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Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 26 Mär 2015, 12:00
von klaupe
Dietrich hat geschrieben:Dein "die Ukraine schreibt es und alle unterschreiben" ist also schlicht falsch und der übliche Verschwörungsquatsch.
Aber es wird doch die Ukraine sehr freuen, wenn sie so viel Beachtung und Respekt findet -- "alle unterschreiben" ein Traum für Poroschenko.

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 26 Mär 2015, 12:50
von lausi
Dietrich hat geschrieben:
lausi hat geschrieben: In other words, basically what exists is this:
The Ukrainian Government gets to write the official ‘investigation’ report on that ‘accident.’ The other three Obama-allied nations will place their signatures onto it — or else there simply won’t be any such ‘final report.’
This agreement on Ukraine’s veto-power was signed on August 8th, by Ukraine, Australia, Belgium, and Netherlands, the four member-nations of the official ‘investigation.’
This fact, of a Ukrainian veto, was made public on August 12th, in an obscure Ukrainian announcement.[/i]
Aus welcher deiner angegebenen Quellen ist dieser Quatsch?
http://www.globalresearch.ca/why-does-t ... 17/5415312

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 26 Mär 2015, 13:29
von Dietrich
Was aber trotzdem nur bedeutet, dass die Ukraine die Veröffentlichung mit ihrem Veto verhindern kann. Mehr nicht.
Die Interpretation, dass die Ukraine das Ding schreibt und die anderen (als Mitwisser einer getürkten Version) das Ding dann einfach unterschreiben ist trotzdem ohne jegliche Grundlage.
Klar, in deiner Welt stecken alle bösen Natostaaten unter einer (amerikanischen) Decke. Da kann ich dann auch nicht helfen.

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 26 Mär 2015, 13:48
von klaupe
Dietrich hat geschrieben:Klar, in deiner Welt stecken alle bösen Natostaaten unter einer (amerikanischen) Decke. Da kann ich dann auch nicht helfen.
Das will ich mal schwer hoffen, denn wenn die nicht am gleichen Strang ziehen, können sie gleich einpacken.

Andererseits verwundert mich immer wieder die Rolle, die Russland spielt oder dabei spielen will.
Nach eigenen Angaben haben sie doch mit dem Absturz nichts zu tun.
Allenfalls könnten sie zur Unterstützung der Ermittlungen paar Protokolle/Mitschnitte des Funkverkehrs und paar Satellitenbilder liefern, ihr Bedauern ausdrücken, sich zurück lehnen und sagen "das geht uns nichts an, das berührt nicht unsere Souveränität" .

Stattdessen brach alsbald Hektik aus, alle Propagandaregister wurden weltweit zur Verteidigung gezogen. Getroffener Hund bellt?

Im Moment sind wir hier mit internationaler (auch russischer) Besetzung an der Aufklärung des letzten Absturzes in Frankreich beschäftigt. Müssen wir nun Argumente sammeln, um von uns selbst abzulenken, weil wir da vielleicht doch ein paar Finger im Spiel haben?

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 27 Mär 2015, 19:42
von Haya
Moin Moin,

Lieber Dietrich,
O.K. damit belassen wir es dann mal..
Du ziehst "den Schwanz" ein?
Sollen Wir dann vielleicht bei dem "internationalen Rechercheteam Bellingcat" weitermachen? :)

Was Deine Anmerkung mit dem Tiefflieger und mir betrifft habe Ich nicht vergessen und bleibe natürlich weiter bei dieser Chefing.-Babak-Geschichte dran.

Falls Du diesen wieder so fix vergessen haben solltes, es war dieser hier, der im Juli noch folgendes sagte:
"Технические характеристики самолета Су-25 позволяют ему подниматься до высоты 11-12 км"
http://www.gazeta.ru/social/news/2014/0 ... 7093.shtml

SU-25 ist nicht für große Höhen gedacht:
Wegen Aerodynamik und so (laut der unauffindbaren Quelle von klaupe).
8700m in Formation

Und auf der ukrainischen Militärseite steht auch als Flughöhe 7000-10.000m
http://en.uos.ua/produktsiya/aviakosmic ... a/84-cy-25

Lautdenk: Gunnar? Noch da? :)

Lieber Zejtnot,
Die Ergebnisse des Stimmrekorders von MH-17 wurden sofort veröffentlicht
Definiere "sofort"?
Laut meinem Wissen stammt das, was man bis jetzt veröffentlicht hat, aus ukrainischen Quellen:
"UkSATSE provided the recording an the transcript of the radio (RAD) and the telephone communications ..."
Pkt. 2.5.4

Was den Stimmrekorder betrifft, so hieß es selbst nach 1,5 Monaten:
"Analyses of the recorded ATC surveillance data is ongoing"

Wer weiß? Vielleicht hat man ja diesmal mehr Erkenntnis.
Bei germanwings soll eine Auswertung schon nach einem Tag erfolgt sein.

