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Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 11:47
von korenwolf
Hallo allerseits,

vielen Dank erstmal für die vielen Beiträge hier, konnte schon einiges herausfinden. Meine Verlobte und ich möchten im Spätsommer/Herbst in D heiraten, dennoch sind einige Dinge undeutlich, daher versuche ich es mal mich an euch zu wenden. Achja, ich bin derzeit in NRW (Münsterland), sie wohnt noch in Moskau Oblast. Ihr Zuständiges Amt ist in Chekhov (ca. 70km südlich Moskau).

Papiere
Das Standesamt in Deutschland schreibt mir, ich benötige folgendes:
"Die in Russland ausgestellte Ledigkeitsbescheinigung und die Geburtsurkunde müssen mit einer Apostille versehen sein."
Problematisch wird es hier, da meine Verlobte in Moldova geboren ist, und sie ihre Geburtsurkunde scheinbar nur in dem Kaff in Moldawien oder bei der moldawischen Botschaft in Moskau bekommt. Ich gehe mal davon aus, dass die Botschaft das direkt auf Russisch ausstellt (noch sind wir optimistisch!). Wird die Urkunde dann von den deutschen Behörden wie eine gültige Russische betrachtet oder muss man hier noch etwas beachten? Hat da jemand Erfahrungen mit? Klatschen die Moldawier da eine Apostille drauf, oder muss dass bei einer anderen Institution passieren?

Zuletzt wollen die eine Wohnbescheinigung. Ohne Apostille, wie nett. Dass sollte hoffentlich das kleinste Übel sein.

Übersetzung
Dann die Übersetzung, sollte man das besser in RUS direkt machen lassen oder hier in Deutschland? Für beide Fälle, kann mir da jemand Tipps geben wo das am besten geht? Macht die deutsche Botschaft in Moskau sowas? Laut Standesamt in Deutschland
"(...) die russischen Urkunden und Bescheinigungen durch einen gerichtlich vereidigten Übersetzer nach der ISO-Norm in die deutsche Sprache zu übersetzen.
Wo findet man vereidigte Übersetzer in Moskau, die das auch nach Norm machen? Schwirrt hier vielleicht jemand herum, der aus Westfalen/NRW kommt und da jemanden kennt, der dass macht? Was kostet so etwas überhaupt ungefähr für die drei Dokumente?

Anmeldung
Ich würde uns, sobald wir die Papiere hier übersetzt liegen haben, gerne direkt anmelden beim deutschen Standesamt, damit das Befreiungsverfahren starten kann. Leider wird sie in den nächsten Wochen nicht "mal eben" nach Deutschland fliegen können um ihren Pass zur Anmeldung vorzuzeigen, ich bin aber derzeit öfter in Moskau noch, kann also Papiere hin und herfliegen. Bei der Anmeldung wollen die ja ihren Pass sehen, ist es da möglich das ganze in ihrer Abwesenheit schon anzumelden? Hat da jemand Erfahrungen mit? Reicht eventuell eine Kopie ihres Passes zur Anmeldung? Muss diese Kopie dann wieder vorher irgendwo beglaubigt werden?

Das war es soweit erst einmal, vielen Dank im vorraus für eure Antworten!

Liebe Grüße, der korenwolf.

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 12:44
von wolk0815
Am Wichtigsten: fragt bei Dokumenten für das Standesamt IMMER bei eurem Standesamt nach, wie sie was haben wollen bzw. was akzeptiert wird. Alles andere ist Unsinn. Euch nutzt es nicht, wenn Forummitglied X berichtet, dass es bei ihm in Stadt Y auch mit Dokument YZX ging.

Ebenso kann man die Frage nach der Passvorlage auch an das Standesamt stellen ("Wie wird das sonst gehandhabt?"). Werdet ja wohl nicht gerade die erste Bi-nationale Eheschliessung mit einem Partner aus dem Ausland sein.

Mit Moldau habt ihr in Sachen Apostillen eine "Joker" gezogen. Moldau (und auch ein paar andere Länder) sind zwar dem Apostille-Abkommen ebenfalls beigetreten, aber Deutschland hat dagegen Einspruch eingelegt. Somit gilt zwischen Deutschland und diesen Länder - also auch Moldau - das Apostilleverfahren nicht. Bleibt die Legalisierung. Da ich hiermit noch nichts zu tun hatte, würde ich nun auch einfach mal bei einer Suchmaschine im Internet stöbern.

Viel Glück auf jeden Fall.

