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Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 08 Aug 2012, 12:43
von domizil
Dieses Thema ist der Versuch, eine weitere ständige Rubrik im Forum «Kaliningrad» einzurichten. An dieser Stelle soll von den Aktivitäten hoher Regierungsvertreter und Vertreter des Präsidenten der RF im Interesse des Kaliningrader Gebietes berichtet werden.
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Kaliningrad, 07.08.2012
Neuer Vertreter des Präsidenten hat Arbeit aufgenommen
Stanislav Woskresenski hat seine Tätigkeit als neuer Vertreter des Präsidenten der RF im Kaliningrader Gebiet aufgenommen. Während einer Regierungssitzung unter Vorsitz des Stellvertretenden Premiers Arkadi Dworkowitsh, wurde die Frage der Isolierung des Kaliningrader Gebietes durch Stanislav Woskresenski angesprochen.
Es wurde vorgeschlagen, für die Nutzer der Zugverbindung, mit den litauischen Behörden eine kontrollfreie Durchfahrt der Züge zu vereinbaren. Die Zugfahrt von Moskau und St. Petersburg nach Kaliningrad dauert jetzt zwischen 20-22 Stunden. Bis zu fünf Stunden könnten hier eingespart werden.
Eine weitere Massnahme sollte die Senkung der Preise für Flugtickets sein. Die Preise für normale Flugtickets belaufen sich auf bis zu 16.000 Rubel, subventionierte Flugtickets kosten 5.000 Rubel, preisgünstige, aber nicht immer verfügbare Tickets 7.300 Rubel. Vorgeschlagen wird eine erweiterte Subventionierung und der Wegfall der Mehrwertsteuer für diese Inlandflüge.
Wie «Aeroflot» bestätigte, ist bereits ein Schreiben aus der Präsidentenverwaltung eingetroffen, mit der Bitte sich dieser Angelegenheit zu widmen.
Quelle:
http://kaliningrad.ru/news/item/21529-v ... oj-rossiej
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 13 Aug 2012, 18:22
von domizil
Kaliningrad, 13.08.2012
Medwedjew gegen einseitige Kaliningrader Visafreiheit für Eurounion
Der russische Premierminister äußerte diese Meinung heute bei seinem virtuellen Besuch in Kaliningrad.
Einseitige Vergünstigungen bringen nichts nennenswert Vorteilhaftes. Er verwies auf das Beispiel Ukraine, wohin Westeuropäer seit Jahren visafrei reisen können, aber die Europäische Union hat die Visapflicht für die Ukrainer nicht aufgehoben. Und, so Medwedjew, uns liegen Informationen vor, dass die Ukraine die Visapflicht für die Westeuropäer wieder einführen will.
Medwedjew weiter: Es wird immer von Bedrohungen gesprochen, doch die Russische Föderation ist keine Gefahr für die Europäische Union. Die EU hat selber ausreichend Probleme. Und wer zu wem kommt ist noch fraglich.
Medwedjew unterstrich, dass das Hauptszenario nur in einer gegenseitigen Aufhebung der Visapflicht bestehen kann. Russland ist sofort bereit für den visafreien Verkehr mit der Europäischen Union.
In der Meldung wird daran erinnert, dass zum jetzigen Zeitpunkt an Visaerleichterungen für einen ausgewählten Personenkreis gearbeitet wird. Die Besprechung zur schrittweisen Umsetzung fand im November vorigen Jahres statt. Ein weiterer Plan für die Umsetzung der Visafreiheit zwischen beiden Seiten wurde Mitte Dezember vorigen Jahres erarbeitet.
Im Juli brachte der russische Außenminister Lawrow die Hoffnung zum Ausdruck, dass man im Verlaufe von 18 Monaten zu einer Vereinbarung kommen könnte. Pressesprecher beider Seiten wollten auch weiterhin keinen konkreten Termin nennen.
