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Stalin - grammatikalisch korrekt?
Verfasst: 17 Jan 2005, 00:27
von Anonymous
Ich muss in Geschichte ein Referat über Stalin halten, und mich würde mal interessieren, ob Stalin (also der Name) grammatikalisch korrekt ist. Es soll doch der "Stählerne" heißen, oder? Ich habe nämlich irgendwo gelesen, dass Stalin das "in" nur drangehängt hätte, damit es sich wie Lenin anhört.
Falls es die Frage schon geben sollte, entschuldige ich mich, aber ich habe über die Suchfunktion nichts drüber gefunden.
Re: Stalin - grammatikalisch korrekt?
Verfasst: 17 Jan 2005, 11:19
von Anonymous
Samudra hat geschrieben:Ich muss in Geschichte ein Referat über Stalin halten, und mich würde mal interessieren, ob Stalin (also der Name) grammatikalisch korrekt ist. Es soll doch der "Stählerne" heißen, oder? Ich habe nämlich irgendwo gelesen, dass Stalin das "in" nur drangehängt hätte, damit es sich wie Lenin anhört.
Falls es die Frage schon geben sollte, entschuldige ich mich, aber ich habe über die Suchfunktion nichts drüber gefunden.
Stalin ist grammatisch korrekt. Ein Nachname "Stal''" würde dagegen für einen Man sehr unbequem. Weil der komisch klingeln würde
z.Beispiel:
wem(dem Stalin)-> Stalinu -> Stalju ;-)
wen (den Stalin) -> Stalina-> Stalja ;-)
in der Art....
Verfasst: 17 Jan 2005, 11:25
von Oletsch
Samudra hat geschrieben:Ich habe nämlich irgendwo gelesen, dass Stalin das "in" nur drangehängt hätte, damit es sich wie Lenin anhört.
Er hat nicht nur "-in" angehängt, sondern den ganzen Nachnamen erfunden, damit er sich wie Lenin anhört. Sein Geburtsname war Djugaschwili (j wie im Wort "Job" )
Gruß
Oletsch
Verfasst: 17 Jan 2005, 11:59
von 7punkt
Ein kleiner Witz zum Thema: stahl Stalin Stahl in Stalingrad, waehrend sich Lenin an die Lehne in Leningrad lehnte

Vorsicht mit dem "j" in job
Verfasst: 17 Jan 2005, 13:10
von Magdeburg-Moskva
Oletsch hat geschrieben: Sein Geburtsname war Djugaschwili (j wie im Wort "Job" )
Hi, Oletsch, nimm's nicht persönlich...
aber liebe Kinder, gebt fein acht, man weiß nie, ob mit "job" "job" mit einem j wie Journalist gemeint ist oder mit einem deutschen "j" wie "Jahr", das kann auf so einem russischen Forum gefährlich werden... ;-)
Das ist die Fortführung einer Zote aus den Job- und job-Angeboten, wo vor kurzem so viel MLM und sonstige nicht-wirklich-Arbeitsplätze angeboten wurden, seid mir nicht zu böse.
Verfasst: 17 Jan 2005, 13:26
von Dietrich
Das "j" oder "dsch"-Problem geht in Detschland ja schon bei Namen wie Jack, Jonny oder Jim los :-)
Wenn man da die meisten Deutschen hoert, die sich noch an die Tarzanfilme mit "Jonny Weissmueller" erinnern koennen. Natuerlich mit deutschem "j", also mehr "jonnieh" gesprochen.....
Grusel....
Dietrich
Verfasst: 17 Jan 2005, 13:40
von Dave
Im Deutschen wirst du seinen Namen aber folgendermassen geschrieben finden: Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili
Interessanter jedoch sein Spitzname "Koba" (aus der Schulzeit) unter dem er als knapp zwanzigjähriger schon erste Streiks und Demos organisiert hatte.
Viel Spass beim Referat.
Dave
Verfasst: 17 Jan 2005, 13:49
von 7punkt
Liebe Leute,
wenn ich mich nicht irre, wird der russische Buchstabe "ж" ins Deutsche als "SH" uebertragen. Da es hier zum Teil auch um diesen Buchstaben geht, so wird dann sein Name folgenderweise geschrieben: Dshugaschwili
LG,
7punkt
Verfasst: 17 Jan 2005, 14:10
von Oletsch
@Magdeburg-Moskva
ich nehme es nicht persönlich ;-)
ich kenne aber keine Deutsche/deutschsprachige Person, die das Wort "Job" anders aussprechen würde als ich es meinte...
Und - nimm das nicht persönlich - aber Vorsicht mit den "lieben Kindern": vielleicht reicht Dein Alter nur bis zu meinem kleinen Bruder ;-)
Oletsch
Verfasst: 17 Jan 2005, 16:47
von Anonymous
Das mit Dschugaschwili wusste ich schon. Er ist ja Georgier, kein Russe. Also, Stalin ist grammatikalisch korrekt. Aber warum hört sich das komisch an? Ist Koba auch ein russisches Wort oder Georgisch?