Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 09 Aug 2007, 22:28
von Soletschnogorsk
papasha hat geschrieben:Andy hat geschrieben:Jaja, Knopp ist nicht sehr beliebt bei "strammen Deutschen" .... aendert aber nichts an der Sache. Das Thema ist hinreichend erforscht.
knopp ist in der seriösen geschichtsforschung nicht sehr beliebt. eine verheulte babuschka/oma vor schwarzem hintergrund, die erzählen, was für schreckliche dinge der russe/der faschist ihnen angetan haben, hat nicht viel mit seriöser aufarbeitung der geschichte zu tun, das ist primitive, emotionale effekthascherei.
und das thema ist nicht im geringsten hinreichend erforscht, da die wirklich aussagekräftigen dokumente nach wie vor unter verschluss sind. die die zugänglich sind, lassen nur vermutungen und spekulationen zu.wie lange bleiben die kennedy-akten noch unter verschluss? noch weitere 99 jahre? warum blos?
sowohl in "mein kampf" als auch im kommun. manifest (stichwort weltrevolution/weltbrand) wurden die ziele beider weltanschauungen weit vor 1933 dargelegt.
anstatt mit parolen umsichzuwerfen, poste doch mal einen aussagekräftigen link zu diesem ominösen treffen von 1933.
Der Guido erinnert mich eher an Johannes von Butler, erst stolze Ufoforschung betrieben, mit Auserirdische etc.,Seriendruck in der Bild-Zeitung und nun verkauft er Pflegecrems im Fernsehen.
Ja Knopp verkauft seine Filmchen an das öffentliche Fernsehen, Hintergründe sind nur nebensächlich, es muß "Bumm" machen. ARD kauft gern in der Knopp-Corperation ein.
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 25 Apr 2008, 17:22
von cndvp/RK
Lieber Berkut,
auch mir geht es so. Die Schuld steckt in den Knochen. Siehe "Nachgeburten. Geboren 1945 und die Hoffnung auf eine bessere Welt" unter Buchvostellungen in dem Teil, den ich nicht nennen soll. Finde es also selbst heraus. Was nun die Schuldfrage angeht, so lies bitte diesen Aufsatz in gleicher Veröffentlichung aufgrund neuester Geschichtsforschungen.
herzlich
Rainer Karow
Adolf Hitler als kalkulierter „Kollateralschaden“ von Wirtschaftsstrategien!?
Beitrag vom 24.11.2007
Ergänzung 10.04.2008
Anläßglich des 75.jährigen Jubiläums der Machtergreifung und des Ermächtigungsgesetzes 1933.
Diese Frage ist heute mit einem eindeutigem „Ja“ zu beantworten. Schauen wir uns doch einmal an, was man heute um die Herkunft der Menschen, die hierzu beigetragen haben, weiß und was es mit den Strategien so auf sich hat.
Am Beispiel der jüngsten Biographie um das Leben und den Werdegang von „Günter Quant“, als einer der ganz Reichen Industriebarone über die Wechsel deutscher Geschichte hinweg, sowie der bekannten Fakten aus den „Nürnberger Prozessen“ , ist zwar nicht Alles, so doch erkennbar zu entnehmen, dass noch wesentlich mehr Firmen, Banken und Großfamilien am Geschehen involviert waren und bis heute sind, als der Öffentlichkeit allgemein bekannt. Viele haben also die Geschicke der Geschichte wesentlich aus dem Hintergrund gesteuert und Viele sind durch die Geschehnisse unter Nutzung der Tagessituation zu Macht, Einfluß und Geld gelangt. Die bekanntesten Namen seien hier nur Beispielhaft genannt: Wolf von Amerungen, SS-Offizier und Judenvermögenveräußerer- und Bereicherer im Auftrage der SS in Portugal, später Bundesverdienstkreuzträger. Tyssen-Krupp, BMW, MAN, IG-Farben und Nachfolger bestehend aus BASF, Hoechst und Bayer, Alfred Körber Holding, die Kette Budnikowski in Hamburg, Neckermann und einige deutschen Kaufhäuser, die vorher Juden gehörten etc. bis hin zu z.B. Frau Elisabeth Noelle-Neumann, NS-Propagandaministerium mit Ihren späteren Verbindungen in die Wirtschaft, die sich mit Sicherheit auf den Erfolg Ihres Unternehmens nicht negativ ausgewirkt haben. Von den vielen Polit- und Verwaltungswiedergrößen und –Emporkömmlingen aufgrund richtiger Protektion ganz zu schweigen.
