Probleme oder Anfrage zu Zuzugs-, Ehezusammenführungsvisa
Verfasst: 05 Okt 2013, 22:10
Hallo Freunde,
auch ich möchte mich heute hier mal mit meiner Geschichte und Fragen an Euch wenden.
Ich habe über eine Kontaktagentur hier in Deutschland und Sankt Petersburg eine Frau kennengelernt. Zunächst haben wir uns, vor einem Treffen in Sankt Petersburg kurz via E-Mail über die Agentur via Übersetzungsservice geschrieben. Schnell stellten wir dabei fest, das ernsthaftes Interesse auf beiden Seiten besteht. Natürlich hatte Sie auch vorab Bildmaterial von mir erhalten, so das Sie sich wenigstens auf einigen Bildern einen Eindruck verschaffen konnte. Ich hatte ja den Vorteil, auf der Seite der Agentur Ihre Bilder zu sehen. Dennoch stand für mich sehr schnell fest, ein Treffen ist unvermeidlich und so reiste ich dieses Jahr im Juli nach Sankt Petersburg. Die weißen Nächte konnte ich auch gleich noch mitnehmen. Das erste Treffen mit Ihr schlug ein wie eine Bombe. Ich glaube wir haben uns beide hals über Kopf ineinander verliebt.
Ehe ich nun weiter ausschweife einige Angaben zu mir, ich selber bin Selbstständig in Deutschland und finanziell komplett unabhängig. Bin 42 Jahre alt. Meine Frau ist 26 Jahre alt, lebt noch in Sankt Petersburg, ist Freelancer, also aktuell auch finanziell unabhängig, hat eine eigene Flat (ähnlich Eigentumswohnung), sowie ein Auto. Sie ist somit nicht Mittellos und hat keine absoluten Gründe auf Biegen und Brechen nach Deutschland kommen zu wollen.
Aber nun weiter: Wir verbrachten ein sehr schönes Wochenende in Sankt Petersburg und ich reiste am Montag darauf wieder nach Deutschland, mein Visa ging nur 4 Tage :-( . Ab diesem Moment ging mir meine Frau (ja Frau) dazu gleich mehr, nicht mehr aus dem Kopf. Aber das war auf Ihrer Seite auch so. Wir sprachen nun fortan jeden Abend über Skype, telefonierten über Viber oder schreiben uns ellenlang über Whatsapp. Bilder wurden weiter hin und her gesandt und ich beantragte umgehend ein Geschäftsvisa für 1 Jahr, denn meine Frau wollte ich um jeden Preis haben. Noch nie hatte es mich in meinem Leben so erwischt und ich bin total verliebt. Noch ehe ich mein Geschäftsvisum in den Händen halten konnte, hatte ich meine Frau eingeladen durch ein Deutsches Besuchsvisa, was ohne Probleme genehmigt wurde, nachdem ich selbstredend die Hosen in der Ausländerbehörde runter lassen musste. Also reiste 3 Wochen später meine Frau für 14 Tage zu mir. Es waren mit die wunderschönsten 14 Tage meines Lebens und uns beiden wurde immer mehr klar, wir wollen mehr, wir wollen miteinander ein Leben zusammen. Da ich selber den Weg, monatelang und ein Visa dem anderen zu beantragen entkommen wollte, beschlossen wir kurzum zu heiraten. Mit der Rückreise meiner Frau nach den 14 Tagen, buchte ich kurzum im selben Flieger nach Sankt Petersburg die nächste Reise , aber mit Ihr, meiner Traumfrau. Denn in den 14 Tagen in Deutschland erhielt ich mein Geschäftsvisa. Mir war mehr als Klar, wenn ich diese Frau haben möchte und Sie mich auch haben möchte, ist ein Weg in Richtung Deutschland unvermeidlich Hochzeit..Hochzeit.
Der Grund, das Sie nach Deutschland dann kommen müsste, liegt bei mir auf der Hand, ich kann meine Firma (10 Mitarbeiter) nicht aufgeben. Sicherlich wird meine Frau deutlich mehr Risiko eingehen, denn wenn wir den Schritt wagen und Sie nach Deutschland kommen wird, gibt Sie viel mehr zunächst auf.
Also habe ich noch in Sankt Petersburg im Beisein Ihrer Mutter und Schwester den Heiratsantrag gestellt. Und was oll ich sagen, sie sagte JA!
Die Planungen zu einer Hochzeit gingen dann Ruck Zuck. Ich machte da Nägel mit Köpfen, überlegte nicht lange hin und her. Belas mich im Internet, in Foren, überlegte nur kurz hin und her und siehe da?
