Corona Ausbreitung
Re: Corona Ausbreitung
Nicht Neues aber mal kurz verschiedene Punkte zum Thema Schweden zusammengetragen:
https://www.nzz.ch/international/schwed ... ld.1555269
https://www.nzz.ch/international/schwed ... ld.1555269
- Norbert
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Re: Corona Ausbreitung
Ich denke insbesondere Norditalien zeigt, dass in jedem Fall Maßnahmen zum Schutz nötig sind. 50 % mehr Tote als im langjährigen Durchschnitt, welcher immerhin auch mehrere Grippewellen enthielt, sind sehr deutlich. Wenn man überhaupt nichts unternimmt, dann kollabiert das Gesundheitssystem einer Gegend. (Ich bin sehr froh, dass dies in Deutschland mit den Maßnahmen verhindert werden konnte - selbst mit dem Risiko, dass die Maßnahmen in gewissen Teilen des Landes übertrieben waren.)
Zugleich muss jedem klar sein, dass wir es vorerst lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Es könnte ein Impfstoff kommen, aber wir können uns nicht darauf verlassen. (Gegen HIV kann man auch nach 40 Jahren noch nicht impfen.)
Insofern finde ich die neue Logik in Deutschland sehr sinnvoll - wir definieren eine Grenze, in deren Rahmen wir ein möglichst "normales Leben" praktizieren. Unterhalb der Grenze wird schrittweise alles ausprobiert (Schulen, Kindergärten, Gastronomie, Tourismus, Kino, Konzerte). Oberhalb der Grenze müssen wieder Einschränkungen gelten, aber vorrangig lokal.
Zugleich muss jedem klar sein, dass wir es vorerst lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Es könnte ein Impfstoff kommen, aber wir können uns nicht darauf verlassen. (Gegen HIV kann man auch nach 40 Jahren noch nicht impfen.)
Insofern finde ich die neue Logik in Deutschland sehr sinnvoll - wir definieren eine Grenze, in deren Rahmen wir ein möglichst "normales Leben" praktizieren. Unterhalb der Grenze wird schrittweise alles ausprobiert (Schulen, Kindergärten, Gastronomie, Tourismus, Kino, Konzerte). Oberhalb der Grenze müssen wieder Einschränkungen gelten, aber vorrangig lokal.
Re: Corona Ausbreitung
Ja, bei einer solch unbekannten und neuartigen Bedrohung, konnte man leider nicht vorausschauend, paßgenau reagieren. Safety first.
Andere Länder wie IT, ES, FR, GB und jetzt auch die USA mußten jeweils Zehntausende zus. Tote beklagen.
Andere Länder wie IT, ES, FR, GB und jetzt auch die USA mußten jeweils Zehntausende zus. Tote beklagen.
- Und diese Menschen haben jeweils rund 10 Jahre ihres Lebens verloren, mögen sie noch so alt und vorerkrankt gewesen sein, wie diese menschenverachtenden Relativierungen behaupten, die Hälfte der über 50jährigen entspricht übrigens dieser Kategorie (Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes, Asthma, ...)
Ja, wir werden eruieren müssen, was möglich sein wird, was wirNorbert hat geschrieben: 09 Mai 2020, 12:56 Zugleich muss jedem klar sein, dass wir es vorerst lernen müssen, mit dem Virus zu leben. ...Unterhalb der Grenze wird schrittweise alles ausprobiert (Schulen, Kindergärten, Gastronomie, Tourismus, Kino, Konzerte). Oberhalb der Grenze müssen wieder Einschränkungen gelten, aber vorrangig lokal.
- uns an Freiheiten, Normalitäten werden "leisten" können. (Schulen, KitAs, Reisen, Veranstaltungen, ...)
- opfern werden müssen (Konzerte, Stadienbesuche, Kneipen, Discos, Fitnessclubs, ...)
