopol aus der Hand nehmen, packt ebenso eine der Wurzeln des Problems nicht an, nämlich die illegale Einwanderung.
Trotzdem finde ich Gedanken gefährlich, die in die Richtung zielen, dass gewalttätiges Vorgehen sog. "Halbstarker" (dieses Wort finde ich hingegen ungerechtfertigt verharmlosend!) gegen nicht integrationswillige Immigranten irgendwie legitim sei. Ist es nicht!
Verfasst: 30 Sep 2006, 13:12
von Stefan
Zu dieser Diskussion möchte ich eigentlich nur eines beisteuern:
Wo wären wir, wenn wir keine "Ausländer" (egal welches Land) hätten.
Wir können uns doch glücklich schätzen, daß Ausländer unsere Kultur bereichern.
Man überlege sich doch ersteinmal die kulinarischen Extras, die Ausländer mit in die jeweiligen Länder gebracht haben.
Wo wäre z. B. Deutschland ohn Gyros, Döner, Pizza, Nasigoreng etc.
Oder - wenn mich meine Informationen nicht täuschen - wo wäre Russland mit Plow?
Wir können von allen viel lernen. Ich habe z. B. von meinen türkischen Freunden gelernt, was es heißt richtig zu teilen. Von meinen Verwandten habe ich gelernt, was Gastfreundschaft über haupt bedeutet. Von einem damals indischen Kollegen habe ich gelernt, was hilfsbereitschaft bedeutet. Ich könnte diese Liste weiter und weiter führen.
Ich hatte auch einmal einen leichten Anfall von braunen Gedankengut, bis ich mich mal richtig mit Rassismus und Nationalsoziallismus beschäftigt habe. Erst dann ist mir richtig klar geworden, was das für eine gequirlte Ka....e ist.
Ok, es gibt nicht nur Sonnenschein bei Ausländern, aber mal ehrlich. Egal wo man auf der Welt ist. Es gibt Nette und Ars.....öcher.
Ich verurteile grundsätzlich aufs schärftste, Mitmenschen, die aus einem anderen Land kommen wegen ihre Hautfarbe, ihr Sprache etc. fertig zu machen.
Heute geht es uns gut.....aber wie wird es mal sein, wenn es nicht mehr so ist??
Sage ich es mal religiös: Gott hat Mensch und Tier erschaffen. Menschen sind alle gleich. Und wenn man Nachts die Kerze ausmacht, dann haben alle Menschen die gleiche Hautfarbe!!
Verfasst: 30 Sep 2006, 14:29
von barthez
waldmeister hat geschrieben:Barthez hat geschrieben:b) einfach dummfug
Barthez,
wenn Du eine Meinung so stark abqualifizierst, dann solltest Du auch begründen, wieso. Findest Du nicht?

Prinzipiell hast du sicherlich Recht, es war mir aber wirklich zu wirr geschrieben, um näher darauf einzugehen.
Nur kurz zum Vergleich zwischen Sexualtätern und Rassisten:
Wenn man faschistische Ideologie inne hat und lebt, heiß das noch lange nicht, dass man damit auch zwangsweise einem Mitmenschen etwas antut - ein Sexualtäter dagegen hat bereits zwingend einem Mitmenschen etwas angetan, sonst wäre es ja schließlich auch kein Täter.
Von daher ist der Vergleich so unlogisch, dass ich mir eine Diskussion darüber lieber erspare
Und ja, ich gestehe, einige andere haarsträubende "Thesen" des Kollegen Sportsfreund (Beispiel Top-Manager) waren schon derart hahnebüschen, dass ich mir diesen Beitrag auch nur oberflächlich angesehen hab.
Deshalb entschuldige ich mich höflich und ziehe das dummfug zurück und ersetze es mit unlogisch

Verfasst: 30 Sep 2006, 22:12
von Paul
Waldmeister, ich glaube, wir haben uns jetzt verstanden.
Nur um es nochmals deutlich zu machen: ich billige mitnichten irgendwelche Gewalttaten an Ausländern, aber die Welt um uns ist komplizierter, als es einige wahrhaben wollen. In den vergangenen 15 Jahren haben wir in Frankreich, Großbritannien und den USA mehrfach gewalttätige Auseinandersetzungen mit/zwischen verschiedenen ethnischen/religiösen Gruppen (bzw. dem Staat) erlebt und ich befürchte, daß uns dies über kurz oder lang auch in Deutschland bevorsteht...

Verfasst: 30 Sep 2006, 22:50
von barthez
Paul hat geschrieben: In den vergangenen 15 Jahren haben wir in Frankreich, Großbritannien und den USA mehrfach gewalttätige Auseinandersetzungen mit/zwischen verschiedenen ethnischen/religiösen Gruppen (bzw. dem Staat) erlebt und ich befürchte, daß uns dies über kurz oder lang auch in Deutschland bevorsteht...

Jupp! Wenn man die verschiedenen Reaktionen deutet, würde es mich schwer wundern, wenn wir nicht direkt auf einen extremen Religions/Ethik-Krieg zusteuern...
