KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 36-2012
Verfasst: 09 Sep 2012, 08:35
Vorliegendes Thema ist meinerseits der Versuch wöchentlich interessante Informationen aus Kaliningrad zu übermitteln. Ziel ist ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf diese Stadt zu lenken – Aufmerksamkeit von privat Interessierten oder von Geschäftsleuten. Gerne können Sie mich auch direkt kontaktieren für Sie persönlich interessierende Informationen aus Kaliningrad.
...................................................................................................................................................Feiertag/Gedenktag Russland in der Woche 10.09.- 16.09.:
11.09. Tag der Seeschlacht bei Tendra (1790);
...................................................................................................................................................
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden in Kaliningrad 8.657 Verbrechen registriert. Das sind 4,9 % weniger, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Russland insgesamt wurden 1.356.777 Verbrechen registriert, ein Rückgang um 5,7%.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... eniy-.html
Polnische Zöllner verfügen ab sofort über mobile Röntgenapparate für die Passagier-, Paket- und Gepäckkontrolle an den Grenzübergängen zu Kaliningrad.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... otra-.html
Ab 24.09. sollen die Baumaßnahmen in der Thälmannstraße wieder aufgenommen werden. Sie waren wegen verschiedener feierlicher Maßnahmen im Rahmen des Leningrader Stadtbezirkes unterbrochen wurden. Nun sollen alle restlichen Arbeiten bis zur Leningrader Straße innerhalb von drei Wochen beendet sein. (Anm. UN: Die eigentlichen Arbeiten stehen dann aber erst noch bevor!)
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... abrya.html
Eine deutsche Firma plant in Kaliningrad eine Firma zur Produktion von „Plaste“ zu eröffnen. Der Gouverneur traf den Generaldirektor der Firma zu einem Gespräch. Er schlug vor, Kontakte zur Firma „Avtotor“ zu schaffen, um eine Kooperation zwischen beiden Firmen voranzubringen, da die geplanten Sortimente das Bedarfsprofil von Avtotor tangieren.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22182-f ... -kompaniya
Die Firma „Avtotor“ begann mit der Produktion des LKW der Marke „Hyundai/KIA“. Der Startumfang beträgt 10.000 LKW im Jahr. Bisher wurden in dieses Projekt 23 Mio. USD investiert. Ich möchte an dieser Stelle an die Pläne von „Avtotor“ erinnern, 21 neue Produktionswerke im Kaliningrader Gebiet zu eröffnen, mit einem Gesamtinvestitionsaufwand von 3,0 Mrd. Euro.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22173-a ... ov-hyunday
Und wieder unsere liebe Straßenbahn. Man plant die verbliebenen Straßenbahnen so herzurichten, dass sie mit der Wahnsinnsgeschwindigkeit von 30-40 km/h durch die Stadt brausen. Hierzu soll der Elektrotransport (also Straßenbahn und Trolleybus) eine extra Spur, getrennt vom übrigen Verkehr erhalten. (Anm. UN: Na, da bin ich gespannt wie das vor sich gehen soll …)
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22177-v ... 0-40-km-ch
Die Firma „Avtotor“ plant in die Produktion von Schulbussen einzusteigen – so der Generaldirektor. Erst im vergangenen Jahr wurden 17 Schulbusse durch die Gebietsverwaltung fremdbeschafft. Auf Bitte des Gouverneurs beraten die Investoren die notwendigen Maßnahmen um zukünftig Kaliningrader Schulbusse in Kaliningrad zu produzieren.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22181-g ... oizvodstva
Alle Jahre wieder … so auch im kommenden Jahr, plant Kaliningrad den Umbau seines Öffentlichen Nahverkehrs. Kaum, dass sich die Bürger an die neue Linienführung und die Nummerierung gewöhnt haben … kommen neue, bessere Ideen. So sollen dort, wo es elektrischen Transport gibt, zukünftig keine Treibstoffbusse mehr fahren. 30 Prozent der Busse sollen liquidiert werden. (Anm. UN: Als aktiver Nutzer des ÖPNV bin ich sehr gespannt, wie das funktionieren soll. Ich befürchte, dass ich wohl noch aktiver zu Fuß gehen werde).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22176-v ... transporta
