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Was passiert in Rußland? - Gabriele Krone-Schmalz

Verfasst: 23 Jan 2012, 22:38
von Nikolaus
[amazon]B002TVW81W[/amazon] Waehrend der Diskussion zur "Braunen Revolution" hatte ja Axel Henrich schon auf ein Interview der ehemaligen Moskauer Korrespondentin des ARD, Gabriele Krone-Schmalz hingewiesen. Sie war mir noch aus ihrer aktiven Zeit in Russland wegen ihrer vorurteilsfreien Haltung zu den Ereignissen dort Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre angenehm in Erinnerung, und ich wusste, dass sie den Kontakt zu Russland auch nach ihrem Ausscheiden als Korrespondentin nie verloren hatte und ihre Eindruecke und Einschaetzungen u.a. in dem Buch "Was passiert in Russland?" festgehalten hatte.
Dank AH habe ich mich nun endlich aufgerafft und das Buch als Hoerbuch "gelesen". Mir scheint, fuer Leute, die diese Zeit miterlebt haben und aehnlich wie Frau Krone-Schmalz ueber Russland denken, wozu ich mich zaehle, ist das Buch einfach eine Bestaetigung; man denkt beim Lesen sehr oft einfach:Ja, genauso war das. Ja genauso ist es.
Aber auch fuer Leute, die z.B. Artikel von Herrn Bidder von Spiegel online oder gar die Berichte des frueheren ARD-Korrespondenten Thomas Roth schaetzen, koennte es interessant sein, mal so eine Querdenkerin zu hoeren ...
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Re: Was passiert in Rußland? - Gabriele Krone-Schmalz

Verfasst: 24 Jan 2012, 20:21
von warwara
Hier gibt es übrigens eine Leseprobe.

Gruß
Barbara

Re: Was passiert in Rußland? - Gabriele Krone-Schmalz

Verfasst: 25 Jan 2012, 13:28
von Dietrich
warwara hat geschrieben:Hier gibt es übrigens eine Leseprobe.
Danke.
Und gleich auf der dritten Seite ein paar sehr wahre Worte:
Eine weitere Voraussetzung für Verständnis ist, dass man einander so unvoreingenommen wie möglich erst einmal zuhört.
Wer zulässt, sich von Reizworten blockieren zu lassen – Reizworten, die Klischees und Vorurteile bedienen –, hat ganz schlechte Chancen, irgendjemand oder irgendetwas zu verstehen.
Verständnis und deutliche kritische Worte schließen sich gegenseitig nicht aus. An dieser Stelle lauert allerdings ein großes Missverständnis.
Deutliche Worte haben nichts mit Beschimpfungen oder gar politischer Kraftmeierei zu tun. Sie sind in dem Umfeld beheimatet, das man Streitkultur nennt, Streitkultur der Sache wegen, ohne persönliche Angriffe, Ressentiments, schwammige substanzlose Vorurteile, politisch korrektes Gesülze.