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Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 04 Feb 2012, 14:16
von GIN
manuchka hat geschrieben:Das würde ich so nicht sagen. Die "alten" Migranten sind vermutlich deswegen kein so offensichtliches Thema mehr, weil es so viele neue gibt... vor allem aus den neuen EU-Ländern, aber auch eine (vergleichsweise) große tschetschenische und georgische Diaspora - und natürlich viele Leute aus der Türkei. Integration ist auch hier ein riesiges Thema, vor allem auch sprachliche Integration, weil viele Kinder am Schulanfang nicht ausreichend Deutsch können. Im letzten Jahr durften übrigens erstmals in Wien Schüler Abitur (Matura heißt das hier) in türkischer Sprache machen...
und das ist schön, wenn es kein Thema ist..

Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 04 Feb 2012, 17:00
von manuchka
Du hast scheinbar nicht richtig gelesen, GIN. Man redet über das "alte Problem" nicht mehr, weil es ein neues, größeres gibt. Was ist daran schön?
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 04 Feb 2012, 19:47
von GIN
das alte Problem scheint gelöst zu sein.
Österreich merkt also nichts mehr von den Sudendeutschen die in 10er Gruppen durch die Stadt ziehen, nichts mehr von Slowaken die sich Messerstechereien mit Ungarn liefen usw..

... Das war ja alles Thema in den 40ern und 50ern, sind eh schon alle ein Teil des Landes geworden, so wie in Deutschland.
Jeder Migrant und dazu zähle ich auch, hat eine gewisse Bringschuld die er bringen muss, erbringen kann oder nicht erbringen möchte. Ich gehe zbs. dem Land in dem ich lebe nicht auf den Senkel und versuche ihm Steuern zu zahlen und einen Mehrwert zu erbringen. Denke die Migranten aus dem Sudetenland, Prag-Deutschen, Kroaten, Slowaken, Ungarn und Balkandeutschen haben Österreich ihre Bringschuld erbracht, ihre Kinder fühlen sich als Österreicher und die Enkel sind höchstens noch vom Namen her von der Urbevölkerung zu unterscheiden. Mein Wunsch für Deutschland würde sein und denke wir kommen eh dort hin, das in 50 Jahren die Enkel meiner ehemaligen Klassenkameraden sich aufhören durch das Dorf ihrer UrUrgrosseltern zu definieren und würden einfach aus Baden, Schwaben, Bayern oder Sachsen kommen, bi-sprachig, oder tri-sprachig als Moslem oder was auch immer, aber nicht Last.
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 04 Feb 2012, 21:35
von manuchka
J.Eckel hat geschrieben:das alte Problem scheint gelöst zu sein.
Österreich merkt also nichts mehr von den Sudendeutschen die in 10er Gruppen durch die Stadt ziehen, nichts mehr von Slowaken die sich Messerstechereien mit Ungarn liefen usw..
Slowaken klauen Kupferdraht und U-Bahn-Leitungen und verscherbeln es bei sich, die Messerstechereien liefern sich jetzt Türken, Serben, Tschetschenen und andere. Georgische Banden brechen Wohnungen, rumänische überfallen in schöner Regelmäßigkeit kleine Banken. Problem gelöst? Österreich merkt nichts mehr?
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 05 Feb 2012, 23:30
von GIN
Tschetschenen?
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 05 Feb 2012, 23:49
von manuchka
Was war an diesem Wort nicht verständlich?
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 05 Feb 2012, 23:53
von GIN
manuchka hat geschrieben:Was war an diesem Wort nicht verständlich?
wusste nicht das es so etwas dort gibt, in der Schweiz und Deutschland spielen sie keine Rolle, sollen ja nur 1 Millionen sein
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 05 Feb 2012, 23:56
von Saboteur
http://www.dradio.de/
Traumatisiert und ausgegrenzt
Tschetschenen in Österreich
Mit Reportagen von: Antonia Kreppel. Am Mikrofon: Britta Fecke
In Österreich leben über 20000 tschetschenische Flüchtlinge; die Alpenrepublik hat somit eine der größten tschetschenischen Exilgemeinden in Europa. Doch das Leben für die Kriegsflüchtlinge bleibt auch in Österreich gefährlich, sie fürchten den langen Arm des tschetschenischen Machthabers Kadyrow.
leider nur als Textversion:
http://www.dradio.de/download/154248/
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 05 Feb 2012, 23:58
von manuchka
http://diepresse.com/home/politik/61582 ... rrorismus-
Zuerst der Mord an einem tschetschenischen Regimekritiker in Wien, dann die Festnahme eines mutmaßlichen Terroristen aus der Kaukasus-Republik am Flughafen Wien-Schwechat: Zwei Ereignisse beschreiben das Spannungsfeld zwischen Verfolgung und Terrorismus, in dem sich die auf 20.000 Menschen geschätzte tschetschenische Diaspora in Österreich bewegt. Laut dem aktuellen Verfassungsschutzbericht beherbergt Österreich "eine der größten Exilgemeinden dieser Volksgruppe in Europa".
An Wänden gesprüht, auf Spielplatzbänken eingeritzt, auf dem T-Shirt aufgedruckt: überall sieht man immer wieder den Schriftzug CHECHNYA. Ich war auch erstaunt, dass man die Tschetschenen hier so explizit getrennt wahrnimmt - tut man.
Re: Integration im Schulbetrieb
Verfasst: 06 Feb 2012, 00:12
von GIN
wow, danke euch, das ist eine neue Info für mich.