- bereit sind zu akzeptieren (Distanzregeln, Hygiene, Masken, Tracing App, Quarantänen, ... )
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kamensky
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Re: Corona Ausbreitung
Wuerde sich einer unser freiwillig dies antun in Zeiten von Selbstisolation? Ehrlich, ich sicherlich nicht!
https://www.e1.ru/news/spool/news_id-69250564.html
Zudem gibt dieser Bericht wieder einmal mehr die Uebersicht und Fakten, wie altmodisch (und das nicht nur im Uralgebiet) Infrastruktur noch ist.
https://www.e1.ru/news/spool/news_id-69250564.html
Zudem gibt dieser Bericht wieder einmal mehr die Uebersicht und Fakten, wie altmodisch (und das nicht nur im Uralgebiet) Infrastruktur noch ist.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: Corona Ausbreitung
Es wird aber bei dieser Diskussion immer ein bestimmter Wert außer Acht gelassen, der auch entscheidend ist, nämlich wieviel Tests werden pro 1000 Einwohner gemacht. Und in Deutschland ist die Covid Situation auch deshalb so gut, weil hier früh relativ viel gestestet wurde, man so am Anfang einiges eindämmen konnte und in anderen Ländern erst später damit angefangen wurde, als es schon zu spät warBerlino10 hat geschrieben: 09 Mai 2020, 14:10 Ja, bei einer solch unbekannten und neuartigen Bedrohung, konnte man leider nicht vorausschauend, paßgenau reagieren. Safety first.
Andere Länder wie IT, ES, FR, GB und jetzt auch die USA mußten jeweils Zehntausende zus. Tote beklagen.
https://ourworldindata.org/grapher/full ... SP+GBR+USA
Deswegen sind ja auch die Infektionsraten nicht immer so wirklich vergelichbar und bei wenig Tests wird die Dunkelziffer früher oder später entsprechend hoch sein
Re: Corona Ausbreitung
Gegen Coronaviren kann man das wohl bisher auch noch nicht, ausser bei Tieren.Norbert hat geschrieben: 09 Mai 2020, 12:56 Es könnte ein Impfstoff kommen, aber wir können uns nicht darauf verlassen. (Gegen HIV kann man auch nach 40 Jahren noch nicht impfen.)
Leider ist auch ggfls. ein Impfstoff kein Zielband, nach dessen Erreichen alles gut wäre.
Auch nicht, nachdem dieser oder diese gefunden, getestet, produziert und zur Anwendung gekommen sein wird bzw werden.
Wir wissen ja, daß eine Influenza-Impfung max. 60% effektiv ist, bei den Ü70 sogar noch viel, viel weniger.
Ich glaube, bei der Grippe ist die Performance etwas besser, aber bisher wohl auch nicht so viel besser.
Und wir müssen wohl auch erst einmal eine gesamte Welle mit einer Impfung durchlaufen, bevor wir sehen können,
ob sie etwas taugt ... weil man zwar an jungen Gesunden testen werden kann, aber wohl kaum an der Risikozielgruppe.
Oder welcher Ü70 lässt sich bei einer Letalität von über 10% schon zu Testzwecken das Coronavirus injizieren?
Und dann gibt es ja auch noch immer das Problem einer Mutation.
Re: Corona Ausbreitung
Bin Techniker und kein Virologe, kann nur den Kopf schütteln was täglich in den Medien verbreitet und gehypt wird in Bezugnahme auf "Topexperten".
Corona ist eine Grippevariante, zwar deutlich aggressiver aber trotzdem Grippe. Übertragungsmechanismus Tröpfcheninfektion.Daraus folgt, dass jegliche Art von Mundschutz, und sei es nur die Küchenrolle, nicht mich, aber die anderen schützt. Klar ist , dass bei der Größe von Viren diese durch keine Art von Maske eingefangen werden können, ausser der, die sofort zum Tod durch Ersticken führt.
Auf euromomo.eu gibt es europaweit die täglichen Sterbefälle. Man sieht dass im Winter mehr Leute sterben als im Sommer und das der Effekt länderspezifisch unterschiedlich gross ist. Für Spanien z.B. ist die normale Übersterblichkeit im Januar bei 15%, dieses Jahr bei 35%. Ein Coronaeffekt lässt sich also nicht leugnen.
Das Durchschnittsalter der Coronaopfer liegt europaweit über 80 Jahren. in Spanien und Italien liegt die durchschnittliche Lebenserwartung über 83, höchster Wert in Europa, also sollte auch klar sein dass hier die meisten Opfer zu erwarten sind. Dazu kommt, dass der Anteil an Mehrgenerationenhaushalten deutlich höher als im EU-schnitt liegt. In D ist es wohl eher die Ausnahme dass junge Familien mit den Grosseltern zusammen wohnen.
