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Einreise, Deportation

Verfasst: 02 Aug 2013, 11:49
von GIN
Liebe Forumsmitglieder, folgender Sachverhalt. Für einen Messebesuch flogen 3 Techniker aus dem Balkan nach Moskau. Laut Einreisebestimmungen haben bis auf den 1. Techniker die Originaleinladung mit dem kleiner Weisspapier bei Einreise ausgefüllt mit Unterschrift und Stempel dabei gemacht. Sie wurden nach Russland gelassen. Einer wurde abgewiesen weil er keine Originaleinladung Voucher vorweisen konnte und nur eine Farbkopie hatte. Unser Büro in Moskau versuchte noch den Techniker zu helfen und die Originaleinladung schnell an den Flughafen zu senden, aber da wurde er schon "deportiert".

Frage: Haben die Grenzsoldaten sich esetzeskonform verhalten ? Immerhin hätte man ja noch ein paas Stunden warten können und man hätte die Originaleinladung.
Wann, Wo und Wie wird das Bussgeld gezahlt?, der Grenzposten meinte mündlich das die Flugunternehmung und der Techniker mit Bussgeld belegt werden. Er wurde an der Stelle nicht abkassiert, eine Strafe ist natürlich auch nicht im Balkan angekommen und jetzt hat der Techniker Angst noch einmal nach Russland zu fliegen.

Re: Einreise, Deportation

Verfasst: 02 Aug 2013, 12:29
von Zejtnot
Nur mal zur Rückfrage: Voucher statt Visum? Und Voucher zum Visum?

Re: Einreise, Deportation

Verfasst: 02 Aug 2013, 13:13
von GIN
Ja, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien brauchen nur eine Originaleinladung von dem Hotel dabei. Bei Serben biometrische Pässe nach 2007 und Bosniern und Mazedonen auch die nichtbiometrischen Pässe. Bis jetzt klappte er prima. Es fehlte das Original bei dem Jungen, er hatte nur eine Farbkopie per E Mail bekommen und dachte es reicht. Wurde mitgenommen um 05 Uhr, die beiden Kollegen schon über der Grenze und wurden natürlich nicht mehr zu ihm gelassen. Seine Personalien wurden festgestellt und die Airoflot hat ihn in das Flugzeug gesetzt. Die Originaleinladung hat unsere Büroleiterin schon in der Hand gehabt und war im Airoexpress aach Scheremetjewo. Angekommen berichtete die Airoflot-Dame am Schalter das er ins Flugzeug steigen musste auf Anweisung der Grenzer. Er weigerte sich erst, weil wir ja per Telefon in Kontakt standen kannten wir die Lage auf der internationalen Seite. Der Wachleiter persönlich hatte ihn dann aufgefordert ins Flugzeug zu steigen. Er hat sich dem gefügt und ging zurück. Er ist 18 Jahre alt und vollkommen schockiert über das Verhalten der Grenzer. Die Kommunikation fand mit Hand und Fuss statt, Englisch konnte dort niemand und die paar slawischen Brocken reichten ihm um zu verstehen das er aus dem Land abhauen soll.