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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 01:51
von harald63
Gunnar hat geschrieben:Mich würde echt interessieren, was Deutschland zur Zeit für eine Politik fahren würde, wenn die in diesem Forum großteils vertretenen Meinungen repräsentativ bzw. maßgeblich wären
Wir würden die türkische Armee bei der Besetzung Berlins beklatschen, nachdem es dort zu gewaltätigen Aktionen von Neonazis gegen türkische Mitbürger gekommen ist.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 01:54
von GIN
Tuersteher Ivan hat geschrieben:Super Beitrag von Schweizern!
[youtube]_EOyz8yS5cc[/youtube]
Stimme hier zu. Super Beitrag, arme Polizisten. Die Schweizerische Polizei hätte schon mit Gummischrot und Tränengas in die Menge geschossen.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 02:29
von fugen
Gunnar hat geschrieben:Es ist Absurdistan, wie Beitrag für Beitrag von einigen hier krampfhaft der unmögliche nationale Alleingang der Russen heruntergespielt wird, ohne dass Russland auch nur irgendeinen er G7 Partner vorab informiert hat oder auch nur im Ansatz der Versuch unternommen wurde, ein Vorgehen mit den Partnern abzustimmen oder eine gemeinsame Linie zu entwickeln. Wo sind denn die Menschenrechtsverletzungen die ohne eine Sekunde Zeitverzögerung ein militärisches Eingreifen notwendig gemacht hätten? Die Dutzenden von gezielt erschossenen Demonstranten auf dem Maidan sind erkennbar nicht gemeint. Wer nicht sieht dass es allein um knallharte Geopolitik geht, ist blind oder verblendet. Wann haben die Amis in einem solch beispiellosen Alleingang ein Land überfallen? Sie haben stets zuvor nach einer gemeinsamen Linie von Partnern gesucht, Schritte mehrfach angekündigt usw. Das Vorgehen Putins ist in seiner Rücksichtslosigkeit der Staatengemeinschaft gegenüber beispiellos.
Nur um dich jetzt richtig zu verstehen
Du bringst das Argument einer gemeinsamen Linie durch verschiedene Staaten um was zu beweisen? Das Einmarschieren in einen anderen Staat?
In deinen Augen ist es also richtig den Marschbefehl zu geben wenn man sich mit seinen Partnern abgesprochen hat- dabei geht es nicht um richtig/falsch, sondern nur um Grüppchenbildung?! Je mehr Partner man findet desto richtiger quasi.
Interessante Rechtsauffassung und sehr gut mit der Situation in einer Schule(Mobbing) zu vergleichen: viele mobben eine(n)--> richtig
eine(r) setzt sich für diese(n) ein-> falsch, weil eben nur eine(r) und somit kann es nicht richtig sein.
Deine Aussage lässt für mich nur diese Schlussfolgerung zu.
Also war z.B die Verteidigung am Hindukusch richtig, weil viele es beschlossen haben usw
Und zum Abschluss muss diese Frage erlaubt sein, weil du sie selbst in den Raum stellst.
Welche Politik würde Deutschland machen wenn Gunnar Kanzler wäre?
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 03:42
von Berlino10
Dietrich hat geschrieben:
Trotzdem bleibt es dabei: Durch Janukovichs Flucht war eine legitime Lösung z.B. mit Rücknahme der Gesetze und anderen Zugeständnissen erst gar nicht mehr möglich.
Erzähl doch nicht immer wieder denselben Mumpiz.
Am Morgen hat der Mob alles gestürmt und an sich gerissen ... die Nazis waren die einzige Befehlsgewalt ...
ein paar Tausend Leute haben den Weg der Ukraine bestimmt gegen die Verträge zwischen Präsidenten, 3 Oppositionsparteien und 3 internationalen Aussenministern und dem Vertreter RUS
das ist alles andere aber keine Demokratie ...