Oder hast Du evtl. andere Quellen, die mehr Erkenntnis bringen, als die des Vertuschungslabors?

BTW: Ich hab Dich nicht vergessen und habe da was für Dich (Du hattest danach gefragt)
https://www.youtube.com/watch?v=49vfXBhIJ-s
Ab 1:50Min wird es interessant:
MH17 weicht um ca. 90° nach links ab. Das nachfolgende Radarecho hingegen fliegt aber daraufhin in die entgegengesetzte Richtung.
Ja, Ich gestehe, dass Ich daran keine SU-25 erkennen kann (hat aber auch keiner bis jetzt sich darauf festgelegt), aber das Echo ist nun mal nicht zu leugnen.
Kann bedeuten, dass es ein Flugzeug war. Kann aber auch sein, dass es Dietrichs ersehnte Ufo gewesen ist.
Für Experten ist es sicherlich kein schweres Spiel solches herauszufinden, aber "Experten", wie die aus dem Vertuschungslabor scheinen nichts von solchen primären Radardaten zu halten und beziehen sich lieber auf sekundäre.
Arbeiten so internationale und objektive Ermittler?
demnacht gab es vor der Explosion keinerlei Hinweise auf Probleme oder Unstimmigkeiten.
Sagt das DSB.
Die Tatsache mit der Sauerstoffmaske widerlegt allerdings das DSB. denn Sauerstoffmasken können bei einem Druckabfall nur automatisch oder manuell ausgelöst werden und solches hätte aufgezeichnet werden müssen.
Wer allerdings glaubt, dass eine Sauerstoffmaske mit einem elastischen Band ganz zufällig während des Absturzes auf den Kopf des Verunglückten gelangt ist, der sollte sich vielleicht selbst mal untersuchen lassen.

Ist mein Augenrollen noch immer nicht nachvollziehbar?

Lieber Dietrich,
Was aber trotzdem nur bedeutet, dass die Ukraine die Veröffentlichung mit ihrem Veto verhindern kann.
Nur?
Also fändest Du es vollkommen i.O., wenn das Bild teilweise verfälscht wird?
Denn, um nicht weit abzuschweifen, hat die Öffentlichkeit normalerweise wenig bis keine fachliche Kenntnis und kann oft den Unterschied schlecht erkennen, dass es ausschlaggebend ist welche Belege (hier z.B. Radardaten) präsentiert werden.
Menschen, die wenig Ahnung oder gar Wissen haben (Dazu zählst Du auch, laut http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f ... &start=340)
vertrauen dann den präsentierten Berichten und später heißt es: "Sieh! Auf dem Radarbild sind keine Kampfflugzeuge. Russland hat gelogen"

Dieses Dokument mit dem Vetorecht belegt nur, dass Ukraine, als Mitbeschuldigter, jederzeit jegliche Beweise, die sie belasten sollten, unter den Tisch kehren können.
Nehmen Wir nur reinhypothetisch an, dass es ein Kampfjet war (auch wenn Du daran nicht glaubst), so würde die Ukraine sicherlich alles andere tun, als sich ins Knie zu schießen.

Man braucht den Abschlussbericht gar nicht abzuwarten. Am Ende wird es so sein, wie bei 9/11 und Co.
Die Welt soll das glauben, was vorher propagiert wurde.
9/11 waren es ja auch die Mohammedaner, Sadam Hussein ist selbst schuld, dass er Massenvernichtungswaffen im Land hatte und MH17 haben die bösen Terroristen abgeschossen.

Lieber klaupe,
Andererseits verwundert mich immer wieder die Rolle, die Russland spielt oder dabei spielen will.
Nach eigenen Angaben haben sie doch mit dem Absturz nichts zu tun.
Ähm, MH17 sollte an die russische Flugüberwachung übergeben werden? Hast wohl selbst den transcript, den Du gepostet hast, nicht gelesen :)
Aber wo Wir schon dabei sind, so musst Du Dich jetzt festhalten:
Keines der beteiligten Länder gibt vor etwas mit dem Absturz zu tun zu haben und wenn Du schon so wissensgierig erfahren möchtest warum Russland da mitspielen will, frage Dich vielleicht was die anderen Länder da überhaupt zu suchen haben!? und warum Malaysia, als betroffene Airline mit ebenfalls zahlreichen Opfern, an den Ermittlungen ausgeschlossen ist. Ausgerechnet Malaysia!

