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deutsch-russische Beziehungen haben schlechte Chancen?

Verfasst: 12 Dez 2004, 14:56
von Gast
Hallo,
bin gerade in dieses Forum gekommen. Keine Ahnung, ob jemand der lange Text interessiert.
Ich will mal kurz über meine ehemaligen Beziehung mit einer Russin aus Moskau erzählen, die in Rußland Germanistik studiert hatte.
Wir kannte uns ca. 3 Jahre und waren ca. 1,5 Jahre zusammen.
Ich muß sagen, dass das die problematischte Beziehung war, die ich je hatte.
Aber vielleicht hatte ich auch nur Pech und mich würde deshalb eure Meinung interessieren.
Ihr Name ist Olga und sie studierte in Deutschland Sozialpädagogik.
Die Immatrikulation an dem Studium nahmen wir deshalb vor, damit sie ein Visum länger als 3 Monate bekommen hat.
Olga war finanziell nicht gut gestellt, deshalb war es klar, dass ich ihr den Lebensunterhalt und überhaupt alles bezahlte wie z.B. Krankenkasse, Urlaube u.s.w.
Überhaupt denke ich, dass ich viel für sie gemacht habe - nicht nur finanziell.
Nachdem sie keinen Führerschein hatte, war ich praktisch ihr rivatchauffeur.
Das ist alle noch ok.

Aber Olga würde ich als extrem launisch, zickig und egoistisch beschreiben.
Sie war oft einen ganzen Tag beleidigt und nannte mir aber oft nicht die Gründe ihres Beleidigseins.
Wenn ich die Gründe des Beleidigseins wußte, dann waren das aus meiner Sicht Kleinigkeiten z.B. holte ich Sie am HBF ab und kam 10 Minuten zu spät. Ich kam deshalb zu spät, weil ich nicht rechtzeitig aus der Arbeit kam. Ein anderes mal konnte sie mich unter der Woche nachts zwischen 1 Uhr und 2 Uhr telefonisch nicht erreichen, um sie von einer
Freundin abzuholen. Ich schlief bereits, da ich am nächsten Tag früh zur Arbeit mußte.
Ich hatte ihr gesagt, dass ich ab 24:00 Uhr schlafe. Ihr Reaktionen waren extrem, Türen zuschlagen und eine zersplitterte Vase. Ich könnte hier eine endlose Liste solcher Beispiele bringen.
Insgesamt war die Beziehung extrem einseitig.
Sie verlangte viel von mir gab aber nichts zurück.
Die letzten 4 Monate wohnte sie bei mir. Sie schlief jeden Tag aus, sah TV und traf ihre Freundinnen.
Sie war nicht bereit einen Teilzeitjob anzunehmen und macht auch nichts im Haushalt.
Gekocht hat sie vielleicht alle 10 Tage, wenn sie Lust dazu hatte.
Wenn ich sie um einen Gefallen bat, bekam ich zur Antwort, das sind deine Sachen oder was habe ich davon.
Andererseits bekam ich den Vorwurf, dass ich zu wenig im Haushalt mache.
Sie hatte auch kein Verständnis dafür, dass ich abends nach der Arbeit manchmal müde bin.
Da hieß es dann nur: Na und, andere arbeite nicht oder was.
Natürlich gab es auch schöne Zeiten. Aber nachdem das Negative so überwiegend war beendete ich die Beziehung vor 9 Monaten.
Sie rief mich letzte Woche an, dass ihr Visum nicht verlängert wird und sie demnächst zurück nach Moskau geht.
Angeblich hätte sie jemand kennen gelernt, der sie heiraten wollte, aber dann wegen der finanziellen Risiken einer Ehe einen Rückzieher machte.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass ihre vielen russischen Freundinnen hier, fast ausnahmslos nach 3-4 Jahren geschieden wurden.
Hatte ich Pech mit ihr? Oder liegt es an mir? Die Beziehung zu meiner jetzigen Freundin, einer Österreicherin, klappt jedenfalls gut.

