Ehe - Wir werden wie Terroristen behandelt
Verfasst: 13 Apr 2013, 01:25
Hallo an alle,
heute habe ich nun endlich etwas Ruhe und möchte unseren "Fall" schildern.....
Ich bin deutscher Staatsbürger und meine Frau Russische Staatsbürgerin. Wir leben gemeinsam seit ca. 2 Jahren in Österreich - Tirol.
Ich habe meine Frau im Spätherbst 2011 geheiratet. Uns verbindet eine lange Freundschaft und man kann sagen es ist Liebe auf den zweiten Blick.
Für die Hochzeit haben wir uns für Dänemark entschieden, da in diesem Land meine Frau und ich viel weniger Unterlagen benötigen um standesamtlich zu heiraten - eine deutsche Heiratsagentur war uns hierbei behilflich. Ungefähr 2 Monate nach Rückkehr von unserer Hochzeit haben wir bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung ( Aufenthaltskarte ) gestellt. Laut der Richtlinie sollten wir die Aufenthaltskarte für meine Frau in rascher Zeit bekommen, da es aber nicht so war, erkundigten wir uns bei der Fremdenpolizei nach dem Stand der Bearbeitung und diese teilte uns mit, dass ein Verfahren wegen Verdachts der Scheinehe eingeleitet wurde. Grund hierfür sei ein anonymer Hinweis gewesen. Nunja, Monate sind vergangen bis es dann zur Ladung bei der Kriminalpolizei Abteilung Menschenhandel und Schlepperei kam wo wir jeder einzeln je 4 Stunden vernommen worden und uns unter anderem auch diese mysteriöse anonyme Anzeige vorgelegt wurde und wir Stellung nehmen mussten ( Inhaltlich: Ehemann homosexuell, Ehefrau lebt in Wirklichkeit mit einem anderen Mann zusammen und betreibt illegale Geschäfte ). Anschließend wurde von den Beamten auch unsere gemeinsame Wohnung besichtitigt und da diese sehr aufgeräumt und geputzt ist, unterstellte man sofort, dass diese nicht bewohnt ist. Ja das war im August 2012. Dann hiess es weiter warten. Meine Frau kann das Land anscheinend nicht mal verlassen, da sie kein gültiges Visum hat jedoch auf Grund der EU Richtiline da ich deutscher Staatsbürger bin hier im Land Österreich auf die Erteilung der Aufenthaltskarte warten kann. Also Besuche bei meiner Familie in Deutschland scheinen unmöglich zu sein !! .................Als Weihnachtsgeschenk bekamen wir dann die Ladung zur ersten Hauptverhandlung im Januar diesen Jahres. Beschuldigt sind wir eine Aufenthaltsehe zu führen. Diese Hauptverhandlung ging so aus dass man meiner Frau unterstellte, dass sie in Russland noch verheiratet sei und sie eine Scheidungsurkunde vorlegen muss. Diese reichte unser Anwalt umgehend in den nächsten Tagen bei der Staatsanwaltschaft nach und wir warteten auf die Einstellung des Verfahrens. Und was geschah ?? Die Ladung zur nächsten Hauptverhandlung für Ende Mai 2013 ist gekommen mit nochmaliger Anhörung von "Zeugen" ( ehemalige Arbeitgeber und ferne Bekannte die mit unserem Privatleben keine Verbindung haben ). Und man bemerke es sind 1,5 Jahre vergangen und wir haben nach wie vor diesen Druck als wenn wir gesuchte Terroristen sind. Ich bin in unserer kleinen Familie ALLEINVERDIENER. Meine Frau kann hier im Land nicht arbeiten da sie keine Arbeitsbewilligung bekommt auf Grund der fehlenden Aufenthaltskarte, meine Frau ist seit 1,5 Jahre nicht kranken- und sozialversichert da sie von der Krankenkasse nicht aufgenommen wird auf Grund fehlender Aufenhaltskarte, Anspruch auf sonstige Sozialleistungen haben wir auch nicht wie z.B. ein Arbeitslosengeld für meine Frau - und ich will hier betonen, dass sie arbeiten kann und will. Der Staat blockiert alles und behandelt uns wie Marionetten. Frei fühlen wir uns garantiert nicht mehr in diesem Land, dass wir sehr geliebt haben. Wir planten schon nach Deutschland umzuziehen jedoch gibt es anscheinend keine Chance auf ein Visum für meine Frau. Wo sind hier die Gesetzte und wo ist hier unser Menschenrecht
heute habe ich nun endlich etwas Ruhe und möchte unseren "Fall" schildern.....