DÄNEMARK!
Das Zauberwort, Zauberland, alles so einfach und Easy. Also organisierte ich über eine Agentur alles nötige.
1 Monat später war alles unter Dach und Fach. Alle nötigen Unterlagen, auch von meiner Frau mit Apostillen, wo es nötig war und alles ging dann über die Agentur nach Dänemark. Meine Frau bekam ein Multischengen Visa, zwar nicht über Deutschland, denn das Risiko eines Eintrage mit dem Vermerk "NO Marid" wollten wir vermeiden. Ja so etwas gibt es, soweit ich mich belesen konnte nur bei den Deutschen Behörden, wenn der Verdacht nahe liegt, das ein Besuchs Schengenvisa der Deutschen dazu genutzt werden sollte zu heiraten. Den Dänen ist nur wichtig das es ein Multischengen Visa ist. Von welchen EU Land, vollkommen EGAL! Also reisten wir nach Dänemark, blieben drei phantastische Tage dort und heiraten. Die Eheurkunde wurde noch umgehend von den Dänen in Kopenhagen bestätigt und eine Apostille drauf gemacht, denn meine Frau möchte ja auch meinen Nachnahmen tragen. Dieser muss aber in Deutschland beim Zuständigen Standesamt beantragt werden. Also nach Dänemark ging es dann direkt nach Deutschland und wir beantragten die Namensanpassung meiner Frau. Leider fehlte uns auf Ihrer Geburtsurkunde die Apostille, welche in Dänemark nicht nötig war zur Eheschließung, also musste meine Frau erst wieder zurück nach Sankt Petersburg und diese Apostille besorgen. Meine Frau reiste also allein wieder zurück, zwei Wochen später reiste ich hinterher für 10 Tage und nahm diese Unterlagen wieder mit zurück nach Deutschland. Das wir diese Tage immer intensiv nutzen um unsere Zweisamkeit und Gefühle zu vertiefen ist ja auch klar. Parallel kann ich aber das Kulturelle Sankt Petersburg auch in vollen Zügen genießen.
Nachdem ich dann, zurück wieder in Deutschland, beim Standesamt wieder war um die Urkunde zu bekommen zur Namensanpassung meiner Frau, teilte mir diese Mitarbeiterin des Standesamtes mit, das es einen anonymen Anruf gab, das meine Eheschließung eine "Scheinehe" sein sollte und ich angeblich 20.000 € bekommen hätte. Ich dachte in diesem Moment, mir zieht jemand den Teppich unter den Füßen weg. So etwas ungeheuerliches habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Wer erlaubt sich solchen Schwachsinn? Ich dachte in diesem Moment ich flippe Total aus!!!! Wer war das? Meine Ex Freundin? Jemand anderes, der Interesse an meine Person hatte, welche ich nicht erwiderte? Ich weiß es nicht, der Anruf war, wie angesprochen anonym.
Die Mitarbeiterin meinte nur, das Sie dieses nicht zu prüfen habe, das alle Unterlagen okay sind und Sie der Erteilung der Urkunde zur Namensanpassung auch nichts im Wege steht. Somit erhielt ich auch die Urkunde und konnte diese auch beim Landesverwaltungsamt mit einer Apostille versehen lassen und habe diese zu meiner Frau via UPS nach Sankt Petersburg versand. Dieses ist ja nötig, damit Sie ihre neuen Ausweise beantragen kann. Sie hat nun alle Unterlagen aus Deutschland übersetzen lassen und notariell beglaubigen lassen, was nötig ist zu der Namensanpassung und um den neuen Ausweis (russischen Ausweis) beantragen zu können. Der russische neue Pass ist beantragt und der internationale Pass (Reisepass) kann danach beantragt werden. Parallel besucht meine Frau aktuell das Goethe- Institut in Petersburg und macht dort einen intensiven Deutschkurs von 7 Wochen und beendet diesen Ende Oktober um das A1 Zertifikat in den Händen halten zu können, was mit Voraussetzung ist für eine Ehezusammenführung und das Visa dazu. Nächste Woche reise ich wiederum für erneut 10 Tage zu Ihr, damit wir uns wenigstens sehen können. Durch den Schulkurs ist es Ihr ja aktuell nicht möglich, auch wenn Sie noch das andere Multischengen Visa für 6 Monate besitzt. Ende Oktober Anfang November wird dann meine Frau das Visa zur Ehezusammenführung beantragen.
Das zunächst als Grundinfo, um sich zu meinen Fragen ein Bild machen zu können.
