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KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 24-2012

Verfasst: 17 Jun 2012, 10:04
von domizil
Vorliegendes Thema ist meinerseits der Versuch wöchentlich interessante Informationen aus Kaliningrad zu übermitteln. Ziel ist ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf diese Stadt zu lenken – Aufmerksamkeit von privat Interessierten oder von Geschäftsleuten.
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Gestern streng verboten, heute erlaubt! In Kaliningrad sind die ersten 13 neuen „Marshrutkas“ der Marke „Iveco“ eingetroffen. Hier dürfen nun auch 8 Passagiere im Stehen befördert werden. Hoffen wir das die Zahl „13“ kein schlechtes Omen ist und auch die Fahrer neue Fahrqualitäten haben – ansonsten wird es viel Ärger geben.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... mi-mestami

Die militärische Führung der Ostseeflotte hat die Aufgabe gestellt im Jahre 2012 9.000 Tonnen Munition mit abgelaufenen Haltbarkeitsdatum zu entsorgen. Bisher ist diese Aufgabe zu 40 Prozent erfüllt. Die Vernichtung findet auf drei, speziell dafür vergesehenen Plätzen im Kaliningrader Gebiet statt.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... oepripasov

Im Jahre 1871 wurde im Botanischen Garten in Königsberg eine Eiche gepflanzt zu Ehren des Sieges der Preußen über die Franzosen. Es ist die älteste Eiche im Gebiet Kaliningrad. Durch Wettereinflüsse ist diese Eiche nun bedroht und die Verantwortlichen suchen nach Rettungsmöglichkeiten. Diese Eiche ist auch deshalb populär weil dort viele Hochzeiten und andere traditionelle Besuche stattfinden.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -v-oblasti

In Kaliningrad, am Moskauer Prospekt, geht der Bau des Hotels „IBIS“ mit schnellen Schritten voran. Das als 3-Sterne-Hotel deklarierte Gebäude wird 165 Hotelzimmer haben und im Jahre 2013 fertiggestellt sein. Bereits im Jahre 2014 beginnt dann in unmittelbarer Nähe der Neubau eines weiteren Hotels.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... iningradru

Kaliningrader Lokalpatrioten haben sich in einem Brief an Ludmilla Putina, Ehefrau des Präsidenten der Russischen Föderation, mit der Bitte um Hilfe gewandt. Ludmilla Putina ist in Kaliningrad geboren und aufgewachsen und soll nun mit ihrem Einfluss helfen die Kaliningrader Straßenbahn zu retten. Ungeachtet aller verkündeten Pläne zur Modernisierung der Kaliningrader Straßenbahn in Hinsicht auf die Fussballweltmeisterschaft 2018 geht anscheinend die Liquidierung der Straßenbahn parallel weiter.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... ij-tramvaj

Das durchschnittliche Gehalt eines Kaliningrader Beamten betrug im ersten Quartal diesen Jahres 41.519 Rubel, also rund 1.000 Euro. Das sind 4 % mehr als im Vorjahr. Die Gehälter der Beamten in den Organen der örtlichen Selbstverwaltung betrug 30.682 Rubel, also rund 750 Euro. Allerdings stellt dies eine Steigerung um rund 12 % im Vergleich zum Vorjahr dar. Angestellte der föderalen Verwaltungsorgane erhalten durchschnittlich 20.780 Rubel, also rund 500 Euro. Das durchschnittliche Gehalt generell im Gebiet Kaliningrad beträgt 22.223 Rubel, also 540 Euro. Dies ist eine Steigerung um fast 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/556 ... ysjci.html

Einen neuen Negativ-Rekord stellte der Kaliningrader Handelshafen auf. Im ersten Quartal sank der Warenumschlag um 12 Prozent. Schuld daran sind, nach Meinung der Verantwortlichen, die Litauer. Sie haben die Transitgebühren angehoben und damit den Kaliningrader Hafen weniger konkurrenzfähig gemacht.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... uzooborota

Im Rahmen einer Polizeiaktion wurden in Kaliningrad in einem Akziselager 336.000 Flaschen gefälschter Alkohol beschlagnahmt und in einem weiteren Lager 500.000 Flaschen. Gesamtkosten der beschlagnahmten Menge rund 5 Mio. Euro. In einer weiteren Operation wurden bisher 39 Einrichtungen (Restaurants, Supermärkte usw.) festgestellt die diesen gefälschten Alkohol verkauft haben. Es geht hier um Wodka, Cognac, Wein, Sekt.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/incident/ite ... mln-rublej

Die Militärstaatsanwaltschaft der Ostseeflotte informierte darüber das die Gesetzesverletzungen im Rahmen der sogenannten „Dedowshina-Bewegung“ (in Deutschland bekannt als EK-Bewegung) um 30 Prozent zurückgegangen ist. Gründe sieht die Staatsanwaltschaft in erster Linie darin, das in der Ostseeflotte keine Wehrpflichtigen aus dem Nordkaukasus und den südlichen Gebieten der RF mehr dienen.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/557 ... vsiny.html

Uwe Niemeier