Visumproblem zur beabs. Eheschließung
Verfasst: 20 Nov 2013, 19:23
Guten Tag,
hier fängt die Katze wohl selbst ihren Schwanz.
Meine Verlobte (52) lebt in Chabarovsk, ca 11.000 km von hier fast am Pazifik.
Ich (59) lebe in Bayern, Beide sind wir unverheiratet.
Anfang November 2013 war meine Verlobte nun nach vorheriger Terminvereinbarung in Nowosibirsk
um dort das Eheanbahnungsvisum zu beantragen. (5 Stunden Flug von Ihrem Heimatort).
Dort teilte man ihr mit, das sie eine Bestätigung vom deutschen Standesamt über die beabsichtigte
Eheschließung mit einem Deutschen benötige, wußten wir aber schon und hatten schon mal mit
Papiere sammeln angefangen.
Ich sprach erneut vorm Standesamt vor und erhielt Auskunft über die noch beizubringenden Dokumente.
Gestern nun war ich zum x-ten mal im Standesamt Berchtesgaden und mir wurde gesagt, das ich soeben
das letzte fehlende Dokument abgegeben habe. Alle erforderlichen Unterlagen liegen nun in Kopie vor,
die entsprechenden Originale bei meiner Verlobten (inkl. A1-Prüfung usw...alles da)
Die Übersetzung eine zug. Übersetzers erhalte ich morgen.
Heute kriege ich einen Anruf vom StdA, das alle Dokumente und Apostillen (5 Stck) in Kopie umsonst
waren, da sie nur originale Unterlagen anerkennen.
Ich sagte Ihnen, das die Originale ja dann meine Verlobte mitbringen würde, was aber jetzt dem StdA
nicht ausreicht, um eine Anmeldung zur beabsichtigten Eheschließung auszustellen.
Schicken mit Post, Express oder ähnlichem kann man aber nichts, weil 1. das viel zu riskant ist, 2. das
ewig dauert und 3. das verschicken von persönlichen Dokumenten aus Russland raus verboten ist lt.
Ausfuhrbestimmungen.
Nun kennt man das ja schon von Arbeitslosen, die ohne Wohnung keine Arbeit kriegen, ohne Arbeit aber
keine Wohnung. Weiß der Gesetzgeber noch was er da tut ?
Ein "Willkommen im Club" brauche ich gerade nicht als Anmerkung.
Kann mir da irgendwer hilfreich einen Ratschlag geben, was wir tun können ?
Die Variante Dänemark sehen wir als zu riskant an.
Bewußt habe ich unsere Alter dazu geschrieben, weil ich damit sagen wir, wir sind keine Teenager, naja und
in dem Alter hat das Thema "Scheinehe" wohl auch keine Relevanz.
Rüber fliegen geht aus arbeitstechnischen Gründen nicht.
Soll meine Verlobte allen ernstes erneut nach Nowosibirks fliegen, dort eine beglaubigte Vollmacht unterschreiben,
ihren Reisepass beglaubigt abkopieren lassen und dann wieder heim fliegen und erneut warten ?
Nowosibirsk liegt auf der (fast) halben Strecke Richtung Deutschland von ihr aus gesehen.
Ich weiß echt keinen Rat mehr.
Kann meine Verlobte vielleicht jetzt ein Tourist- oder Besuchervisum beantragen, was dann nach Prüfung in Deutschland
in ein Eheanbahnungsvisum (Ehevisum) umgewandelt wird ?
Vielleicht stand Jemand vor einem ähnlichen Problem.
Vielen Dank im voraus
claus
hier fängt die Katze wohl selbst ihren Schwanz.
Meine Verlobte (52) lebt in Chabarovsk, ca 11.000 km von hier fast am Pazifik.
Ich (59) lebe in Bayern, Beide sind wir unverheiratet.
Anfang November 2013 war meine Verlobte nun nach vorheriger Terminvereinbarung in Nowosibirsk
um dort das Eheanbahnungsvisum zu beantragen. (5 Stunden Flug von Ihrem Heimatort).
Dort teilte man ihr mit, das sie eine Bestätigung vom deutschen Standesamt über die beabsichtigte
Eheschließung mit einem Deutschen benötige, wußten wir aber schon und hatten schon mal mit
Papiere sammeln angefangen.
Ich sprach erneut vorm Standesamt vor und erhielt Auskunft über die noch beizubringenden Dokumente.
Gestern nun war ich zum x-ten mal im Standesamt Berchtesgaden und mir wurde gesagt, das ich soeben
das letzte fehlende Dokument abgegeben habe. Alle erforderlichen Unterlagen liegen nun in Kopie vor,
die entsprechenden Originale bei meiner Verlobten (inkl. A1-Prüfung usw...alles da)
Die Übersetzung eine zug. Übersetzers erhalte ich morgen.
Heute kriege ich einen Anruf vom StdA, das alle Dokumente und Apostillen (5 Stck) in Kopie umsonst
waren, da sie nur originale Unterlagen anerkennen.
Ich sagte Ihnen, das die Originale ja dann meine Verlobte mitbringen würde, was aber jetzt dem StdA
nicht ausreicht, um eine Anmeldung zur beabsichtigten Eheschließung auszustellen.
Schicken mit Post, Express oder ähnlichem kann man aber nichts, weil 1. das viel zu riskant ist, 2. das
ewig dauert und 3. das verschicken von persönlichen Dokumenten aus Russland raus verboten ist lt.
Ausfuhrbestimmungen.
Nun kennt man das ja schon von Arbeitslosen, die ohne Wohnung keine Arbeit kriegen, ohne Arbeit aber
keine Wohnung. Weiß der Gesetzgeber noch was er da tut ?
Ein "Willkommen im Club" brauche ich gerade nicht als Anmerkung.
Kann mir da irgendwer hilfreich einen Ratschlag geben, was wir tun können ?
Die Variante Dänemark sehen wir als zu riskant an.
Bewußt habe ich unsere Alter dazu geschrieben, weil ich damit sagen wir, wir sind keine Teenager, naja und
in dem Alter hat das Thema "Scheinehe" wohl auch keine Relevanz.
Rüber fliegen geht aus arbeitstechnischen Gründen nicht.
Soll meine Verlobte allen ernstes erneut nach Nowosibirks fliegen, dort eine beglaubigte Vollmacht unterschreiben,
ihren Reisepass beglaubigt abkopieren lassen und dann wieder heim fliegen und erneut warten ?
Nowosibirsk liegt auf der (fast) halben Strecke Richtung Deutschland von ihr aus gesehen.
Ich weiß echt keinen Rat mehr.
Kann meine Verlobte vielleicht jetzt ein Tourist- oder Besuchervisum beantragen, was dann nach Prüfung in Deutschland
in ein Eheanbahnungsvisum (Ehevisum) umgewandelt wird ?
Vielleicht stand Jemand vor einem ähnlichen Problem.
Vielen Dank im voraus
claus