KALININGRAD: Skolkowo-2
Verfasst: 30 Aug 2012, 12:07
Die Firma „Avtotor“ plant die Schaffung eines Mini-Skolkowo in Kaliningrad. Eine entsprechende Übereinkunft wurde mit „Rosnano“ unterschrieben.
Die Firma „Avtotor-Holding“ gründet ein internationales Schulungszentrum in Kaliningrad. Die Gründung findet statt im Rahmen des Aufbaus eines AutoKlasters aus 21 neu zu errichtenden Werken zur Produktion von PKW – so der Präsident der Holding Waleri Draganow.
„Wir haben Pflichten vor der russischen Regierung – nämlich die Gründung eines großen internationalen Ausbildungszentrums in Kaliningrad. Ich riskiere zu sagen, dass wir dieses Zentrum nicht nur im Interesse von „Avtotor“ und unseren Partnern sehen, sondern für die gesamte Automobilwirtschaft. Wir werden dies schaffen unter Einbeziehung der wissenschaftlichen Gesellschaft und Intelligenz des Kaliningrader Gebietes“ – so Draganow.
Der Direktor des Automontage-Unternehmens unterstrich, dass er viel Wert legt auf die Zusammenarbeit mit der Kaliningrader KANT-Universität. Gleichzeitig führt das Unternehmen Gespräche mit führenden Hochschulen im Lande und in Europa – eben weil sich das Unternehmen hohe Ziele gestellt hat.
„Wir sprechen hier nicht nur von Ausbildung und Weiterqualifizierung von Arbeitern. Ich denke wir werden einige Fachrichtungen im Rahmen „Bachelor“ und „Magister“ einordnen. Zurzeit führen wir Gespräche mit dem Bildungsministerium zu diesem Thema. (…), bemerkte der Präsident der Holding.
Nach seinen Worten ist es für die ältere Generation möglich, im Rahmen des Schulungszentrums zur Forschungsarbeit zurückzukehren, und irgendwer kann etwas Neues schaffen.
Wenn 150 neue Aspiranten im Rahmen der Umsetzung dieses Projektes ihre Dissertation schreiben, so ist das für uns sehr wichtig, unterstrich Draganow. Er informierte weiterhin, das seine Firma im Rahmen der Gründung des AutoKlasters die Schaffung eines Mini-Skolkowo plant.
Innerhalb unseres großen Klasters schaffen wir noch ein IT-Klaster. Dies ist eine sehr defizile Sache. Wir haben Grund anzunehmen, das eine große Anzahl unserer Landsleute die jetzt schon im Silikon-Bereich und in anderen weltweiten Wissenschaftszentren arbeiten, bereit sein, unter Beachtung unserer Ambitionen bei diesem Projekt, in die Heimat zurückzukehen und ein Rädchen im IT-Klaster zu werden. Wir führen zur Zeit Gespräche mit unseren führenden Unternehmen, aber auch mit europäischen und amerikanischen Firmen – sagte Draganow.
„Wir kamen vorgestern mit Tshubais überein, eine Arbeitsgruppe zu schaffen, die führende Wissenschaftler vereint – Praktiker, nicht nur aus dem Gebiet des Automobilbaus, sondern auch aus anderen Gebieten. Es ist klar das ein Auto aus ungefähr 20.000 Einzelteilen besteht. Und hier kann die Nanotechnologie und Nanoproduktion angewandt werden. (…) Wir haben Grund anzunehmen, dass wir in aller Ruhe, gemeinsam mit der Kaliningrader Gebietsregierung, ein Mini-Skolkowo schaffen werden, unterstrich der Präsident der Holding.
Das Unternehmen „Avototor Holding“, gemeinsam mit der kanadischen Firma „Magna“, Produzent von Autozubehörteilen, wird in Kaliningrad ein AutomobilKlaster mit einem Produktionsumfang von 350.000 Fahrzeugen im Jahr schaffen. Bestandteil werden Werke von bereits vorhandenen Partnern sein, d.h. BMW, General Motors, KIA und andere.
Im Rahmen des neuen AutomobilKlasters im Kaliningrader Gebiet, werden 21 neue Werke gebaut, hiervon 6 Produktionswerke mit vollem Produktionszyklus und 15 Werke zur Produktion von Autozubehörteilen. Es entstehen 20.000 neue Arbeitsplätze. Die Investitionssumme beläuft sich auf 2,5 Milliarden Euro. Weitere 500 Millionen fließen in die beigefügte Mitarbeiter-Infrastruktur.
