Mal wieder was zu den freiheitlichen Journalisten, um zum Thema zurückzukehren:
Die "Reporter ohne Grenzen" (RSF) kritisieren gestern neben Rußland auch insbesondere Georgien bezüglich der eingeschränkten journalistischen Möglichkeiten sowie dem erschwerten Zugang zu Informationen im Lande.
Insbesondere die Tatsache, daß außer einer einzigen TV-Sendestation alle anderen quasi im Auftrag Saakaschwilis tätig sind :
http://www.rsf.org/article.php3?id_article=28489
Das wird dem Herrn Saakaschwili wohl die deutsch-belgische Marketing-Agentur "aspect consulting" der Herren James Hunt und Patrick Worms so vorgeschlagen haben.....
Und um gleich noch was zu den "Reportern ohne Grenzen" mitzuteilen:
Die finanzieren sich auch aus der Kriegskasse der amerikanischen "National Endowment for Democracy", einer Organisation des US-Außenministeriums.
Das gibt Herr Robert Ménard als Chef von RSF auch unumwunden zu und hat damit offensichtlich keine Probleme:
" question de : Internaute (postée le 10/04/2005 à 01h10)
> Dans un article daté du 11 mars 2005, Diana Barahona dans Northern California Media prétend que RSF perçoit des fonds gouvernementaux américains via la NED, pouvez nous confirmer ses propos?
> Absolument, nous recevons de l’argent de la NED. Et cela ne nous pose aucun problème. "
http://forums.nouvelobs.com/archives/forum_284.html
Diese Organisation wurde übrigens unter Reagan gegründet, um weltweit Kommunismus zu bekämpfen und Demokratie zu stärken.
Wenn die in der Vergangenheit auch Georgien, Ukraine und andere finanzierten, dann muß es schon schlimm sein, wenn "RSF" jetzt solche Meldungen über die Zustände verbreitet........
Soweit zur freiheitlich-demokratischen Medien- und Pressepolitik.
Genauso lupenrein, wie in Rußland. Aber eben demokratisch.
Gruß
Kundun