Interkulturelle und -personelle Probleme in binat. Beziehung

Verfasst: 12 Dez 2004, 20:04
von Gast
Ausgesprochen interessant, dein Artikel, will kurz was dazu sagen. Es gibt mehrere Möglichkeiten:
  • "Beruf: (luxusgeile um ihre Abhängigkeit vom Mann kämpfende) Ehefrau eines Westeuropäers" - leider gibt es eine Menge Frauen, die sich genau wegen Aufenthaltsgenehmigung und finanzieller Absicherung einen Westeuropäer angeln - und wenn die Frauen nach 3 - 4 Jahren wieder geschieden waren, wird es sicher darum gegangen sein
  • ein paar interkulturelle Feinheiten und Unterschiede kann man deinen Schilderungen auch entnehmen - der Mann sorgt für alles, was mit der Außenwelt zu tun hat (um ihre Abhängigkeit kämpfende Frau), die Frau dann aber an sich für alles, was den drei K zu tun hat (überholt)
  • die menschliche Seite und der Charakter hängt aber nicht allein von dem Herkunftsland, der Nationalität und der Staatsangehörigkeit ab, einen miesen Charakter kann man überall treffen
Aber, was nützen dir diese kurzen Erklärungsversuche?! Wenn du jetzt glücklich bist..., auf das Geld,was du so abgedrückt hast, wirst du sowieso sch... dürfen/sollen/müssen.

Und liebe westeuropäischen Männer - das ist eine allgemeine,nicht auf dich bezogene Aussage-, denkt nicht mal im Traum daran, dass eine Osteuropäerin ein hinterwäldlerisches Bauernmädel sei, was brav den Haushalt führt und die Klappe hält, die Zeiten sind zu 90 % vorbei.

Verfasser zu Interkulturelle und -personelle Probleme in

Verfasst: 12 Dez 2004, 20:08
von Magdeburg-Moskva
Vefässer der ersten Antwort des threads http://aktuell.ru/forum/viewtopic.php?t=1683&highlight= "Interkulturelle und -personelle Probleme in binat. Beziehung" Verfasst am: So Dez 12, 2004 6:04 pm ist magdeburg-moskva.

Verfasst: 12 Dez 2004, 20:49
von Dave
Also wehrter Gast, da Du ja ein riesengrosser Feigling zu sein scheinst, habe ich da nicht viel Mitleid mit Dir.

Du erwähnst Deine damalige Partnerin inkl. aller Tätigkeiten sogar mit Ihrem Namen und stellst Dich selber nicht mal vor. Wahrscheinlich warst Du dem Temperament einer Russischen Frau einfach nicht gewachsen und hast dich vor Feigheit nur in den Frust genickt. (Kopfnicken)


Ansonsten sehe ich das wie mein Vorschreiber: Finde die Story unangebracht!

Ciao

PS.: Amore kann man nicht kaufen.

Verfasst: 12 Dez 2004, 21:55
von Gast
Antwort an die beiden Antworten davor.
Mitleid braucht Ihr keines zu haben. Die Beziehung ist beendet und ich habe damit abgeschlossen. Es ist Vergangenheit.
Dass ich selbst schuld war, kann man so sehen. Ich hätte die Beziehung
früher beenden sollen. Das ist aber schwer, wenn man verliebt ist.
Was heißt Feigling, hier mein Vorname: Michael. 39j. 2 Kinder geschieden 1998 nach 8 Jahren. Olga ist übrigens 32J, ledig, keine Kinder.
(inkl. aller Tätigkeiten - das ist ein Prozent)
Du meinst ich wäre ihrem Temperament nicht gewachsen gewesen.
Ich würde es nicht Temperament nennen, sondern unkontrollierte und willkürliche Aggressivität (ist eigentlich behandlungsbedürftig).
Und diesem "Temperamet" war ihr letzter Arbeitgeber in Russland auch nicht gewachsen. Da gab es nach einem Streit die Kündigung.
Am Anfang habe ich noch ziemlich viel eingesteckt, aber das hat sich nach 2, 3 Monaten geändert. Das hatte zur Folge, dass die Streits eskalierten.
Und das "Temperament" war ja nur eines der Probleme und nicht das Schlimmste.
Vielleicht gehört die Story nicht in dieses Forum. Klar kann einem das
auch mit einer deutschen Frau passieren, ist mir aber nie passiert.
Ich wollte eben hören, was ihr dazu meint (so wie dei erste Antwort) oder Ähnliches erlebt hat.
Meine Vermutung ist eben, dass Beziehungen mit russischen Frauen schwieriger bis unmöglich sind. Andererseits will ich nicht alle russischen Frauen über einen Kamm scheren. Russ. Freundinnen von Olga, die bei uns auch öfters übernachtet hatten oder mit denen wir zusammen in den Urlaub gefahren sind, würde ich als ruhige und vernünftige Menschen einstufen. Diese Freundinnen selbst, haben Sie als "so eine Zicke" bezeichnet. Interessant war noch die Aussage von Olga am Ende der Beziehung: Alle Männer habe ich in die Flucht gejagt - egal ob russische oder deutsche- diese scheiß Männer. Sie hätte ja auch darüber nachdenken können, dass es wenigstens zum Teil auch an ihr liegt. Aber für Selbstreflexion ist ihr EGO zu schwach.
Ich denke, da bin ich an ein spezielles Exemplar geraten.
Ciao

