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Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 20 Dez 2012, 22:50
von domizil
Das www.forum.aktuell.ru ist eine gute Gelegenheit, Ansichten und Meinungen zum Thema "Russland" auszutauschen. Ich selber bin daran interessiert, im Interesse von Kaliningrad Gedanken, Meinungen und Ansichten mit Deutschen und Russen auch an anderen Stellen auszutauschen. Um dies in einem angemessenen Rahmen zu tun, sind einige "Formate" in Vorbereitung, die im kommenden Jahr gestartet werden sollen.
Ich nutze einige weitere Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit bereits jetzt und möchte hier an dieser Stelle darauf verweisen:

Vor einigen Tagen fand ein Runder Tisch zum Visa-Problem in Kaliningrad statt. Hier der Link zum (russischsprachigen) Artikel:
http://www.newsbalt.ru/detail/?ID=6878

Ein weiterer Artikel vom gestrigen Tag beschäftigt sich mit Gedanken von Perspektiven zum deutschen Engagement in Kaliningrad im kommenden Jahr. Die deutsche Übersetzung des Artikels ist im Anschluss an den russischsprachigen Text veröffentlicht.
http://www.newsbalt.ru/detail/?ID=7623

Uwe Niemeier
http://www.blog.aktuell.ru/category/kal ... em-akzent/

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 17 Jan 2013, 22:30
von umergel
Das ist doch was. "Pro Kaliningrad, Fans und Anhänger von Kaliningrad- vereinigt Euch- europa- und weltweit". Man könnte doch offensiv darstellen, diese Stadt und Region waren nie geschlossen und verboten, nun ist man eine Perle an der Ostsee und will entdeckt sein. Kaliningrad ist nun Russland PLUS Europa für alle interessierten Menschen in nah und fern.

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 17 Jan 2013, 22:48
von domizil
umergel hat geschrieben:nun ist man eine Perle an der Ostsee und will entdeckt sein
... naja, naja ...Ich bin zwar Kaliningrader Patriot und bin bereit mir das Hemd über der Brust aufzureißen im Interesse von Kaliningrad, aber ... "Perle". Vielleicht können wir es so formulieren: "Kaliningrad ist eine Muschel am Ostseestrand und man sieht im Muschelfleisch einen Einschluss der darauf hindeutet, das da eine Perle heranwachsen könnte." - OK so?
Uwe Niemeier

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 17 Jan 2013, 23:00
von harald63
domizil hat geschrieben:... naja, naja ...Ich bin zwar Kaliningrader Patriot und bin bereit mir das Hemd über der Brust aufzureißen ...
w.jpg
:P

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 17 Jan 2013, 23:25
von domizil
... toll, selbst der Bart ist einigermaßen gut getroffen. Über die Farbe der Haare sollten wir allerdings nochmal sprechen. Vom Grundton her schon richtig, aber vielleicht nicht so knallig.
Uwe Niemeier

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 18 Jan 2013, 00:04
von umergel
Ja, Uwe, Muschel ist doch auch fein, da wächst eine Perle heran, Muscheln werden gerne gesammelt, perlen darf man sich irgendwann verdienen. Nun, das Hemd aufreißen bei winterlichen Minusgraden, das muss nicht immer gesund sein, kann aber auch abhärten. Ist nicht auch Bernstein in der Nähe von Kaliningrad? Vielleicht auch das von mir als ferner Mensch, vor Jahrzehnten kämpften sinnlos auch in und um Königeberg Deutsche und Russen gegeneinander, die Stadt und Region blutete, heute und in Zukunft bauen Russen, Deutsche u.a. diese Stadt noch schöner als je zuvor auf, sind vereint....?????? Sie lieben gemeinsam diese Region und laden Gäste herzlich ein. Nun habe ich aber primitiv genug "gesponnen".

