Seite 1 von 1

Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 28 Sep 2015, 03:31
von Alex KA

Re: Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 28 Sep 2015, 15:23
von Andy
Das ist nun wirklich nix neues. Der Konflikt Syriens mit den USA, genauer gesagt mit Israel, dauert nun schon Jahrzehnte. 1967 schon vergessen?
War doch irgendwie abzusehen, dass da noch mal eine heisse Phase kommt, und jetzt ist sie da.

Re: Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 28 Sep 2015, 19:40
von Berlino10
Schlimm nur, das einige Deutsche Kloaken Medien die erneute Dämonisierung und US-Kriegshetze mitmachen
“Derzeit ist Syriens Diktator Assad der weltgrößte Massenmörder. Sein Giftgas und seine Fassbomben haben eine Viertelmillion Menschen getötet. Elf Millionen Syrer sind auf der Flucht. Die meisten fliehen vor Assad. Hundertausende sind schon in Deutschland. Die Furcht, dass noch mehr kommen (!!), scheint grösser als die Furcht vor Assad.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... ember-2015
Das ZDF erdreistet sich im o.g. Hetz-Beitrag nicht nur wieder einmal der völlig unbewiesenen Behauptungen, dass Assad Giftgas eingesetzt habe oder die Mehrheit der Syrer wegen ihm fliehe (!), nein diesesmal lügen und hetzen sie Assad auch noch zum Massenmörder hoch, der ALLE Toten des Bürgerkriegs zu verantworten habe.

Dabei werden auch noch die Politiker von SPD und Merkel für ihren Kooperationskurs mit Assad angeklagt, und die Olivgrünen als Ankläger für RUS und Assad als "Hauptverantwortliche der Schlächterei in Syrien" genutzt.

"Putin rüstet Syrien auf. Er ist Assads Pate seit Anbeginn, gegen den Willen der Arabischen Liga." Und wenn wir absehbar mit Assad kooperieren, dann war es RUS, das uns gezwungen hat, mit einem "Massenmörder zusammen zu arbeiten."

Ich bin es leid, solche Goebbelshetze auch noch bei uns als sytematische US-Propaganda entlarven zu müssen.
  • Giftgasangriffe Assads zweifelhaft und unbewiesen.
    Reuters meldete mit seriöser Quelle im Februar 210.000 Tote, davon 35.000 aus den verschiedenen Rebellengruppen, aber 45.000 Tote der Syrischen Armee.
    Allein daran oder auch an der Eroberung 2/3 des Landes kann man schon ablesen, wie intensiv die islamistischen Rebellen agieren
    Zynisch wird es wenn die Arabischen Liga als Wohltäter und nicht als IS Unterstützer erwähnt wird
    Ekelhaft auch, wie das ZDF die Flüchtlinge für seine Lügen instrumentalisiert
    Geschichtsverlogen, die USA, die Golfstaaten völlig unerwähnt zu lassen
    Übrigens: sind bis jetzt keine Hunderttausende da (2014: 35.000 / 2015 bis jetzt: 53.000)
ALLE Toten, auch die eigenen Soldaten hat Assad "ermordet". Die meisten Flüchtlinge zu verantworten. Das ist kein Journalismus mehr. Rund 90% lassen sich durch so eine Kloaken-Sendung aufhetzen, weil sie keine Informationen ausserhalb des Mainstreams haben, nur 10% ahnen, dass es schlicht kranke, dreckige Propaganda und Volksverhetzung ist.

Re: Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 28 Sep 2015, 22:51
von Alex KA
Ich habe gehört dort war wirklich ein Giftgas Einsatz, aber komischerweise gerade in der Zeit wann die USA bereit zu einem Angriff auf Syrien waren, es war vermutlich nur Provokation von jemanden um US-Angriff zu provozieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wulf_Schmiese
Während eines längeren Aufenthalts in den USA erhielt Schmiese Auslandsstipendien bei verschiedenen US-amerikanischen Tageszeitungen; ein Forschungsaufenthalt an der Columbia University in New York City schloss sich an. Von 1996 bis 1998 absolvierte Schmiese die Ausbildung zum Redakteur an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Seine Stationen während dieser Ausbildung waren Die Zeit und Der Spiegel, Der Standard in Wien und das ZDF-Studio in Washington D.C.
http://nrodl.zdf.de/none/zdf/15/09/1509 ... p13v11.mp4
Ab 19 Minute

Mann muss nur wiederholen Assad muss weg, Putin = Hitler, und solche Sachen, dann bist du ein Wissenschaftler :lol:

Und hier noch einer
http://nrodl.zdf.de/none/zdf/15/09/1509 ... p13v11.mp4

ab 4 Minute - "Putin ist ein Brandstifter in Syrien"
Mann, mit diese Leute kann man nicht verhandeln

Re: Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 29 Sep 2015, 01:18
von Berlino10
Danke, habe ich mir schon gedacht, dass das wieder so eine US-gezüchtete Schmießfliege ist.

