zur Armee in Russland?
Verfasst: 23 Jan 2012, 00:48
Hallo,
erstmal ein paar Worte zu mir, bin derzeit 18, gebürtiger Russe, lebe aber momentan in Deutschland, meine Eltern sind ausgewandert als ich 3 Jahre alt war. Wobei auch wenn ich in Deutschland aufgewachsen bin, war ich häufig in Russland zu Besuch, sprech lieber Russisch als Deutsch (wobei ich beides fließend beherrsche) und hab ich irgendwie immer mehr der "alten Heimat" verbunden gefühlt. Staatsbürgerschaft hab ich ne Duale, sowohl Deutsch als auch Russisch. Ich mach nächstes Jahr mein Abitur und was ich dann mache ist noch nicht entschieden, denn neben einer Karriere bei der bayerischen Landespolizei ziehe ich in Erwägung, nach Russland auszuwandern und dort zu den Sicherheitsorganen (Polizei, Armee, MWD, etc.) zu gehen. Allerdings frag ich mich jetzt, ob ich wegen meinem langen Deutschlandaufenthalt hier mit irgendwelchen Einschränkungen rechnen muss. Also, ob ich von bestimmten Karrierepfaden ausgeschlossen bin oder so.
Außerdem würde mich interessieren, wie die konkreten Karrierechancen denn so aussehen, vor allem bei der Armee. Was ich so gehört hab wird jetzt umstrukturiert, Offiziere werden entlassen, dafür sucht man mehr Unteroffiziere und Berufssoldaten sind allgemein gesucht. Außerdem muss man soviel ich weiß den Wehrdienst ableisten, bevor man als Berufssoldat anfangen kann. Stimmt das alles so?
Dann wollte ich noch fragen, wie es konkret mit dem Auswandern an sich aussieht. Brauch ich erst ne Wohnung in Russland, oder kann ich quasi gleich ausm Flieger aussteigen und ab zur Kaserne? Im Fall von Polizei, in DE ist es ja so, dass man Unterkunft von der Polizei bekommt, wie sieht es da in Russland aus? Krieg ich da auch was vom Staat oder muss ich mir selber was besorgen?
Letztlich stellt sich noch die Frage nach der Staatsbürgerschaft, ob ich dann die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen müsste, bevor ich in den Staatsdienst treten kann.
mfG
erstmal ein paar Worte zu mir, bin derzeit 18, gebürtiger Russe, lebe aber momentan in Deutschland, meine Eltern sind ausgewandert als ich 3 Jahre alt war. Wobei auch wenn ich in Deutschland aufgewachsen bin, war ich häufig in Russland zu Besuch, sprech lieber Russisch als Deutsch (wobei ich beides fließend beherrsche) und hab ich irgendwie immer mehr der "alten Heimat" verbunden gefühlt. Staatsbürgerschaft hab ich ne Duale, sowohl Deutsch als auch Russisch. Ich mach nächstes Jahr mein Abitur und was ich dann mache ist noch nicht entschieden, denn neben einer Karriere bei der bayerischen Landespolizei ziehe ich in Erwägung, nach Russland auszuwandern und dort zu den Sicherheitsorganen (Polizei, Armee, MWD, etc.) zu gehen. Allerdings frag ich mich jetzt, ob ich wegen meinem langen Deutschlandaufenthalt hier mit irgendwelchen Einschränkungen rechnen muss. Also, ob ich von bestimmten Karrierepfaden ausgeschlossen bin oder so.
Außerdem würde mich interessieren, wie die konkreten Karrierechancen denn so aussehen, vor allem bei der Armee. Was ich so gehört hab wird jetzt umstrukturiert, Offiziere werden entlassen, dafür sucht man mehr Unteroffiziere und Berufssoldaten sind allgemein gesucht. Außerdem muss man soviel ich weiß den Wehrdienst ableisten, bevor man als Berufssoldat anfangen kann. Stimmt das alles so?
Dann wollte ich noch fragen, wie es konkret mit dem Auswandern an sich aussieht. Brauch ich erst ne Wohnung in Russland, oder kann ich quasi gleich ausm Flieger aussteigen und ab zur Kaserne? Im Fall von Polizei, in DE ist es ja so, dass man Unterkunft von der Polizei bekommt, wie sieht es da in Russland aus? Krieg ich da auch was vom Staat oder muss ich mir selber was besorgen?
Letztlich stellt sich noch die Frage nach der Staatsbürgerschaft, ob ich dann die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen müsste, bevor ich in den Staatsdienst treten kann.
mfG