Dieses Projekt, welches durch die Firma „Avtotor“ im Kaliningrader Gebiet umgesetzt wird, beinhaltet außer dem Bau notwendiger Produktionsstätten auch den Bau einer neuen Stadt für 50.000 Bewohner.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22003-a ... i-skolkovo
Uwe Niemeier
Die Firma „Avtotor-Holding“ gründet ein internationales Schulungszentrum in Kaliningrad. Die Gründung findet statt im Rahmen des Aufbaus eines AutoKlasters aus 21 neu zu errichtenden Werken zur Produktion von PKW – so der Präsident der Holding Waleri Draganow.
„Wir haben Pflichten vor der russischen Regierung – nämlich die Gründung eines großen internationalen Ausbildungszentrums in Kaliningrad. Ich riskiere zu sagen, dass wir dieses Zentrum nicht nur im Interesse von „Avtotor“ und unseren Partnern sehen, sondern für die gesamte Automobilwirtschaft. Wir werden dies schaffen unter Einbeziehung der wissenschaftlichen Gesellschaft und Intelligenz des Kaliningrader Gebietes“ – so Draganow.
Der Direktor des Automontage-Unternehmens unterstrich, dass er viel Wert legt auf die Zusammenarbeit mit der Kaliningrader KANT-Universität. Gleichzeitig führt das Unternehmen Gespräche mit führenden Hochschulen im Lande und in Europa – eben weil sich das Unternehmen hohe Ziele gestellt hat.
„Wir sprechen hier nicht nur von Ausbildung und Weiterqualifizierung von Arbeitern. Ich denke wir werden einige Fachrichtungen im Rahmen „Bachelor“ und „Magister“ einordnen. Zurzeit führen wir Gespräche mit dem Bildungsministerium zu diesem Thema. (…), bemerkte der Präsident der Holding.
Nach seinen Worten ist es für die ältere Generation möglich, im Rahmen des Schulungszentrums zur Forschungsarbeit zurückzukehren, und irgendwer kann etwas Neues schaffen.
Wenn 150 neue Aspiranten im Rahmen der Umsetzung dieses Projektes ihre Dissertation schreiben, so ist das für uns sehr wichtig, unterstrich Draganow. Er informierte weiterhin, das seine Firma im Rahmen der Gründung des AutoKlasters die Schaffung eines Mini-Skolkowo plant.
Innerhalb unseres großen Klasters schaffen wir noch ein IT-Klaster. Dies ist eine sehr defizile Sache. Wir haben Grund anzunehmen, das eine große Anzahl unserer Landsleute die jetzt schon im Silikon-Bereich und in anderen weltweiten Wissenschaftszentren arbeiten, bereit sein, unter Beachtung unserer Ambitionen bei diesem Projekt, in die Heimat zurückzukehen und ein Rädchen im IT-Klaster zu werden. Wir führen zur Zeit Gespräche mit unseren führenden Unternehmen, aber auch mit europäischen und amerikanischen Firmen – sagte Draganow.
„Wir kamen vorgestern mit Tshubais überein, eine Arbeitsgruppe zu schaffen, die führende Wissenschaftler vereint – Praktiker, nicht nur aus dem Gebiet des Automobilbaus, sondern auch aus anderen Gebieten. Es ist klar das ein Auto aus ungefähr 20.000 Einzelteilen besteht. Und hier kann die Nanotechnologie und Nanoproduktion angewandt werden. (…) Wir haben Grund anzunehmen, dass wir in aller Ruhe, gemeinsam mit der Kaliningrader Gebietsregierung, ein Mini-Skolkowo schaffen werden, unterstrich der Präsident der Holding.
Das Unternehmen „Avototor Holding“, gemeinsam mit der kanadischen Firma „Magna“, Produzent von Autozubehörteilen, wird in Kaliningrad ein AutomobilKlaster mit einem Produktionsumfang von 350.000 Fahrzeugen im Jahr schaffen. Bestandteil werden Werke von bereits vorhandenen Partnern sein, d.h. BMW, General Motors, KIA und andere.
Im Rahmen des neuen AutomobilKlasters im Kaliningrader Gebiet, werden 21 neue Werke gebaut, hiervon 6 Produktionswerke mit vollem Produktionszyklus und 15 Werke zur Produktion von Autozubehörteilen. Es entstehen 20.000 neue Arbeitsplätze. Die Investitionssumme beläuft sich auf 2,5 Milliarden Euro. Weitere 500 Millionen fließen in die beigefügte Mitarbeiter-Infrastruktur.
Dieses Projekt, welches durch die Firma „Avtotor“ im Kaliningrader Gebiet umgesetzt wird, beinhaltet außer dem Bau notwendiger Produktionsstätten auch den Bau einer neuen Stadt für 50.000 Bewohner.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22003-a ... i-skolkovo
Uwe Niemeier