http://taz.de/Debatte-Asylpolitik/!126208/
Spannendes Thema. Man könnte nun sagen, die Autorin spinnt ja (allein, weil sie das Unterhaltsrecht vergisst). Aber am Ende gibt es ja auch im Forum nicht wenige, die heiraten, damit es ihren Partnern in Deutschland besser geht als in Russland.
Debatte: Ich heirate einen Flüchtling
Re: Debatte: Ich heirate einen Flüchtling
Das ist ja mal ein Vergleich....Zejtnot hat geschrieben:Aber am Ende gibt es ja auch im Forum nicht wenige, die heiraten, damit es ihren Partnern in Deutschland besser geht als in Russland.
Also ich kenne hier im Forum eigentlich niemanden, der seinen Partner nicht deshalb geheiratet hat, weil er gerne mit ihm zusammenleben möchte, bzw. in mindestens liebt.
Das mit dieser Aufforderung zur Scheinehe zu vergleichen....
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
W. Churchill (1940)
Re: Debatte: Ich heirate einen Flüchtling
So? Wer denn? Bisher ist mir hier keiner begegnet, der jemanden heiraten wollte, um ihn/sie aus Russland "rauszuholen". Dass man evtl gleich oder später in DE lebt, ist Nebeneffekt, aber nicht Hauptziel der Eheschließung, würde ich mal behaupten.Zejtnot hat geschrieben:Aber am Ende gibt es ja auch im Forum nicht wenige, die heiraten, damit es ihren Partnern in Deutschland besser geht als in Russland.
Du erntest, was du säst.
- Zejtnot
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Re: Debatte: Ich heirate einen Flüchtling
Ich beziehe dies nicht auf uns "Aktive", aber oft liest man schon zwischen den Zeilen der kurzzeitigen Gäste: "Meine zukünftige soll natürlich nicht mehr länger in Russland leben müssen." oder ähnliches. So zumindest meine Wahrnehmung.
Wie dem auch sei, ich fand den Artikel spannend, weil er im Grunde zeigt, was es für Beweggründe für Scheinehen geben kann. Und Scheinehen führen wiederum dazu, dass auch "echte" Ehen unter verschärfte Regeln fallen.
Wie dem auch sei, ich fand den Artikel spannend, weil er im Grunde zeigt, was es für Beweggründe für Scheinehen geben kann. Und Scheinehen führen wiederum dazu, dass auch "echte" Ehen unter verschärfte Regeln fallen.
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Re: Debatte: Ich heirate einen Flüchtling
Zejtnot, nachfolgendes ist in keiner Weise gegen Dich gerichtet und du "zitierst" nur...Zejtnot hat geschrieben:"Meine zukünftige soll natürlich nicht mehr länger in Russland leben müssen." oder ähnliches.
Bei dieser Einstellung, die manche "Prinzen"/"Retter" hegen, bekomme ich das Kotzen und Fußpilz. Oh wie generös, wie edelmütig vom deutschen Ritter, die arme russische Maid aus der Sowjet-Gosse zu retten. Sie steht den ganzen Tag sehnsüchtig am Einglasfenster ihrer Chrustschowka, das letzte Mal vor einem Monat gegessen, und wartet auf die Erlösung aus dem Westen.
Wer SO denkt, um eine Russin zu heiraten, lebt noch geistig in der Steinzeit, war wohl auf dem hiesigen Partnermarkt nicht vermittelbar (zu hässlich? zu fett? zu provinziell? zu blöd?) und hat gehörig was an der Klatsche.
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
Re: Debatte: Ich heirate einen Flüchtling
Ist wirklich spannend!Zejtnot hat geschrieben:Ich beziehe dies nicht auf uns "Aktive", aber oft liest man schon zwischen den Zeilen der kurzzeitigen Gäste: "Meine zukünftige soll natürlich nicht mehr länger in Russland leben müssen." oder ähnliches. So zumindest meine Wahrnehmung.
Wie dem auch sei, ich fand den Artikel spannend, weil er im Grunde zeigt, was es für Beweggründe für Scheinehen geben kann. Und Scheinehen führen wiederum dazu, dass auch "echte" Ehen unter verschärfte Regeln fallen.
Die TAZ -Schreiberin will jemanden ins Boot bringen und der einzelnen Person helfen. Ich finde diese Idee "Menschlich", ruiniert aber die Institution Ehe. Diese Kurzzeitbesucher die hier im Forum aufzutauchen machen genau das GLEICHE. Wer soviel Menschlichkeit beweist der soll auch für die Einfuhr in Haftung genommen werden. Auch nach Scheidung sollte man für die Kosten die solche Personen verursachen die Haftung übernehmen. Davon liest man nicht in dem Artikel weil für einen Linken sowieso immer nur die Allgemeinheit die Haftung übernehmen soll.
Ich habe eine Freundin die arbeitet in einem Jobzentrum în einer westdeutschen Grossstadt. In ihrer Stadt heiraten männliche Gruppen einer NationalitätX meistens erst jemanden mit deutscher Staatsbürgerschaft und HARZ4 Hintergrund um später in Scheidung zu gehen und dann eine Frau aus diesem Land X später durch Familiennachzug ins Land zu bringen und Kinder zu bekommen. Die Institution Ehe wird so als Reisevisum verstanden. Der Grossteil dieser Nationalität in dieser Stadt lebt von HARZ4. Es gibt aber auch einen anderen Fall. Bei der anderen Nationalität Y werden oft die Töchter die schon hier geboren sind Schwanger und der Vater ist unbekannt. Getroffen wird natürlich auf der HARZ 4 Stube. Natürlich ist das für sie immer Lustig wenn jemand mit Kopftuch in die Stube kommt und dann meint sie kenne den Vater nicht ihrer vielen Kinder. Meine Freundin ist übrigens Syrerin, aus einer christlichen Familie und ihre kleine Familie lebt von ehrlicher Arbeit und kleinen Stundenlöhnen in der Stadt. Bei den beiden genannten Nationalitäten sind keine Türken oder Russen dabei. Auch so spielen zu meiner Verwunderung weder Russen noch Türken eine grössere Rolle in der HARZ4 Statistik. Die Spitzenreiter sind Nordafrikaner und Zentralasiaten.
Ihr sind die Hände gebunden, da die Sozialgerichte fast ausschliesslich aus Mangel an Beweisen den Klägern Recht zusprechen und ihre Sanktionen verwässert werden.