Schauen wir uns ein wenig die Strategie an, die es zu den Tagen der sogenannten Machtergreifung gegeben hat. Wir dürfen davon ausgehen, daß die Führungsspitze der deutschen Wirtschaft auf allen Ebenen korrespondiert hat. Das zeigt sich jetzt gerade bei der frisch veröffentlichten Biografie von dem Unternehmen Quant. Nun darf man davon ausgehen, dass es auch auf der Wirtschaftsebene disziplinübergreifende Denker gegeben hat, die relativ frei waren vom Deutschtum, auch wenn Sie sich aus der Zeit in dem einen oder anderen Fall haben davon beeinflussen lassen. Den wirklichen Größen war das aber wahrscheinlich „Schnuppe“ Für sie war nur wichtig, passt es in meine Unternehmensüberlegungen, die über den Tag hinausreichen, hinein oder nicht. Und unter welchen Umständen und mit welchen Mitteln, kann ich den größten Nutzen daraus ziehen.
Und genau an dieser Stelle waren die Berührungspunkte, die es einem Adolf Hitler erst ermöglichten und erlaubten, sich die Macht zu nehmen und sich Ihrer zu bedienen.
Wie ist das möglich, wird sich der Eine oder Andere an dieser Stelle fragen mögen. Das ist eigentlich eine einfache Überlegung.
In der weltwirtschaftlichen Strategie geht es nicht um Gemeinwohl und um Menschen, sondern um Positionen, Märkte, Macht, Geld, Einfluß und „sich durchsetzen“, behaupten, erweitern und weiteren Einfluß und Macht gewinnen müssen. Stillstand ist Rückschritt.
Das ist wie auf dem Schlachtfeld. Nein, es ist ein sich ständig wechselndes Schlachtfeld, wo täglich neue Schlachten geschlagen werden, jedoch nie der Krieg gewonnen wird. Dieser Permanentzustand nach dem Motto „gefressen und gefressen werden“ erlaubt keine Sentimentalitäten, noch Rücksichtnahme auf Staat, Bevölkerung und politisches System. Sie sind immer nur ein Baustein des Geschehens der Gesamtstrategie, die niemals, also wirklich niemals, aus den Augen verloren werden darf. Und jedes Mittel rechtfertigen.
Nur wer dieses Spiel beherrscht, kann überleben. Und so gesehen bringt jede Zeit Ihre Strategiegenies hervor. Und Deutschland steckte von der Gründerzeit und den Beginn der Industrierevolution voll von klugen Köpfen. Nicht nur in der Wissenschaft, sondern eben auch in der Wirtschaft.
Der erste Weltkrieg war gerade verloren und die Technikzukunft, so wie wir sie heute kennen, begann gerade. Die wirklich großen Denker jener Zeit hatten eben genau dies begriffen. Sie hatten auch begriffen, wie geschwächt und benachteiligt Sie gegen die angelsächsische Wirtschaftsmacht dastanden aufgrund des verlorenen ersten Weltkrieges und der verlorenen Marktmöglichkeiten, die gerade neu bestellt wurden. Die asiatische, japanische Wirtschaftsmacht war zwar zu erkennen, spielte zu dieser Zeit jedoch eine untergeordnete Rolle im europäischem/angelsächsischem Wirtschaftsbereich und Wirtschaftsgeschehen.
Mit diesem Hintergrund wurde eine Wirtschaftsstrategie entwickelt, die es galt, durchzusetzen. Und hierzu zählen die billigende Inkaufnahme einer politischen Orientierung, die diesen Zielen nutzen konnte. Unabhängig ihres politischen Programmes und der Zielsetzungen. Und das sind eben nur ein Adolf Hitler mit seinen Schergen.
Und genau an dieser Stelle trafen sich die Interessen. Hierbei ist es diesen Wirtschaftsstrategien völlig unbedeutend, wie viel menschliche Opfer diese Strategie mit der Folge der Wahl der politischen Richtung, kosten könnte oder auch nicht. Das war eine Nebensächlichkeit, die zwar durchgespielt wurde, jedoch kalkulierbare Verluste und Gewinne ergaben. Wobei die Gewinnerwartung die der Verluste, bei weitem übertraf. Siehe KZ-Einrichtungen in Firmen oder Firmen in KZ-Einrichtungen etc.
