Reisebericht
Verfasst: 05 Aug 2004, 16:12
Auf das Anraten von Heinz hin, werde ich jetzt meine Erfahrungen in Moskau und Umgebung beschreiben. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
Am 23.7 ging es früh von Berlin/Tegel los, da es leider keinen Direktflug von Lufthansa gab, musste ich über München fliegen und war Nachmittags mit etwa 30 Min Verspätung um 16:40 Uhr in Moskau/Scheremetjewo-2 . Wer gedacht hat ein schnelles rauskommen aus dem Flughafen ist möglich, hat sich getäuscht. Ich stand eine Stunde an der Passkontrolle und die Kontrolle meines Passes dauerte wiederrum 10 Minuten. Ich hatte die ganze Zeit Angst um mein Gepäck, das jeder beliebig hätte mitnehmen können, da man es erst nach der Passkontrolle bekam. Schon völlig entnervt vom lange rumstehen in der drückend heißen Halle, konnte ich dann gehen und traf meinen Freund mit 2 weiteren Freunden. Er sagte zu mir im nachhinein ich hätte einen Killerblick gehabt so entnervt sah ich aus.
Dann ging es ab in die Stadt, da es schon abend war beschlossen wir wegzugehen und fanden uns dann später bei einem Konzert von Pepsi wieder. Der Club erinnerte mich so an meine Heimat, dass ich mich gleich wie zuhause fühlte. Nach dem Konzert gingen wir dann zu Fuss zum Roten Platz, bei Nacht echt beeindruckend. Es waren kaum Leute dort und du hast dich so klein und unwichtig gefühlt. Faszinierend! Mit einem illegalen Taxi ging es dann nach hause, was für mich als deutsches Mädchen schon erst mal ein Schock war, wie man einfach ein Auto anhalten kann und mit dem mit 140 durch die Stadt brettern kann. Der Samstag war dann gespickt mit Touristenattraktionen. Trejakow Gallerie, Schifffahrt bis zu den Leninbergen, ich glaube die heißen jetzt nicht mehr so un dmit dem Lift dann hoch zur State University. Wirklich beeindruckender imperialistischer-stalinistischer Zuckerbaustil.
Am Sonntag ging es dann endlich in die Provinz nach Ryazan. Eine solche herzliche Aufnahme habe ich noch nie erlebt. Die Eltern meines Freundes empfingen mich mit einem 4 Gänge Menü, waren total aufgeregt und freuten sich riesig mich zu sehen. Danach traffen wir uns mit den Freunden meines Freundes und besichtigten Ryazan und dessen Kreml.
Montag früh registrierten wir mein Visum und dann ging es nochmal 200km ins Land rein in ein Camp von Memorial mit der Unterstützung von Amnesty International. Ich war begeistert von der Idee die dieses Camp unterstützt. Es wurde über Human Rights gesprochen, Probleme aufgearbeitet und drüber geredet, nicht um sie zu lösen, sondern um sie zuerkennen. Ich habe mich noch nirgendwo so wie ein Mensch gefühlt, wie dort. Ich war als Deutsche natürlich die Hauptattraktion, aber soviel Herzlichkeit ist mir trotzdem noch nirgendwo entgegengekommen. Jeder wollte mit dir sprechen, ein Foto von dir haben, hat dir Geschenke gegeben, dafür gesorgt, dass du alles hast.. einfach Wahnsinn. An jeden Abend wurde darüber gesprochen, was einem an diesem Tag am meisten beeindruckt hat und nicht selten war von mir die Rede, wie auch ich zugeben musste, dass ich von soviel Fürsorge und Herzlichkeit sehr beeindruckt war. Am nächsten Tag, also am Dienstag standen wir früh auf und machten einen Waldspaziergang mit Oleg, der beste Freund von meinem Freund, ein Psychologe, der auch Btreuer in diesem Camp war und die Psychologie Kurse leitete. Am besten hat mir an diesem Tag das sitzen am Lagerfeuer gefallen, wo wir Gitarre spielten. ich spielte deutsche Lieder und sie russische. Am Abend ging es dann erst nach Ryazan zurück und dann mit dem Bus nach Moskau. Die restlichen Tage standen ganz in der Besichtigung von Moskau.
Mittwoch: Kreml, Restaurant unter der Weltuhr mit Internet, GUM, Historisches Museum, Berlin Haus und abends zu einem Geburstag von einem Freund, den ich von letztes Jahr Berlin kannte.
Donnerstag: traf ich einen Freund wieder, den ich das letzte Mal vor 5 Jahren gesehen hatte. Ehrlich gesagt war ich ein bißchen enttäuscht.
Basilius Kathedrale, Christ-Erlöser Kathedrale, Haus der Photographie und dann das Highlight des Tages, CD's kaufen! Ich war echt geschockt, 100 Rubel eine CD in einem Kaufhaus, in dem es fast nur Raubkopien gab. Das kuriose war ja noch das Plakat das über ihn hing. "Schützt euch vor Raubkopierern! "
Na ja, ich hab mir erstmal 8 Cd's gekauft und insgesamt 24 Euro ausgegeben. Wo findet man das in Deutschland? *g*
Danach ging es zum Siegespark. Das Monument mit der Leningrader Sperre, hat ein teilweise echt traurig gestimmt, aber ansonsten ein beeindruckender Platz, vielleicht teilweise etwas kitschig.