Quelle:
http://kaliningrad.ru/news/item/21629-m ... oj-oblasti
Uwe Niemeier
Re: Vorzimmer des Präsidenten
Verfasst: 13 Aug 2012, 20:03
von bella_b33
domizil hat geschrieben:Und, so Medwedjew, uns liegen Informationen vor, dass die Ukraine die Visapflicht für die Westeuropäer wieder einführen will.
Gehört sowieso nicht im entferntesten zu den Top-Reisezielen der Europäer
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 16 Aug 2012, 08:33
von domizil
Kaliningrad, 15.08.2012
Tshubais: In Kaliningrad innovative Wirtschaft entwickeln
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der OAG ROSNANO, Anatoli Tshubais, hielt sich zu einem Besuch in Kaliningrad auf. Im Ergebnis seines Besuches versprach er finanzielle Unterstützung für anzíehende neue Businessprojekte auf dem Gebiet der Nanotechnologie.
„Wir haben keinerlei finanzielle Begrenzungen für diese Finanzierungshilfen. Wenn Sie 5 Mrd. Rubel brauchen – bitte, 20 Mrd. bitte – 40 Mrd. Rubel – bitte. Nur, zeigen Sie uns ihr Projekt“ – so Tshubais.
Im Einzelnen interessierte Tshubais das Kaliningrader Projekt zur Produktion von Windgeneratoren aus Nanobestandteilen sowie das Projekt der Gussewer Firma „GS-Nanotech“ zur Produktion von einzigartigen Mikrochips. Beide Firmen erhielten die Aufgabe ein Programm für die schrittweise Umsetzung ihrer Ideen zu erarbeiten und es ROSNANO vorzulegen.
Tshubais schenkte drei Projekten zu funktionalen Nanomaterialien seine Aufmerksamkeit, die von der KANT-Universität vorgestellt wurden. Diese Projekte erhalten finanzielle Hilfe aus einem weiteren Spezialfond von ROSNANO.
Abschließend stellte der Vorstandsvorsitzende von ROSNANO fest, das Kaliningrad zu den wenigen Regionen gehört, wo man innovative Nanotechnologien entwickeln kann. Im Land gibt es vielleicht 20 dieser Regionen. Es steht die Aufgabe, bis zum Jahre 2015 die Nanoproduktion bis zu einer Summe von 600 Mrd. Rubel (22,5 Mrd. Euro) im Jahr zu entwickeln.
Der Gouverneur des Kaliningrader Gebietes informierte, das die Regierung hierfür eine spezielle Verwaltungsstruktur für die Betreuung der Nanotechnologie schaffen wird.
Quelle:
http://www.klops.ru/news/Ehkonomika/581 ... omika.html
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 27 Aug 2012, 18:51
von domizil
Kaliningrad, 27.08.2012
Anweisung Putin: Erarbeitung eines Programmes zur Entwicklung der Bernsteinindustrie
Verantwortlich für die Erarbeitung dieses Programmes sind der Vizepremier der Russischen Zentralregierung Igor Shuwalov und der Kaliningrader Gouverneur.
Das Programm ist bis zum 01. Dezember 2012 ausgearbeitet vorzulegen. Wie aus der Gebietsregierung verlautet ist ein Strategiepapier bereits erarbeitet und wird, nach Bestätigung durch die Kaliningrader Regierung, an die Zentralregierung in Moskau weitergeleitet.
Bereits im Juli diesen Jahres hatte der Gouverneur die Aufgabe gestellt, in Kaliningrad ein MarkenBrand „Bernstein“ zu entwickeln.
In der Präsidentenanweisung sind sämtliche Eckpunkte formuliert für die Entwicklung der Bernsteinindustrie. Sämtliche Hinweise der Kaliningrader Gebietsregierung der letzten zwei Jahre wurden in der Putin-Anweisung berücksichtigt.
Im Februar 2012 wurde durch den Rechnungshof der RF die Tätigkeit des Bernsteinkombinates untersucht. Es wurde empfohlen das Kombinat im Rahmen einer Auktion zu privatisieren.