Genauso kam die Strategieanalyse zu dem Ergebnis, das ein Krieg sich in jedem Falle lohnen würde um die Rückschritte des verlorenen ersten Weltkrieges und der Marktverteilung zu kompensieren. D.h., ein erneuter Krieg mit der personellen Durchsetzungskraft und Fähigkeit eines Adolf Hitlers und seines diktatorischen Apparates, arbeiten den vorgegebenen Wirtschaftszielen, die eben zu jener Zeit bereits global angelegt sind, in hohem Maße zu. Die weiteren Analysen haben sogar ein Verlieren des erneuten Krieges durchgespielt. Und auch hier kam man zu dem Ergebnis, das viele Verflechtungen bereits so breit angelegt waren, da unabhängig wer den Krieg nun wirklich gewinnen möge, man eigentlich nur gewinnen könne. Denn im Ergebnis würden zwar die einen oder anderen Produktionsstätten in Mitleidenschaft gezogen, die Anpassung an Technik, Reinvestition und Neubau waren jedoch leistungsorientierter und mit weniger Kapitalaufwandrisiko behaftet, als eine ständige Neuanpassung, Umbau und Neubau aus eigenen Mitteln. Dieses auch mit der Sozialsystemüberlegung auf staatliche Verantwortungsdelegierung. Eine Überlegung der menschlichen Not, den damit verbundenen Verwerfungen, Zerstörungen sowie der Achtung vor menschlichem Leben, waren bei derartigen Überlegungen mehrheitlich kein Thema. Handelt es sich doch bei derart langfristig angelegten Strategien und Schlachtplanungen nicht um Menschen im Einzelnen, sondern um die vor beschriebenen Marktüberlegungen etc. Hierin erklärt sich auch das allgemein verbreitete „Unschuldsgefühl“ der meisten Akteure der Wirtschaft. Und so wird jeder Staat und jedes Volk letztendlich im bereinigtem Globalisierungsdenken, nur zur Beute.
Das daß so ist, dokumentiert sich auch in der Tatsache, das fast alle betroffenen Personen nur kurze Verurteilung erfuhren, Einige gar keine und Herr Quandt schlicht durch Beziehungsschutz übersehen wurde und von den Briten aus wirtschaft-militärischen Überlegungen heraus, geschützt wurde. Diese Vermengung der Interessen zog sich durch etliche Bereiche. Insbesondere in den Betrieben und Einrichtungen, die wissenschaftlich ausgelegt waren. Hier erinnere ich nur an die Raketentechniken, Flugzeugtechniken und Computertechniken u.v.m.
Wenn wir dann die Geburt der BRD mit den politischen Zielen, deren Auslegung und Gestaltung der neuen Republik im Teil der westlichen Alliierten ansehen, siehe hierzu auch die anderen Ausführungen zur Geschichte der BRD, so ist schnell zu erkennen, dass es eine wirkliche Kontinuität ergeben hat, die genau in die Zielvorgabe der Wirtschaftsstrategien, hineinpassen. Weder haben wir eine neue Demokratie, die den verlorenen Krieg auch politisch verloren gegeben hat, noch haben wir eine neue Wirtschaftsgrundlage der Besitztümer aus Verantwortlichkeit und Aufarbeitung bekommen, die auch nur im Entferntesten der den deutschen zugefügten Schmach durch Deutsche am deutschen Volke, Rechnung und Würdigung, bzw. Aufarbeitung erlaubte. Und die Ziele der Wirtschaftsstrategen erscheinen wirklich aus deutscher Wirtschaftssicht, aufgegangen. Denn es ist nur in die Statistiken hineinzuschauen, wo wir stehen. Wir sind trotz aller Tragödien als Sieger hervorgegangen. Und die nächste Runde ist eingeläutet durch die Absicherung des Kapitalstandortes Deutschland, der gerade in diesen Tagen mit seinen Strategien jetzt neuen Aufschwung erhalten soll bis hin zu den Rohstoffsicherungsüberlegungen des Außenministeriums, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus diesen Wirtschaftskreisen ferngelenkt wird etc.
Und auch Adolf Hitler dient wieder diesen Strategien. Denn durch das über Jahrzehnte beschäftigen von Generationen mit dieser „Ausgeburt der Hölle“ und seinen Geschehnissen, die man den Deutschen als Sündenfall und Involvierung bescheren konnte, kann man in aller Ruhe, seine Strategien immer wieder ohne großen Aufhebens, anpassen und weiterentwickeln.
