KALININGRAD: Aufgaben, Ambitionen, Hoffnungen
Verfasst: 23 Sep 2012, 20:21
Neue Aufgabe für Kaliningrad: Russisch-Europäisches Kongress- und Ausstellungszentrum
Die Kaliningrader Regierung hat die Aufgabe, das Gebiet zu einem Internationalen Kongress- und Ausstellungszentrum zu entwickeln. Eine völlig logische Aufgabe, nachdem in relativ kurzer Zeit die Residenz des russischen Präsidenten und der Regierung in Pionersk, unweit von Kaliningrad gebaut wurde. Der beschleunigte Ausbau des Airports, auch für Großraumflugzeuge – eine weitere logische Konsequenz. Und außerdem wird damit Kaliningrad seiner geographischen Aufgabe einfach nur gerecht: Es ist das Verbindungsgrundstück zwischen Russland und der Europäischen Union.
Nachdem die seit Jahren vor sich hindümpelnde Sonderwirtschaftszone per 2016 ausläuft, ist es nötig, sich dringend Gedanken zu machen über die Kaliningrader Zukunft. Und die Pläne Kaliningrad zu einem riesigen Kongress- und Ausstellungszentrum zu entwickeln, passen sich gut in die anderen Pläne ein: Entwicklung des Tourismus, Bau von Hotels, Vergnügungs- und Erholungseinrichtungen, Schaffung von Museen usw.
Kaliningrad hat schon mit einigen Schritten begonnen. Traditionell finden in Kaliningrad schon ökonomische Foren statt, wie z.B. erst vor wenigen Tagen das Forum „Regionen-Partner“ mit Teilnehmern aus 20 Ländern.
Leider gibt es aber immer noch Momente, die eine aktivere Entwicklung dieses Gedankens behindern: Bürger, Firmen, Vertretungen – kurz alle aus dem großen Russland, die in das kleine Russland fahren wollen, benötigen einen Reisepass. Und wenn sie mit dem Zug fahren wollen müssen mehrere Grenzen überquert werden. Deshalb kommt dem beschleunigten Ausbau des Kaliningrader Airports größte Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang viel der Begriff: Einrichtung eines Lufttaxis.
Bei den Verantwortlichen aus der Kaliningrader Regierung herrscht immer noch der Optimismus, das Kaliningrad am 29.09. als Ausrichterstadt für die Fussball-WM2018 ausgewählt wird. Dies wird der Region einen gewaltigen Innovationsschub geben.
Kommentar UN: Wahre Worte. Und wie sagt der Russe so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Sport/59417/Ka ... -i-ES.html
Uwe Niemeier
Die Kaliningrader Regierung hat die Aufgabe, das Gebiet zu einem Internationalen Kongress- und Ausstellungszentrum zu entwickeln. Eine völlig logische Aufgabe, nachdem in relativ kurzer Zeit die Residenz des russischen Präsidenten und der Regierung in Pionersk, unweit von Kaliningrad gebaut wurde. Der beschleunigte Ausbau des Airports, auch für Großraumflugzeuge – eine weitere logische Konsequenz. Und außerdem wird damit Kaliningrad seiner geographischen Aufgabe einfach nur gerecht: Es ist das Verbindungsgrundstück zwischen Russland und der Europäischen Union.
Nachdem die seit Jahren vor sich hindümpelnde Sonderwirtschaftszone per 2016 ausläuft, ist es nötig, sich dringend Gedanken zu machen über die Kaliningrader Zukunft. Und die Pläne Kaliningrad zu einem riesigen Kongress- und Ausstellungszentrum zu entwickeln, passen sich gut in die anderen Pläne ein: Entwicklung des Tourismus, Bau von Hotels, Vergnügungs- und Erholungseinrichtungen, Schaffung von Museen usw.
Kaliningrad hat schon mit einigen Schritten begonnen. Traditionell finden in Kaliningrad schon ökonomische Foren statt, wie z.B. erst vor wenigen Tagen das Forum „Regionen-Partner“ mit Teilnehmern aus 20 Ländern.
Leider gibt es aber immer noch Momente, die eine aktivere Entwicklung dieses Gedankens behindern: Bürger, Firmen, Vertretungen – kurz alle aus dem großen Russland, die in das kleine Russland fahren wollen, benötigen einen Reisepass. Und wenn sie mit dem Zug fahren wollen müssen mehrere Grenzen überquert werden. Deshalb kommt dem beschleunigten Ausbau des Kaliningrader Airports größte Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang viel der Begriff: Einrichtung eines Lufttaxis.
Bei den Verantwortlichen aus der Kaliningrader Regierung herrscht immer noch der Optimismus, das Kaliningrad am 29.09. als Ausrichterstadt für die Fussball-WM2018 ausgewählt wird. Dies wird der Region einen gewaltigen Innovationsschub geben.
Kommentar UN: Wahre Worte. Und wie sagt der Russe so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Sport/59417/Ka ... -i-ES.html
Uwe Niemeier