KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
Verfasst: 23 Sep 2012, 09:15
Stadt- und Gebietsportal Kaliningrad im RusslandForum
Wöchentliche Kurznachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
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Kaliningrad – Stadt mit deutscher Geschichte und russischer Zukunft
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Fast täglich, und dies nun schon im Verlaufe des gesamten Jahres 2012, werden Meldungen über die Verhaftung von Drogendealern in Kaliningrad veröffentlicht. Es entsteht der Eindruck, dass es in Kaliningrad ein erhebliches Drogenproblem gibt. Bedingt durch die „isolierte“ Lage von Kaliningrad entsteht die Frage, auf welchen Wegen diese „Ware“ nach Kaliningrad gelangt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... kami-.html
Der neue Kommandierende der Ostseeflotte ist ernannt wurden. Vizeadmiral Viktor Krawtshuk (1961) wurde durch Befehl des russischen Präsidenten in der Funktion bestätigt, die er bis dato nur „im Auftrag“ ausgeführt hatte. Ich erinnere, dass sein Vorgänger Viktor Shurkow, im Mai 2012 zum Oberkommandierenden der Seestreitkräfte der RF ernannt wurde.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... lotom.html
Eine kleine Perle im Zentrum Kaliningrads, die Kaskaden gegenüber dem Unterteich, konnten auf Grund von pornographischen Grafittischmierereien nicht eröffnet werden. Die Stadt sucht nach den „Künstlern“ und muss die Gebäude nun neu streichen – natürlich mit Steuergeldern. Was haben wir nur für Bürger in der Stadt, die immer nur auf die Staatsmacht schimpfen, aber selber zur nichts beitragen um schöner leben zu können.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... enakh.html
Seit Anfang des Jahres wurden im Kaliningrader Gebiet insgesamt 500.000 gefälschte Rubel entdeckt und beschlagnahmt. Gefälscht wurden rund 100 Scheine zu 1.000 Rubel und 70 Scheine zu 5.000 Rubel. Die für die Fälschung verantwortlichen drei Männer wurden schon vor einiger Zeit verhaftet, die gefälschten Scheine aber wohl noch nicht alle entdeckt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... bley-.html
Nun die erste Statistik zum kleinen visafreien Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad. Im August reisten 3.699 Polen ohne Visa nach Kaliningrad und 12 Kaliningrader ohne Visum nach Polen. Erklärt wird diese große Differenz mit der Effektivität der Arbeit der zuständigen Organe beider Seiten. Zudem war Kaliningrad schon Ende Juli bereit zur Ausgabe der Grenzausweise, Polen aber erst ab 24. August.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Sosedi/59254/A ... adcev.html
Ab 2013 wird den Baufirmen zwingend die Fassadengestaltung bei Neubauten in der Stadt Kaliningrad vorgeschrieben. An sich keine neue Entscheidung. Bereits unter dem ehemaligen Stadtarchitekten A. Bashin gab es so ein Gesetz – das dann wohl schnell wieder in Vergessenheit geriet.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22465-y ... nistraciej
Bereits früher gemeldet, jetzt umgesetzt. In Kaliningrad eröffneten sechs Punkte für eine kostenlose juristische Beratung für die Bevölkerung. Weitere Punkte sind in Vorbereitung.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... pisok.html
Einiges Kopfschütteln verursachte die Entscheidung der Regierung, dem neuen Besitzer und Investor des Kaliningrader Airports einen Kredit in Höhe von 2,2 Mrd. Rubel aus dem Gebietsbudget zur Verfügung zu stellen. Oppositionelle Kräfte sind der Ansicht, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist, privaten Firmen mit Krediten zu helfen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22481-p ... u-hrabrovo
Der Autohersteller „Subaru“ wird in Kaliningrad ein Werk errichten. Bereits im Jahre 2014 soll die Produktion im Rahmen der Holding „Avtotor“ beginnen. Im Jahr sollen 35.000 PKW für den russischen Markt produziert werden.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22469-s ... liningrade
Die Regierung Kaliningrad optimiert ihre Struktur. Die Agentur für die Verwaltung des Budgets wird aufgelöst und die Agentur für Tourismus wird zum Ministerium für Tourismus aufgestockt. (Anm. UN: Scheint mir logisch, denn Geld hat Kaliningrad sowieso nicht und die bis 2018 anreisenden acht Millionen Touristen jährlich müssen ja irgendwie betreut werden).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22489-d ... avitelstva
Wie schon früher gemeldet, sind die Polen sehr daran interessiert in Kaliningrad zu investieren, aber auch in Kaliningrad zu arbeiten. Die Löhne und Gehälter, die insbesondere in der fleischverarbeitenden Industrie in Kaliningrad gezahlt werden, übersteigen die Gehälter in Polen. Da in den nächsten Monaten eine ganze Reihe neuer fleischverarbeitende Fabriken neu eröffnet werden und bestehende Firmen ihre Kapazitäten erheblich erweitern, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein großer Bedarf an Spezialisten entstehen, die mit einheimischen Arbeitskräften nicht mehr abgedeckt werden kann.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22494-z ... am-rabotat
Das, was in Moskau schon Praxis ist, wird nun ab November auch in Kaliningrad an 6 Grenzübergängen, incl. dem Airport, eingeführt: Die elektronische Ausstellung von Migrationskarten. Dies befreit den Ausländer von Stress, beschleunigt die Grenzabfertigung erheblich und setzt 45 Mitarbeiter des Migrationsdienstes frei, welche bisher per Hand die Migrationskarten in das zentrale Erfassungssystem eingegeben haben. Die dafür notwendige Ausrüstung kostet 20 Mio. Rubel (500.000 Euro).
