Verbot der Propaganda für Homosexualität unter Minderjährige
Verfasst: 31 Jan 2013, 22:20
Aus dem Thread Chodorkowski - Mein Weg von Saboteur » Mo Jan 28, 2013 7:44 pm
Ich sehe das eigentlich aehnlich wie Manu, soll jeder machen wie er will.
Dieses Outing-Gequatsche nervt mich allerdings regelmaessig. Heteros rennen doch auch nicht rum und erzaehlen gross aufgemacht allen die es hoeren moechten, bzw. auch nicht, von Ihrer sexuellen Orientierung ...
Hier wurde mal etwas ausfuehrlicher auf das umstrittene Gesetz zum Verbot der „Propaganda für Homosexualität unter Minderjährigen“ eingegangen.
-ah-
Tja da sind sich wohl die Initiatoren selber noch nicht einig, aber die Strafen sind schon mal naeher beziffert ...Saboteur hat geschrieben:was bedeutet das denn? ich kann mir nix darunter vorstellen ehrlich gesagt...manuchka hat geschrieben:Aber ich möchte keine aktive Propaganda eines homosexuellen Lebensstils in der Öffentlichkeit.
Ich sehe das eigentlich aehnlich wie Manu, soll jeder machen wie er will.
Dieses Outing-Gequatsche nervt mich allerdings regelmaessig. Heteros rennen doch auch nicht rum und erzaehlen gross aufgemacht allen die es hoeren moechten, bzw. auch nicht, von Ihrer sexuellen Orientierung ...
Hier wurde mal etwas ausfuehrlicher auf das umstrittene Gesetz zum Verbot der „Propaganda für Homosexualität unter Minderjährigen“ eingegangen.
Die Strafen dazu:Vergangene Woche verabschiedete die Staatsduma in erster Lesung einen Gesetzesvorschlag über das „Verbot der Propaganda für Homosexualität unter Minderjährigen". Der Entwurf präzisiert indessen nicht, was genau darunter zu verstehen ist. Die Abgeordneten haben jetzt vier Monate Zeit, um die Konkretisierungen zur zweiten Lesung vorzubereiten oder möglicherweise zu überdenken.
[...]
Änderungen am Gesetzentwurf kann die Duma bis zum 25. Mai 2013 annehmen. Darauf folgt eine zweite Lesung und danach eine dritte, die nur selten verschoben wird. So kann das im Unterhaus angenommene Gesetz dem Oberhaus – dem Föderationsrat – bis zum Ende der Frühjahrs-Sitzungsperiode Mitte Juli zur Prüfung und dann weiter dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt werden.
Zu einer Diskussion zum Thema in erster Linie mit den "Betroffenden" selber und natuerlich auch den Interessierten scheint man nicht wirklich bereit zu sein:Im Falle eines Verstoßes gegen das Gesetz wird die Polizei Bußgelder in Höhe von 100 bis 125 Euro von einfachen Bürgern kassieren, 1 000 bis 1 250 Euro von Amtsträgern sowie 10 000 bis 12 500 Euro von juristischen Personen wie zum Beispiel Massenmedien für Kinder, die gleichgeschlechtliche Beziehungen zur Schau stellen.
Frau Jekaterina P. Lachowa hat aber noch mehr von ihrem Demokratieverstaendniss zu verlautbaren:Die öffentliche Meinung wird die Position der föderalen Gesetzgeber jedoch kaum ins Wanken bringen. Die stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Angelegenheiten gesellschaftlicher Vereinigungen, früher Vorsitzende des Dumaausschusses für Familienfragen und Initiatorin des Adoptionsverbots russischer Kinder durch US-Bürger Jekaterina Lachowa glaubt, dass die gegen die Abgeordneten angerollte Kampagne nichts anderes als eine Intrige der „Homo-Lobby" auf höchster Ebene sei. „Ich denke, dass meine Kollegen entschieden auftreten werden.
Ja ehrlich ma, so geht es doch nun wirklich nicht ...Lachowa stimmt der Notwendigkeit von Änderungen am Gesetz zur zweiten Lesung zu, insbesondere einer Präzisierung des „Propaganda"-Begriffs.[...] Lachowa persönlich möchte jedoch Angehörige sexueller Minderheiten selbst nicht zu Wort kommen lassen. Die würden, so glaubt sie, dann ohnehin nur ihre Interessen verteidigen.
-ah-