7punkt hat geschrieben:Wie kannst Du, Naila, fuer alle Russinnen

sprechen? All diese "niemand", "die Russinnen"..kennste Du alle, von dennen Du redest? Oder meinste das Recht haben auf Grund, dass Du aus Russland kommst, im Namen aller RU-Vertretterinnen zu sprechen?
Das frage ich mich allerdings auch schon seit geraumer Zeit, zumal die Posterin nach eigenem Bekunden ja eine Deutsche ist, welche hier nicht die von ihr gewünschte Anerkennung bekommt - außer offenbar von ihrem künftigen Ehemann, mit dem sie vermutlich bisher in aller Keuschheit verbunden ist.
Mir geht es ernstlich auf den Wecker, wenn die hiesigen Lebensverhältnisse dauernd unter Anklage gestellt werden, obwohl es nur in wenigen anderen Staaten so liberal zugehen mag, wie hier.
Es kann niemand etwas dafür, wenn sich jemand eine glanzvolle Zukunft von der Ehe mit einem reichen Deutschen verspricht und diese Illusion dann doch nicht in Erfüllung geht.
Ebenso wenig kann jemand etwas dafür, wenn jemand an Krebs oder sonstigem erkrankt, sich zu einem unrechtmäßigen AIDS-Test überreden lässt, um den persönlichen Vorteil zu wahren und so weiter und so fort. Von den armen, sich aufopfernden und dann verlassenen Müttern ganz zu schweigen, die nicht ein einziges selbstkritisches Wort über sich verlieren und gemäß eigener Angaben nicht einmal eigene Kinder haben.
Das alles dann noch mit moralisierendem Pathos vermengt, der die Freiheitsrechte anderer nicht ebenso anerkennt, wie die, die man für sich selbst einfordert, ist mehr als nur bedenklich!
Mit Verlaub! Nicht erst seit "Die Prinzen" sangen "Männer sind Schweine..." weiß die Menschheit um dieses vermeintliche 'Grundübel'. Auch Frau ist schließlich dafür verantwortlich, sich
a) mit Bedacht den richtigen Partner zu suchen (was bei jedem/jeder auch schief gehen kann) und
b) nicht nur mit einseitigen Erwartungshaltungen und Forderungen aufzutreten.
Damit wäre ich meinerseits back to topic.
Prinzesschen werden über kurz oder lang erleben, dass das Leben sich nicht im Märchenbuch abspielt. Wenn sie da Erziehungsdefizite erlebt haben, ist dies bedauerlich.
Nur erstaunt es mich, das solche in einer weit ausgedehnten, hoch gebildeten russischen Medizinerfamilie überhaupt aufgetreten sein können. Das ist doch angesichts des hohen Niveaus in solchen Kreisen eigentlich gar nicht denkbar.
Manu hatte da kürzlich schon die richtigen Worte gefunden: (sinngemäß) Ansprüche nur gegen andere, aber nicht an sich selbst.
Ehe bedeutet für mich in allererster Linie gegenseitige Verantwortung und Fürsorge - wobei ich gern bereit bin, das etwas größere Päckchen zu schultern, was aber Grenzen hat.
Ewigen Zickenterror hält doch kein Mensch aus!