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... karty.html
Wie bereits früher gemeldet, beginnt das süße Leben in Kaliningrad. Im Rahmen des Internationalen Investitionsforums in Sotchi worden eine Reihe von Verträgen unterzeichnet, die Investitionen in Kaliningrad vorsehen. So ist der Vertrag mit einer Litauischen Firma über die Errichtung einer Zuckerfabrik mit einer Jahresproduktion von 45.000 Tonnen unter Dach und Fach. Es werden 4,9 Mrd. Rubel investiert und in der strukturschwachen Region Slawsk finden nun viele Familien Arbeit und Auskommen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22516-n ... hara-v-god
Mit ein wenig Verspätung ist am Sonnabend das neue Riesenrad im Park Junost in Betrieb genommen worden. Das Rad hat eine Höhe von 45 Metern und kann 120 Menschen gleichzeitig in luftige Höhen drehen. Zwanzig Kabinen mit je sechs Sitzplätzen sind klimatisiert, also auch beheizbar. Damit ist eine weitere Attraktion entlang des Ufers des Oberteiches der Bevölkerung übergeben wurden. Die Gesamtrekonstruktion der Promenade soll bis Jahresende abgeschlossen werden.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/594 ... nkami.html
Uwe Niemeier
Wöchentliche Kurznachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
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Kaliningrad – Stadt mit deutscher Geschichte und russischer Zukunft
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Fast täglich, und dies nun schon im Verlaufe des gesamten Jahres 2012, werden Meldungen über die Verhaftung von Drogendealern in Kaliningrad veröffentlicht. Es entsteht der Eindruck, dass es in Kaliningrad ein erhebliches Drogenproblem gibt. Bedingt durch die „isolierte“ Lage von Kaliningrad entsteht die Frage, auf welchen Wegen diese „Ware“ nach Kaliningrad gelangt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... kami-.html
Der neue Kommandierende der Ostseeflotte ist ernannt wurden. Vizeadmiral Viktor Krawtshuk (1961) wurde durch Befehl des russischen Präsidenten in der Funktion bestätigt, die er bis dato nur „im Auftrag“ ausgeführt hatte. Ich erinnere, dass sein Vorgänger Viktor Shurkow, im Mai 2012 zum Oberkommandierenden der Seestreitkräfte der RF ernannt wurde.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... lotom.html
Eine kleine Perle im Zentrum Kaliningrads, die Kaskaden gegenüber dem Unterteich, konnten auf Grund von pornographischen Grafittischmierereien nicht eröffnet werden. Die Stadt sucht nach den „Künstlern“ und muss die Gebäude nun neu streichen – natürlich mit Steuergeldern. Was haben wir nur für Bürger in der Stadt, die immer nur auf die Staatsmacht schimpfen, aber selber zur nichts beitragen um schöner leben zu können.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... enakh.html
Seit Anfang des Jahres wurden im Kaliningrader Gebiet insgesamt 500.000 gefälschte Rubel entdeckt und beschlagnahmt. Gefälscht wurden rund 100 Scheine zu 1.000 Rubel und 70 Scheine zu 5.000 Rubel. Die für die Fälschung verantwortlichen drei Männer wurden schon vor einiger Zeit verhaftet, die gefälschten Scheine aber wohl noch nicht alle entdeckt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... bley-.html
Nun die erste Statistik zum kleinen visafreien Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad. Im August reisten 3.699 Polen ohne Visa nach Kaliningrad und 12 Kaliningrader ohne Visum nach Polen. Erklärt wird diese große Differenz mit der Effektivität der Arbeit der zuständigen Organe beider Seiten. Zudem war Kaliningrad schon Ende Juli bereit zur Ausgabe der Grenzausweise, Polen aber erst ab 24. August.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Sosedi/59254/A ... adcev.html
Ab 2013 wird den Baufirmen zwingend die Fassadengestaltung bei Neubauten in der Stadt Kaliningrad vorgeschrieben. An sich keine neue Entscheidung. Bereits unter dem ehemaligen Stadtarchitekten A. Bashin gab es so ein Gesetz – das dann wohl schnell wieder in Vergessenheit geriet.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22465-y ... nistraciej