Ich bin deutscher Staatsbürger und meine Frau Russische Staatsbürgerin. Wir leben gemeinsam seit ca. 2 Jahren in Österreich - Tirol.
Ich habe meine Frau im Spätherbst 2011 geheiratet. Uns verbindet eine lange Freundschaft und man kann sagen es ist Liebe auf den zweiten Blick.
Für die Hochzeit haben wir uns für Dänemark entschieden, da in diesem Land meine Frau und ich viel weniger Unterlagen benötigen um standesamtlich zu heiraten - eine deutsche Heiratsagentur war uns hierbei behilflich. Ungefähr 2 Monate nach Rückkehr von unserer Hochzeit haben wir bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung ( Aufenthaltskarte ) gestellt. Laut der Richtlinie sollten wir die Aufenthaltskarte für meine Frau in rascher Zeit bekommen, da es aber nicht so war, erkundigten wir uns bei der Fremdenpolizei nach dem Stand der Bearbeitung und diese teilte uns mit, dass ein Verfahren wegen Verdachts der Scheinehe eingeleitet wurde. Grund hierfür sei ein anonymer Hinweis gewesen. Nunja, Monate sind vergangen bis es dann zur Ladung bei der Kriminalpolizei Abteilung Menschenhandel und Schlepperei kam wo wir jeder einzeln je 4 Stunden vernommen worden und uns unter anderem auch diese mysteriöse anonyme Anzeige vorgelegt wurde und wir Stellung nehmen mussten ( Inhaltlich: Ehemann homosexuell, Ehefrau lebt in Wirklichkeit mit einem anderen Mann zusammen und betreibt illegale Geschäfte ). Anschließend wurde von den Beamten auch unsere gemeinsame Wohnung besichtitigt und da diese sehr aufgeräumt und geputzt ist, unterstellte man sofort, dass diese nicht bewohnt ist. Ja das war im August 2012. Dann hiess es weiter warten. Meine Frau kann das Land anscheinend nicht mal verlassen, da sie kein gültiges Visum hat jedoch auf Grund der EU Richtiline da ich deutscher Staatsbürger bin hier im Land Österreich auf die Erteilung der Aufenthaltskarte warten kann. Also Besuche bei meiner Familie in Deutschland scheinen unmöglich zu sein !! .................Als Weihnachtsgeschenk bekamen wir dann die Ladung zur ersten Hauptverhandlung im Januar diesen Jahres. Beschuldigt sind wir eine Aufenthaltsehe zu führen. Diese Hauptverhandlung ging so aus dass man meiner Frau unterstellte, dass sie in Russland noch verheiratet sei und sie eine Scheidungsurkunde vorlegen muss. Diese reichte unser Anwalt umgehend in den nächsten Tagen bei der Staatsanwaltschaft nach und wir warteten auf die Einstellung des Verfahrens. Und was geschah ?? Die Ladung zur nächsten Hauptverhandlung für Ende Mai 2013 ist gekommen mit nochmaliger Anhörung von "Zeugen" ( ehemalige Arbeitgeber und ferne Bekannte die mit unserem Privatleben keine Verbindung haben ). Und man bemerke es sind 1,5 Jahre vergangen und wir haben nach wie vor diesen Druck als wenn wir gesuchte Terroristen sind. Ich bin in unserer kleinen Familie ALLEINVERDIENER. Meine Frau kann hier im Land nicht arbeiten da sie keine Arbeitsbewilligung bekommt auf Grund der fehlenden Aufenthaltskarte, meine Frau ist seit 1,5 Jahre nicht kranken- und sozialversichert da sie von der Krankenkasse nicht aufgenommen wird auf Grund fehlender Aufenhaltskarte, Anspruch auf sonstige Sozialleistungen haben wir auch nicht wie z.B. ein Arbeitslosengeld für meine Frau - und ich will hier betonen, dass sie arbeiten kann und will. Der Staat blockiert alles und behandelt uns wie Marionetten. Frei fühlen wir uns garantiert nicht mehr in diesem Land, dass wir sehr geliebt haben. Wir planten schon nach Deutschland umzuziehen jedoch gibt es anscheinend keine Chance auf ein Visum für meine Frau. Wo sind hier die Gesetzte und wo ist hier unser Menschenrecht