Es kommt Bewegung in die Sache ...
Verfasst: 08 Sep 2012, 19:20
Kaliningrad, 08.09.2012
Wer kennt es nicht, dass „Haus der Räte“ in Kaliningrad. Unwürdiger Nachfolger des Königsberger Stadtschlosses und immer gut geeignet für das, durch westliche Massenmedien sorgsam gepflegte, Negativ-Image Kaliningrads.
Nach den Worten des Kaliningrader Bürgermeisters Jaroshuk, freuen sich die Juristen auf eine neue Aufgabe: Sie sollen den „Investor“ zwingen, das Haus der Räte zu verkaufen.
Die Firma „ProtoStroi“ erwarb das Gebäude im Jahre 2003 (Anm. UN: der Kaufpreis regte damals schon zum Nachdenken an, aber da sich sonst keiner um dieses Schandmal kümmerte, waren die Diskussionen hierzu nur sehr temporär). Der jetzige Investor hat seit 2003 nichts getan, um dieses Gebäude im eigenen Interesse und im Interesse der Stadt, einer neuen Zweckbestimmung zuzuführen. Er hat es noch nicht mal für nötig erachtet, für das Grundstück Geld zu bezahlen.
Wie Jaroshuk weiter mitteilte, will die Stadt das Gesamtterritorium nutzen für die Wiedererrichtung a la „Königsberg“. Die bereits ausgegrabenen Ruinen des Stadtschlosses werden überkuppelt und für Touristen hergerichtet. Weitere Gedanken für die Wiedererrichtung des Königsberger Stadtschlosses sind vorerst mehr theoretischer Art. Das auf dem Territorium befindliche Handelszentrum „Alter Turm“, 1995 noch das modernste was Kaliningrad zu bieten hatte, heute eine hässliche Ansammlung von Blechhütten (sprich Handelskiosken) wird in den nächsten zwei Monaten abgerissen. Des Weiteren sprach der Stadtchef über die Instandsetzung der Grundstücke entlang dem Fluss Pregel, der durch die Stadt Kaliningrad fließt (Anm. UN: erstmals las ich in diesem Zusammenhang offiziell die Stadtbezeichnung „Königsberg“ in russischer Übersetzung - Королевская гора).
Im Rahmen der Sitzung des Kaliningrader Kulturkomitees wurde der Beschluss gefasst, eine spezielle Arbeitsgruppe für die Erarbeitung des Programms „Stadtherz“ zu schaffen. Das Programm soll die Wiedererrichtung des alten Königsberger Stadtzentrums bis zum Jahre 2024 vorsehen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22235-g ... -investoru
Uwe Niemeier
Wer kennt es nicht, dass „Haus der Räte“ in Kaliningrad. Unwürdiger Nachfolger des Königsberger Stadtschlosses und immer gut geeignet für das, durch westliche Massenmedien sorgsam gepflegte, Negativ-Image Kaliningrads.
Nach den Worten des Kaliningrader Bürgermeisters Jaroshuk, freuen sich die Juristen auf eine neue Aufgabe: Sie sollen den „Investor“ zwingen, das Haus der Räte zu verkaufen.
Die Firma „ProtoStroi“ erwarb das Gebäude im Jahre 2003 (Anm. UN: der Kaufpreis regte damals schon zum Nachdenken an, aber da sich sonst keiner um dieses Schandmal kümmerte, waren die Diskussionen hierzu nur sehr temporär). Der jetzige Investor hat seit 2003 nichts getan, um dieses Gebäude im eigenen Interesse und im Interesse der Stadt, einer neuen Zweckbestimmung zuzuführen. Er hat es noch nicht mal für nötig erachtet, für das Grundstück Geld zu bezahlen.
Wie Jaroshuk weiter mitteilte, will die Stadt das Gesamtterritorium nutzen für die Wiedererrichtung a la „Königsberg“. Die bereits ausgegrabenen Ruinen des Stadtschlosses werden überkuppelt und für Touristen hergerichtet. Weitere Gedanken für die Wiedererrichtung des Königsberger Stadtschlosses sind vorerst mehr theoretischer Art. Das auf dem Territorium befindliche Handelszentrum „Alter Turm“, 1995 noch das modernste was Kaliningrad zu bieten hatte, heute eine hässliche Ansammlung von Blechhütten (sprich Handelskiosken) wird in den nächsten zwei Monaten abgerissen. Des Weiteren sprach der Stadtchef über die Instandsetzung der Grundstücke entlang dem Fluss Pregel, der durch die Stadt Kaliningrad fließt (Anm. UN: erstmals las ich in diesem Zusammenhang offiziell die Stadtbezeichnung „Königsberg“ in russischer Übersetzung - Королевская гора).
Im Rahmen der Sitzung des Kaliningrader Kulturkomitees wurde der Beschluss gefasst, eine spezielle Arbeitsgruppe für die Erarbeitung des Programms „Stadtherz“ zu schaffen. Das Programm soll die Wiedererrichtung des alten Königsberger Stadtzentrums bis zum Jahre 2024 vorsehen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22235-g ... -investoru
Uwe Niemeier