Freitag: Wdnch und Fahrt mit dem Riesenrad, Puschkinmuseum, in das ich für 25 Rubel anstatt 250 Rubel reinkam, weil ich eine Mütze von NTV trug
, Zoo und einen super Regen miterleben. Ich war nass, hab gefroren, aber war glücklich und bin so mit meinem Freund in ein Cafe gepatscht. Ich glaube wir haben alles nass gemacht. Abends ging es dann zu einem Konzert in einen Club, den Namen habe ich vergessen. Am Samstag ging es Nachmittags zurück nach Deutschland, vorher waren wir nur nochmal in der Stadt bei der Post.
Zum Essen möchte ich anmerken, dass mir nur das Restaurantessen bekommen ist ;-) Der Brei in dem Camp mit torfhaltigen Wasser gekocht, ist mir garnicht bekommen.
Und im Endeffekt muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich schon wieder vom 1.10-18.10 gebucht habe und dort meinen Geburtstag feiern werde. :-)
Am 23.7 ging es früh von Berlin/Tegel los, da es leider keinen Direktflug von Lufthansa gab, musste ich über München fliegen und war Nachmittags mit etwa 30 Min Verspätung um 16:40 Uhr in Moskau/Scheremetjewo-2 . Wer gedacht hat ein schnelles rauskommen aus dem Flughafen ist möglich, hat sich getäuscht. Ich stand eine Stunde an der Passkontrolle und die Kontrolle meines Passes dauerte wiederrum 10 Minuten. Ich hatte die ganze Zeit Angst um mein Gepäck, das jeder beliebig hätte mitnehmen können, da man es erst nach der Passkontrolle bekam. Schon völlig entnervt vom lange rumstehen in der drückend heißen Halle, konnte ich dann gehen und traf meinen Freund mit 2 weiteren Freunden. Er sagte zu mir im nachhinein ich hätte einen Killerblick gehabt so entnervt sah ich aus.
Am Sonntag ging es dann endlich in die Provinz nach Ryazan. Eine solche herzliche Aufnahme habe ich noch nie erlebt. Die Eltern meines Freundes empfingen mich mit einem 4 Gänge Menü, waren total aufgeregt und freuten sich riesig mich zu sehen. Danach traffen wir uns mit den Freunden meines Freundes und besichtigten Ryazan und dessen Kreml.
Montag früh registrierten wir mein Visum und dann ging es nochmal 200km ins Land rein in ein Camp von Memorial mit der Unterstützung von Amnesty International. Ich war begeistert von der Idee die dieses Camp unterstützt. Es wurde über Human Rights gesprochen, Probleme aufgearbeitet und drüber geredet, nicht um sie zu lösen, sondern um sie zuerkennen. Ich habe mich noch nirgendwo so wie ein Mensch gefühlt, wie dort. Ich war als Deutsche natürlich die Hauptattraktion, aber soviel Herzlichkeit ist mir trotzdem noch nirgendwo entgegengekommen. Jeder wollte mit dir sprechen, ein Foto von dir haben, hat dir Geschenke gegeben, dafür gesorgt, dass du alles hast.. einfach Wahnsinn. An jeden Abend wurde darüber gesprochen, was einem an diesem Tag am meisten beeindruckt hat und nicht selten war von mir die Rede, wie auch ich zugeben musste, dass ich von soviel Fürsorge und Herzlichkeit sehr beeindruckt war. Am nächsten Tag, also am Dienstag standen wir früh auf und machten einen Waldspaziergang mit Oleg, der beste Freund von meinem Freund, ein Psychologe, der auch Btreuer in diesem Camp war und die Psychologie Kurse leitete. Am besten hat mir an diesem Tag das sitzen am Lagerfeuer gefallen, wo wir Gitarre spielten. ich spielte deutsche Lieder und sie russische. Am Abend ging es dann erst nach Ryazan zurück und dann mit dem Bus nach Moskau. Die restlichen Tage standen ganz in der Besichtigung von Moskau.
Mittwoch: Kreml, Restaurant unter der Weltuhr mit Internet, GUM, Historisches Museum, Berlin Haus und abends zu einem Geburstag von einem Freund, den ich von letztes Jahr Berlin kannte.
Donnerstag: traf ich einen Freund wieder, den ich das letzte Mal vor 5 Jahren gesehen hatte. Ehrlich gesagt war ich ein bißchen enttäuscht.
Basilius Kathedrale, Christ-Erlöser Kathedrale, Haus der Photographie und dann das Highlight des Tages, CD's kaufen! Ich war echt geschockt, 100 Rubel eine CD in einem Kaufhaus, in dem es fast nur Raubkopien gab. Das kuriose war ja noch das Plakat das über ihn hing. "Schützt euch vor Raubkopierern! "
Na ja, ich hab mir erstmal 8 Cd's gekauft und insgesamt 24 Euro ausgegeben. Wo findet man das in Deutschland? *g*
Danach ging es zum Siegespark. Das Monument mit der Leningrader Sperre, hat ein teilweise echt traurig gestimmt, aber ansonsten ein beeindruckender Platz, vielleicht teilweise etwas kitschig.
Freitag: Wdnch und Fahrt mit dem Riesenrad, Puschkinmuseum, in das ich für 25 Rubel anstatt 250 Rubel reinkam, weil ich eine Mütze von NTV trug
Zum Essen möchte ich anmerken, dass mir nur das Restaurantessen bekommen ist ;-) Der Brei in dem Camp mit torfhaltigen Wasser gekocht, ist mir garnicht bekommen.
Und im Endeffekt muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich schon wieder vom 1.10-18.10 gebucht habe und dort meinen Geburtstag feiern werde. :-)