Ich habe in einem anderen Bereich folgendes gelesen:
... Eigentlich sollte für die Erteilung eines Visums zur Familienzusammenführung nichts im Wege stehen.
Nur, wenn die Eheschließung zwischen zwei Ausländern ist (eine mit gultigem deutschem Aufenthaltstitel) könnte sich der Mangel an Mitteln zum Lebensunterhalt in ein Hinderness umwandeln (z.B. Bezug von ALGII oder nicht ausreichenden Wohnraum).
Wenn die Eheschließung zwischen einem Deutschen und einer Ausländerin stattgefunden hat, dürfen die Behörden das Visum nicht verweigern. Sogar bei der Vermutung einer Scheinehe, müssen die Behörden ein Einreisevisum für einen einjährigen Aufenthalt ausstellen und innerhalb dieser Zeit die Beweise dafür vorlegen. Die Einreise kann in dem Fall einer binationalen Ehe (Deutscher - Ausländerin) meines Wissens nur verweigert werden, wenn die Beweise für eine Scheinehe schon vorliegen ...
Nun aber meine Fragen und vielleicht gibt es ja auch Infos von Euch oder Tipps.
1. Durch den blödsinnigen Anruf, der mich immer noch Fassungslos macht und ich nicht weiß, ob der nur beim Standesamt war, aber bekommen wir da nun ggf. Probleme? Sollten wir da abwarten was auf uns zukommen wird?
2. Ist ein anonymer Anruf Beweis genug einer angeblichen Scheinehe? Ich habe es gar nicht nötig eine Scheinehe einzugehen, denn ich bin wirtschaftlich unabhängig und vor allem liebe ich meine Frau über alles.
3. Kann oder sollte man sich im Vorfeld schon mit der Ausländerbehörde oder dem Konsulat in Verbindung setzen?
4. nimmt eine deutsche Behörde solchen anonymen Mist überhaupt ernst?
Ich reise doch nicht immer nach Sankt Petersburg zu meiner Frau, wenn da nicht ernste Absichten hinter stecken. Immerhin war ich jetzt schon 4 mal bei Ihr in der kurzen Zeit. Will ja nicht anmerken, was Flugtickets kosten und vor allem die Zeit, welche ich nicht 100% meiner Firma zur Verfügung stehe. Unfassbar solche Behauptungen einer anonymen Person.
Ich würde mich über Infos und Tipps Eurerseits sehr freuen....
Euer Peter
auch ich möchte mich heute hier mal mit meiner Geschichte und Fragen an Euch wenden.
Ich habe über eine Kontaktagentur hier in Deutschland und Sankt Petersburg eine Frau kennengelernt. Zunächst haben wir uns, vor einem Treffen in Sankt Petersburg kurz via E-Mail über die Agentur via Übersetzungsservice geschrieben. Schnell stellten wir dabei fest, das ernsthaftes Interesse auf beiden Seiten besteht. Natürlich hatte Sie auch vorab Bildmaterial von mir erhalten, so das Sie sich wenigstens auf einigen Bildern einen Eindruck verschaffen konnte. Ich hatte ja den Vorteil, auf der Seite der Agentur Ihre Bilder zu sehen. Dennoch stand für mich sehr schnell fest, ein Treffen ist unvermeidlich und so reiste ich dieses Jahr im Juli nach Sankt Petersburg. Die weißen Nächte konnte ich auch gleich noch mitnehmen. Das erste Treffen mit Ihr schlug ein wie eine Bombe. Ich glaube wir haben uns beide hals über Kopf ineinander verliebt.
Ehe ich nun weiter ausschweife einige Angaben zu mir, ich selber bin Selbstständig in Deutschland und finanziell komplett unabhängig. Bin 42 Jahre alt. Meine Frau ist 26 Jahre alt, lebt noch in Sankt Petersburg, ist Freelancer, also aktuell auch finanziell unabhängig, hat eine eigene Flat (ähnlich Eigentumswohnung), sowie ein Auto. Sie ist somit nicht Mittellos und hat keine absoluten Gründe auf Biegen und Brechen nach Deutschland kommen zu wollen.
