Och, geht schon, wenn das Schweineschnitzel Halal ist, dann passt es... :-)[/quote]Kultgrieche hat geschrieben: -ah-
Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
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Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
und koscher obendrein!Gunnar hat geschrieben:geschächtetes Schweineschnitzel vielleicht?
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Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Das stimmt, irgend etwas wird immer subventioniert, die Sonnenkraftwerke und Windparks werden warscheinlich auch subventioniert aber die sind alles andere als BankrottAlex KA hat geschrieben: In Deutschland wird immer etwas subventioniert, die grüne Energie zum Beispiel, diese Sonnenkraftwerke, und Windparks.. Die sind jetzt fast alle Bankrott oder warten darauf..
Nein Fleisch wird mit Sicherheit nicht subventioniert. Was subventioniert wird sind grosse Bauernhöfe mit einem hohem Tierbestand, um den Bestand an Tieren auf einer gewissen EU Norm zu halten. Wenn z.B. ein Bauer 500 Kühe oder Schweine im Stall hat, dann bekommt er Geld dafür das er nicht mehr Tiere haltet als diese 500 Tiere. Das gleiche ist es mit dem Bestand in der Landwirtschaft. Wenn er z.B. 1000 Hektar mit Sonnenblumen bepfanzt, hat aber 10 000 Hektar Land, dann bekommt er dafür das er 9000 Hektar brach (leer bzw. unbepflanzt) lässt auch von der EU Subventionen, damit kein Überangebot besteht. Ein Bauer mit nur 2 oder 3 Stück Vieh im Stall geht natürlich leer aus, der bekommt keine Subventionen.Alex KA hat geschrieben:Was Fleisch betrifft, da wird auch subventioniert, ich erinnere mich aber nicht genau was, möglicherweise Futter für die Tiere..
Ich halte das es ist auf jeden Fall unsinnig für Russland Fleisch in Deutschland einzukaufen, ist besser eigene Produktion zu organisieren, so ein großes Land hat genug Platz für Kühe und Schweine, und Energie kommt auch aus eigene Quelle..
Gruss
wolf
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weltenbummler
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Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Na, da geht aber einiges durcheinander...
In Deutschland wird in erster Linie der Ackerbau subventioniert. Jeder Landwirt erhält für jeden Hektar, den er bewirtschaftet einen bestimmten Betrag. Dadurch sollen Wettbewerbsnachteile, wie zum Beispiel höhere Umweltstandards, kleine Betriebsstrukturen usw. ausgeglichen werden.
Des weiteren wird die Ökologische Landwirtschaft, sowie diverse Maßnahmen im Bereich Tier und Umweltschutz gefördert. Aber auch diese Förderungen werden größtenteils durch erhöhte Produktionskosten "aufgefressen"
Zusätzlich wird die Milchproduktion und teilweise die Produktion von Rindfleisch gefördert. Diese Förderungen werden aber zurückgefahren.
Schweine und Geflügelfleisch wird nicht subventioniert.
In Russland wird die Landwirtschaft, und gerade die Produktion von Schweine und Geflügelfleisch allerdings deutlich stärker subventioniert und unterstützt. Zum einen gibt es für Investitionen in diesem Bereich sehr stark zinsverbilligte Kredite. Hinzu kommt, dass die Gebiete in denen die Investition stattfinden soll, oft z.B. durch die Schaffung der Infrastruktur, aber auch z.B. durch subventioniertes Gas oder Strom unterstützen.
Des weiteren werden die Preise auf dem russischen Markt durch "Schutzmaßnahmen" künstlich hoch gehalten. In regelmäßigen Abständen wird der Import ausländischer Waren aufgrund irgendwelcher "Gesundheitlicher Bedenken" verboten, bis der Preis sich wieder stabilisiert hat.
Als es den Unternehmen im vergangenen Jahr richtig schlecht ging, wurden diese auch direkt vom Staat gestützt.
In meinen Augen ist diese Subventionierung in Russland allerdings sinnvoll. Ein Tierproduktionsbetrieb irgendwo in Sibirien hat nun einmal höhere Kosten als in Deutschland. Und wenn man die Jobs dort erhalten will, muss man die Betriebe finanziell unterstützen.