Gerade gibt es in den Medien Berichte zu Russland, Sterberate unterdurchschnittlich, hat der pöse Putin wieder die Statistik manipuliert wie das Diktatoren halt so machen.. Man könnte auch sagen, dass bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung für russische Männer von 68 Jahren die Hauptrisikogruppe ja überhaupt nicht mehr vorhanden ist weil die Leute schon vor Corona gestorben sind.
und dann gehts gerade so weiter...
Angeblich sind Raucher unterrepräsentiert weil Nikotin die Andockstellen blockiert...und so weiter.
Bin schon gespannt wie wir in 6 Monaten rückblickend das ganze beurteilen werden.
Ich wage zu bezweifeln dass die Massnahmen Ausgangsbeschränkungen etc. einen Effekt hatten mal abgesehen von Stress und Angst.
Das Ozonloch uber dem Nordpol hat sich wieder geschlossen ohne dass wir etwas dagegen unternommen haben.
Habe das Waldsterben in den 70ern überlebt, der Wald hat es auch, und viele andere Katastrophen. und ohne deb Coronatest wären die Opfer womöglich Feinstaubtote vom Diesel geworden. nun ja, die Grenzwerte in Stuttgart wurden auch ohne Verkehr überschritten, sollte uns zu denken geben.
Corona ist eine Grippevariante, zwar deutlich aggressiver aber trotzdem Grippe. Übertragungsmechanismus Tröpfcheninfektion.Daraus folgt, dass jegliche Art von Mundschutz, und sei es nur die Küchenrolle, nicht mich, aber die anderen schützt. Klar ist , dass bei der Größe von Viren diese durch keine Art von Maske eingefangen werden können, ausser der, die sofort zum Tod durch Ersticken führt.
Auf euromomo.eu gibt es europaweit die täglichen Sterbefälle. Man sieht dass im Winter mehr Leute sterben als im Sommer und das der Effekt länderspezifisch unterschiedlich gross ist. Für Spanien z.B. ist die normale Übersterblichkeit im Januar bei 15%, dieses Jahr bei 35%. Ein Coronaeffekt lässt sich also nicht leugnen.
Das Durchschnittsalter der Coronaopfer liegt europaweit über 80 Jahren. in Spanien und Italien liegt die durchschnittliche Lebenserwartung über 83, höchster Wert in Europa, also sollte auch klar sein dass hier die meisten Opfer zu erwarten sind. Dazu kommt, dass der Anteil an Mehrgenerationenhaushalten deutlich höher als im EU-schnitt liegt. In D ist es wohl eher die Ausnahme dass junge Familien mit den Grosseltern zusammen wohnen.
Gerade gibt es in den Medien Berichte zu Russland, Sterberate unterdurchschnittlich, hat der pöse Putin wieder die Statistik manipuliert wie das Diktatoren halt so machen.. Man könnte auch sagen, dass bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung für russische Männer von 68 Jahren die Hauptrisikogruppe ja überhaupt nicht mehr vorhanden ist weil die Leute schon vor Corona gestorben sind.
und dann gehts gerade so weiter...
Angeblich sind Raucher unterrepräsentiert weil Nikotin die Andockstellen blockiert...und so weiter.
Bin schon gespannt wie wir in 6 Monaten rückblickend das ganze beurteilen werden.
Ich wage zu bezweifeln dass die Massnahmen Ausgangsbeschränkungen etc. einen Effekt hatten mal abgesehen von Stress und Angst.
Das Ozonloch uber dem Nordpol hat sich wieder geschlossen ohne dass wir etwas dagegen unternommen haben.
Habe das Waldsterben in den 70ern überlebt, der Wald hat es auch, und viele andere Katastrophen. und ohne deb Coronatest wären die Opfer womöglich Feinstaubtote vom Diesel geworden. nun ja, die Grenzwerte in Stuttgart wurden auch ohne Verkehr überschritten, sollte uns zu denken geben.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
Re: Corona Ausbreitung
10 Jahre Lebensalter verloren? Woher hast Du diese Zahl?Berlino10 hat geschrieben: 09 Mai 2020, 14:10 Ja, bei einer solch unbekannten und neuartigen Bedrohung, konnte man leider nicht vorausschauend, paßgenau reagieren. Safety first.
