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KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 30-2012

Verfasst: 29 Jul 2012, 10:07
von domizil
Vorliegendes Thema ist meinerseits der Versuch wöchentlich interessante Informationen aus Kaliningrad zu übermitteln. Ziel ist ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf diese Stadt zu lenken – Aufmerksamkeit von privat Interessierten oder von Geschäftsleuten. Gerne können Sie mich auch direkt kontaktieren für Sie persönlich interessierende Informationen aus Kaliningrad.
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Feiertag/Gedenktag
Russland in der Woche 30.07.- 05.08.:
Erster Sonntag: Tag der Eisenbahner; 02.08. Tag der Luftlandetruppen
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Im Park „Junost“ ist das, seit langem geplante, 45 Meter hohe Riesenrad, erfolgreich aufgestellt wurden. Das Riesenrad wurde in Italien gebaut und ist mit geschlossenen Kabinen ausgestattet. Die Kabinen verfügen über AirCondition. Zur Fotoreportage geht es hier:
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -45-metrov

Premierminister Medwedjew gratulierte dem Bernsteinkombinat zum 65. Gründungsjubiläum. Er erinnerte daran, dass mehr als 90 Prozent des Weltaufkommens an Bernstein im Kaliningrader Gebiet lagern und sich die Bernsteinindustrie erfolgreich entwickelt. Die vor kurzem im Ort Jantarny (Palmnicken) aufgestellte 3,5 mtr. hohe Bernsteinpyramide erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei den Touristen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -65-letiem

Im Jahre 2011 sind in Kaliningrad 11 Rauschgiftabhängige durch Überdosierung gestorben. Im ersten Halbjahr diesen Jahres ein Rauschgiftabhängiger. Jedoch sterben weitere 50 Rauschgiftabhängige durch die Folgen des Rauschgiftkonsums. In ganz Russland sterben jedes Jahr rund 100.000 Menschen im Alter zwischen 15-34 Jahren. Nicht alle sterben durch Rauschgift, aber ein wesentlicher Anteil besteht.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... 5-chelovek

Wie schon berichtet, wird in Sowjetsk, dem ehemaligen Tilsit, ein altes Straßenbahndenkmal errichtet. Die Arbeiten schreiten fort. Eine alte Straßenbahnhaltestelle, der dazugehörige Platz mit den Straßenbahnschienen ist bereits vorbereitet. Aufgestellt wird eine Straßenbahn aus St. Petersburg aus den 40-50ziger Jahren, sehr ähnlich der alten deutschen Straßenbahn. In der Straßenbahn wird ein Museum zur Geschichte der Tilsiter Straßenbahn gestaltet. Die Eröffnung ist für Anfang September geplant.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... ogo-muzeya

Am 24. Juli starteten Unbekannte eine Protestaktion gegen die fortschreitende Demontage der Kaliningrader Straßenbahn. In der Nähe des Königstors, eines der Wahrzeichen der Stadt, legten sie eine ganze Kette rosarot-gefärbter roher Eier auf die Schienen. Sie sicherten sich damit eine hohe Aufmerksamkeitsquote.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/usernews/ite ... ovye-yajca

Der Kaliningrader Gouverneur ist Befürworter einer „leichten Metro“ in Kaliningrad. Er hofft auf die Unterstützung der Stadtverwaltung und führt aus, das alle westeuropäischen Städte mit einer Einwohnerzahl ab 500.000 über so eine Transportart verfügen. Er führte als Beispiele Milan, Paris, Istanbul, Gdansk und Kiew an. Ziel ist bis 2018, dem Beginn der Fussballweltmeisterschaft, diese überirdische Metro zu schaffen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -2018-godu

Das Kaliningrader Gebiet wird im Jahre 2013 eine neue, vereinfachte Besteuerungsart einführen, das sogenannte „Patentverfahren“. Die Besteuerung beträgt pauschal 6 Prozent der Einnahmen. Die Einnahmen werden durch die Steuerinspektion gemeinsam mit dem Steuerzahler auf der Grundlage statistischer Erfahrungswerte festgelegt. Die abzugebende Steuererklärung hat dann „Bierdeckel-Größe.“
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... blozheniya