Aber um Deine Frage zu beantworten:
Russland ist insoweit daran interessiert, weil diese relativ schnell und voreilig beschuldigt wurden.
MH17 hat noch gebrannt, da kamen schon die "Beweise" aus Kiew mit den 3 Bucks, die unwiderlegbaren "Satelittenbeweise" aus Übersee, die beweisen, dass es die "Terroristen" waren oder die Beweise vom BND.
Klar kamen da, außer Beschuldigungen, nichts. Selbst auf mehrfacher Anfrage von Russland wurde absolut nichts erbracht.
Das einzige, was kam waren die ersten wirtschaftlichen Sanktionen und diese hatten Auswirkung auch auf die ganze Nation.
Der Westen hat mit dieser Aktion gezeigt, dass es gleichgültig ist irgendwelche Untersuchungen abzuwarten und dass es vollkommen i.O. ist mit voreiligen Schlüssen alle Russen zu bestrafen.
Im Moment sind wir hier mit internationaler (auch russischer) Besetzung an der Aufklärung des letzten Absturzes in Frankreich beschäftigt.
Was heißt denn "WIR"? :)
Und wie weit seit "ihr" denn mit "eurer" Aufklärung? :)

Gruß
Haya

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 29 Mär 2015, 18:17
von lausi
Dietrich hat geschrieben:Klar, in deiner Welt stecken alle bösen Natostaaten unter einer (amerikanischen) Decke. Da kann ich dann auch nicht helfen.
Wenn das nicht so wäre, könnte man die NATO auflösen...

Wer MH17 abschoss ist bis heute nicht bekannt. Doch wie bei 9/11 oder Charlie Hebdo verkündeten die NATO-Medien schon innerhalb einer Stunde die angeblichen Täter. Wen macht das nicht stutzig?
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/20 ... k-312.html
Mir fällt auf, dass mittlerweile verdächtig wenig darüber gesprochen wird, dass die aufgenommene BUK ja auch von der Ukraine stammen könnte.
Meiner Erinnerung nach tauchten die Bilder zuerst auf der Seite des SBU auf...

Womit ich aber auch (noch?) nicht die Variante Luft-Luft ausschließen möchte.

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 29 Mär 2015, 21:36
von klaupe
lausi hat geschrieben:Wer MH17 abschoss ist bis heute nicht bekannt. .... verkündeten die NATO-Medien schon innerhalb einer Stunde die angeblichen Täter. Wen macht das nicht stutzig?
Aber Hoppla, die erste Reaktion in dieser Richtung kam von Poroschenko qm Abend. Der ist sicherlich kein NATO-Medium (was immer das sein soll). Natürlich ging dann die Meldung um die Welt.
Der Verdacht verdichtete sich, weil die Separatisten zuerst selbst den Abschuss untersuchen wollten und den offiziellen Ermittlern den Zutritt zum Areal verwehrten bzw. nur ganz kurz gestatteten. Dazu gab es Plünderungen durch Angehörige der Separatisten, die natürlich als Beseitigung von Beweismaterial ausgelegt wurden.
Wäre die MH17 etwas früher westlich des Dnjepr abgestürzt und hätten die Regierugs-Ukrainer die Untersuchungen behindert, wäre der Verdacht sicherlich in eine andere Richtung gelaufen.
Wie eine reguläre Untersuchung abläuft, erleben wir ja gerade bei dem letzten Unglück. Da bleibt wenig Platz für politische Spekulationen.
Das die gleichgeschalteten Medien grundsätzlich die Sichtweise aus Moskau verbreiten, macht sie nicht glaubwürdiger. Eher langweilt es, dass immer, nahezu wortwörtlich und bei gleichzeitigem Ausschluss jeglicher Alternative, der gleichen Kanon gesungen wird.
Mir fällt auf, dass mittlerweile verdächtig wenig darüber gesprochen wird, dass die aufgenommene BUK ja auch von der Ukraine stammen könnte.
Meiner Erinnerung nach tauchten die Bilder zuerst auf der Seite des SBU auf...
Mir fällt eher auf, dass diese BUK-Variante nur ins Auge gefasst wird, wenn die Ukrainer die Rakete abgeschossen haben sollen. Sonst wird vehement und verbissen die Luf-Luft-Version verteidigt.
Wenigstens ist die Alien-Variante vom Tisch.

