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Post nach Russland
Verfasst: 17 Sep 2004, 20:16
von Anonymous
Wollte mich doch mal erkundigen, ob einer von euch Erfahrung damit gemacht hat wie sicher es ist von Deutschland nach Russland Postkarten, Päcken und auch größere Packete (so 2-5kg) zu schicken. Also wie gross ist die Wahrscheinlichkeit das die Dinger auch ankommen?
Man kann die Packete zwar versichern, allerdings kostet das bei einem Päcken (bis 2kg) schon 25€ und das ist doch eine Menge. Das lohnt sich erst, wenn der Inhalt wertvoller ist

Sicherheit der Post nach Russland
Verfasst: 17 Sep 2004, 23:29
von Magdeburg-Moskva
Es gibt dazu jede Menge Meinungen und Erfahrungen. Ich kann dir dazu keine allgemeine Stellungnahme geben und die schönste Statistik nützt dir nichts, wenn ausgerechnet deine Sendung doch verloren geht. Die Post hat leider das vorteilhafte Einschreibpäckchen abgeschafft (< 2kg bis etwa 30,00 EUR versichert).
Allgemein kann ich nur raten, Sendungen irgendwie zu versichern oder zumindest nicht ohne jegliche Nachweise (einfacher Brief oder einfaches Päckchen) zu verschicken. Die tolle Deutsche Post AG macht es einem da aber nicht einfach, denn die Pakete sind unermesslich teuer geworden.
Verfasst: 18 Sep 2004, 11:56
von SvenH
mmmmmm ich habe gut und weniger gute erfahrungen gemacht.
also als ich habe als ich in moskau war eine postkarte geschickt, die kam nach exakt 2 monaten in deutschland an (13.7. abgeschickt, 13.9. angekommen). gut war jetzt die falsche richtung
dann habe ich zeitgleich (in der hoffnung das mindestens eines rechzeitig ankommt) einen brief und einen maxibrief (inhalt ein kleines wörterbuch und eine CD) (beides normalversand keine versicherung, also brief und maxibrief) von deutschland abgeschickt. das war in der letzten oder vorletzten augustwoche. ratet mal was schon da ist!! genau der maxibrief

naja ich habe zwar mit dem brief gerechnet, da ja schon mal größere vielleicht interessante sachen abhanden gehen und weil nicht versichert (war ja auch nur ein wert von 10 euro). jetzt will ich hoffen das der brief bis zum 29.9. doch noch ankommt

achso, der maxibrief hat keine 2 wochen gedauert, er wurde schon fast wieder zurückgeschickt, da die empfangs-person im urlaub war und der schon eine weile auf der poststelle lag.
Verfasst: 18 Sep 2004, 14:48
von Dani
Also ich habe die Erfahrung gemacht das Postkarten und Standardbriefe von Deutschland bis Moskau nur ca 10 Tage brauchen. Umgekehrt hat ein Brief von Moskau bis Duesseldorf allerdings ueber 2 Monate gebraucht. Ich habe schon gar nicht mehr damit gerechnet das der noch ankommt. Man braucht glaube ich auch immer einfavh noch ein bisschen Glueck

!
Dani
Verfasst: 18 Sep 2004, 19:31
von Anonymous
Also ist das ganze immer mehr Zufallsbediengt

dann werde ich die wertvolleren Päckchen versichern (Wertverhältniss) und hoffen das die anderen auch so ankommen

.
Ist es denn sinnvoller die Addresse auf Russisch und auf Deutsch draufzuschreiben, oder reichen die lateinischen Buchstaben zu identifizierung?

also das die Deutschen es nicht raffen würden, wenn ich es auf kyrillisch draufschreibe ist klar, aber wie sieht es mit den Russen aus? Die sind da ja etwas gebildeter.
Verfasst: 18 Sep 2004, 21:00
von SvenH
ich habe die adresse immer im englischen drauf geschrieben mit deutscher reihenfolge

Adressiersprache / Schriftsystem
Verfasst: 18 Sep 2004, 21:09
von Gast
Zur Frage kyrillische oder lateinische Schrift ist mir folgende Episode passiert, allerdings mit Weißrussland, Belarus halt, wer's in der Form braucht:
Ich habe einen Einschreibbrief auf Russisch und in Minischrift auf Deutsch/in Transkription beschriftet und nach Minsk geschickt. Der ging verloren. Selbiger Empfänger hat an seinem Zweitwohnsitz in einem Städtchen in der Gomelskaja oblast' einen einfachen Brief von T-Mobile und nur mit lateinischen Schriftzeichen beschriftet erhalten.
Umom Belarus' ne ponjat'.
Ich würde die Empfängerangaben immer auf Russisch schreiben (trotz obiger Erfahrungen) und dann das Land in deutscher und englischer Sprache.
Manchmal verlangen Post und Zoll, z. B. bei Paketen auch eine Angabe in lateinischer Schrift, dann kann man die kyrillische Schrift dazu setzen. Auf jeden Fall vereinfacht es den Leuten die Arbeit - wobei ich den Postangestellten auf keinen Fall Dummheit unterstellen will (eher andere Dinge :-|)
Auf jeden Fall wurde in Russland für die Abfolge der Adressangaben die westeuropäische Abfolge eingeführt:
Name
Straße, Nummer, Korpus/Aufgang/Gebäude, Wohnung
Ort
Region
Postleitzahl
Steht sogar im Postreglement so
Adressiersprache / Schriftsystem - Autor
Verfasst: 18 Sep 2004, 21:11
von Magdeburg-Moskva
Da hat's mi doch scho' wieder 'nasg'schmisse!
Der Beitrag
Verfasst am: Sa Sep 18, 2004 7:09 pm Titel: Adressiersprache / Schriftsystem
ist von Magdeburg-Moskva
Verfasst: 18 Sep 2004, 22:50
von Anonymous
hallo
habe auch einen brief nach pensa ins gefängnis (

obwohl dass verboten ist ) geschickt und welch ein wunder kam nach 5 tagen schon dort an.nur die post von dort dauert bis zu drei wochen

hatte auch schon den fall das ein brief von mir direkt in moskau eingeschickt wurde(hat jemand mitgenommen)und der kam garnicht an :x .hat wohl was mit der briefdicke zu tun je dicker der brief je mehr wertvolles könnte drin sein.
gruss marlies
Logik der Zuverlaessigkeit der russ. Post
Verfasst: 18 Sep 2004, 23:55
von Magdeburg-Moskva
marlies hat geschrieben: hatte auch schon den fall das ein brief von mir direkt in moskau eingeschickt wurde(hat jemand mitgenommen)und der kam garnicht an :x .hat wohl was mit der briefdicke zu tun je dicker der brief je mehr wertvolles könnte drin sein.
gruss marlies
Hier gilt wieder das alte
Umom Rossiju ne ponjat'... (Tjutchev)
Es ist wohl eher mühselig eine Logik zur Sicherheit der Postzustellung finden zu wollen, das gilt auch für andere - westeuropäische - Länder.