Spätzleskosake hat geschrieben:das ist meine Meinung und von der rücke ich nicht ab [...]
"Ruhig Brauner" ...
Ich will dich doch gar nicht vom Gegenteil ueberzeugen. Es ist gut, dass es Leute gibt, denen nicht alles egal ist und die sich fuer die Schwachen auf der Welt engagieren. Ich persoenlich -IMHO- finde nur, dass es eher kontraproduktiv ist, bei jeder (un)moeglichen Situation die Moralkeule auszupacken. Neben weiteren Nachteilen, schreckt das auch die Leute ab, die "Dir", bzw. bei deiner Zielsetzung eigentlich (auch finanziell) helfen koennten ...
Btw sollte man sich auch selbst ein bischen Lebensfreude erhalten um Kraft und Motivation fuer eben die Beduerftigen zu erhalten und erneuern. Ich finde halt schon manchmal, dass du das etwas zu verbissen angehst
(Wo bleibt eigentlich der Aufschrei unserer orthodoxen Fanatiker im Forum?) und am Ende, weil "vermeintlich" missverstanden, auf der Strecke bleibst. Waere schade um Dich und Diejenigen, die (btw nicht nur) Deine Hilfe auch weiterhin benoetigen.
Spätzleskosake hat geschrieben:tut mir leid, aber mich kotzt es halt an wenn für unnötige Dinge Geld zum Fenster rausgeschmissen wird.
Da Hilfen und Spenden freiwillig sind, finde ich es kontraproduktiv, den Helfenden und Spendenden diese deine Meinung bei jeder (un)passenden Gelegenheit aufs Auge zu druecken. Mal ehrlich, was unnuetz ist, definiert eh jeder anders und wenn man das mal weiterspinnt, dann fehlt einem beim Verzicht auf jegliches Unnuetzes irgendwann die Motivation Geld zu verdienen und damit wuerde auch irgendwo die Moeglichkeit wegbrechen, einen Teil der Knete fuer nuetzliches auszugeben/zu spenden ...
Spätzleskosake hat geschrieben:wenn du mit sozialen Einrichtungen in Russland zusammenarbeitest und Probleme hast das Geld für die Arbeit zusammenzubekommen, daneben das riesige Elend siehst [...]
Ich gehe das etwas lockerer an ..., ich kann nur im Rahmen meiner Moeglichkeiten helfen, also verabschiede ich mich von dem Gedanken allein die Welt zu retten.
Als ich zufaellig, AFAIR '89, das 1. Mal ein russ. Kinderheim betreten haben, war klar, ich moechte helfen. Das tue ich heute noch. Finanziell, materiell, Eigenhaendig mit Reparaturen, bzw. deren Organisation, etc..
Alles im Rahmen meiner Moeglichkeiten und ich bin damit zufrieden.
Seit 2000 besucht ein deutsches Kinderheim mit "angeschlossener" Kinder-Tanzgruppe (2 Busse voll mit Krabben) auf meine Kosten (einschliesslich Befoerderung) 1x im Jahr fuer 2 Std. die Eisbahn in Chemnitz.
Alles im Rahmen meiner Moeglichkeiten und ich bin damit zufrieden.
Wenn Jeder fuer sich kleine Ziele definiert, laeufts nach dem Motto: "Kleinvieh macht auch Mist" ...
-ah-