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Re: Zuwanderungsgesetz verabschiedet

Verfasst: 19 Jul 2007, 09:07
von Dietrich
Bephep hat geschrieben:Stell Dir vor man heiratet eine Frau aus RU mit einem Kind von sechs Jahren.Dann kommt die Frau nach DE und das Kind geht in die Schule.
Nach fünf Jahren besteht die Frau den Test immer noch nicht und muss nach RU zurück. Dann muss die Mutter nach RU zurück und was ist wenn sie hier noch Kinder bekommen hat.
DAS waere eine menschliche Katastrophe.
Und genau aus dem Grund, weil man ja dann angeblich ein "Unmensch" ist, wenn man das dann durchzieht, wird die Sprachbarriere jetzt auch VOR der Einreise gemacht.
Was zwar eigentlich viel weniger "nett" ist, aber man braucht dann wenigstens keinen "rauswerfen".

Ich waere trotzdem fuer "meinen Vorschlag", auch wenn es u.U. dann "hart" ist....

Aber mal ehrlich: 5 Jahre und kein Brocken deutsch?? DAS ist eine Katastrophe an Faulheit und Ignoranz!

Re: Zuwanderungsgesetz verabschiedet

Verfasst: 19 Jul 2007, 11:52
von manuchka
Bephep hat geschrieben:Ob das Gesetz vor Gericht bestand hat kann noch niemand Wissen aber Frankreich bekommt auch ein änliches Gesetz und Europa wird konservativer und die Bevölkerung hat immer mehr gegen Ausländer..
Das darf aber auch nicht verwundern, wenn es in einem Land wie Frankreich bald mehr Einwanderer gibt als Ur-Franzosen. Als vor den Wahlen ab und zu was aus Frankreich gezeigt wurde, sagte mein Mann mal: "Da sind doch fast nur Schwarze und Araber zu sehen - DAS sind doch keine Franzosen."

Hier in Russland geht man mehr nach der Nationalität, der Kultur, der jemand angehört, und weniger danach, welchen Pass jemand in der Tasche hat (während dich in Europa dein deutscher Pass zum Deutschen macht, weil du als Aussiedler Anspruch auf den Pass hast, auch wenn du kein Wort Deutsch sprichst). Und inzwischen finde ich das nicht ganz falsch. Die deutsche und die französische Kultur ist bald nicht mehr deutsch oder französisch, sondern wird mehr und mehr von den Einwanderern geprägt. Ich hab nichts gegen Multikultur, aber alles in Maßen. Letztlich möchte ich doch, dass in Deutschland die deutsche Kultur mit ihrer Sprache und ihren Traditionen vorherrschend bleibt. Ich möchte nicht, dass Deutschland irgendwann quasi eine Provinz Russlands, der Türkei oder sonstiger Staaten wird, weil die Einwanderer aus diesen Ländern ihre Kultur mitbringen und so leben, als seien sie nicht in Deutschland, sondern da, wo sie herkommen. Ein bisschen Anpassung und Integration muss sein - man kann als Einwanderer nicht nur fordern und fordern, dass man als Minderheit die gleichen Rechte wie die Mehrheit bekommt. Gleichbehandlung - in allen Ehren, aber ich muss keine Moschee in meiner Nachbarschaft haben, und ich will auch nicht, dass es in Deutschland bald so aussieht wie in dem Ort in der Moskauer Region, wo ich wohne. Wer in Deutschland leben und arbeiten will und sich darum bemüht, sich zu integrieren - von mir aus, herzlich willkommen. Wem das nicht passt, wer sich nicht an die Spielregeln des Landes halten will, das ihn aufgenommen hat - tschüß, geh zurück dahin, wo du herkommst und leb da so, wie du willst.

Re: Zuwanderungsgesetz verabschiedet

Verfasst: 22 Jul 2007, 00:35
von Bephep
manu
Deinem Beitrag kann ich nur voll zustimmen.

Dietrich
Aber mal ehrlich: 5 Jahre und kein Brocken deutsch?? DAS ist eine Katastrophe an Faulheit und Ignoranz!
Das gibt es,leider.Selbst nach noch mehr Jahren.

Re: Zuwanderungsgesetz verabschiedet

Verfasst: 22 Jul 2007, 00:52
von Relativ
Bephep hat geschrieben:manu
Deinem Beitrag kann ich nur voll zustimmen.

Dietrich
Aber mal ehrlich: 5 Jahre und kein Brocken deutsch?? DAS ist eine Katastrophe an Faulheit und Ignoranz!
Das gibt es,leider.Selbst nach noch mehr Jahren.
... und nicht wenig, leider. Eigentlich gibt es immer weniger die Bereitschaft die Sprache des Landes zu lernen, in dem man(n) oder frau lebt. Unverständlich! Ich versteh nicht, wieso man dann hier leben will, wenn man nicht bereit ist sich zu integrieren. Nur wegen der Liebe? Dann kann die Liebe nicht so groß sein.Ich persönlich würde das von meiner/m Partner/in als Affront mir gegenüber und unserem gewählten Lebenssort als Affront empfinden.

Relativ