Das "die Russen es nicht auf die Reihe kriegen" ist auch nicht ganz richtig. Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Betrieben, in denen eindrucksvoll demonstriert wird, wie man es nicht machen sollte.
Es gibt aber auch Betriebe, die durch ihre Größe, ihre moderne Technik und ihr fortschrittliches Management, meiner Meinung nach, billiger produzieren können, als die meisten europäischen Betriebe.
Diese Betriebe gehören, meiner Meinung nach, bis auf wenige Ausnahmen, zu russischen Agrarholdings. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die "Westeuropäern" gehören.
In Deutschland wird in erster Linie der Ackerbau subventioniert. Jeder Landwirt erhält für jeden Hektar, den er bewirtschaftet einen bestimmten Betrag. Dadurch sollen Wettbewerbsnachteile, wie zum Beispiel höhere Umweltstandards, kleine Betriebsstrukturen usw. ausgeglichen werden.
Des weiteren wird die Ökologische Landwirtschaft, sowie diverse Maßnahmen im Bereich Tier und Umweltschutz gefördert. Aber auch diese Förderungen werden größtenteils durch erhöhte Produktionskosten "aufgefressen"
Zusätzlich wird die Milchproduktion und teilweise die Produktion von Rindfleisch gefördert. Diese Förderungen werden aber zurückgefahren.
Schweine und Geflügelfleisch wird nicht subventioniert.
In Russland wird die Landwirtschaft, und gerade die Produktion von Schweine und Geflügelfleisch allerdings deutlich stärker subventioniert und unterstützt. Zum einen gibt es für Investitionen in diesem Bereich sehr stark zinsverbilligte Kredite. Hinzu kommt, dass die Gebiete in denen die Investition stattfinden soll, oft z.B. durch die Schaffung der Infrastruktur, aber auch z.B. durch subventioniertes Gas oder Strom unterstützen.
Des weiteren werden die Preise auf dem russischen Markt durch "Schutzmaßnahmen" künstlich hoch gehalten. In regelmäßigen Abständen wird der Import ausländischer Waren aufgrund irgendwelcher "Gesundheitlicher Bedenken" verboten, bis der Preis sich wieder stabilisiert hat.
Als es den Unternehmen im vergangenen Jahr richtig schlecht ging, wurden diese auch direkt vom Staat gestützt.
In meinen Augen ist diese Subventionierung in Russland allerdings sinnvoll. Ein Tierproduktionsbetrieb irgendwo in Sibirien hat nun einmal höhere Kosten als in Deutschland. Und wenn man die Jobs dort erhalten will, muss man die Betriebe finanziell unterstützen.
Das "die Russen es nicht auf die Reihe kriegen" ist auch nicht ganz richtig. Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Betrieben, in denen eindrucksvoll demonstriert wird, wie man es nicht machen sollte.
Es gibt aber auch Betriebe, die durch ihre Größe, ihre moderne Technik und ihr fortschrittliches Management, meiner Meinung nach, billiger produzieren können, als die meisten europäischen Betriebe.
Diese Betriebe gehören, meiner Meinung nach, bis auf wenige Ausnahmen, zu russischen Agrarholdings. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die "Westeuropäern" gehören.
-
daveg
Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
weltenbummler hat geschrieben:Es gibt nur wenige Ausnahmen, die "Westeuropäern" gehören.
Mmmhhh ... ich meine doch gerade erst gelesen zu haben, dass 42% der in Ru produzierten Milch von einer Fima (mit vielen Betrieben) stammen. welcher einem Deutschen gehört und von diesem schon in den 90ern aufgebaut wurde. So wird Danone (24 Werke in Ru) komplett von ihm beliefert.
Jetzt mal davon ausgehend, dass es mind. 2 Wettbewerber gibt (sagen wir mal Russen), würde heissen, dass diese definitiv kleiner sind.
Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
http://www.stern.de/politik/ausland/-ne ... 35366.htmlZwischen den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, gibt es nach russischen Angaben eine weitreichende Annäherung. Die beiden Staatschefs seien sich bei einem Telefonat über Wege aus der Ukraine-Krise weitgehend einig gewesen, teilt ein Putin-Sprecher laut der Nachrichtenagentur Interfax mit.
Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Interview mit Kissinger: http://edition.cnn.com/video/data/2.0/v ... n.cnn.html
"CNN: Sie kennen Putin gut. Sie haben ihn häufiger getroffen als jeder andere Amerikaner. Glauben Sie, dass er beobachtet, was in der Ukraine passiert, und denkt, der Westen und die USA würden dies im Grunde als Schritt zur Umzingelung Russlands betreiben?
Kissinger: Ich glaube, dass er denkt, dass dies eine Generalprobe ist, für das, was wir in Moskau tun möchten. Und...
CNN: Regime Change (Umsturz)?
Kissinger: Eine Regime-Change-Angelegenheit."
Kommentar zur Ukraine-Frage: http://www.hintergrund.de/201409013223/ ... raine.html
Das „Drehbuch“ liege in Washington. Mit den Massenmorden auf dem Maidan-Platz sei eine „Lunte für etwas Größeres bewusst gelegt“ worden. Wimmer: „Dabei spielte es für den Westen und hier vor allem für die grenzenlos willfährige ‚Qualitätspresse‘ keine Rolle, aufzuklären, wer die Menschen auf dem Platz erschossen hat, um dem Umsturz die ‚Krone‘ aufzusetzen. Bislang konnten die Opfer solcher Massaker davon ausgehen, dass der Westen um ihrer selbst willen die Täter anklagte. Heute ist gewiss, dass westliches Handeln eine Frage der Opportunität ist. Das nennt man gemeinhin ‚moralische Verkommenheit‘. In Kiew und in der Frage, wer sich dort allgemein westlicher Unterstützung erfreut, kann sehr gut festgestellt werden, wie wenig von einer ehemals stolzen ’westlichen Wertegemeinschaft‘ übrig geblieben ist.“ Und Wimmer fährt fort: „Das Vorgehen des ukrainischen Machthabers Poroschenko gegenüber dem Osten seines eigenen Landes und vor allem der dort lebenden Bevölkerung hat nichts mehr von dem an sich, wie Schwierigkeiten im eigenen Land beigelegt oder angegangen werden können. Das ist Krieg gegen die eigene Bevölkerung und das mit einer angeblich aus dem Boden gestampften ‚Nationalgarde‘, die aus den faschistischen Gruppen, vor allem aus der Westukraine, geschaffen worden ist … Europa sollte sich schämen, diesen Gestalten auch nur den Schimmer eines Verständnisses zukommen zu lassen.
In der Tat ist zu registrieren, dass die USA seit der Auflösung der Sowjetunion überall in der Welt eine aggressive Politik der Zerstörung staatlicher Strukturen und der wirtschaftlichen Okkupation betreiben. Auch deutet vieles darauf hin, dass ihnen nicht an einem wirtschaftlich starken, friedlichen Europa liegt. ...
Nach dem, was wir den Kommuniqués entnehmen, werden Länder, die sich nicht den Forderungen der USA beugen, insbesondere wenn sie über bestimmte Ressourcen verfügen, weiterhin erpresst, bedroht und gegebenenfalls militärisch bekämpft werden. Kiew – so war schon in Washingtoner Regierungskreisen zu vernehmen – sei sozusagen die Generalprobe für Moskau, also für einen „Regime Change“ in Russland. (10) Demnach wäre das Ziel der Destabilisierungspolitik in der Ukraine die Unterwerfung Russlands unter die Vorherrschaft der USA und die Öffnung des Landes für die Interessen der westlichen Begehrlichkeit.
...
