... am 28.09.2011 habe ich auf Anregung von "Saboteur" an den Europaabgeordneten folgendes email gerichtet:
Sehr geehrter Herr Schulz,
am 21.09.2011 meldete die Internetzeitung „russland-aktuell“:
… „auf die Frage des deutschen Abgeordneten Werner Schulz (Grüne), warum die westlichste Großstadt Russlands immer noch
den Namen Kalinins trage, "der mit den Verbrechen Stalins assoziiert wird, erklärte Zukanow, dass die Frage durch ein Referendum
entschieden werden könne.“
http://www.aktuell.ru/russland/news/wir ... 30475.html
Diese Frage wurde durch Sie im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz in Polen gestellt.
Die Antwort die der Kaliningrader Gouverneur gab (… Referendum) löste in der politischen Gesellschaft in Rußland einen gewissen
Widerhall aus. Insbesondere die linken und rechten politischen Orientierungen kritisierten den Gouverneur. Darüber berichteten die
Massenmedien in Rußland.
Ich habe dann diese Frage („Umbenennung Kaliningrad in Königsberg“) im Rußland-Forum zur Diskussion gestellt
http://www.forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f=32&t=13373
Die ausgelöste Diskussion und die „Klicks“ sind bemerkenswert.
Meine Fragen an Sie:
1. Weshalb haben Sie diese Frage nach der Umbenennung gestellt?
2. Welches Ziel verfolgten Sie mit dieser Fragestellung?
3. Was für einen „praktischen Nutzen“ erwarten Sie von einer Umbenennung?
4. Wie würden Sie als Bürger der Bundesrepublik Deutschland reagieren wenn ein russischer Duma-Abgeordneter die Umbenennung
von Kasernen in Deutschland fordern würde die den Namen von Wehrmachtsangehörigen tragen die am Krieg 1941 – 1945 gegen
die ehemalige Sowjetunion teilgenommen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Niemeier
Nun sind ein paar Tagen vergangen - meiner Meinung nach ausreichend um eine Antwort zu erhalten. Leider ist bisher keine eingetroffen. Auch kein Zwischenbescheid ...
Aber wenigstens ICH wollte hier einen Zwischenbescheid einstellen, da ich ja auch der Auslöser dieser Diskussion war.
Uwe Niemeier