Klar, auch die Ukrainer haben BUKs. Problematisch ist nur, dass das mögliche Abschussgebiet (der BUK) im Bereich liegt, der von den Separatisten kontrolliert wird oder sogar in Russland liegt.
Meine Phantasie reicht nicht aus, um mir vorzustellen, wie das ja nicht ganz unauffällige Gerät von Ukrainern gesteuert gen Osten fahren soll, sich dort unbehelligt inmitten der Separatisten zu positionieren, die MH 17 herunterzuholen, um danach wieder blitzschnell zu verschwinden.
Womit ich aber auch (noch?) nicht die Variante Luft-Luft ausschließen möchte.
Irren ist menschlich, sprach der Igel und stieg von der Klobürste.

Nach meiner Meinung ist der Denkansatz generell falsch.
Zuerst wird der Schuldige definiert und dann wird nach Lösungen gesucht, wie die Schuld zu beweisen ist.
Da kann eigentlich auf beiden Seiten nur Mist herauskommen..
Ich bevorzuge die Analyse der beweisbaren Faktoren und der technisch möglichen Varianten.
Danach kann man sich dann Gedanken machen, wer als Täter infrage kommt.

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 30 Mär 2015, 15:33
von Haya
Moin Moin,

lieber klaupe,
Aber Hoppla, die erste Reaktion in dieser Richtung kam von Poroschenko qm Abend.
Nein! Sie kam vom SBU.
Mit zahlreichen "Beweisen", wie bspw. den LKW, der die Buk durch das ukrainisch besetzte Gebiet spazieren fährt (Ich weiß, dass es unlogisch klingt, aber ist nicht meine Argumentation) oder den gefakten Telefongesprächen.
den offiziellen Ermittlern den Zutritt zum Areal verwehrten bzw. nur ganz kurz gestatteten.
Vollkommener Unsinn! Lies Dir den angeblichen Untersuchungsbericht des Vertuschungslabors durch:
Zitat S. 8:
"However, investigators of the NBAAI made a number of short visits to the site between 19 July 2014 and 21 July 2014"
Hier noch ein Video vom 19.07 und der OSZE.

Warum nach diesen Tagen das Absturzgebiet von der ukrainischen Armee beschossen werden musste, sollte man in Kiew nachhacken, denn solche Aktionen behindern in der Tat die Ermittlungen bzw. Bergungen.
Aber Ich weiß schon; Es ist Krieg und ausgerechnet dieses Absturzgebiet muss intensiv attackiert werden (warum auch immer).
Dazu gab es Plünderungen durch Angehörige der Separatisten, die natürlich als Beseitigung von Beweismaterial ausgelegt wurden.
Nee, gab es nicht und dazu gibt es nicht einen einzigen Bewies. Nur Behauptungen und Beschuldigungen, die sich als Lügen herausgestellt haben.
wäre der Verdacht sicherlich in eine andere Richtung gelaufen.
Wer sagt denn das der Verdacht nicht mehr besteht?
Die Ukrainer sind immer noch im Rennen.
Das die gleichgeschalteten Medien grundsätzlich die Sichtweise aus Moskau verbreiten, macht sie nicht glaubwürdiger.
Aber wenn sie im Einklang mit den ukrainischen stehen, ist das OK?
Mir fällt eher auf, dass diese BUK-Variante nur ins Auge gefasst wird, wenn die Ukrainer die Rakete abgeschossen haben sollen.
Nö, Ich setze mich auch damit auseinander, dass die Buk auch von den Milizen abgeschossen hätte werden können.
Nur wenn es zu manchen Beschuldigungen (Abschussort soll Sniznee sein) Kritik gibt, so will man eine solche nicht hören.
Es ist nun mal so, dass viele (Ich sage absichtlich nicht alle) der Buk-Verfechter ihr Urteil schon gefällt haben und alle anderen Möglichkeiten ignorieren.

