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Verfasst: 08 Nov 2006, 15:30
von MpaK
2 Kultgrieche:
Hier ein Beispiel der typisch deutschen Einstellung zu Russland (aus einem anderen Forum) :
Das Reich des Bösen feiert seine Wiederauferstehung! Das ist eine Mahnung an alle Länder sich „anständig“ zu verhalten. Die völkerrechtswidrige Vereinnahmung von Abschasien und Südossetien wäre nicht als „Staat-Terrorismus“ nach Putins Diktion zu bezeichnen, sondern „normales“ russisches Recht, da schon immer so gehandelt wurde ! Warum wohl drängten Länder, wie Polen, die Balten-Republiken, u.alle anderen zuvor mit Russland „befreundeten“ Staaten in ein „veraltes Bündnis“, wie XXX schreibt ? 1. Weil sie mit den „Rechtaufassungen“ der Russen rund 50 jährige Erfahrung haben, Polen ist dabei allein die Hälfte des Staatsgebietes abhanden gekommen! Von Deutschland nicht zu reden. 2. Welches dieser Länder hätte sich wohl einer rein „europäischen“ Streitmacht anvertraut ?
Du siehst das Ganze ein bisschen anders :D und das fand ich ungewöhnlich.

Verfasst: 08 Nov 2006, 16:02
von Kultgrieche
Hi MpaK,
erstens bin ich halb Deutscher, halb Grieche, und teile nicht die - wie in deutschen Medien gerne verbreitet - Denke nach dem Motto "wir sind toll, fassen uns an den Händen, haben uns alle gaaaaanz dolle lieb, Russland ist immer böse, und seine Nachbarläönder, die vom bösen immer Wodkatrinkenden Sojwetmenschen unterdrückt wurden, immer lieb, egal was für einen Scheiß sie bauen."
Zweitens: Ich bin mit einer Russin evrheiratet und habe erkannst, dass eine Medallie immer zwei Seiten hat: Weder der Westen, noch russland haben die Weisheit mit Löffeln gefressen. Wer das Gegenteil behauptet, ist naiv und arrogant. Ich misstraue genrell der Berichterstattung hüben wir drüben. Lediglich die Fakten, die beide seiten behaupten, kann man für bare Münze nehmen.
Drittens: Die Welt ist nicht schwarz-weiß, sondern ein trübes Grau. Finde dort mal die Wahrheit...