Quelle:
http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... lovu-.html
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 29 Aug 2012, 15:47
von domizil
Kaliningrad, 29.08.2012
Putin: Anweisung zur Prüfung der Korruption beim Export von Bernstein
Der Präsident der RF hat angewiesen mögliche Korruptionsmomente beim Export von Bernstein aus dem Kaliningrader Gebiet zu prüfen. Dies betrifft u.a. Fragen der Rückerstattung der Mehrwertsteuer beim Export von Rohmaterial und Erzeugnissen aus Bernstein.
Durch den Gouverneur des Kaliningrader Gebietes wurde daran erinnert, dass es der Regierung gelungen war die Zollgebühren beim Export von Bernsteinerzeugnissen zu senken. Die Gebühren für „Einen Posten“ vielen von 100.000 Rubel auf 1.000 Rubel.
Zum jetzigen Zeitpunkt wird ein neues Strategiepapier für die Entwicklung der Bernsteinindustrie erarbeitet. An der Erarbeitung sollen alle interessierten Seiten teilnehmen, einschließlich Vertreter der „Illegalen Bernsteingräber,“ mit dem Ziel die Tätigkeit zu legalisieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Quelle:
http://kaliningrad.ru/news/item/21975-p ... e-yantarya
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 29 Aug 2012, 16:33
von domizil
Kaliningrad, 29.08.2012
KALININGRAD – sind wir schlechter?
Vor zwei Monaten hatte ich ein Treffen mit einem Vertreter der deutschen Wirtschaft in Kaliningrad. Ein interessanter Gedankenaustausch zu einem wirtschaftlichen Engagement in Kaliningrad fand im Verlaufe von zwei Stunden statt. Nun ist die Entscheidung gefallen: Die Firma siedelt ihre Produktion in Kaluga an. Diese Nachricht versetzte mich nicht gerade in Begeisterung.
Ich nutzte die Gelegenheit, während eines Treffens mit dem Vertreter des russischen Präsidenten, Stanislav Woskresenski, eine Frage nach Ursache und Wirkung zu stellen. Als erstes beruhigte er mich: „Auch wir werden in Kaliningrad schon bald viele Investoren und Besucher bekommen… Die Verantwortlichen in Kaluga haben schon lange sehr konkrete Vorstellungen über die Vorgehens- und Arbeitsweise mit Investoren. Und wir werden auch so arbeiten.“
Worin besteht nun das „Geheimnis“ der Leute in Kaluga?
Investoren, die sich dort engagieren wollen, werden konkreten Personen aus der Verwaltung zugeordnet. Der Gouverneur betreut die größten Investoren, die Minister übernehmen Investoren aus der speziellen Fachrichtung. Jeder Investor bekommt die direkte Mobiltelefonnummer des Ansprechpartners und kann rund um die Uhr mit allen Problemen seine Kontaktperson „belasten“. Der leiseste Versuch von „nachgeordneten Stellen“ Schwierigkeiten zu organisieren, Schmiergelder zu fordern, wird sofort im Keim erstickt. Des Weiteren hat das Gebiet einen großen Kredit aufgenommen um mit diesen Geldern große Grundstücke infrastrukturell schlüsselfertig vorzubereiten. Zukünftige Investoren finden alles vor, was notwendig ist um schnell eine Produktionsstätte zu errichten. Und bereits jetzt fängt Kaluga an, aus den Rücklaufgeldern Gewinne zu erarbeiten.
Ich saß da, mit glühenden Ohren und großen Augen und fragte mich: Sind wir Kaliningrader schlechter? Warum machen wir das nicht so? Nun wollte ich meinen Gesprächspartner bei unserem ersten Treffen nicht überfordern, bin aber sicher, dass seine positiven Erfahrungen sich sicher bald in der Arbeit des Gouverneurs niederschlagen werden. Stanislav Woskresenski versicherte mir, dass meine Entscheidung, mich in Kaliningrad zu engagieren richtig ist – denn es stehen uns interessante Perspektiven bevor.