Die massive Gegenwehr der Aufständischen aus der Ostukraine scheint die USA und ihre Kiewer Marionettenregierung zu überraschen. Bemerkenswert ist die kürzliche Aussage Barack Obamas, die USA würden nicht militärisch eingreifen, weil die Ukraine kein NATO-Mitglied ist.“ (11) Dementsprechend titelt die Süddeutsche Zeitung: „Aussichtsloser Kampf um den verlorenen Osten.“ Die Schlussfolgerung lautet: „Trotz Putins Lippenbekenntnis zu einem Friedensplan müssen sich die Ukraine und die Welt damit abfinden, dass der Donbass nicht unter die Kontrolle von Kiew zurückkehren wird.“ (12)
Diese Einschätzung kommt der Realität wohl am nächsten. Denn viele der westlichen Politiker und Diplomaten erklären, sie seien ratlos. Dann aber heißt es zumeist: Klar sei, dass sich Putin nicht mit einer demokratischen, prowestlichen und prosperierenden Ukraine anfreunden könne. Unklar sei jedoch das Endziel Putins.
Dass Moskau von vornherein nur auf das aggressive Vorgehen des Westens und der Marionettenregierung in Kiew reagiert haben könnte, wird gar nicht erst erwogen. Ebenso wenig wird berücksichtigt, dass Poroschenko und Jazenjuk – statt zu verhandeln – durch ihren massiven, völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in der Ostukraine viele Städte zerstört haben, so dass ein sehr weiter Weg zurückzulegen sein wird, bis es zu einer „prosperierenden Ukraine“ kommen kann. Dafür wird es Aufbauhilfen geben müssen. Von wem? Von uns.
"CNN: Sie kennen Putin gut. Sie haben ihn häufiger getroffen als jeder andere Amerikaner. Glauben Sie, dass er beobachtet, was in der Ukraine passiert, und denkt, der Westen und die USA würden dies im Grunde als Schritt zur Umzingelung Russlands betreiben?
Kissinger: Ich glaube, dass er denkt, dass dies eine Generalprobe ist, für das, was wir in Moskau tun möchten. Und...
CNN: Regime Change (Umsturz)?
Kissinger: Eine Regime-Change-Angelegenheit."
Kommentar zur Ukraine-Frage: http://www.hintergrund.de/201409013223/ ... raine.html
Das „Drehbuch“ liege in Washington. Mit den Massenmorden auf dem Maidan-Platz sei eine „Lunte für etwas Größeres bewusst gelegt“ worden. Wimmer: „Dabei spielte es für den Westen und hier vor allem für die grenzenlos willfährige ‚Qualitätspresse‘ keine Rolle, aufzuklären, wer die Menschen auf dem Platz erschossen hat, um dem Umsturz die ‚Krone‘ aufzusetzen. Bislang konnten die Opfer solcher Massaker davon ausgehen, dass der Westen um ihrer selbst willen die Täter anklagte. Heute ist gewiss, dass westliches Handeln eine Frage der Opportunität ist. Das nennt man gemeinhin ‚moralische Verkommenheit‘. In Kiew und in der Frage, wer sich dort allgemein westlicher Unterstützung erfreut, kann sehr gut festgestellt werden, wie wenig von einer ehemals stolzen ’westlichen Wertegemeinschaft‘ übrig geblieben ist.“ Und Wimmer fährt fort: „Das Vorgehen des ukrainischen Machthabers Poroschenko gegenüber dem Osten seines eigenen Landes und vor allem der dort lebenden Bevölkerung hat nichts mehr von dem an sich, wie Schwierigkeiten im eigenen Land beigelegt oder angegangen werden können. Das ist Krieg gegen die eigene Bevölkerung und das mit einer angeblich aus dem Boden gestampften ‚Nationalgarde‘, die aus den faschistischen Gruppen, vor allem aus der Westukraine, geschaffen worden ist … Europa sollte sich schämen, diesen Gestalten auch nur den Schimmer eines Verständnisses zukommen zu lassen.
In der Tat ist zu registrieren, dass die USA seit der Auflösung der Sowjetunion überall in der Welt eine aggressive Politik der Zerstörung staatlicher Strukturen und der wirtschaftlichen Okkupation betreiben. Auch deutet vieles darauf hin, dass ihnen nicht an einem wirtschaftlich starken, friedlichen Europa liegt. ...