Verfasst: 12 Dez 2004, 23:53
von ein Mann zum verlieben
Und wie wäre's mit der russischen FSB-Beamtinen :wink: ?

(Bilder entfernt von der aktuell.ru-Sittenpolizei)

Verfasst: 13 Dez 2004, 02:07
von Magdeburg-Moskva
hc_blacki hat geschrieben:Selber schuld, hätte Dir genauso gut mit ner Deutschen passieren können. Daher finde ich die Story unangebracht hier.
magdeburg-moskva hat geschrieben:Und liebe westeuropäischen Männer -...
Wasn das fürn Blödsinn?
Ein Forum ist offen für vieles, daher sollte etwas Toleranz bestehen. Und wenn jemand nicht gleich die richtige Kategorie treffen sollte, ruhig Blut.

Zu meiner Aussage (ich habe dort als Gast gestanden, weil irgendwas mit dem Login schief lief) nur so viel:

Was ich von so einigen Deutschen gehört habe, die eine Russin kaufen wollen, da ist mir die Spucke weggeblieben, ergo muss man dies so manchem um die Ohren hauen.

Verfasst: 13 Dez 2004, 12:13
von Sibirier
Also ich denke, es gibt zwischen nationalen und internationalen Ehen Unterschiede. Das ist klar. Sehr oft ist zwischen deutschen und russischen Partner auch noch die Sprache eine Hürde. Man kann vielleicht auf Englisch sprechen, aber es ist nicht die "Heimatsprache" des einen oder des anderen. Dadurch kommt es nur noch manchmal zu größeren Übersetzungsfehlern!

Das internationale Ehen genauso wie "deutsche" Ehen in die Brüche gehen können liegt wohl auf die Hand. Genauso gut das einige deutsche Männer russische Frauen "kaufen" wollten und wollen und dann meinen, ich habe ihr einen Luxus geboten, dafür muß sie ewig dankbar sein. Ebenfalls das russische Frauen einfach deutsche Männer heiraten, um eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland zu erhalten, sie nach 3 Jahren verlassen und dann noch vom Trennungsgeld des Mannes leben....

Man soll sich wohl überlegen, wen man heiratet. Was man tut. Vieles macht man zunächst aus "blinde" Liebe. Ist klar. Also Michael, ich bin mit einer Russin glücklich verheiratet und lebe mit ihr in Moskau. Vorher war ich 16 Jahre mit einer Deutschen verheiratet, davon waren ebenfalls 13 Jahre an sich glücklich. Also Glück und Pech liegen eng beianander. Deswegen kann man jedenfalls nicht behaupten, ausländische Frauen nutzen die deutschen Männer nur aus. Ich fühle mich überhaupt nicht ausgenutzt. Ich finde es auch blöd, wenn man nachher über seine ehemalige Partnerin herzieht. Man hat das doch selbst mitgemacht und wenn man zum Schluß gekommen ist, das es nicht geht. Trennung. Aber dann bitte keine schmutzige Wäsche!

Viel Glück in Deiner neuen Beziehung.

Gruß

Sibirier

Es hat mich aufgeregt....