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 13:06
von arghmage
Jo ich habe beim Standesamt einen "Laufzettel" bekommen und wußte so genau, was wir brauchen und was nicht. Kostete zwar 10 Euro, die werden aber später angerechnet, also kein Verlust.
Fleißig wie wir waren, hatten wir natürlich schon alle Dokumente beisammen ;) es haperte nur an der Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung, die sollte meine Verlobte in einer deutschen Auslandsvertretung unterschreiben und die Unterschrift dort beglaubigen lassen (incl. Sprachnachweis, das war aber durch ein kurzes Gespräch erledigt) ... das hat dann wegen einer Unterschrift noch 2x 1000km Zugfahrt bedeutet :x
Ansonsten ist der Papierkrieg aber nicht so wild, dieser Eindruck entsteht wohl in erster Linie durch die vielen verschiedenen Berichte hier im Forum. irgendwie werden in fast jedem Bundesland unterschiedliche Dokumente gefordert, was die Sache etwas unduchsichtig macht.

Übersetzungen würde ich in Deutschland machen lassen, sonst könnte es Probleme mit der Anerkennung der Übersetzungen geben. Übersetzer kann man ganz easy im Internet suchen unter http://www.justiz-dolmetscher.de/ aber vielleicht meldet sich ja hier noch jemand, der dir übersetzt ;)
Das Standesamt hätte mir auch noch eine Liste mit Übersetzern gegeben, die sind i.d.R. doch recht hilfsbereit

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 13:53
von korenwolf
Hi, danke für die Infos.

Die Sache mit den Moldauer Apostillen ist natürlich toll, gut zu wissen, sonst hätten wir denen am Amt das vorgelegt und am Ende die Überraschung erhalten. Stimmt eigentlich, nachfragen beim Standesamt ist möglich, nur beruflich gerade nicht so einfach da zu deren Öffnungszeiten vorbeizufahren. Egal, passt schon.

Vielen Dank auch für den Dolmetscher-Link, hatte das noch nicht gefunden. Meist nur irgendeinen unseriös scheinenden Kram bei Google, naja...

Was die Vollmacht betrifft, warum denn dann schon der Sprachnachweis bei Ausstellung der Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung? Ich dachte der Nachweis erfolgt erst bei Ausstellung des Visums? Oder habt ihr des direkt mit beantragt? Achja, warum einfach wenn's auch kompliziert geht :-)

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 14:02
von arghmage
korenwolf hat geschrieben:Was die Vollmacht betrifft, warum denn dann schon der Sprachnachweis bei Ausstellung der Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung? Ich dachte der Nachweis erfolgt erst bei Ausstellung des Visums? Oder habt ihr des direkt mit beantragt? Achja, warum einfach wenn's auch kompliziert geht :-)
Sprachnachweis war es nicht direkt. Das Standesamt hat gefordert, daß meine Verlobte auch versteht, was sie da unterschreibt (macht ja durchaus Sinn) und das ist ohne Sprachkenntnisse (oder Dolmetscher) nunmal nur schlecht möglich. Du könntest natürlich mit ihr zusammen zur Botschaft gehen, wenn du grad wiedermal in Moskau bist.
Visum direkt mit beantragen geht nicht, da man für das "Heiratsvisum" ja die Erlaubnis zur Eheschließung vom Standesamt braucht.

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 14:15
von zimdriver
... viel Glück!
Deshalb heiratet mancher auch in Russland, um Problemen mit Papieren etwas zu entgehen. Auf die Dauerhaftigkeit der Ehe hat das keinen Einfluss, auf die folgende Familienzusammenführung in D auch nicht- also weshalb sich Stress machen bei einer solch schönen Sache?

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 16:54
von korenwolf
Au weia, gerade schreibt mir mein Standesamtsvertreter folgendes:
...sofern das Apostille-Übereinkommen nicht angewandt werden kann, gilt das Legalisationsverfahren. Das bedeutet, dass die zu legalisierende Urkunde der Deutschen Botschaft in dem betreffenden Land, hier Republik Moldau, vorzulegen ist. Dort wird dann der Legalisationsstempel aufgebracht. Vorher müssen die Urkunden noch von verschiedenen Behörden vorbeglaubigt werden. Welche Behörden das in der Republik Moldau sind, kann Ihnen sicherlich das Standesamt am Geburtsort Ihrer Verlobten mitteilen.
Is klar, is ja kein Problem mal eben nach Chisinov zu düsen und sich auch noch mit den moldawischen Behörden rumzuschlagen...wer schreib da gerade noch mal, dass es sich um eine schöne Sache handelte ;) ? Ich glaube wirklich, es scheint einfacher zu sein wenn ich meine Papiere in Deutschland zusammensuche und wir die Feierlichkeiten nach Russland verlegen. 8)

Ich hab noch absolut keine Überlegungen dazu gestartet, werde wohl erst einmal im Forum mich hier schlau lesen. Aber um es gleich vorwegzunehmen, bei einer späteren Familienzusammenführung, wollen die Deutschen dann nicht wieder dieselben Dokumente vorgelegt bekommen, die ich oben erwähne? Dann geht das Spielchen ja theoretisch von vorne los? Oder reicht da nur die (wahrscheinlich 100fach beglaubigte) Heiratsurkunde aus Chekhov?

