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Verfasst: 29 Jun 2006, 15:27
von Zeppelin
Dietrich hat geschrieben:
Peter Müller hat geschrieben: Wollt Ihr mich also dumm sterben lassen.
Nein!
Warum ejentlich nich? :lol:

Verfasst: 29 Jun 2006, 17:23
von Anonymous
Zeppelin hat geschrieben:
Dietrich hat geschrieben:
Peter Müller hat geschrieben: Wollt Ihr mich also dumm sterben lassen.
Nein!
Warum ejentlich nich? :lol:

Mann Zeppelin, ganz schön clever.

Ich habe den Worten von Dietrich eigentlich nichts hinzuzufügen.

Nur soviel: Dat Mädel 7point hat 'ne ganz schön große Klappe, provoziert mit ihrem Geschreijbse und Jeplapper lockere Antwort-Sprüche und kann es nicht vertragen, wenn ebenso jeplappert wird.
Diagnose: Spätpubertäres Gehabe.
Aber ich weiß jetzt Bescheid.
Vielleicht sollte Madame diesen link
einfach in ihrem Profil angeben, dass solche Diskussionen in Zuknft unterbleiben? Ist ja lebensgefährlich hier im Forum für Neue!!!
Peter

Verfasst: 29 Jun 2006, 18:23
von Dietrich
7punkt hat geschrieben:Wusste ich, dass es gerade Dietrich sein wird, der das Thread findet...
Es war die Suchfunktion!
Ich hatte ueberhauptkeine Ahnung mehr, in welcher Rubrik der mal gewesen war :-)
7punkt hat geschrieben:....Irgendwie spuehre ich schon, womit die Geschichte endet........
Ich wollte ja nur helfen, damit es eben NICHT so endet!

Verfasst: 29 Jun 2006, 22:56
von 7punkt
Dietrich hat geschrieben:Ich wollte ja nur helfen, damit es eben NICHT so endet!
Haste prjma geschaft. Dance.

Verfasst: 22 Jul 2006, 19:45
von Paul
Nachfolgend die Befunde eines deutschen Zeitungskorrespondenten in Moskau zum ursprünglichen Thema:
[...] Äußerlich fällt vor allem auf – der eklatante Unterschied zwischen Damen und Herren bei der Kleidung. Es gibt wohl auf der Erde kaum ein Land, in dem die Damenwelt so viel Wert auf ihr Äußeres legt – und Mühe darauf verwendet. Die Geschichten von ausländischen Geschäftsleuten, die ihre russischen Sekretärinnen schamvoll bitten mussten "sich doch bitte etwas überzuziehen" sind Legende. Aber mir fällt spontan kaum ein Land ein, in dem den Herren ihre Garderobe so egal ist. Vielleicht liegt es daran, dass es einen Männermangel gibt, so sagen manche. Das Angebot an gut aussehenden, sympathischen Frauen ist demnach so groß, dass man sich als Mann wie einst Zeus vorkommen muss - also göttlich. Und waren die Götter nicht alle schön?

Einer jungen Deutschen, die in Moskau regelmäßig Seminare für die Vereinten Nationen abhält, fallen in den Reihen der weiblichen Teilnehmer immer wieder einige junge Frauen auf – so sexy gekleidet, dass selbst sie anerkennend hinschauen muss. Doch nicht die anwesenden Männer! Selbst im anberaumten Rollenspiel blieben sie eisig. "Gewohnheit", so der Schluss meiner Bekannten.

Eine Freundin hat es mir so erklärt: "Russinnen leben im Jetzt". Vor allem die Erfahrung seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat gelehrt – was ich mir heute leisten kann, kann ich vielleicht morgen schon nicht mehr. Jeden Tag gehen sie aus, als ob es der letzte wäre. Ein täglicher Tanz auf dem Vulkan also – das hat so was.