Problematisch ist nur, dass das mögliche Abschussgebiet (der BUK) im Bereich liegt, der von den Separatisten kontrolliert wird oder sogar in Russland liegt.
Schon wieder Quatsch.
Russland scheidet schon allein deswegen aus, weil die SA11 Rakete nur eine maximale Reichweite von ca. 30km hat.
Ebenso scheidet Sniznee als Abschussort aus, da die Radarreichweite des Buk Startfahrzeugs auf 35km begrenzt ist.
Mit dem Kupol, was die Ukraine im Einsatz hatten und der aktiv war erhöht sich die Radarreichweite auf über 100km.

Hier ein paar ukrainische Buks in der Nähe von Donezk.

Außerdem geht das Argument: "mögliche Abschussgebiet (der BUK) im Bereich liegt, der von den Separatisten kontrolliert wird" schon allein deswegen ins Leere, da Kampfhandlungen (keine Artillerie) ebenfalls im Gebiet (Absturzstelle) stattfanden, das von den Milizen verteidigt wird.
Meine Phantasie reicht nicht aus, um mir vorzustellen, wie das ja nicht ganz unauffällige Gerät von Ukrainern gesteuert gen Osten fahren soll,
Dann schau Dir das Video mit dem LKW an. Dieser soll ja auch den Milizen gehört haben und diese sollen ja die Buk nach dem Absturz statt in den sicheren Süden, lieber erstmal in den Westen durch ukrainisch besetztes Gebiet spazieren gefahren haben.
Da soll es möglich sein eine Buk unbemerkt im ukrainisch besetzten Gebiet gefahren haben, aber eine Buk (zumahl es gar nicht nötig ist) ins Gebiet der Milizen zu bringen soll unmöglich sein?
Ich bevorzuge die Analyse der beweisbaren Faktoren und der technisch möglichen Varianten.
Nein, tust Du nicht. Siehe oben!

Gruß
Haya

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 31 Mär 2015, 18:05
von klaupe
Weitergeführt von Bellingcat oder "der arbeitslose Blogger"
Saboteur hat geschrieben:
klaupe hat geschrieben:Sich an ein paar Fotos mit unterschiedlichen Wolkenbildern festzuhalten und daran eine Beweiskette festzumachen ist schon etwas extrem kurzsichtig.
Ja find ich erstmal nicht. Ich finde es durchaus nachdenkenswert und anders habe ich Haya jetzt auch nicht verstanden. Fragezeichen bleiben ja.
Gerade heute, wo ich öfter aus dem Fenster sehe, erlebe ich, wie schon oft, die interessanten Wetterwechsel und Wolkenbilder. Vor wenigen Minuten war alles dunkelgrau und es regnete stark. Gerade strahlender Sonnenschein und blauer Himmel bis fast an den Horizont und hinten kündigt sich schon wieder Mischbewölkung an, die hier her zieht. In dem Punkt muss man nicht viel verstehen, sondern ab und zu mal die Umgebung beobachten. Solche Erscheinungen habe ich schon oft und an verschiedensten Orten der Welt erlebt, sogar in der Ukraine.

Am Tag des MH17 Absturzes tobten in der Region einige Gewitter, die auch die Ursache der genehmigten, geringen Kursänderung der MH17 waren, die mit Sicherheit ein ebenso wechselvolles Wolkenspiel am Himmel verursachten.

Das die auch auf Fotos/Videos entsprechende Spuren hinterlassen, ist doch wirklich kein Hexenwerk oder gefaket.
Allenfalls könnte man noch reklamieren, ob die sichtbaren Fahrzeuge etwas per Photoshop eingerarbeitet wurden. Ich kann da allerdings nichts Verdächtiges entdecken.
Axel Heinrich hat geschrieben:
Saboteur hat geschrieben:[Wolkenbilder]Ich finde es durchaus nachdenkenswert und anders habe ich Haya jetzt auch nicht verstanden. Fragezeichen bleiben ja.
Klar, wenn die Wetterdaten an diesem Tag 8/8 Bewoelkung ausweisen, ueberzeugt ein herrlicher Sommertag mit Kerzengerade aufsteigender Rauchfahne, die angeblich von genau dieser BUK stammen soll, nicht wirklich. ;)
Wie gesagt, so herrlich war der Sommertag nicht, sondern auffällig gemischt und wechselhaft.
Genau so wenig, wie eine BUK mit ihrer Reichweite 100km vom Truemmerfeld, oder sogar in Russland zu verorten
Die Reichweite der BUK 9M38: 24 km, BUK 9M317: 50 km. 100 km ist etwas zu üppig angesetzt. Das Suchradar hat eine Reichweite von 85 km, das Feuerleitradar von ca. 35 km, danach erfolgt Zielaufschaltung mit automatischer Nachsteuerung durch die BUK.

