Visum für russische Freundin ohne Arbeit
Verfasst: 16 Nov 2013, 22:17
Hallo liebe Damen und Herren,
mein Name ist Daniel, ich bin 24 Jahre alt und wohne in Deutschland. Seit ca 2 Jahren habe ich eine Freundin aus Moskau. Sie will mich dieses Jahr über die Weihnachtsfeiertage besuchen. Insgesamt soll ihr Aufenthalt 30 Tage betragen. Sie war letztes Jahr schon zwei mal bei mir zu Besuch. Dabei hatte sie jedoch ein französisches Visum. Dieses war nämlich unserer Meinung nach einfacher zu bekommen, als ein deutsches Visum. Ich holte sie dann in Paris mit dem Auto ab und fuhr sie nach ihrem Aufenthalt wieder dort an den Flughafen. Da dieser Weg jedoch sehr umständlich war wegen der hohen Maut-, Sprit- und Mietwagenkosten, haben wir uns dazu entschlossen diesmal ein deutsches Visum zu beantragen.
Sie ist 23, ledig, hat ein abgeschlossenes Studium, aber ist seit April 2013 arbeitslos. Eigentlich wollte sie ab Oktober in Deutschland studieren (Sie hat bereits über uni-assist eine Hochschulzugangsberechtigung mit der Note 1,5 bekommen, sie brauchte nur noch einen Platz für eine Deutschkurs), jedoch hatte sie keinen Platz an der Uni bekommen. Zur Zeit macht sie im Goethe Institut in Moskau einen Deutschkurs (Niveau: A1). Dieser Kurs endet in zwei Wochen. Nach dem Aufenthalt bei mir in Deutschland will sie wieder zurück nach Russland und dort Arbeit finden. Einen weiteren Versuch für ein Studium in Deutschland will sie parallel dazu versuchen, jedoch werden wir uns darauf nicht mehr verlassen. Es wäre aber dennoch schön, wenn es klappen würde.
Da ich Student bin und über kein eigenes Einkommen verfüge, hat mein Vater eine Verpflichtungserlärung bei der zuständigen Ausländerbehörde abgegeben. Diese habe ich ihr bereits erfolgreich zugesandt. Nun stellt sich aber die Frage, ob und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie ein Visum bekommt? Ich habe leider oft gelesen, dass es in solchen Fällen zur Ablehnung kommt, da die Rückkehrwilligkeit bezweifelt wird. Hin- und Rückflugtickets hat sie bereits gebucht und bezahlt.
Daher meine Fragen:
1. Wie kann sie in ihrer Situation ihre Rückkehrwilligkeit darlegen? Es muss doch möglich sein, dass ehrliche Menschen ein Visum erhalten!?
2. Muss sie trotz Verpflichtungserklärung eigene finanzielle Mittel vorweisen? (50 € pro Tag)
3. Ist es sinnvoll, dass sie dem Visumsantrag einen Brief beifügt, in dem sie die aktuelle Situation schildert? Also, dass wir zusammen sind und sie mich besuchen will um Weihnachten zusammen zu verbringen, etc... oder ist sowas eher schädlich für die Visumsvergabe?
Ich hoffe ihr könnt mir mit eventuell ähnlichen Erfahrungen Auskünfte und ein paar Tipps geben, damit sie das Visum bekommt. Wir sind nämlich zur Zeit ziemlich ratlos und wissen nicht wie wir am geschicktesten vorgehen sollten.
Liebe Grüße
Daniel
mein Name ist Daniel, ich bin 24 Jahre alt und wohne in Deutschland. Seit ca 2 Jahren habe ich eine Freundin aus Moskau. Sie will mich dieses Jahr über die Weihnachtsfeiertage besuchen. Insgesamt soll ihr Aufenthalt 30 Tage betragen. Sie war letztes Jahr schon zwei mal bei mir zu Besuch. Dabei hatte sie jedoch ein französisches Visum. Dieses war nämlich unserer Meinung nach einfacher zu bekommen, als ein deutsches Visum. Ich holte sie dann in Paris mit dem Auto ab und fuhr sie nach ihrem Aufenthalt wieder dort an den Flughafen. Da dieser Weg jedoch sehr umständlich war wegen der hohen Maut-, Sprit- und Mietwagenkosten, haben wir uns dazu entschlossen diesmal ein deutsches Visum zu beantragen.
Sie ist 23, ledig, hat ein abgeschlossenes Studium, aber ist seit April 2013 arbeitslos. Eigentlich wollte sie ab Oktober in Deutschland studieren (Sie hat bereits über uni-assist eine Hochschulzugangsberechtigung mit der Note 1,5 bekommen, sie brauchte nur noch einen Platz für eine Deutschkurs), jedoch hatte sie keinen Platz an der Uni bekommen. Zur Zeit macht sie im Goethe Institut in Moskau einen Deutschkurs (Niveau: A1). Dieser Kurs endet in zwei Wochen. Nach dem Aufenthalt bei mir in Deutschland will sie wieder zurück nach Russland und dort Arbeit finden. Einen weiteren Versuch für ein Studium in Deutschland will sie parallel dazu versuchen, jedoch werden wir uns darauf nicht mehr verlassen. Es wäre aber dennoch schön, wenn es klappen würde.
Da ich Student bin und über kein eigenes Einkommen verfüge, hat mein Vater eine Verpflichtungserlärung bei der zuständigen Ausländerbehörde abgegeben. Diese habe ich ihr bereits erfolgreich zugesandt. Nun stellt sich aber die Frage, ob und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie ein Visum bekommt? Ich habe leider oft gelesen, dass es in solchen Fällen zur Ablehnung kommt, da die Rückkehrwilligkeit bezweifelt wird. Hin- und Rückflugtickets hat sie bereits gebucht und bezahlt.
Daher meine Fragen:
1. Wie kann sie in ihrer Situation ihre Rückkehrwilligkeit darlegen? Es muss doch möglich sein, dass ehrliche Menschen ein Visum erhalten!?
2. Muss sie trotz Verpflichtungserklärung eigene finanzielle Mittel vorweisen? (50 € pro Tag)
3. Ist es sinnvoll, dass sie dem Visumsantrag einen Brief beifügt, in dem sie die aktuelle Situation schildert? Also, dass wir zusammen sind und sie mich besuchen will um Weihnachten zusammen zu verbringen, etc... oder ist sowas eher schädlich für die Visumsvergabe?
Ich hoffe ihr könnt mir mit eventuell ähnlichen Erfahrungen Auskünfte und ein paar Tipps geben, damit sie das Visum bekommt. Wir sind nämlich zur Zeit ziemlich ratlos und wissen nicht wie wir am geschicktesten vorgehen sollten.
Liebe Grüße
Daniel