Bis zum Jahre 2018, dem Beginn der Fussballweltmeisterschaften, will die Kaliningrader Verwaltung den Tierpark vollständig auf Vordermann bringen. Der Gouverneur geht davon aus das sich der Föderale Haushalt an der Finanzierung beteiligt.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -k-chm2018

Litauen und Russland sind übereingekommen, zwischen beiden Ländern einen neuen Grenzübergang zu eröffnen. Dieser führt über den Fluss Neman in der Nähe des jetzigen Grenzüberganges in Sowjetsk (bisher Luisenbrücke). Der Übergang wird mit „Rambunas-Dubki“ bezeichnet. Der Bau soll in 2,5 Jahren abgeschlossen sein und rund 1,5 Mrd. Rubel (37,5 Mio Euro) kosten
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... oj-oblasti

Die Entmilitarisierung Kaliningrads setzt sich fort. Das russische Verteidigungsministerium hat ein weiteres militärisches Objekt in Kaliningrad zum Verkauf ausgeschrieben. Es befindet sich direkt in der Stadt (ul. Newskowo), umfasst 22,5tausend Quadratmeter und kostet rund 1 Mio. Euro. Die Versteigerung findet am 13.08. im Verteidigungsministerium statt.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/571 ... rodok.html

Sowjetische Nostalgie mit angenehm erfrischendem Geschmack kehrt zurück. Die Kaliningrader Firma „Aliks“ will in allen Stadtteilen, wie in „alten Zeiten“, Kioske für den Verkauf von Mineralwasser aufstellen. Der Liter frisch gezapftes Wasser soll 1,40 Rubel (rund 4 Cent) kosten.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... -14-rublej

Die Einkommen der Kaliningrader Bevölkerung steigen – wie die Stadtverwaltung analysierte. Im ersten Halbjahr sind in den Stadtsäckel 12 Prozent mehr Steuern geflossen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beteiligt an diesen Mehreinnahmen waren alle Steuerzahlerbereiche, was als Beweis dient für eine erfolgreiche Entwicklung des ökonomischen Klimas in Kaliningrad.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... grada.html

In Kaliningrad treten seit einiger Zeit verstärkt Betrugsjuristen unter dem Deckmantel einer „Beraterfirma“ auf. Diese „Juristischen Berater“ eigenen sich ein Pseudowissen aus Zeitungen und Internet an und verkaufen dies dann teuer. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen die Erarbeitung des Gesetzes über kostenlose Rechtsberatung im Kaliningrader Gebiet zu beschleunigen.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/572 ... istov.html

479 Mio USD – das ist die Summe ausländischen Kapitals in Kaliningrad zum Ende des Jahres 2011. Das sind 7,3 Prozent mehr als zu Anfang des Jahres. Kaliningrad ist eine der führenden Regionen zur Anzahl von Joint-Ventures. Besonders intensiv sind die Kontakte zu Litauen, Polen und Weissrussland. Weitere Investoren sind vertreten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, USA, Niederlande, Dänemark und Norwegen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... n-dollarov

Der Bürgermeister der Stadt Kaliningrad traf sich mit Vertretern des Kleinhandels. Er versprach diesen eine „Lokäshen“ für ihre Tätigkeit zu schaffen, d.h. einen geeigneten Platz wo nur einheimische kaliningrader Erzeugnisse verkauft werden.
Anmerkung UN: Warum dann der Platz für einheimische kaliningrader Produkte eine ausländische Bezeichnung erhält („Lokäshen“) bleibt wohl ein Geheimnis des Bürgermeisters.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... lokejsheny

Der Kaliningrader Bürgermeister ist der Meinung, dass in den Wohnheimen der Stadt menschenunwürdige Bedingungen herrschen. Jahrzehnte ist hier nichts für die Instandsetzung getan wurden und oftmals sind die Zustände nach der Instandsetzung schlimmer als vorher. Das die Bewohner für solche Ruinen nicht bereit sind zu zahlen – dafür zeigte der Bürgermeister Verständnis.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... -usloviyah
Uwe Niemeier