Aber nun weiter: Wir verbrachten ein sehr schönes Wochenende in Sankt Petersburg und ich reiste am Montag darauf wieder nach Deutschland, mein Visa ging nur 4 Tage :-( . Ab diesem Moment ging mir meine Frau (ja Frau) dazu gleich mehr, nicht mehr aus dem Kopf. Aber das war auf Ihrer Seite auch so. Wir sprachen nun fortan jeden Abend über Skype, telefonierten über Viber oder schreiben uns ellenlang über Whatsapp. Bilder wurden weiter hin und her gesandt und ich beantragte umgehend ein Geschäftsvisa für 1 Jahr, denn meine Frau wollte ich um jeden Preis haben. Noch nie hatte es mich in meinem Leben so erwischt und ich bin total verliebt. Noch ehe ich mein Geschäftsvisum in den Händen halten konnte, hatte ich meine Frau eingeladen durch ein Deutsches Besuchsvisa, was ohne Probleme genehmigt wurde, nachdem ich selbstredend die Hosen in der Ausländerbehörde runter lassen musste. Also reiste 3 Wochen später meine Frau für 14 Tage zu mir. Es waren mit die wunderschönsten 14 Tage meines Lebens und uns beiden wurde immer mehr klar, wir wollen mehr, wir wollen miteinander ein Leben zusammen. Da ich selber den Weg, monatelang und ein Visa dem anderen zu beantragen entkommen wollte, beschlossen wir kurzum zu heiraten. Mit der Rückreise meiner Frau nach den 14 Tagen, buchte ich kurzum im selben Flieger nach Sankt Petersburg die nächste Reise , aber mit Ihr, meiner Traumfrau. Denn in den 14 Tagen in Deutschland erhielt ich mein Geschäftsvisa. Mir war mehr als Klar, wenn ich diese Frau haben möchte und Sie mich auch haben möchte, ist ein Weg in Richtung Deutschland unvermeidlich Hochzeit..Hochzeit.
Der Grund, das Sie nach Deutschland dann kommen müsste, liegt bei mir auf der Hand, ich kann meine Firma (10 Mitarbeiter) nicht aufgeben. Sicherlich wird meine Frau deutlich mehr Risiko eingehen, denn wenn wir den Schritt wagen und Sie nach Deutschland kommen wird, gibt Sie viel mehr zunächst auf.
Also habe ich noch in Sankt Petersburg im Beisein Ihrer Mutter und Schwester den Heiratsantrag gestellt. Und was oll ich sagen, sie sagte JA!
Die Planungen zu einer Hochzeit gingen dann Ruck Zuck. Ich machte da Nägel mit Köpfen, überlegte nicht lange hin und her. Belas mich im Internet, in Foren, überlegte nur kurz hin und her und siehe da?
DÄNEMARK!
Das Zauberwort, Zauberland, alles so einfach und Easy. Also organisierte ich über eine Agentur alles nötige.
1 Monat später war alles unter Dach und Fach. Alle nötigen Unterlagen, auch von meiner Frau mit Apostillen, wo es nötig war und alles ging dann über die Agentur nach Dänemark. Meine Frau bekam ein Multischengen Visa, zwar nicht über Deutschland, denn das Risiko eines Eintrage mit dem Vermerk "NO Marid" wollten wir vermeiden. Ja so etwas gibt es, soweit ich mich belesen konnte nur bei den Deutschen Behörden, wenn der Verdacht nahe liegt, das ein Besuchs Schengenvisa der Deutschen dazu genutzt werden sollte zu heiraten. Den Dänen ist nur wichtig das es ein Multischengen Visa ist. Von welchen EU Land, vollkommen EGAL! Also reisten wir nach Dänemark, blieben drei phantastische Tage dort und heiraten. Die Eheurkunde wurde noch umgehend von den Dänen in Kopenhagen bestätigt und eine Apostille drauf gemacht, denn meine Frau möchte ja auch meinen Nachnahmen tragen. Dieser muss aber in Deutschland beim Zuständigen Standesamt beantragt werden. Also nach Dänemark ging es dann direkt nach Deutschland und wir beantragten die Namensanpassung meiner Frau. Leider fehlte uns auf Ihrer Geburtsurkunde die Apostille, welche in Dänemark nicht nötig war zur Eheschließung, also musste meine Frau erst wieder zurück nach Sankt Petersburg und diese Apostille besorgen. Meine Frau reiste also allein wieder zurück, zwei Wochen später reiste ich hinterher für 10 Tage und nahm diese Unterlagen wieder mit zurück nach Deutschland. Das wir diese Tage immer intensiv nutzen um unsere Zweisamkeit und Gefühle zu vertiefen ist ja auch klar. Parallel kann ich aber das Kulturelle Sankt Petersburg auch in vollen Zügen genießen.