Bereits früher gemeldet, jetzt umgesetzt. In Kaliningrad eröffneten sechs Punkte für eine kostenlose juristische Beratung für die Bevölkerung. Weitere Punkte sind in Vorbereitung.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... pisok.html
Einiges Kopfschütteln verursachte die Entscheidung der Regierung, dem neuen Besitzer und Investor des Kaliningrader Airports einen Kredit in Höhe von 2,2 Mrd. Rubel aus dem Gebietsbudget zur Verfügung zu stellen. Oppositionelle Kräfte sind der Ansicht, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist, privaten Firmen mit Krediten zu helfen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22481-p ... u-hrabrovo
Der Autohersteller „Subaru“ wird in Kaliningrad ein Werk errichten. Bereits im Jahre 2014 soll die Produktion im Rahmen der Holding „Avtotor“ beginnen. Im Jahr sollen 35.000 PKW für den russischen Markt produziert werden.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22469-s ... liningrade
Die Regierung Kaliningrad optimiert ihre Struktur. Die Agentur für die Verwaltung des Budgets wird aufgelöst und die Agentur für Tourismus wird zum Ministerium für Tourismus aufgestockt. (Anm. UN: Scheint mir logisch, denn Geld hat Kaliningrad sowieso nicht und die bis 2018 anreisenden acht Millionen Touristen jährlich müssen ja irgendwie betreut werden).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22489-d ... avitelstva
Wie schon früher gemeldet, sind die Polen sehr daran interessiert in Kaliningrad zu investieren, aber auch in Kaliningrad zu arbeiten. Die Löhne und Gehälter, die insbesondere in der fleischverarbeitenden Industrie in Kaliningrad gezahlt werden, übersteigen die Gehälter in Polen. Da in den nächsten Monaten eine ganze Reihe neuer fleischverarbeitende Fabriken neu eröffnet werden und bestehende Firmen ihre Kapazitäten erheblich erweitern, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein großer Bedarf an Spezialisten entstehen, die mit einheimischen Arbeitskräften nicht mehr abgedeckt werden kann.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22494-z ... am-rabotat
Das, was in Moskau schon Praxis ist, wird nun ab November auch in Kaliningrad an 6 Grenzübergängen, incl. dem Airport, eingeführt: Die elektronische Ausstellung von Migrationskarten. Dies befreit den Ausländer von Stress, beschleunigt die Grenzabfertigung erheblich und setzt 45 Mitarbeiter des Migrationsdienstes frei, welche bisher per Hand die Migrationskarten in das zentrale Erfassungssystem eingegeben haben. Die dafür notwendige Ausrüstung kostet 20 Mio. Rubel (500.000 Euro).
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... karty.html
Wie bereits früher gemeldet, beginnt das süße Leben in Kaliningrad. Im Rahmen des Internationalen Investitionsforums in Sotchi worden eine Reihe von Verträgen unterzeichnet, die Investitionen in Kaliningrad vorsehen. So ist der Vertrag mit einer Litauischen Firma über die Errichtung einer Zuckerfabrik mit einer Jahresproduktion von 45.000 Tonnen unter Dach und Fach. Es werden 4,9 Mrd. Rubel investiert und in der strukturschwachen Region Slawsk finden nun viele Familien Arbeit und Auskommen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22516-n ... hara-v-god
Mit ein wenig Verspätung ist am Sonnabend das neue Riesenrad im Park Junost in Betrieb genommen worden. Das Rad hat eine Höhe von 45 Metern und kann 120 Menschen gleichzeitig in luftige Höhen drehen. Zwanzig Kabinen mit je sechs Sitzplätzen sind klimatisiert, also auch beheizbar. Damit ist eine weitere Attraktion entlang des Ufers des Oberteiches der Bevölkerung übergeben wurden. Die Gesamtrekonstruktion der Promenade soll bis Jahresende abgeschlossen werden.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/594 ... nkami.html
Uwe Niemeier