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 09 Sep 2012, 09:36
von domizil
Kaliningrad, 09.09.2012
„3 x K“ – Kant + Königsberg + Kaliningrad
In den letzten Tagen beobachte ich in der offiziellen Berichterstattung eine interessante Tendenz. Sie begann mit der Sitzung des Präsidiums des Regionalrates für Kultur des Kaliningrader Gebietes. Da ich in der Politik nur selten an „Zufälligkeiten“ glaube, habe ich nun wieder Gelegenheit zum nachdenken: durch die Offiziellen wird regelmäßig im Sprachgebrauch die deutsche Stadtbezeichnung in russischer Sprache traktiert, also nicht „Kenigsberg“, wie es in Kaliningrad schon üblich ist, sondern „Korolewskaja Gora“. Haben da kluge Analysten eine diplomatische Lösung des Problems gefunden?
Zum anderen meinte der Gouverneur, das „Kaliningrad eine der schönsten Städte ist – es fehlen nur ein paar kleinere Details um die Stadt komplett attraktiv zu machen.“ Eine interessante Ansicht, finde ich. Es geht um die Wiederherstellung des alten Stadtzentrums.
Und dies schon im Zusammenhang mit der Teilnahme Kaliningrads als Ausrichterstadt der Fussball-WM2018. In den letzten Tagen wird durch die verschiedensten Politiker immer wieder „der Hoffnung“ Ausdruck verliehen, das Kaliningrad Ausrichterstadt wird. Da kommt dann bei mir – auch einem Befürworter – der Gedanke auf: Gibt es Anlass daran zu zweifeln?
Auf alle Fälle will man dann die Stadt bis 2018 in einen Idealzustand versetzen. Der Gouverneur unterstrich, dass dies eine grandiose Aufgabe ist. Der Umkehrschluss wäre doch dann somit, dass der jetzige Zustand doch nicht so ist, das Kaliningrad eine der schönsten Städte ist – oder? Naja, es ist schon nicht so einfach, sich in der Politik richtig auszudrücken, ohne das Dritte etwas zu meckern hätten.
Auch der Bürgermeister Kaliningrads, in selten gesehener Einigkeit mit dem Gouverneur, unterstrich, dass es für die Lösung dieser Aufgabe alle notwendigen Voraussetzungen gibt. „Zum heutigen Tag haben wir eine einzigartige Situation. Gott sei Dank ist das riesige Territorium des Stadtkerns nicht bebaut und die Fläche ist frei von Rechten Dritter“ – so der Bürgermeister. Und, so der Stadtchef weiter, sowohl die Gebietsregierung wie auch die Stadtverwaltung wollen hier einen Ort der Erholung schaffen, historisch interessant für Touristen. Dieses Gebiet soll das neue Wahrzeichen der Stadt werden.
Und dann gab es noch den Ausblick bis zum Jahre 2024. Bis dahin soll „Korolewskaja Gora“ in alter Blüte wieder erstanden sein. Das ist das 300. Geburtsjahr des berühmtesten Sohnes der Stadt: Emanuel Kant. Die heutigen Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Geburtstag des deutschen Philosophen ein Weltereignis werden wird. Unter direkter Schirmherrschaft des russischen Präsidenten werden zu den Feierlichkeiten Persönlichkeiten aus aller Welt anreisen – wie gesagt: in 12 Jahren.