Dank noch einmal für die schnellen Antworten, ich bin begeistert wie schnell hier reagiert wird! Danke !

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 07 Jun 2011, 18:49
von Zeppelin
Wolk0815 hatte sicher nicht ohne Grund das Wort 'Joker' in Anführungszeichen geschrieben. Sonst hätte er schreiben müssen: "ein Griff ins Klo"
Hier wird keiner verars... Vielmehr war das ein Hinweis darauf, dass die Haager Konvention bzgl. der gegenseitigen Anerkennung von Urkunden zwischen den Unterzeichnerstaaten eine erhebliche Vereinfachung für alle Betroffenen darstellt - aber nur, wenn es kein Veto gibt.

Die meisten Forenteilnehmer sitzen oder saßen iwie im gleichen Boot, was heiraten etc. angeht. Daher die zügigen und wohlwollenden Antworten.

Falls Du die FAQ zum Heiraten in D gelesen hast, weißt Du sicher, dass Du Eure Eheschließung mittels einer Beitrittserklärung durch Deine Verlobte auch allein vornehmen kannst.
Jemand weiter oben nannte das zwar Vollmacht, aber darum geht es im Kern. Das Formular dieser Beitrittserklärung bekommst Du beim Standesamt, welches dann, wie schon richtig geschrieben wurde, unter Vorlage des Passes bei einer dt. Auslandsvertretung zu unterzeichnen ist. Die beglaubigt das dann auch.
Manche Standesämter, die häufig mit binationalen Heiraten zu tun haben, bieten solche Formulare auch mehrsprachig an, so dass ausländische Verlobte das ggf. auch ohne Deutschkenntnisse verstehen können.

Tut mir leid, dass ich keine besseren Nachrichten habe. Doch das Problem mit der Geburstsurunde hätte man schon vor der Übersiedlung ins heutige Russland regeln sollen.
Nun muss man das halt iwie selbst oder über einen Bevollmächtigten erledigen.

Gruß,
Z.

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 09 Jun 2011, 12:32
von korenwolf
So, ich halte euch hier einfach mal in den nächsten Monaten auf dem laufenden über unsere Papiervorbereitungen. Soll schon klappen, wir sehen das mittlerweile sehr relaxt. "Is halt so", wie man so schön sagt. Vielleicht kann die ein oder andere Information ja für die FAQs benutzt werden.

Unser Spass mit der Moldauer Geburtsurkunde
Wie bereits erwähnt, wurde meine Verlobte eigentlich damals nur zufällig in der Moldauer SSR geboren, daherwegen in Besitz einer Sovietischen Geburtsurkunde aus der heutigen Republik Moldau. Keine Ahnung warum sie nie vorher auf die Idee gekommen sind die Urkunde zu ändern, wahrscheinlich wäre das für inner-russische Eheschließungen kein Problem gewesen. Kann ja keiner wissen.... Die Botschaft von denen in Moskau bestätigte gestern vor Ort (ebenso das Amt in Chekhov), dass mittlerweile keine Geburtsurkunden aus der UdSSR/Moldova mehr geändert werden in russische Geburtsurkunden. Na super, denn jetzt machen die Deutschen einen heiden Stress, da diese beim Apostillen-Abkommen mit den Moldawiern Einspruch eingelegt haben, also deren Apostillen nicht akzeptieren. Jackpot geknackt, "Joker" gezogen, wie bereits erwähnt :D Jetzt ist wie folgt zu verfahren mit dem sogenannten Legalisationsverfahren (Quelle Deutsche Botschaft, Chisinau):

a) Beglaubigungsvermerke der moldauischen Behörden müssen auf der Originalurkunde angebracht sein, nicht auf der deutschen Übersetzung oder eventuellen Kopien!
b) Alte sowjetische Urkunden sowie Urkunden aus dem abtrünnigen Landesteil Transnistrien können nicht legalisiert werden.