Nach dem, was wir den Kommuniqués entnehmen, werden Länder, die sich nicht den Forderungen der USA beugen, insbesondere wenn sie über bestimmte Ressourcen verfügen, weiterhin erpresst, bedroht und gegebenenfalls militärisch bekämpft werden. Kiew – so war schon in Washingtoner Regierungskreisen zu vernehmen – sei sozusagen die Generalprobe für Moskau, also für einen „Regime Change“ in Russland. (10) Demnach wäre das Ziel der Destabilisierungspolitik in der Ukraine die Unterwerfung Russlands unter die Vorherrschaft der USA und die Öffnung des Landes für die Interessen der westlichen Begehrlichkeit.
...
Die massive Gegenwehr der Aufständischen aus der Ostukraine scheint die USA und ihre Kiewer Marionettenregierung zu überraschen. Bemerkenswert ist die kürzliche Aussage Barack Obamas, die USA würden nicht militärisch eingreifen, weil die Ukraine kein NATO-Mitglied ist.“ (11) Dementsprechend titelt die Süddeutsche Zeitung: „Aussichtsloser Kampf um den verlorenen Osten.“ Die Schlussfolgerung lautet: „Trotz Putins Lippenbekenntnis zu einem Friedensplan müssen sich die Ukraine und die Welt damit abfinden, dass der Donbass nicht unter die Kontrolle von Kiew zurückkehren wird.“ (12)
Diese Einschätzung kommt der Realität wohl am nächsten. Denn viele der westlichen Politiker und Diplomaten erklären, sie seien ratlos. Dann aber heißt es zumeist: Klar sei, dass sich Putin nicht mit einer demokratischen, prowestlichen und prosperierenden Ukraine anfreunden könne. Unklar sei jedoch das Endziel Putins.
Dass Moskau von vornherein nur auf das aggressive Vorgehen des Westens und der Marionettenregierung in Kiew reagiert haben könnte, wird gar nicht erst erwogen. Ebenso wenig wird berücksichtigt, dass Poroschenko und Jazenjuk – statt zu verhandeln – durch ihren massiven, völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in der Ostukraine viele Städte zerstört haben, so dass ein sehr weiter Weg zurückzulegen sein wird, bis es zu einer „prosperierenden Ukraine“ kommen kann. Dafür wird es Aufbauhilfen geben müssen. Von wem? Von uns.
“Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!”
- Immanuel Kant
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Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Hier geht es auch um dieses Interview mit Kissinger: Ist die Ukraine eine Blaupause für Rußland?
-ah-Man muß schon schlucken, wenn man hört, wie offen Kissinger hier zugibt, daß das, was da in der Ukraine abgezogen wird, auch für Russland geplant ist: Ein "Regimechange" im Machtinteresse der USA. Unbedingt ansehen!
- Axel Henrich
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Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Nachdem sich nun rausgestellt hat, bzw. oeffentlich geworden ist, wie lange die Amis sich nun schon um die Ukraine "kuemmern", konnte man freilich drauf warten, dass irgendein Medium, hier die FAZ - sich dieses Themas annimmt und versucht die Russen als Akteure hinzustellen ...
:
Putins Schlachtplan
Wurde bereits 1997 durch die USA eine Verschwörung gegen die Ukraine geplant?
Natuerlich zeigt sich der Informierte erstaunt ueber die Kritik Amerikas an Russland:
US-Außenpolitik in der Kritik - Amerikas Doppelmoral in der Ukraine
... und jetzt fragt man sich natuelich, wie kommt die FZ s.o. jetzt auf diesen Stuß? Nicht dass das von der FAZ geschriebene so wahnsinnig abwegig ist! Aber die Chronologie zum einen und Aktion und Reaktion zum anderen sind ja wohl gaenzlich falsch gesetzt ...
Dass wir hier mit unserem Wissen nur an der Oberflaeche kratzen ist klar, aber das trifft doch nicht auf Putin zu:
Natuerlich war Russland vorbereitet und wusste was diese Drecksamis vorhaben!
Nicht zu Unrecht wird heuer das Handeln Russlands rund um die Krim als unausweislich eingeschaetzt!