Moskau hat tatsächlich etwas "vulkanisches". Die Stadt ist voller Energie, schnell, laut und wohl auch gefährlich. Und rau. Und so sind viele ihrer Bewohner. Um es auf den Punkt zu bringen: schrecklich unfreundlich. Und wieder auch nicht. Es gibt mir derzeit viele Rätsel auf: Wie kann es sein, dass Russen, die ich privat kennen lerne, so schrecklich nett sind und mir mein Nachbar wieder seinen Müll vor die Tür gestellt hat? Wenn wir morgens gemeinsam in den altersschwachen Aufzug treten, mache ich mir immer einen Spaß und sage "Guten Morgen". Dann erschreckt er sich meistens.

Aber dies sind Oberflächlichkeiten. Neulich musste meine Frau auf der Straße plötzlich laut niesen. Und ein junger Mann, der gerade an uns vorbei ging, sagte (und mit einem Lächeln) "Budite sdarowje!" Gesundheit. Da habe ich mich erschrocken. [...]
http://hbgr36.blogg.de/eintrag.php?id=4

Verfasst: 23 Jul 2006, 00:22
von zimdriver
Danke, Paul, für diesen Link! Könnte jemand besser das Lebensgefühl dieser Stadt in wenigen Worten ausdrücken als dieser?
Darf ich noch was nachsetzen, gewissermaßen, um meinem nickname Ehre zu machen als Fahrer eines sowjetischen Staatsmobils: Sie leben alle im Heute und Hier, weshalb auchdie Möglichekit eines finalen Unfalls auf der Straße keine Rolle spielt.
Mit anderen Worten: Offensichtlich bekommt man als Moskauer Autos geschenkt. Anderenfalls würden sie nicht so fahren...
Ja, dieser Journalist hat in vielem sehr recht. Und trotzdem bin ich gerne gerne hier. Siehe auch die Anregung für eine neues Thema:
http://www.russland-aktuell.ru/forum/vi ... 04baecb270

Verfasst: 16 Aug 2006, 04:15
von Paul
Die Lektüre von Moskau-Blogs verschafft neue Erkenntnisse zum Thema russische Männer und Frauen: :wink:
The Mystery - Die russische Frau. Kommt sie von einem anderen Stern? Hat sie ein besonderes Training durchlaufen? Bekommt sie in ihrer Kindheit spezielle Zusatznahrung? Was sonst ist das Geheimnis hinter diesen Superweibern? Seit meiner Ankunft hier habe ich ein latent schlechtes Gewissen, wenn ich an mir heruntergucke oder - noch schlimmer - zufällig an einer spiegelnden Fläche vorbeikomme. Fangen wir unten an, mit den Schuhen. Wie um alles in der Welt können so viele Frauen in so wenig Schuh einen Winter wie diesen überleben? Wenig nicht in Zentimetern, denn hier sind hohe, sehr hohe Stilettoabsätze Standard, und auch die Stiefelschäfte reichen gerne bis zum oder übers Knie. Aber in so spitzen Schuhen kann kein Mensch mehr als einen Nylonstrumpf unterbringen, wenn überhaupt einen Fuß. Meistens reich mit Troddeln, Bordüren, Fell oder Pailletten geschmückt oder gleich aus weißem Wildleder sind diese Stiefel außerdem denkbar ungeeignet, um den absolut katastrophalen Zustand der Bürgersteige heil zu überstehen. Und sie sind mehr als heil! Sie glänzen, blitzen, puscheln, als ob sie frisch aus dem Karton kämen.

An manchen Tagen bin ich mir sicher, dass es überall in der Stadt Kabinen zur Restaurierung des Outfits gibt (und damit meine ich nicht die öffentlichen Toiletten, die brauchen hier nämlich selbst eine Restaurierung). Es ist sonst unerklärlich, wie die meisten Frauen ihre langen Haare so flockig, ihre Gesichter so perfekt geschminkt und eben ihre Schuhe so sauber halten. Meine Stiefel z.B., hellbraunes Leder mit rustikaler Sohle, in denen jeweils eine Schaffellsohle, zwei Paar Socken und fünf Zehen sehr bequem Platz haben, habe ich während der ersten Tage hier noch jeden Abend abgewischt und eingefettet, aber inzwischen resigniert. Sie gucken nun dunkelgrau-braun gescheckt aus meinen ständig voll gesogenen Jeansaufschlägen hervor.