Am Mittag ist Janukowitsch nach Charkiv ... nix Flucht, die gab's erst viel später
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 03:48
von Berlino10
Gunnar hat geschrieben: Wann haben die Amis in einem solch beispiellosen Alleingang ein Land überfallen? Sie haben stets zuvor nach einer gemeinsamen Linie von Partnern gesucht, Schritte mehrfach angekündigt usw. Das Vorgehen Putins ist in seiner Rücksichtslosigkeit der Staatengemeinschaft gegenüber beispiellos.
Was ist denn das für eine Argumentation.
Gemeinschaftlicher Völkermord ist besser?
Irak, Lybien, Afghanistan ... alles Verstöße gegen das Völkerrecht und zwar inkl. Krieg, Bomben und Tausender Toten und inkl. bewusstem Lug und Betrug.
Die Amis sollten die Bälle mal ganz, ganz flach halten.
Was ist dagegen im Vergleich zu den Tausendfachen US-Morden schon Putins militärische Aktion auf der Krim?
(die ich verurteilt habe)
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 09:29
von Kultgrieche
Gunnar hat geschrieben: Wann haben die Amis in einem solch beispiellosen Alleingang ein Land überfallen? Sie haben stets zuvor nach einer gemeinsamen Linie von Partnern gesucht, Schritte mehrfach angekündigt usw. Das Vorgehen Putins ist in seiner Rücksichtslosigkeit der Staatengemeinschaft gegenüber beispiellos.
Selten so einen Schwachsinn gelesen: 1998 hat die NATO mit den USA als Gallionsfigur
völkerrechtswidrig Serbien bombardiert, davon hat Russland erst am nächsten Tag aus der Zeitung erfahren. Ach ja, da hat der Westen sich auch einen Dreck um die Mantra der territorialen Unversehrtheit Serbiens geschert und das Kosovo aus Serbien herausgebrochen.
P.S.: So oft ich in den letzten Tagen in unseren tollen Nachrichten die Worte "territoriale Unversehrtheit der Ukraine" gelesen oder gehört habe, da kann man super Bullshit-Bingo spielen.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 10:05
von Sibirier
http://www.taz.de/!125959/
Vielleicht sollte man sich diesen Bericht über die Ami's durchlesen....
Gar nicht mal so lange her....
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 10:06
von fugen
Zeigt gut die Möglichkeiten auf und erwähnt zugleich, dass es zu einer eigendynsmik kommen kann wo es zum Krieg kommt?!
Da frag ich mich immer warum jetzt alle davon reden dass Russland seine Grenzen gezeugt bekommen muss?
Haben sich nicht die drei AM eingemischt und dann den Vertragsbruch zugelassen? Wer müsste dann die Grenzen aufgezeigt bekommen?
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 11:30
von Dietrich
harald63 hat geschrieben:Wir würden die türkische Armee bei der Besetzung Berlins beklatschen, nachdem es dort zu gewaltätigen Aktionen von Neonazis gegen türkische Mitbürger gekommen ist.
Passt nicht ganz. Die gewalttätigen Aktionen und die Besetzung dürfen nicht am gleichen Ort erfolgen. Also meinetwegen die Besetzung Münchens, während in berlin ein NPD-Poltiker in den Bundestag gewählt wurde. Oder so ähnlich.
Wobei bei München dann natürlich der Anteil enthnisch-türkischer Mitbürger nicht so ganz passt....
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 05 Mär 2014, 11:35
von Dietrich
fugen hat geschrieben:Haben sich nicht die drei AM eingemischt und dann den Vertragsbruch zugelassen? Wer müsste dann die Grenzen aufgezeigt bekommen?
Also wenn ich es richtig sehe, findest du einerseits die Einmischung der drei AM falsch. Andererseits gibst du den drei dann auch noch die Schuld am Vertragsbruch?
Hätten sich die drei AM wirklich "raushalten" sollen? Was wäre dann passier, bzw. hätte deiner Meinung nach passieren sollen?
Wie hätten die drei AM (nachdem sie sich nicht rausgehalten haben) den Vertragsbruch verhindern sollen?
Wie möchtest du den drei AM ihre Grenzen aufzeigen? Verhaften, weil sie es gewagt hatten den Versuch einer Vermittlung zu starten?