Verfasst: 13 Dez 2004, 15:24
von Sibirier
Hallo Michael,

es ist normalerweise nicht meine Art, Neulinge hier im Forum zu kritisieren. Aber so wie Du den Beitrag hier geschrieben hast, kann und möchte ich ihn nicht stehen lassen. Mir tut sogar die Olga leid, denn sie ist m. E. auf einen Westeuropäer gestoßen, vor denen ich die russischen Frauen eigentlich immer warnen möchte, weil das so nicht klappt. Als ich meiner russischen Frau dies erzählt habe, hat sich mich gleich gefragt, Кто он? – Wer ist er? Vielleicht hast Du aber auch unwissentlich Fehler gemacht, die die russischen Frauen nicht verstehen.

Du hast geschrieben, ich habe ihr ein 9-Monats-Visum besorgt, über die Universität eingeschrieben, damit sie länger als 3 Monate in Österreich bleiben kann. Das war m. E. schon der 1. gravierende Fehler! Russische Frauen möchten soziale Sicherheit. Sie lieben es nicht in „wilder Ehe“ zu leben. Du hast ihr bestimmt schon mal gesagt, ich liebe Dich. Sie sollte nach Österreich kommen und zusammen leben. Das bedeutet für eine russische Frau „Heirat“. Was machst Du? Ich besorge Dir ein Visum, damit Du länger als 3 Monate in Österreich leben kannst. Sie verlässt für Dich die Heimat, Verwandtschaft, die Freunde. Sie kommt in ein Land, wo sie evtl. die Sprache nicht versteht. Nur wegen Dir! Und was machst Du? Ich möchte Dich nicht heiraten, damit Du die Aufenthaltsgenehmigung erhälst…. Für eine russische Frau ist das wie eine kalte Dusche! Was denkt Sie? Ich soll also nur (meine Frau sagt immer so niedlich) Putzefrau spielen, im Bett alles geben und Dir sonst nur „gehörig“ sein. Es ist also Vorsicht geboten!

Dann kommt Olga nach Österreich, erfährt, dass ihre Diplome nicht anerkannt werden, weil man in Russland sowieso alles kaufen kann. Dafür hat sie jedoch jahrelang studiert, gepaukt, gebüffelt!

Du hast geschrieben, sie kam aus Moskau. In Moskau ist die Arbeitslosigkeit fast 0%! Es ist ihr ein leichtes, in Moskau Arbeit zu finden. Du schriebst, ich habe für sie die Krankenversicherung bezahlt. Was ist das? Mittlerweile Luxus in Westeuropa? Das ist doch normal. In Russland bzw. Moskau hat jeder Bürger mit einer Registrierung Anrecht auf freie Heilfürsorge? Wenn vielleicht auch nicht westlichen Standard. Was hast Du also für sie besonderes gemacht? Nur das gegeben, was eigentlich normal ist!

Du hast geschrieben, ich habe Chauffeur für sie gespielt. Fakt ist m. E. Dir war es zuviel Geld, um für sie den Führerschein zu bezahlen! Hättest Du das gemacht, wäre dieses kein Problem für sie gewesen! Dann hätte sie Dich mit Auto von der Arbeit abgeholt und wäre sie 10 Minuten später gekommen, wie hättest Du reagiert? So wie Du den Bericht geschrieben hast, bestimmt sauer! Du bist den ganzen Tag zuhause und kommst auch noch zu spät um mich abzuholen.

Sie ging alleine zu Freundinnen…. Warum bist Du nicht mitgegangen? Sie hätte sich bestimmt gefreut! Dort wird nur russisch gesprochen und ich verstehe es nicht. Sie hätte auch für Dich übersetzt. Du hast auch nicht geschrieben, ob Du russisch gelernt hast. Hast Du es? Oder wie hast Du Dich mit ihren Eltern oder Geschwister bzw. Freunde unterhalten? Hast Du gezeigt, dass Du Interesse an ihren Leben hast?

Weißt Du, was Du hier geschrieben hast, was Du alles getan hast, das sind für einen Russen Dinge des Lebens. Ein Visum bzw. Aufenthaltsgenehmigung zu besorgen, ist normal und nichts besonderes.

Eine russische – wie auch eine westeuropäische - Frau benötigt Aufmerksamkeit. Eine Knigge ist da ganz hilfreich. Russische Frau legen Wert darauf, die Wagentür aufzuhalten. Westeuropäische Frauen mögen es, können aber darauf verzichten. Für russische Frau ist es jedoch wichtig!