Andere Länder wie IT, ES, FR, GB und jetzt auch die USA mußten jeweils Zehntausende zus. Tote beklagen.
- Und diese Menschen haben jeweils rund 10 Jahre ihres Lebens verloren, mögen sie noch so alt und vorerkrankt gewesen sein, wie diese menschenverachtenden Relativierungen behaupten, die Hälfte der über 50jährigen entspricht übrigens dieser Kategorie (Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes, Asthma, ...)
Das Medianalter der Gestorbenen in Mitteleuropa liegt bei 80+, bei einem Verlust von 10 Lebensjahren müsste nach Deiner Rechnung die durchschnittliche Lebenserwartung bei 90+ liegen. Das ist aber nicht so.
In RU bei Männern liegt sie z.B. bei <70 Jahren, was auch die relativ hohen Sterblichkeitszahlen erkärt.
Die Pharma-Industrie und ihre Virologen geben alles dafür, den Erreger SARS-CoV2 zum stabilen Feind aufzubauschen.Norbert hat geschrieben:Es könnte ein Impfstoff kommen...
Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat?
Massenimpfungen gegen respiratorische Viren sind ein riskanter Nonsens und gegebenenfalls Körperverletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist — wie bei der Influenza-Impfung — der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften. Das bleibt ein gutes Geschäft, da eine evidenzbasierte vorherige Nutzenprüfung natürlich nie möglich sein wird. Bisher war es außerdem so, dass sich andere Viren freuen und ausbreiten, wo einer Virusart durch Impfung das Leben schwerer gemacht wurde.
https://www.rubikon.news/artikel/krieg- ... inen-joker
“Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!”
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Re: Corona Ausbreitung
Falsch. Ein 80-jähriger Mann hat in Deutschland eine durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 8 Jahren, eine 80-jährige Frau von 9.5 Jahren. Auch 90-Jährige haben noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von mehr als 4 Jahren.lausi hat geschrieben: 10 Mai 2020, 08:45 Das Medianalter der Gestorbenen in Mitteleuropa liegt bei 80+, bei einem Verlust von 10 Lebensjahren müsste nach Deiner Rechnung die durchschnittliche Lebenserwartung bei 90+ liegen. Das ist aber nicht so.
Ein neugeborener Junge hat hingegen eine Lebenserwartung von etwa 78,5 Jahren (Mädchen 83.3 Jahre). Und nein, das widerspricht sich natürlich nicht. Ein Großteil der 80-Jährigen hat halt viele andere Menschen bereits hinter sich gelassen, die den Schnitt deutlich drücken (Raucher, Alkoholiker, starke Diabetiker, Drogensüchtige, Bergarbeiter, Raser, Extremsportler, Mukoviszidose-Kranke, stark Adipöse ect.).
Re: Corona Ausbreitung
Ich kann nicht erkennen, wo jetzt deine so unterschiedliche Position zu den Experten liegen soll. Selbst die Dreigenerationen Haushalte wurde schon breit ausgeführt ... Mundschutz dito ... Raucher angeblich unterrepräsentiert ist kein empirisches Ergebnis, leider werden die Personendaten bisher nur rudimentär erfasst, sondern eine einzelne Arbeitshypothese aus Paris.willi hat geschrieben: 10 Mai 2020, 04:34 kann nur den Kopf schütteln was täglich in den Medien verbreitet und gehypt wird in Bezugnahme auf "Topexperten".
ist nicht nur Tröpfcheninfektion.
Da müsste mir noch mal jemand genauer die Altersverteilung darlegen.willi hat geschrieben: 10 Mai 2020, 04:34 Man könnte auch sagen, dass bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung für russische Männer von 68 Jahren die Hauptrisikogruppe ja überhaupt nicht mehr vorhanden ist weil die Leute schon vor Corona gestorben sind.
Die Lebenserwartung wird auch die überdurchschnittliche Zahl von jüngeren Verkehrstoten oder Verbrechensopfer reduziert.
Da müsste man mal genauer nachschauen, wie viele Alte es in RUS tatsächlich noch gibt, aber ja es wird vermutlich einen großen Effekt haben, warum die Fallsterblichkeit in RUS deutlich geringer ausfallen könnte, solange es nicht zur einer Überlastung des Gesundheitssystems kommt.