Durch Gerichtsvollzieher wurden seit Beginn des Jahres 19 Ausländer aus dem Gebiet Kaliningrad ausgewiesen, allein 5 Usbeken im September. Die Arbeitgeber dieser Illegalen, mussten dafür tief in die Tasche greifen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22180-s ... nostrancev
Peinlich! 850 Mio. Rubel (21 Mio. Euro) schulden Kaliningrader Firmen/Unternehmer dem Rentenfond. Es wurden Spezialkommissionen geschaffen, um mit geeigneten Mitteln diese Schuldner an ihre soziale Verantwortung für die Mitarbeiter zu erinnern, die in ihrem Auftrag Werte schaffen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gleichgültig manche Firmen sich gegenüber ihren Mitarbeitern und der russischen Gesellschaft verhalten.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... ionov.html
Das süße Leben beginnt – in Slawsk, einer kleinen Stadt bei Kaliningrad. Litauer Investoren haben sich entschieden, ihr Geld in den Bau einer Zuckerfabrik zu investieren. Slawsk wurde ausgewählt, weil hier eine depressive Wirtschaftslage herrscht und durch den Gouverneur schon vor Zeiten angewiesen wurde, in Schwerpunktgebieten entsprechende Flächen für Investoren vorzubereiten.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Ehkonomika/587 ... zavod.html
Kaliningrad – ein Klein-Venedig? Zumindest die 670 im Gebiet vorhandenen Brücken deuten darauf hin. Leider ist die Hälfte davon in einem bautechnisch bedenklichen Zustand. Jährlich können 10-15 Brücken instandgesetzt werden. Im laufenden Jahr stehen dafür 200 Mio. Rubel (50 Mio. Euro) zur Verfügung. Mit rein mathematischem Mittel berechnet: 335 Brücken baufällig, 15 Brücken jährlich instandgesetzt, somit sind in 22 Jahren alle heute baufälligen Brücken in einem guten Zustand – na, Klasse.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22188-p ... ut-remonta
Kaliningrad hat viele unterirdische Geheimnisse. Der unterirdische Fußgängertunnel im Stadtzentrum zwischen dem Handelszentrum „Alter Turm“ und dem Einkaufszentrum „Plaza“ hat keine Geheimnisse. Er wird genutzt als öffentliche kostenlose Toilette. Nun endlich macht man sich Gedanken, dieses Pissoir in einen kulturellen Anziehungspunkt zu verwandeln – zusätzlich, neben seiner Funktion als Fussgängertunnel.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22193-y ... oj-bashnej
Das Personalkarussell dreht und dreht sich. Der heiße Stuhl des Chefarchitekten ist mal wieder verbrannt und somit vakant. Oleg Kuperdrajew, keine zwei Jahre in dieser Funktion, hat um den, ihm gesetzlich zustehenden Jahresurlaub gebeten, mit anschließender Kündigung. Gerüchte besagen, dass der ehemalige Chefarchitekt A. Bashin, jetzt Chef-Architekt des Gebietes Kaliningrad, nicht immer die Vorstellungen von O. Kuperdrajew nachvollziehen kann …
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... rada-.html
Der Kaliningrader Gouverneur hat sich mit dem russischen Patriarchen Kyrill getroffen. Eines der Themen war die Nutzung von Immobilien als Geschichtsdenkmal. Gerade im Kaliningrader Königsberg ist dies ein empfindliches Thema. Durch föderale Gesetze wurde im Jahre 2009 die Rückübergabe von ehemaligem Kircheneigentum an die Kirche in Russland geregelt. In Kaliningrad gibt es aber kein ehemaliges Eigentum der russischen Kirche. Und trotzdem sollen der Kirche ca. 600 Objekte übereignet werden. In einigen Fällen löst dies Disharmonien aus – sagen wir es mal so.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... torii.html
Nicht nur Berlin hat ein Brandenburger Tor! Auch wir in Kaliningrad können ein Brandenburger Tor vorweisen – allerdings in einem traurigen Zustand. Deshalb wurde jetzt mit der Restaurierung begonnen. Das dafür erforderliche Geld kommt aus dem föderalen Haushalt. Das Brandenburger Tor ist eins von sieben noch erhaltenen Stadttoren Königsbergs. Hervorzuheben ist, das es das einzige Tor ist, welches auch heute noch dieselbe Funktion erfüllt wie bei seinem Bau: Zufahrtstor zur Stadt.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22234-v ... skih-vorot
Uwe Niemeier
...................................................................................................................................................Feiertag/Gedenktag Russland in der Woche 10.09.- 16.09.:
11.09. Tag der Seeschlacht bei Tendra (1790);
...................................................................................................................................................
