Moin Moin,
Lieber Norbert,
Jede Gesellschaft muss ihre Grenzen finden.
Das ist nicht die Antwort auf meine Frage, sondern lediglich ein Verweis auf eine kollektive Ansichtsweise.
Ich möchte doch nur wissen nach
welchen Merkmalen man die eine Randgruppe ausschließt und die andere akzeptiert, obwohl für beide dieselben Maßstäbe gelten (außer halt die sexuelle Hinneigung).
Wenn Du Probleme mit dem Pedos hast, können Wir auch irgend ne andere Randgruppe nehmen. Spielt absolut keine Rolle, da Ich glaube, dass das Ergebnis das gleiche sein wird. Nur die Rechnung interessiert mich halt
Oralsex ist auch eine Sünde und dient nicht der Fortpflanzung. Dürfen Anhänger von Oralsex dann keine Kinder mehr bekommen? Oder ist erst Analsex schlimm genug? Oder muss mindestens eine nicht weibliche menschliche Körperöffnung involviert sein?
Vorsicht: Du verwechselst gerade sexuelle Praktiken mit sexuellem Verhalten.
Wir sprechen vom sexuellen Kontakt - nicht von Handlungen, die zum Erreichen der sexuellen Lust dienen.
Diese Grenze ist letztendlich willkürlich.
Also findet die Beurteilung
willkürlich statt?
Findest Du, dass es vereinbar mit dem Gleicherhaltungssatz ist?
Ich betone zwar, dass Ich selbst auch dagegen bin, dennoch kann Ich diese Sichtweise nicht nachvollziehen warum der eine dem anderen benachteiligt werden soll, obwohl für beide dieselben Grundbedingungen gelten würden.
Heißt aber nicht, dass Ich nicht bereit bin darüber aufgeklärt zu werden.
muss von jeder Gesellschaft selbst gefunden werden. Die deutsche Gesellschaft verlegt die Grenze im Moment kurz hinter die Homosexuellen. Aber das ist eine gesellschaftliche Entscheidung.
Ist es dieselbe Gesellschaft, die auch für die Gleichheit der Menschen ist, unabhängig ihrer sexuellen Ausrichtung?
Zoophilie bspw. war noch vor kurzem vollkommen egal. Heißt es, dass dann die Gesellschaft noch vor kurzem verwerflich gewesen ist und nun nicht mehr?
Es gibt sehr viele Dinge, welche einen negativen psychologischen Einfluss haben können. Und dennoch wäre es absurd, aus allen ein Verbot abzuleiten.
Wenn es für das Wohl eines Kindes ist (und das ist allem Anschein nach = Identitätsbildung) dann ist es alles andere als absurd (Ich verallgemeinere nicht).
Absurd wäre solches zu verleugnen und die Gefahren (=Manipulation des natürlichen Ursprungs), die gegeben sind, in Kauf zu nehmen.
Aber wenn ich die Wahl hätte, in eine heterosexuelle Familie geboren zu werden, wo Papa säuft und Mama mich am liebsten vor dem Fernseher absetzt, oder in eine homosexuelle Familie, wo mir Mama am liebsten Bücher vorliest und Mama mit mir gern auf Bäume klettert - dann würde ich die zweite Variante wählen.
Ist ja auch alles schön und gut. Allerdings hoffe Ich nicht, dass der Vergleich pauschal gemeint war, denn eine Mama mit der sexuellen Neigung zu einem Orang-Utan könnte Dir sicherlich auch Bücher vorlesen und das Äffchen mit Dir auf Bäume klettern und dennoch habe Ich das Gefühl, dass dann Deine Entscheidung ggf. doch zum saufenden Papa und der Mama fallen wird, stimmts????
Lieber Berlino10,
Wenn Homosexualität nicht (auch) biologisch veranlagt wäre, sondern nur auf Erziehung, Erfahrung, Entscheidung beruht, dürfte es keine homosexuellen Tiere geben ... gibt es aber..
Das war jetzt aber ironisch gemeint oder?
Wenn nicht, dann hinkt der Vergleich gewaltig.
Denn Tiere handeln instinktiv, während Wir Menschen gedankliches Bewusstsein haben, was Tiere nicht besizen.
Würdest Du mit der selben Begründung auch einen Mörder entschuldigen, denn schließlich ist das Töten ebenfalls eine Veranlagung mancher Tiere.
Wie sieht es mit Kannibalismus aus? Sich im Kot welzen? Ein Rudel Weibchen in der Öffentlichkeit poppen? Usw....
Sind alles ebenfalls Veranlagungen aus der Tierwelt. Ist es dann auch alles der 100%ige wissenschaftliche Beweis, dass es sich dann bei Menschen, die selbiges tuen sollten, um Veranlagungen handelt?