Bei einem angenommenen Abschussort bei Snizhne sind es bis zum MH17-Treffer ca. 15 km und vom Trefferpunkt zur russischen Grenze deutlich weniger als 50 km. Das kann jeder bei diversen Karten (Google, Yandex etc.) ganz einfach nachmessen, ohne auf Interpretationsschwierigkeiten zu stoßen. Was man sich dann dabei denkt, ist der eigenen Intelligenz überlassen.

Die Kerzengerade aufsteigende Rauchfahne ist eine Falschinterpretation. Wenn man aber auf der Flugachse steht (dahinter oder in Flugrichtung) erscheint die Rauchsäule natürlich senkrecht auf dem Bild, also keinerlei Hexerei.

Das Absturzgebiet und die Umgebung waren in diesen Tagen von den Separatisten und ihren hilfreichen Freunden besetzt.
Logisch, denn die waren ja auch zuerst an den Trümmern.
Da der Krieg tobte, haben vermutlich die Ukrainer Ziele in dieser Umgebung beschossen. Wer bei Google-Earth etwas fleißig sucht, kann eindeutig die Einschlagkrater lokalisieren, die höchstwahrscheinlich die Ukrainer verursacht haben.
Die Separatisten hätten sich vermutlich kaum auf die Füße geschossen und Handfeuerwaffen hinterlassen auch im Wilden Westen nicht so gut sichtbare Einschusskrater.
Demzufolge kann kaum angenommen werden, dass die Unglücksregion incl. vermuteter BUK-Abschussrampe zu dem Zeitpunkt unter ukrainischer Kontrolle standen.

OK, für die Luft-Luft-Verfechter fällt die BUK-Version ohnehin total aus, sonst bricht ja die gesamte Argumentationskette zusammen.

Für mich persönlich sind die Luft-Luft-Argumente viel zu dünn, als dass ich sie glauben könnte.
Ich kann auch einfach nicht glauben, dass die Separatisten einen BUK-Verband in ihr "Hoheitsgebiet" eingeladen haben, um von dort eine Verkehrsmaschine abzuknallen.

Re: MH17 kurz vor der Aufklärung?

Verfasst: 31 Mär 2015, 20:44
von Haya
Moin Moin,

Lieber klaupe,
Ein Beitrag und so viele Fehler...wai, wai, wai!

Kann durchaus sein, dass Du Regen, wolkenlosen Himmel und Schnee zugleich siehst. Ist mir irgendwie schnuppe.
Gesund ist es nicht!
Allenfalls könnte man noch reklamieren, ob die sichtbaren Fahrzeuge etwas per Photoshop eingerarbeitet wurden.
Kann man, aber wen würde es interessieren?
Wie gesagt, so herrlich war der Sommertag nicht, sondern auffällig gemischt und wechselhaft.
Ja klar doch. Das Wetter hatte sich alle halbe Stunde von klarem blauen Himmel zu bedecktem Himmel gewechselt und das mindestens 5 Mal.
Was raucht ihr eigentlich?
Bei einem angenommenen Abschussort bei Snizhne sind es bis zum MH17-Treffer ca. 15 km
Nein, ca. 31km. Hatte Ich aber schon!
http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f ... &start=480
Die Kerzengerade aufsteigende Rauchfahne ist eine Falschinterpretation. Wenn man aber auf der Flugachse steht (dahinter oder in Flugrichtung) erscheint die Rauchsäule natürlich senkrecht auf dem Bild, also keinerlei Hexerei.
In welche Himmelsrichtung blickt man eigentlich auf dem Bild? :D
Das Absturzgebiet und die Umgebung waren in diesen Tagen von den Separatisten und ihren hilfreichen Freunden besetzt.
Nein, war es nicht. Es war das Hochheitsgebiet von Novorossia.
Die Terroristen sind noch nicht gekommen. Erst nach dem Absturz.
Da der Krieg tobte, haben vermutlich die Ukrainer Ziele in dieser Umgebung beschossen.
Mit Buk?
Ich kann auch einfach nicht glauben, dass die Separatisten einen BUK-Verband in ihr "Hoheitsgebiet" eingeladen haben, um von dort eine Verkehrsmaschine abzuknallen.
Haben sie doch nicht.
Bis jetzt gibt es keinen einzigen Beweis dafür.

Gruß
Haya