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden in Kaliningrad 8.657 Verbrechen registriert. Das sind 4,9 % weniger, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Russland insgesamt wurden 1.356.777 Verbrechen registriert, ein Rückgang um 5,7%.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... eniy-.html
Polnische Zöllner verfügen ab sofort über mobile Röntgenapparate für die Passagier-, Paket- und Gepäckkontrolle an den Grenzübergängen zu Kaliningrad.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... otra-.html
Ab 24.09. sollen die Baumaßnahmen in der Thälmannstraße wieder aufgenommen werden. Sie waren wegen verschiedener feierlicher Maßnahmen im Rahmen des Leningrader Stadtbezirkes unterbrochen wurden. Nun sollen alle restlichen Arbeiten bis zur Leningrader Straße innerhalb von drei Wochen beendet sein. (Anm. UN: Die eigentlichen Arbeiten stehen dann aber erst noch bevor!)
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... abrya.html
Eine deutsche Firma plant in Kaliningrad eine Firma zur Produktion von „Plaste“ zu eröffnen. Der Gouverneur traf den Generaldirektor der Firma zu einem Gespräch. Er schlug vor, Kontakte zur Firma „Avtotor“ zu schaffen, um eine Kooperation zwischen beiden Firmen voranzubringen, da die geplanten Sortimente das Bedarfsprofil von Avtotor tangieren.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22182-f ... -kompaniya
Die Firma „Avtotor“ begann mit der Produktion des LKW der Marke „Hyundai/KIA“. Der Startumfang beträgt 10.000 LKW im Jahr. Bisher wurden in dieses Projekt 23 Mio. USD investiert. Ich möchte an dieser Stelle an die Pläne von „Avtotor“ erinnern, 21 neue Produktionswerke im Kaliningrader Gebiet zu eröffnen, mit einem Gesamtinvestitionsaufwand von 3,0 Mrd. Euro.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22173-a ... ov-hyunday
Und wieder unsere liebe Straßenbahn. Man plant die verbliebenen Straßenbahnen so herzurichten, dass sie mit der Wahnsinnsgeschwindigkeit von 30-40 km/h durch die Stadt brausen. Hierzu soll der Elektrotransport (also Straßenbahn und Trolleybus) eine extra Spur, getrennt vom übrigen Verkehr erhalten. (Anm. UN: Na, da bin ich gespannt wie das vor sich gehen soll …)
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22177-v ... 0-40-km-ch
Die Firma „Avtotor“ plant in die Produktion von Schulbussen einzusteigen – so der Generaldirektor. Erst im vergangenen Jahr wurden 17 Schulbusse durch die Gebietsverwaltung fremdbeschafft. Auf Bitte des Gouverneurs beraten die Investoren die notwendigen Maßnahmen um zukünftig Kaliningrader Schulbusse in Kaliningrad zu produzieren.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22181-g ... oizvodstva
Alle Jahre wieder … so auch im kommenden Jahr, plant Kaliningrad den Umbau seines Öffentlichen Nahverkehrs. Kaum, dass sich die Bürger an die neue Linienführung und die Nummerierung gewöhnt haben … kommen neue, bessere Ideen. So sollen dort, wo es elektrischen Transport gibt, zukünftig keine Treibstoffbusse mehr fahren. 30 Prozent der Busse sollen liquidiert werden. (Anm. UN: Als aktiver Nutzer des ÖPNV bin ich sehr gespannt, wie das funktionieren soll. Ich befürchte, dass ich wohl noch aktiver zu Fuß gehen werde).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22176-v ... transporta
Durch Gerichtsvollzieher wurden seit Beginn des Jahres 19 Ausländer aus dem Gebiet Kaliningrad ausgewiesen, allein 5 Usbeken im September. Die Arbeitgeber dieser Illegalen, mussten dafür tief in die Tasche greifen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22180-s ... nostrancev