-ah-
Putins Schlachtplan
Naja Obama hatte ja schon vorigen Monat bedauernd festgestellt, dass die Russen die modernen Kriegsfuehrung beherrschen. Was bitte ist daran verwunderlich? Die Amis haben es der Welt jahrelang gezeigt, wie sie ticken und das laesst sich hier nochmal gut nachlesen:Als russische Truppen Ende Februar die ukrainische Halbinsel Krim eroberten, war die westliche Welt schockiert und empört. Niemand hatte damit gerechnet. Der Angriff wirkte wie eine improvisierte und spontane Reaktion Präsident Putins auf die Flucht seines Verbündeten Viktor Janukowitsch aus Kiew. Heute, ein halbes Jahr später, muss diese Deutung korrigiert werden. Tatsächlich war die russische Invasion von langer Hand geplant, vorbereitet und geübt worden.
Wurde bereits 1997 durch die USA eine Verschwörung gegen die Ukraine geplant?
Die USA als einzige Militärmacht die jemals Atombomben gegen eine Zivilbevölkerung einsetzte, und zwar in Japan mit Hundertausenden Toten, ist derzeit wieder mit ihrem Friedensnobelpreisträger Obama offiziell als „Friedensstifter“ in der Ukraine unterwegs.
Insider haben aber das falsche Spiel der USA im Konflikt um die Ukraine längst durchschaut. Ein Sprichwort besagt nämlich: „Sage mir wer dich zum König gemacht hat und ich sage dir was für ein König du bist“.
Maßgeblicher Förderer Obamas und einer der größten Geostrategen hinter der expansiven und aggressiven Politik Amerikas der letzten Jahrzehnte ist Zbigniew Brzezinski (Berater von 5 US-Präsidenten) (Auszug aus dem vom bekannten Schauspieler Horst Janson gesprochenen Buch: „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“, Hier die Bilder aus dem Tonstudio. Bereits in seinem 1997 erschienenen Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie und Vorherrschaft", beschreibt er detailliert die politische Strategie gegenüber Russland. Brzezinski gilt neben Henry Kissinger als der führende Stratege der US-amerikanischen Außenpolitik im 20. Jahrhundert. Das Buch ist ein Plädoyer für Amerikas Vorherrschaft. Ziel der amerikanischen Politik ist die Verhinderung der "Entstehung eines eurasischen Imperiums, das Amerika an der Verwirklichung seines geostrategischen Ziels hindern könnte..." Auf Seite 74 resümiert Brzezinski "Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr". Das geostrategische Ziel Amerikas ist und bleibt daher die Trennung der Ukraine von Russland, wodurch Russland zu einer "bedeutenden Mittelmacht", mit anderen Worten nicht mehr Weltmacht degradiert würde.
u.s.w. u.s.f. ...Doch das sind nicht die einzigen Verletzung des Völkerrechts, Angriffskriege, bzw. Stürze von demokratisch gewählten Regierungen durch die USA. Hier eine kleine Auswahl:
Natuerlich zeigt sich der Informierte erstaunt ueber die Kritik Amerikas an Russland:
US-Außenpolitik in der Kritik - Amerikas Doppelmoral in der Ukraine
US-Außenminister John Kerry. In einem "unglaublichen Akt der Aggression" habe Russland die Souveränität der Ukraine und mehrere internationale Verträge verletzt, sagte er da. Dann beklagte er in allen drei Talkshows fast wortgleich: "Man kann nicht einfach unter erfundenen Vorwänden in ein anderes Land einfallen, um die eigenen Interessen durchzusetzen."
Daraufhin fragte die "Washington Post" etwas beschämt: "In der Sache hat Kerry natürlich Recht, aber müssen ausgerechnet wir Amerikaner in diesem Punkt öffentlich moralische Belehrungen absondern?" Ähnlich reagierten viele Zuschauer in diversen Internetforen. Sie erinnern sich an das kleine südamerikanische Grenada, in das Präsident Reagan 1983 das US-Militär geschickt hatte. Angeblich um die Sicherheit von ca. 500 US-amerikanischen Studenten besorgt, stürzte es die Regierung und beendete ganz nebenbei ein sozialistisches Experiment.
