Seite 1 von 3

Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 05 Feb 2011, 13:34
von Saboteur
"Ca. 780.000 Einwanderer aus den Staaten der Ex-Sowjetunion leben in NRW. Die meisten von ihnen fühlen sich in Deutschland wohl, können aber ihre alte Heimat nicht vergessen. Sie sprechen Russisch, hören russische Musik, pflegen die alten Essgewohnheiten und Alltagsrituale. Wer sind die Menschen, die dahinter stehen?"

Quelle: Ard

Link: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/ ... Id=6361112

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 05 Feb 2011, 19:31
von Sibirier
Was mich daran stört, "hochqualifizierte" Künstlerin aus Georgien, seit 16 Jahren in DE und kann (will) nicht für eigenen Lebensunterhalt sorgen...

"Putzefrau" unmöglich......

Also für mich ganz klar, abschieben....solche sollen nicht weiter auf dem soz. Netz von DE leben....wenn sie wirklich "hochqualifiziert" wäre, hätte sie 16 Jahre die Möglichkeit gehabt, Geld zu verdienen...

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 05 Feb 2011, 19:42
von Saboteur
Ja so pauschal will ich das nicht beurteilen... also diese Anspruchshaltung ist schon scheiße, aber ihre genannten Kritikpunkte sind meines Erachtens auch berechtigt. Und nicht zu vergessen ist die enorme psychische Belastung von Kriegsflüchtlingen die alles verloren haben. Außerdem sind mit einer Duldung auch arbeitsrechtliche Hürden verbunden...

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 05 Feb 2011, 20:20
von Sibirier
Also, ich sage einfach dumm, wenn nicht "Putzefrau" zrück ins Kriegsgebiet.

Und damit basta, ich sehe es nicht ein, das ich oder ein anderer für so eine Frau Steuern/Sozialabgaben bezahlen soll...

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 05 Feb 2011, 20:29
von bella_b33
Wann kriege ich endlich den deutschen Pass. Ich kann schon nichtmehr schlafen :lol: :lol:

Eine Tüte Mitleid für die arme arme aaaarme Frau, die nebenbei noch stinkend faul ist und sich vom Staat aushalten lässt. In der Hinsicht mag ich das russische System schon ein bisschen mehr, da bekommt man IMO nicht lange vom Staat Geld hinterhergeworfen. Entweder man tut was und man hat hat gar nichts mehr.

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 06 Feb 2011, 03:22
von Axel Henrich
Saboteur hat geschrieben:also diese Anspruchshaltung ist schon scheiße
Tja, aber es wird dieser Tschetschenin auch sehr leicht gemacht: "so sind die Gesetze!". Das klingt ja schon fast wie eine Entschuldigung ... :roll: Mit der selben Dreistigkeit ist Ihr zu erklaeren, dass Sie gefaelligst auch selbst fuer ihren Lebensunterhalt und den Ihrer Familie aufzukommen hat!
Klar, Sie nutzt das was Ihr gegeben wird und wenn die Politik in D dafuer keine Gegenleistung einfordert, selber Schuld. Ist ja eh nicht das Geld der Entscheidungstraeger was hier verpulvert wird ... :evil:

-ah-

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 06 Feb 2011, 04:04
von CSB_Wolf
Sibirier hat geschrieben:ich sehe es nicht ein, das ich oder ein anderer für so eine Frau Steuern/Sozialabgaben bezahlen soll...
Ich dachte Du bezahlst deine Steuern in Russland :lol:

Gruss
wolf

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 06 Feb 2011, 15:46
von bella_b33
CSB_Wolf hat geschrieben: Ich dachte Du bezahlst deine Steuern in Russland :lol:
In solchen Fällen bin ich auch froh darüber, ich liege auch keinem auf der Tasche und sehe selbst, wie ich klarkomme. Arbeitslosengeld für ein paar Monate sind ja sicher keine Schande.....aber über Jahre hinweg einfach mal vom Staat leben, weil man nicht arbeiten will, interessant!

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 06 Feb 2011, 16:15
von lixil
Schade, dass sie keinen gezeigt haben der sich "komplett" integriert hat. Jemand der hier die Uni abgeschlossen hat, und jetzt als Dipl.Ing. überdurchschnittlich gut verdient, oder jemand der durch harte Arbeit (auf dem Bau) beireits nach 20 Jahren sein Häuschen abgezahlt hat. Von diesen Leuten kenne ich einige.

Die Frau die nicht bereit ist putzen zu gehen um den deutschen Pass zu bekommen und ihren kranken Vater zu sehen kann ich auch nicht verstehen. Und auch wenn sie mir recht unsympatisch vorkommt, so bezahle ich doch lieber für sollche Leute als für die, die garkeiner Beschäftigung nachgehen, ausser zu Saufen. Und davon gibt es leider viel mehr. Arbeitslose Künstler sind mir lieber als arbeitslose Alkoholiker.

Was die Verteilung kostenloser Lebensmittel angeht, da war ich echt überrascht, dass da so viele Aussiedler hingehen. Ich als Aussiedler kenne keinen einzigen der so eine Einrichtung schon mal aufgesucht hätte.

Re: Reportage: Die importierte Heimat

Verfasst: 06 Feb 2011, 17:36
von Romflens
Hier in der Stadt habe ich einige Aussiedler gesehen, die zur Tafel gehen. Einmal sagte die Frau an der Ausgabe für die Lebensmittel, du kannst Deutsch mit uns sprechen. Und nicht russisch.