Geil...jetzt müssen wir also nach Moldau um ihr eine neue Geburtsurkunde ausstellen zu lassen. Eventuell geht dies auch in der Moldauer Botschaft in Moskau, da wird noch nachgehakt. Denke nicht, denn siehe Punkt c:

c) Alte sowjetische Urkunden müssen bei der Direktion für die Ausstellung von Dokumenten, Str. M. Kogalniceanu 58 a in
Chisinau abgegeben und gegen eine von dieser Behörde neu auszustellende Urkunde eingetauscht werden.

d) Die neue moldawische Geburtsurkunde muss dann durch die Konsularabteilung des Außenministeriums der Republik Moldau (Str. Mateevici 80, Chisinau) vorbeglaubigt werden. Dieser Nachweis der Vorbeglaubigung erfolgt durch einen auf der Originalurkunde angebrachten Vermerk.

e) Jetzt können wir endlich zur deutschen Botschaft in Moldau um die Geburtsurkunde legalisieren zu lassen. Dies kostet derzeit angeblich 20 Euro & ist nur montags und donnerstags zwischen 8:30 und 9:30 möglich. Jedoch wollen die in der Botschaft einen Deutschlandbezug nachgewiesen haben bekommen von uns. Bei uns (Eheschließung) wäre das bspw. ein Schreiben der deutschen Behörde, aus dem sich ergibt, dass die Urkunden in legalisierter Form benötigt werden. Scheinbar ist der sogenannte Laufzettel des Standesamtes auch ausreichend, hier lege ich mich aber nicht 100% fest. Ist noch nachzuforschen.


Es ist natürlich auch möglich notariell (von einem Notar in Moldau) beglaubigte Urkunden legalisieren zu lassen, diese müssen aber vorher vom Justizministerium vorbeglaubigt werden. Ebenso kann man eine Dritte Person vor Ort beauftragen, was aber wiederrum mit erheblichem Mehraufwand (Beglaubigung der Vollmachtserklärung meiner Verlobten an Dritte Person bei der Botschaft,in unserem Falle in Moskau, Transfer der originalen Urkunde, etc.. ), kommt also bei uns nicht in Frage. Naja, dann können wir jetzt schon unseren nächsten Moldawienurlaub für Juli oder August planen, immerhin gibt es dort tollen Wein 8)

Anmerkungen, Kritik, Vorschläge, Tipps, gerne Willkommen.

Re: Heirat in Deutschland oder: die Grauen des Papierkrieges

Verfasst: 14 Sep 2011, 14:53
von korenwolf
Hallo,

kurzer Zwischenbericht.

Wir waren im August in Moldawien, mit ihrem Pass & sowietischer Geburtsurkunde. Alle Papierangelegenheiten konnten in Chisinau in 2 Tagen erledigt werden. Zuerst ging es zum Staatsarchiv zwecks neuer Geburtsurkunde, dort kamen wir nach nur 5 Stunden warten in der "Warteschlange" (im Prinzip viel zu viel Menschen in einem viel zu kleinen Raum mit nur einer Beamtin, die alle Antraege checkt und eigentlich nur "Termine" klar macht, inklusive viel Zoff, wilden Beschimpfungen und Pruegelei) irgendwann an die Reihe. Einige aeltere Damen waren schon seit 2 Tagen dort, jedes mal vergeblich den Kampf mit der Warteschlange aufnehmend. Nach Terminvergabe haben wir noch einmal 3 Stunden gewartet bis die neue, gestempelte Geburtsurkunde, weil "eilig", natuerlich mit freundlichem Preisaufschlag augehaendigt wurde.

Danach musste die Urkunde vom Aussenministerium der Moldawier gestempelt werden. Die Person dort war sichtlich gelangweilt, hatte keine Kundschaft und schaute YouTube Videos, konnte uns den Stempel aber leider nur innerhalb von 3 Werktagen aushaendigen. Dank kleinem Aufpreis ging die Prozedur ploetzlich innerhalb von 30 Sekunden vonstatten, war dann scheinbar doch nicht mehr so schwierig, den Stempel links vom Tisch zu wuehlen und auf die Rueckseite der Geburtsurkunde zu klatschen.

Am naechsten Tag musste man dann noch zur deutschen Botschaft. Leider nur Montags und Donnerstags geoeffnet fuer das Legalisationsverfahren. Morgens also direkt als erste hinein, 20 Euro zahlen, die Beamte klatscht den Stempel der Botschaft drauf und teilt uns mit, wir koennten das Stueck Papier in 5 Stunden abholen.....

Also, war doch gar nicht so schwer.... jetzt muesste alles beisammen sein, die Tage geht's zum Standesamt, dann fehlt nur noch das o.k. vom Oberlandesgericht.