Nachdem ich dann, zurück wieder in Deutschland, beim Standesamt wieder war um die Urkunde zu bekommen zur Namensanpassung meiner Frau, teilte mir diese Mitarbeiterin des Standesamtes mit, das es einen anonymen Anruf gab, das meine Eheschließung eine "Scheinehe" sein sollte und ich angeblich 20.000 € bekommen hätte. Ich dachte in diesem Moment, mir zieht jemand den Teppich unter den Füßen weg. So etwas ungeheuerliches habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Wer erlaubt sich solchen Schwachsinn? Ich dachte in diesem Moment ich flippe Total aus!!!! Wer war das? Meine Ex Freundin? Jemand anderes, der Interesse an meine Person hatte, welche ich nicht erwiderte? Ich weiß es nicht, der Anruf war, wie angesprochen anonym.
Die Mitarbeiterin meinte nur, das Sie dieses nicht zu prüfen habe, das alle Unterlagen okay sind und Sie der Erteilung der Urkunde zur Namensanpassung auch nichts im Wege steht. Somit erhielt ich auch die Urkunde und konnte diese auch beim Landesverwaltungsamt mit einer Apostille versehen lassen und habe diese zu meiner Frau via UPS nach Sankt Petersburg versand. Dieses ist ja nötig, damit Sie ihre neuen Ausweise beantragen kann. Sie hat nun alle Unterlagen aus Deutschland übersetzen lassen und notariell beglaubigen lassen, was nötig ist zu der Namensanpassung und um den neuen Ausweis (russischen Ausweis) beantragen zu können. Der russische neue Pass ist beantragt und der internationale Pass (Reisepass) kann danach beantragt werden. Parallel besucht meine Frau aktuell das Goethe- Institut in Petersburg und macht dort einen intensiven Deutschkurs von 7 Wochen und beendet diesen Ende Oktober um das A1 Zertifikat in den Händen halten zu können, was mit Voraussetzung ist für eine Ehezusammenführung und das Visa dazu. Nächste Woche reise ich wiederum für erneut 10 Tage zu Ihr, damit wir uns wenigstens sehen können. Durch den Schulkurs ist es Ihr ja aktuell nicht möglich, auch wenn Sie noch das andere Multischengen Visa für 6 Monate besitzt. Ende Oktober Anfang November wird dann meine Frau das Visa zur Ehezusammenführung beantragen.
Das zunächst als Grundinfo, um sich zu meinen Fragen ein Bild machen zu können.
Ich habe in einem anderen Bereich folgendes gelesen:
... Eigentlich sollte für die Erteilung eines Visums zur Familienzusammenführung nichts im Wege stehen.
Nur, wenn die Eheschließung zwischen zwei Ausländern ist (eine mit gultigem deutschem Aufenthaltstitel) könnte sich der Mangel an Mitteln zum Lebensunterhalt in ein Hinderness umwandeln (z.B. Bezug von ALGII oder nicht ausreichenden Wohnraum).
Wenn die Eheschließung zwischen einem Deutschen und einer Ausländerin stattgefunden hat, dürfen die Behörden das Visum nicht verweigern. Sogar bei der Vermutung einer Scheinehe, müssen die Behörden ein Einreisevisum für einen einjährigen Aufenthalt ausstellen und innerhalb dieser Zeit die Beweise dafür vorlegen. Die Einreise kann in dem Fall einer binationalen Ehe (Deutscher - Ausländerin) meines Wissens nur verweigert werden, wenn die Beweise für eine Scheinehe schon vorliegen ...
Nun aber meine Fragen und vielleicht gibt es ja auch Infos von Euch oder Tipps.
1. Durch den blödsinnigen Anruf, der mich immer noch Fassungslos macht und ich nicht weiß, ob der nur beim Standesamt war, aber bekommen wir da nun ggf. Probleme? Sollten wir da abwarten was auf uns zukommen wird?
2. Ist ein anonymer Anruf Beweis genug einer angeblichen Scheinehe? Ich habe es gar nicht nötig eine Scheinehe einzugehen, denn ich bin wirtschaftlich unabhängig und vor allem liebe ich meine Frau über alles.
3. Kann oder sollte man sich im Vorfeld schon mit der Ausländerbehörde oder dem Konsulat in Verbindung setzen?
4. nimmt eine deutsche Behörde solchen anonymen Mist überhaupt ernst?
Ich reise doch nicht immer nach Sankt Petersburg zu meiner Frau, wenn da nicht ernste Absichten hinter stecken. Immerhin war ich jetzt schon 4 mal bei Ihr in der kurzen Zeit. Will ja nicht anmerken, was Flugtickets kosten und vor allem die Zeit, welche ich nicht 100% meiner Firma zur Verfügung stehe. Unfassbar solche Behauptungen einer anonymen Person.
Ich würde mich über Infos und Tipps Eurerseits sehr freuen....
Euer Peter