Michael, ich möchte es mal klar und deutlich sagen, für mich bist Du ein Egoist. Du denkst, ich hole eine russische Frau aus Russland und sie muss dafür mir ewig dankbar sein! Das ist grundsätzlich falsch. Eine russische Frau kann wohl alleine leben, ich denke sogar, noch besser wie Du. Sie kann mit sehr wenig Geld viel machen! Sie hat es gelernt in richtigen Krisenzeiten (Perestroika, Inflation usw.) zu überleben. Sie sind stolz auf das, was sie haben und können. Und das eine studierte Frau nicht als Kassiererin arbeiten möchte, kann ich ebenfalls nachvollziehen. Deine Freundin kam aus Moskau. In Moskau gibt es sehr viel reiche, normale und aber auch arme Menschen. So wie Du schreibst, gehörst Du nicht zu den reichen Westeuropäer. Also was hat sie von Dir? Eigentlich nur Deine Liebe. Und die musst Du ihr zeigen und geben. Du bist ein Durchschnittsbürger, mehr nicht. Sie war wohl ebenfalls ein Durchschnittsbürger und dann spielst Du Dich auf als Egoist. Ich habe, Ich habe, Ich habe. Du hast m. E. gar nichts getan… Sie hat in Wirklichkeit mehr für Dich getan als Du eingestehen willst. Für mich tut die Olga wirklich leid, ich hoffe für sie, dass sie wieder schnellen Fuß fassen kann in Moskau.

Also bleibe bei Deiner neuen Freundin. Vielleicht ändert Dich diese Antwort ein wenig und Du wirst feststellen, Deine Freundin wird es wohlwollend annehmen.

Gruß

Sibirier

Der nun 2 Jahre in Russland lebt und nie von seiner Frau gehört hat, dass sie mir die Aufenthaltsgenehmigung für das 2. mächtigste Land in der Welt gegeben bzw. versorgt hat.

Verfasst: 13 Dez 2004, 19:16
von Oletsch
Hi Sibirier,

also ein bisschen übertreibst Du schon.
Sibirier hat geschrieben:Russische Frauen möchten soziale Sicherheit. Sie lieben es nicht in „wilder Ehe“ zu leben. Du hast ihr bestimmt schon mal gesagt, ich liebe Dich. Sie sollte nach Österreich kommen und zusammen leben. Das bedeutet für eine russische Frau „Heirat“.
Soziale Sicherheit möchte jede/r haben, abgesehen von der Nationalität oder Geschlecht. Was hat das mit Ehe zu tun? Das klingt ja so, als wäre die Ehe gleich ein Geldfluß für die Frau. Wieso denn? Sie kann genauso zu gemeinsamen Finanzen beitragen wie ein Mann. Einzige Schwierigket, wenn die Frau im fremden Land ist wie im Beispiel von Michael, kann sie am Anfang die Sprache noch nicht gut, um einen gescheiten Job zu finden. Auf der anderen Seite, wenn die Frau studiert, muss sie Deutsch können, und zwar gut genug, um einen Nebenjob zu bekommen.
Und das eine studierte Frau nicht als Kassiererin arbeiten möchte, kann ich ebenfalls nachvollziehen.
Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen! Wer ins andere Land zieht und denkt, dass die beste Arbeitgeber im Westen nur auf ihn/sie warten, ist zumindest naiv. Oder dumm. Ich habe mit meinem (in DE anerkannten) Diplom im Blümenladen auf Teilzeit gejobbt und finde daran nichts peinliches. Wer arbeiten will (und muss) der kann das auch.

Auf der anderen Seite, Du hast recht, dass die Frau, die alles für ihren Freund aufgegeben hat und in ein fremdes Land gezogen ist, Zuwendung braucht. Das ist extrem wichtig, weil die ganze Umgebung auf einmal anders ist und frau sich nicht in ein paar Tagen anpassen kann. Hier hätte der Mann mehr Takt zeigen können und mehr auf sie zugehen, weil gerade sie in einer schwierigeren Situation ist els er. Das hatte ich selbst - leider negativ - erlebt. Man kann nicht sofort verlangen, dass russische Frau sofort alle westliche Standarten annimmt.

Das mit Geld verdienen und Ehe ist aber eine andere Sache.

Gruß
Oletsch