Hoffe, Du merkst es selbst, dass da was schief gelaufen ist und Du auch nichts wissenschaftliches erbringen kannst, was Deine These bzgl. der Homosexualität bestätigen würde.
Studien über Homosexualität von Leuten, die Homosexualität für eine Sünde halten, sind fraglich.
Können Wir den Begriff "Sünde" mal beiseite lassen. Dieser ist nun das zweite Mal gefallen.
Ich mag ihn in so fern nicht, da es eben eine Glaubenssache ist wer was für ne Sünde hält.
Von daher hab Ich schon absichtlich nicht mit den christlichen Meinungen argumentiert, denn wäre Ich auf einen gelehrten Mohammedaner getroffen, würde Ich bei diesem evtl. vor die Wand fahren, da es dann in seinem Glauben OK sei.
Abgesehen davon kann Ich nicht erkennen, dass die Studie irgendwelche internen Haltungsweisen äußert, sondern, dass es zu Feststellungen kommt.
Warum es dennoch alles fraglich ist, kannst Du sicherlich aufklären oder ist es so, dass es fraglich ist, weil es nicht die eigenen Sichtweisen bestätigt?
das eigene Bekenntnis zu Selbstmordgedanken in Umfragen korreliert aber bspw. mit der höheren Offenheit und Auskunftsbereitschaft von Menschen, die sich bereits als homosexuell outeten
d.h. wenn ein Hetero sich nun mal nicht Outen kann, dieser eine mindere Offenheit und Auskunftsbereitschaft besitzt?
Du siehst, dass es auch nicht aufgehen kann
Und Nein, das stimmt leider nichtso , da Forschungen belegen, dass Homos substantiell ein höheres Risiko haben, an bestimmten emotionalen Problemen, wie Selbstmordneigung, zu erkranken. Irgendwelche höheren Auskunftsbereitschaften werden dafür nicht verantwortlich gemacht.
Ähnliches gilt für das Sexualverhalten allgemein, da homosexuell Bekennende ja schon über eine sexuelle Identität verfügen müssen
Tut mir Leid, aber der Satz ergibt keinen Sinn, da es bei Sexualverhalten grundsätzlich von zwei unterschiedlichen Geschlechtern handelt.
Wenn ich also 4 Jugendliche habe, von denen 2 noch gar nicht, 1 hetero-, der andere homosexuell aktiv ist, habe ich statistisch eine 3mal so höhere sexuelle Aktivität bei Homosexuellen.
Irgendwie verstehe Ich Bahnhof! Was willst Du mir damit sagen? Dass es darauf ankommt wie viele Probanden einer befragten Gruppe Homos sind?
Ok, dann bitteschön:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10530625
Hier hat eine Studie Zwillinge als Probanden genommen (also 50:50 = fair), wo der eine Homo und der andere Hetero ist und dennoch kommen auch diese zu einer höheren Rate
Zudem ist es für mich nahezu pervers, Homosexuelle für die psychischen Folgen ihrer Diskriminierung verantwortlich machen zu wollen.
1. Sind es Studien, die aus westlichen Ländern kommen, wie USA, Deutschland, Niederlande, wo Homosexuelle die maximale Freiheit genießen.
2. Ob die psychischen Folgen auf die Diskriminierung zurück zu führen sind, ist lediglich Deine Ansichtsweise. Ich glaube nicht, dass Befragte in Amsterdam irgendwie dort diskriminiert werden (ihre Paraden zeugen eher vom Gegenteil)
3. Ich finde es pervers, wenn jemand versucht die Augen vor den wissenschaftlichen Tatsachen zu verschließen, da diese nicht seine Ansichten vertreten und er ein Verfechter des Homos-sollen-Kinder-haben-dürfen-Trendes ist.
Eine höhere Selbstmordrate etwa wäre auch durchaus erklärbar und zwar nicht begründet in der sexuellen Orientierung, sondern im gesellschaftlichen Umgang damit.
Jetzt gehts aber los. Die Gesellschaft ist nun auch daran schuld, dass Homos Selbstmordgedanken haben. Sorry, aber Ich hab absolut keinen Einfluss auf die Psyche dieser Menschen und als Teil der Gesellschaft werde Ich auch niemals dafür eine Verantwortung übernehmen.
Es steht ihnen frei ob sie solche Gedanken haben wollen oder nicht. Verbieten kann es ihnen auch die Gesellschaft nicht.
Erst werden sie als krank, abnormal, schädlich verunglimpft und dann wirft man ihnen auch noch vor, dass sie darunter leiden
Keiner wirft ihnen was vor. Es wird untersucht und Feststellungen getroffen.
Wenn nun mal die Tatsachen belegen, dass da etwas nicht OK ist, dann sollte man zum Wohle der Individuen auch handeln.
Therapie hat schon einigen Ex-Homos geholfen und wird nicht selten von solchen empfohlen.
Pädophile versuchen Wir ja auch zu heilen.
Gruß
Haya