Peinlich! 850 Mio. Rubel (21 Mio. Euro) schulden Kaliningrader Firmen/Unternehmer dem Rentenfond. Es wurden Spezialkommissionen geschaffen, um mit geeigneten Mitteln diese Schuldner an ihre soziale Verantwortung für die Mitarbeiter zu erinnern, die in ihrem Auftrag Werte schaffen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gleichgültig manche Firmen sich gegenüber ihren Mitarbeitern und der russischen Gesellschaft verhalten.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... ionov.html
Das süße Leben beginnt – in Slawsk, einer kleinen Stadt bei Kaliningrad. Litauer Investoren haben sich entschieden, ihr Geld in den Bau einer Zuckerfabrik zu investieren. Slawsk wurde ausgewählt, weil hier eine depressive Wirtschaftslage herrscht und durch den Gouverneur schon vor Zeiten angewiesen wurde, in Schwerpunktgebieten entsprechende Flächen für Investoren vorzubereiten.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Ehkonomika/587 ... zavod.html
Kaliningrad – ein Klein-Venedig? Zumindest die 670 im Gebiet vorhandenen Brücken deuten darauf hin. Leider ist die Hälfte davon in einem bautechnisch bedenklichen Zustand. Jährlich können 10-15 Brücken instandgesetzt werden. Im laufenden Jahr stehen dafür 200 Mio. Rubel (50 Mio. Euro) zur Verfügung. Mit rein mathematischem Mittel berechnet: 335 Brücken baufällig, 15 Brücken jährlich instandgesetzt, somit sind in 22 Jahren alle heute baufälligen Brücken in einem guten Zustand – na, Klasse.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22188-p ... ut-remonta
Kaliningrad hat viele unterirdische Geheimnisse. Der unterirdische Fußgängertunnel im Stadtzentrum zwischen dem Handelszentrum „Alter Turm“ und dem Einkaufszentrum „Plaza“ hat keine Geheimnisse. Er wird genutzt als öffentliche kostenlose Toilette. Nun endlich macht man sich Gedanken, dieses Pissoir in einen kulturellen Anziehungspunkt zu verwandeln – zusätzlich, neben seiner Funktion als Fussgängertunnel.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22193-y ... oj-bashnej
Das Personalkarussell dreht und dreht sich. Der heiße Stuhl des Chefarchitekten ist mal wieder verbrannt und somit vakant. Oleg Kuperdrajew, keine zwei Jahre in dieser Funktion, hat um den, ihm gesetzlich zustehenden Jahresurlaub gebeten, mit anschließender Kündigung. Gerüchte besagen, dass der ehemalige Chefarchitekt A. Bashin, jetzt Chef-Architekt des Gebietes Kaliningrad, nicht immer die Vorstellungen von O. Kuperdrajew nachvollziehen kann …
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... rada-.html
Der Kaliningrader Gouverneur hat sich mit dem russischen Patriarchen Kyrill getroffen. Eines der Themen war die Nutzung von Immobilien als Geschichtsdenkmal. Gerade im Kaliningrader Königsberg ist dies ein empfindliches Thema. Durch föderale Gesetze wurde im Jahre 2009 die Rückübergabe von ehemaligem Kircheneigentum an die Kirche in Russland geregelt. In Kaliningrad gibt es aber kein ehemaliges Eigentum der russischen Kirche. Und trotzdem sollen der Kirche ca. 600 Objekte übereignet werden. In einigen Fällen löst dies Disharmonien aus – sagen wir es mal so.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... torii.html
Nicht nur Berlin hat ein Brandenburger Tor! Auch wir in Kaliningrad können ein Brandenburger Tor vorweisen – allerdings in einem traurigen Zustand. Deshalb wurde jetzt mit der Restaurierung begonnen. Das dafür erforderliche Geld kommt aus dem föderalen Haushalt. Das Brandenburger Tor ist eins von sieben noch erhaltenen Stadttoren Königsbergs. Hervorzuheben ist, das es das einzige Tor ist, welches auch heute noch dieselbe Funktion erfüllt wie bei seinem Bau: Zufahrtstor zur Stadt.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22234-v ... skih-vorot
Uwe Niemeier