Dazu hat sich meine Daunenjacke als ein Schmutzmagnet erwiesen. Ich traue mich kaum, nach einem der Haltegriffe zu greifen, weil dann meine schwarzgeränderten Ärmelausgänge sichtbar werden, ganz zu schweigen von meinen unmanikürten Nägeln. Da ich draußen zwar eine Mütze brauche (anders als etwa die Hälfte aller Frauen hier), sie nach dem Temperaturanstieg von ca. 15 Grad in der Bahn aber gerne absetze (anders als die andere Hälfte der Frauen, die ungerührt in riesigen Pelzkappen dastehen), sind meine Haare immer fest an den Kopf geklatscht, ausgenommen der Strähnen, die steil in die Höhe stehen. Dazu der Rucksack! Völlig undenkbar für die durchschnittliche Moskauerin. Die trägt Handtasche. Keine Ahnung, wo sie ihren Schminkkoffer gelassen hat, wahrscheinlich in ihrer Racing Box irgendwo da draußen in der Stadt.

Aber nicht nur in der Metro, sondern besonders in der Uni, wo ich meinen Sprachkurs mache, werde ich regelmäßig in die Schmuddelecke verwiesen: die Gänge der philologischen Fakultät sind in Wirklichkeit Catwalks für Moskaus jeunesse doree. Der große Spiegel vor dem Lift ist ständig belagert, die Luft erfüllt von Absatzgeklapper und schwerem Parfüm. Nur die Lehrerinnen fallen aus dem Rahmen, auch die jungen. Für sie scheint Dresscode der unvorteilhaften Frisuren, dicken Brillengläsern und eimerartigen Winterstiefeln zu gelten. Die goldene Mitte habe ich bisher selten gesehen.
http://blog.brigitte.de/moskau/2006/04/ ... alb_w.html

Verfasst: 16 Aug 2006, 11:30
von achim
Paul hat geschrieben:Und sie sind mehr als heil! Sie glänzen, blitzen, puscheln, als ob sie frisch aus dem Karton kämen.
Sie kommen oft frisch aus dem Karton. Zumindest bei meiner Frau ist die Halbwertzeit der Gaderobe signifikant geringer als bei allen deutschen Frauen die ich kenne...

Verfasst: 16 Aug 2006, 13:28
von andreask020361
na gut werde auch noch meinen senf dazu tun,
ist halt nur meine meinung,
russische maenner ; ja sie gibt es , bei mir arbeiten hier so ca 200, na romantisch und etc habe ich noch nicht sehr viel mit bekommen , wahrscheinlich gibt es auch riesige unterschiede ,
ich glaube nicht das sie besser sind wie deutsche, ich glaube eher die russischen frauen sind anders wie die deutschen
sie halten mehr aus, sind genuegsamer und versuchen der familie wegen mehr zu ertragen .
ich denke den meisten russischen maenner wuerden deutsche frauen den koffer vor die tuer setzen ,
na klar gibt es auch ausnahmen ,

Verfasst: 16 Aug 2006, 13:41
von andreask020361
ich selber halte nicht viel von russischen maennern , dann schon eher frauen und da eine ganz spezielle die ich ende des jahres heiraten werde, das mal dazu, vielleicht werden zukuenftige generationen echte russische maenner erleben , zur zeit sehe ich noch keine , na wie gesagt ist mein eigene meinung
wen man natuerlich , trinken , nicht strebsam , wenig achtung frauen genueber, typische maennereigenschaften sind, dann sind russen super maenner,
::))