Der Bezug dieser Entwicklung ist bis heute eigentlich nicht aufgelöst. Hier sei daran erinnert, daß die BRD nach der Wiedervereinigung des deutschen Wirtschaftsgebietes selbst zu einer Art vergleichbarer Machtergreifung durch den stattgefundenen "Staatsstreich von Oben" im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung und dem GG als Auftrag zu einer neunen Verfassung und somit auch zu einer neuen Demokratie, gegriffen hat. Auch wenn das nicht jedem bewußt ist. Die Gefahr die darin begründet ist, macht das neue Reich im Gewand der BRD, nicht sicherer. Denn die schwangere Rechtslage wird Ihren Tribut fordern.
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 25 Apr 2008, 18:11
von Zeppelin
ich glaube, es wird wirklich langsam Zeit, dass die Mod hier mal einschreitet.
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 25 Apr 2008, 23:17
von cndvp/RK
Lieber Graf Zeppelin,
Sie erscheinen mir als selbsternannter Gralshüter dieses Forums, der hier zu bestimmen gedenkt, was gut ist und was nicht und vor allen Dingen, wer als erlauchter Kreis (sind ja immer wieder die Selben durch alle bestehenden Foren) hier überhaupt teilnehmen darf, doch nicht repräsentativ. Siehe Ihre Dreierserie zu eigentlich hoch wichtigen Themen von mir. Ich denke, die schweigende Mehrheit der Leserschaft, wird nicht überfordert sein.
herzlich
Rainer Karow
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 25 Apr 2008, 23:22
von Zeppelin
gähn
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 26 Apr 2008, 11:23
von cndvp/RK
Lieber Achim,
jetzt werden Sie armselig. ngo-online.de übernimmt längst nicht alles, sondern nur das, was Ihnen zum Thema wichtig erscheint. Und Nichteilnehmer schreiben mir meist Zustimmung. Sogar welche aus den LB-Zeiten aus ru-ak . Nur Foren ticken da anders. Leider. Vielleicht kehrt Herr G.M. ja zum LB zurück, da das für seine Zeitung wahrscheinlich besser ist. Ihre 3. Abmahnung kann ich nur zurück geben, da Sie völlig daneben liegt. Außerdem sind die von mir angesprochen Forenteile genau dafür da, wofür ich Sie anwende. Das ist nämlich Ziel von ru-ak, zu politischen Themen dieser Zeitung sich zu engagieren.
Aber mit den kleinen grauen Zellen ist das halt so eine Sache. Ich hoffe, Sie können mir verzeihen, daß ich mich jetzt auf Ihr Kritikebene, eingelassen haben. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Glaubensschar für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute.
herzlich
Rainer Karow
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 26 Apr 2008, 11:29
von harald63
cndvp/RK hat geschrieben:Lieber Achim,
jetzt werden Sie armselig. ngo-online.de übernimmt längst nicht alles, sondern nur das, was Ihnen zum Thema wichtig erscheint.
Na also. Und was ist dann daran schlecht, wenn auch hier im Forum nicht alles auftauchen soll, sondern nur, was wirklich zum Forumsthema passt?
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 26 Apr 2008, 11:50
von Dave
cndvp/RK hat geschrieben:Ich wünsche Ihnen und Ihrer Glaubensschar für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute.
Und tschüss.
Dave
P.S. Einmal Ihren Link in "Werbung spezial" einstellen und gut ist. Da muss man nicht
gleichzeitig noch das Forum zumüllen...
Re: vernichtungskrieg 1941-45
Verfasst: 26 Apr 2008, 12:05
von Xottabych
cbdvp/rk hat geschrieben:Nur Foren ticken da anders.
Na das liegt doch auf der Hand! Ich bitte Sie, das ist doch sonnenklar, dass in Foren lauter Typen wie wir am Start sind, die leider vom Boulevard total verblödet sind! Wir haben halt leider nicht so den Universaldurchblick wie Sie.
Aber wissen Sie was? Ich hab da einen tollen Vorschlag: Schreiben Sie doch einfach ein Buch. Da können Sie dann Ihre Ideen ausgiebig breitwalzen, wir werden hier nicht permanent intellektuell überfordert und so an unsere eigene geistige Behinderung erinnert - Sie werden reich und können so bald eine Sekretärin für Ihre Partei einstellen, die die vielen hundert Anträge auf Mitgliedschaft abarbeiten kann.
Na? Ist das nichts?