Krieg in der Ukraine - Brandstifter und BrandbeschleunigerDie Verlogenheit der westlichen Politik wird sichtbar, wenn man die Chronologie der Ereignisse in der Ukraine seit der von den USA organisierten und finanzierten „Orangenen Revolution“ (2) im Jahre 2004 bis zur Maidan-Bewegung im Jahr 2014 betrachtet. Daraus erweist sich, dass die Ukraine nicht von Russland, sondern im Einvernehmen mit der EU von den USA destabilisiert wurde, was bereits im Dezember 2013 die EU-Beauftragten des US-Außenministers John Kerry, Victoria Nuland, in einem abgehörten Telefonat mit dem US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, zugegeben hat. (3) Washington plante das Szenario für die Zeit nach dem Staatsstreich bereits lange vorher und favorisierte seinen Günstling, den Oligarchen Arsenij Jazenjuk, der dann auch Ministerpräsident wurde. Nuland renommierte außerdem damit, dass die USA mehr als fünf Milliarden Dollar für den „Regime Change“ in der Ukraine investiert hätten. Das kam in den westlichen Medien kaum zur Sprache, stattdessen kaprizierte man sich auf Nulands Ausspruch „Fuck the EU“.
... und jetzt fragt man sich natuelich, wie kommt die FZ s.o. jetzt auf diesen Stuß? Nicht dass das von der FAZ geschriebene so wahnsinnig abwegig ist! Aber die Chronologie zum einen und Aktion und Reaktion zum anderen sind ja wohl gaenzlich falsch gesetzt ...
Dass wir hier mit unserem Wissen nur an der Oberflaeche kratzen ist klar, aber das trifft doch nicht auf Putin zu:
Dazu hat Wladimir Putin bereits am 10. Februar 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz – zur Verärgerung der westlichen Politiker und Militärs – Stellung genommen, und es ist sinnvoll, sich diese Rede, die kaum Beachtung fand, in Erinnerung zu rufen. Putin sagte unter anderem:
„Ich denke, es ist offensichtlich, dass der Prozess der NATO-Erweiterung keinerlei Bezug zur Modernisierung der Allianz selbst oder zur Gewährleistung der Sicherheit in Europa hat. Im Gegenteil, das ist ein provozierender Faktor, der das Niveau des gegenseitigen Vertrauens senkt. Nun haben wir das Recht zu fragen: Gegen wen richtet sich diese Erweiterung? Und was ist aus jenen Versicherungen geworden, die uns die westlichen Partner nach dem Zerfall des Warschauer Paktes gegeben haben? Wo sind jetzt diese Erklärungen? An sie erinnert man sich nicht einmal mehr. Doch ich erlaube mir, vor diesem Auditorium daran zu erinnern, was gesagt wurde. Ich möchte ein Zitat von einem Auftritt des Generalsekretärs der NATO, Herrn Wörner, am 17. Mai 1990 in Brüssel bringen. Damals sagte er: ‚Schon der Fakt, dass wir bereit sind, die NATO-Streitkräfte nicht hinter den Grenzen der BRD zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien.‘ Wo sind diese Garantien?
Neenee liebe FAZ, so bloed wie du uns verkaufen willst, sind nur noch ein paar Knalltueten!Nun ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass Russland indirekt in den Bürgerkrieg in der Ostukraine eingreift. Nach dem, was über das Vorgehen der westukrainischen Streitkräfte und die Machenschaften der USA bekannt wurde, ist das allerdings verständlich, der Vorwurf der Einmischung heuchlerisch.
Natuerlich war Russland vorbereitet und wusste was diese Drecksamis vorhaben!
Nicht zu Unrecht wird heuer das Handeln Russlands rund um die Krim als unausweislich eingeschaetzt!
-ah-
Re: Gedankengang zur Situation RU-EU-USA
Da bin ich mal gespannt, was jetzt nach der neuen Sanktionsrunde passiert....