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 16 Sep 2012, 20:11
von domizil
Köpfe rollen weiter …
Der Kaliningrader Gouverneur ist seit 2010 im Amt. Wie üblich, fand im Zusammenhang mit seiner Amtsübernahme, auch ein umfangreicher Personalwechsel in der Kaliningrader Regierung statt. Minister- und andere zentrale Posten wurden mit Personen seines Vertrauens besetzt. Dieses Vertrauen hat anscheinend die Mehrzahl der Personen nicht gerechtfertigt, denn die Personalrotation in der Kaliningrader Regierung ist – meiner Meinung nach – enorm hoch. Nun hat es aktuell die Ministerin für die ökonomische Entwicklung „erwischt“ – oder besser: Sie hat ihre Entlassung „auf eigenen Wunsch“ eingereicht. Hintergründe? Offiziell werden keine genannt, aber wer die Ereignisse der letzten Tage in Kaliningrad beobachtet hat, kann es sich denken. Durch die Kaliningrader Regierung ist ein Strategieprogramm für die Entwicklung der Region bis zum Jahre 2031 erarbeitet wurden. Eine, in meinen Augen und unter russischen Bedingungen, undankbare Aufgabe, denn wer mag schon so weit in die Zukunft schauen? Und zumal Russland im statistischen Durchschnitt alle 8 Jahre von einer Krise heimgesucht wird …
Und eben diese Ministerin war verantwortlich für die Erarbeitung dieses Programms, welches sofort nach Veröffentlichung, durch die Kaliningrader Geschäftswelt förmlich in der Luft zerrissen wurde. Insbesondere die sehr einflussreiche „Vereinigung der Transportunternehmer“ hat hier Einfluss und Gehör gefunden. Gehör gefunden beim Vertreter des russischen Präsidenten, Stanislav Woskresenski, einem ausgewiesenen Wirtschafts- und Finanzspezialisten. Dieser bat, während eines Treffens, die Vertreter der Kaliningrader Wirtschaft, ihre eigenen Vorstellungen über ein ökonomisches Strategiepapier einzureichen – ungeachtet des jetzt erarbeiteten Programms. Ein Schlag, mitten ins Gesicht der Kaliningrader Regierung, die doch eigentlich eingesetzt wurde, um die Interessen der Kaliningrader bei ihrer Arbeit zu berücksichtigen. Anscheinend ist aber niemand nach seiner Meinung befragt wurden, oder die Ansichten der Kaliningrader Geschäftswelt wurden einfach ignoriert. Nur wenn die Ansichten der Einheimischen schon keine Beachtung finden – wie soll es dann den möglichen und heißumworbenen ausländischen Investoren ergehen?
Und wer wird nun der Nachfolger der Ministerin? Nun, da gibt es einen – perfekt deutsch sprechenden, in Deutschland studierten jungen Mann. Er ist Stellvertreter Minister und ebenfalls verantwortlich für die strategische sozial-ökonomische Entwicklung des Kaliningrader Gebietes. Vielleicht erhält Michail Gorodkow seine Chance? Und vielleicht erhält auch die deutsche Wirtschaft in diesem Zusammenhang zusätzliche Chancen? Immerhin hat es Deutschland dann auch in Kaliningrad, genau wie Russland insgesamt, mit einem Verantwortlichen zu tun, der an einer allseitigen Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Staaten mit Verständnis interessiert ist.
Quelle:
http://rugrad.eu/news/527971/
Uwe Niemeier
Re: Im Vorzimmer der Macht
Verfasst: 18 Sep 2012, 12:07
von domizil
Nicht nur Wirtschafts- und Finanzexperte …
sondern auch ein Faible für Kultur, hat der Vertreter des russischen Präsidenten in Kaliningrad, Stanislav Woskresenski. Gemeinsam mit dem bekannten Art-Direktor des Kinotheaters „Saria“, Artjom Ryshkow, plant er das erste russische Kurzfilm-Festival nach Kaliningrad zu holen. Geplant ist auch, dieses Kurzfilmfestival zu einer ständigen Einrichtung in Kaliningrad zu machen. Die Chancen, dies zu einem Kulturereignis von gesamtrussischer Bedeutung zu machen sind groß, denn es gibt in Russland hierzu keine vergleichbaren, konkurrierenden Ereignisse. Eines der wichtigsten Aufgaben dieses Festivals soll die Talentsuche sein. Die Künstler können sich als erstes in der Produktion von Kurzfilmen mit einer Laufzeit von 10 – 20 min. beweisen, um sich dann größeren Projekten zu widmen die entweder staatlicherseits gefördert oder durch Investoren finanziert werden.
Quelle:
http://rugrad.eu/news/528381/
Uwe Niemeier