Da hab auch ich kein Verständnis ...
Verfasst: 23 Jul 2012, 21:27
In Kaliningrad ist eine neue Brotsorte auf den Markt gekommen. Bezeichnung: „KAISERBROT“. Dies ist nun Stein des Anstoßes für Rentner und Kriegsveteranen, die sowohl an der Bezeichnung Anstoß nehmen, wie auch an der Verpackung, denn auf der Verpackung ist ein Offiziershelm der deutschen kaiserlichen Armee aus dem Ersten Weltkrieg 1914-1918 zu sehen.
Die Vereinigung der Kaliningrader Veteranen sieht darin eine Beleidigung des Andenkens an die sowjetischen Soldaten die beim Sturm auf Königsberg 1945 gefallen sind. Der Verkauf von Lebensmitteln mit deutscher Symbolik in einer russischen Stadt ist eine denkbar ungünstige Reklame – meinen die Veteranen.
Das kultur-historische Museum in Kaliningrad teilt die Bedenken der Veteranen. Immerhin sind in den Kämpfen des Ersten Weltkrieges mit den deutschen kaiserlichen Truppen fast eine Million russischer Soldaten gefallen.
Vertreter der Brotfabrik erklärten die Einführung der neuen Brotsorte einfach mit der Notwendigkeit einer neuen Delikatesse und nicht aus politischen Gründen. Sie wollten einfach nur ein traditionelles deutsches Brot backen. Aber die Bäckerei ist bereit sowohl die Bezeichnung wie auch die Verpackung zu ändern.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/571 ... eniem.html
Kommentar: Meine politische Einstellung dürfte zwischenzeitlich im Forum bekannt sein – und auch meine Erziehung. Und das ich die Leistungen der Menschen in der Sowjetunion achte, insbesondere in den sehr, sehr schweren Zeiten bis 1945 – auch das steht außer Zweifel. Ich habe auch viel Verständnis für die Befindlichkeiten der sowjetischen Kriegsveteranen. Aber hier scheint mir doch etwas nicht ganz glücklich zu laufen. Man kann es auch übertreiben. Schade!
Uwe Niemeier
Die Vereinigung der Kaliningrader Veteranen sieht darin eine Beleidigung des Andenkens an die sowjetischen Soldaten die beim Sturm auf Königsberg 1945 gefallen sind. Der Verkauf von Lebensmitteln mit deutscher Symbolik in einer russischen Stadt ist eine denkbar ungünstige Reklame – meinen die Veteranen.
Das kultur-historische Museum in Kaliningrad teilt die Bedenken der Veteranen. Immerhin sind in den Kämpfen des Ersten Weltkrieges mit den deutschen kaiserlichen Truppen fast eine Million russischer Soldaten gefallen.
Vertreter der Brotfabrik erklärten die Einführung der neuen Brotsorte einfach mit der Notwendigkeit einer neuen Delikatesse und nicht aus politischen Gründen. Sie wollten einfach nur ein traditionelles deutsches Brot backen. Aber die Bäckerei ist bereit sowohl die Bezeichnung wie auch die Verpackung zu ändern.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/571 ... eniem.html
Kommentar: Meine politische Einstellung dürfte zwischenzeitlich im Forum bekannt sein – und auch meine Erziehung. Und das ich die Leistungen der Menschen in der Sowjetunion achte, insbesondere in den sehr, sehr schweren Zeiten bis 1945 – auch das steht außer Zweifel. Ich habe auch viel Verständnis für die Befindlichkeiten der sowjetischen Kriegsveteranen. Aber hier scheint mir doch etwas nicht ganz glücklich zu laufen. Man kann es auch übertreiben. Schade!
Uwe Niemeier