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 18 Jan 2013, 06:48
von domizil
umergel hat geschrieben: Ist nicht auch Bernstein in der Nähe von Kaliningrad?
... im Ort Jantarny (Palmnicken) befindet sich das Bernsteinkombinat. Dort wird im Tagebauverfahren Bernstein abgebaut. 95 Prozent des Weltaufkommens an Bernstein befinden sich dort.
Uwe Niemeier

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 18 Jan 2013, 19:01
von umergel
Ja, Uwe, kennst Du Mecklenburg- Vorpommern? In Ribnitz- Damgarten ist ein bekanntes Bernstein- Museum und da wird sicher auch Bernstein aus Eurer Region verarbeitet, veredelt.

Ich habe zu DDR- Zeiten mal einen Rüffel bekommen, habe in der Schule nur höflich gefragt, warum es auf der Speisekarte "Königsberger Klopse" heisst, es gibt doch kein Königsberg mehr, kommen diese Klopse denn wirklich aus Königsberg? Meine Lehrer waren unsicher, wütend, sprachlos, ich habe dann nach gesetzt in meiner Frage "wir haben doch deutsch- sowjetische Freundschaft, dann müssen diese Klopse doch jetzt Kaliningrader Klopse genannt werden, meinetwegen in Klammer ehem. Königsberger Klopse? Oh, war das was, nun war ich ja politisch korrekt, lag richtig und provozierte doch die Lehrer. Ich hörte dann Antworten, wie "die hatten schon immer den Namen, den müssen wir so lassen wegen der Touristen aus den Westen, das ist eine alte Bezeichnung.....". Nach der Wende heissen die weiter Königsberger Klopse. Spannendes Thema, allein schon dieser Name.

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 18 Jan 2013, 19:25
von domizil
umergel hat geschrieben:Ja, Uwe, kennst Du Mecklenburg- Vorpommern?
... einen wesentlichen Teil meiner beruflichen Tätigkeit habe ich in Karow am See, Goldberg, Schwerin, Prora auf Rügen, Eggesin zugebracht. Natürlich sagt mir Mecklenburg-Vorpommern etwas, aber da ich Deutschland 1992 verlassen habe kann ich nicht mehr so richtig mitreden.

Königsberger Klopse gibt es auch wieder in Kaliningrad - einige Restaurants bieten diese an. Aber der Versuch diese zuzubereiten endet letztendlich damit, dass es doch mehr "Kaliningrader Klopse" sind, d.h. entweder fehlen die Kapern, oder die Klopse sind gebrachten statt gekocht, oder die Soße ist eine normale Bratensoße ... usw. Wenn also jemand aus Deutschland hier nach Kaliningrad kommt, um ein wirkliches deutsches Restaurant aufzumachen mit "deutscher Hausmannskost" - ich glaube dem wird die Bude eingerannt.
Alleine den Gedanken aufzugreifen deutsche Würstchen in all ihren Erscheinungsformen mit deutschen Brötchen hier zu verkaufen ... Kleiner finanzieller und organisatorischer Aufwand - aber das Ergebnis (finanziell) wird sicher zufriedenstellend sein. Und da man sich bei irgendwelchen Bezeichnungen (deutsch, sowjetisch, russisch) keinerlei Zurückhaltung mehr auferlegen muss ...
Man könnte auch eine kleine Fischbude aufmachen und hier verkaufen:
- Ostpreußischen Hering
- Königsberger Fischboulette
- Bismarck-Hering usw.

Uwe Niemeier

Re: Pro KALININGRAD - Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst: 18 Jan 2013, 19:54
von umergel
Vielleicht kann man deutsche Gastwirte dafür gewinnen, die weg wollen von Deutschland, vielleicht auch russische Gastwirte mit einer Einarbeitung in Deutschland, man sollte da schon Ahnung vom Fach haben, Erfahrungen, gesund sein und etwas Geld zum Investieren haben. Hat Kalininmgrad keine deutsche Partnerstadt, wo man mal schauen kann, ob da ein Austausch auch gastronomisch möglich ist? Vielleicht kann man auch in Kaliningrad Leute schulen- umschulen, so auch was für arbeitswillige Arbeitssuchende vor Ort tun. Die genannten Orte von Dir in Meck Pomm sind teilweise sehr nah an dem Ort, wo wir wohnen, kenne diese ehem. Objekte teilweise.