Die Heute-Show musste sich auch schon mit einer eigenen Serie über diesen Typen aufregen Mein Gott, Schmiese!

Re: Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 29 Sep 2015, 02:30
von louise
Obama und Putin in NY......... was sagt uns dieses Foto, insbesondere der Gesichtsausdruck beider Protagonisten????
http://r-scale-e8.dcs.redcdn.pl/scale/o ... 0&dsth=360

Ich wage mal einen Vergleich des Gesichtsausdrucks von Obama mit diesem Foto hier (Situation Room "Osama bin Laden...etc.)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... _Laden.jpg

Re: Wie USA Syrien destabilisierten

Verfasst: 29 Sep 2015, 21:21
von Berlino10
Während der Deutsche Mainstream Assad die Schuld an den Toten / Flüchtlingen zuschieben versucht,
findet sich die Wahrheit sogar in der Deutschen Peripherie:

FAZ - Günter Meyer im Interview über Putin und Syrien-Konflikt
Ohne das völkerrechtswidrige Vorgehen der Vereinigten Staaten, die Fehlentscheidung von Bremer und die bewusste Inkaufnahme, dass ein salafistisches Herrschaftsgebiet im Osten Syriens entsteht und dieses sogar nach Einschätzung des CIA unterstützt werden sollte, wäre es nie dazu gekommen, dass sich der IS zu einer globalen Bedrohung entwickeln konnte.

Syrien wird immer mehr zur kurzen Lunte eines explosiven Pulverfasses, dessen Gemisch immer vielfältiger und unübersichtlicher wird. Hat die westliche Außenpolitik in dieser Region versagt?

Sie hat gründlich versagt, beginnend mit der amerikanischen Invasion im Irak. In Syrien führten die Strukturen, die unter dem autoritären Regime von Baschar al Assad durch die massive Unterdrückung und Verfolgung Oppositioneller charakterisiert waren, führten zu Widerständen in der Bevölkerung, die sich dann im sogenannten Arabischen Frühling entluden. Doch dass es in Syrien zu den katastrophalen Entwicklungen kam, hat mit der Politik der Vereinigten Staaten zu tun.

Wie kommen Sie zu diesem Schluss?

Die Vereinigten Staaten bildeten eine Allianz mit Israel und Saudi-Arabien, um das Assad-Regimes zu stürzen. Von Wikileaks wurden kürzlich geheime Unterlagen aus dem Jahr 2006 veröffentlicht, wonach die Vereinigten Staaten aufgrund einer Schwachstellenanalyse des Assad-Regimes Strategien zum Umsturz in Syrien entwickelte. Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh hat 2007 die Allianz zwischen den drei Staaten zum Sturz der syrischen Machthaber aufgedeckt und nachgewiesen, dass hier Terrorkämpfer für einen Machtwechsel in Syrien ausgebildet wurden.

Die Destabilisierung der Herrschaft von Assad ist in dem Augenblick zum Tragen gekommen, als die ersten syrischen Proteste einsetzten. Während westliche Medien nur von dem brutalen Vorgehen des Regimes gegen friedliche Demonstranten berichteten, sind inzwischen etliche Terroranschläge auf die Sicherheitskräfte belegt worden, bei denen Dutzende von Soldaten des Regimes getötet wurden. (laut Reuters über 45.000)

Wenn man sich diese prekären Verhältnisse im Detail anschaut, dann kommt die Frage auf: wie sehr geht es den Konfliktparteien um Menschenrechte?

Es handelt sich hier vorrangig um nationale Interessen und strategische Zielsetzungen. Dabei werden Menschenrechte und Forderungen nach Demokratie nur vorgeschoben, um die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen. Bei keinem der politischen Akteure, weder Russland noch den Vereinigten Staaten noch Großbritannien und Frankreich, geht es primär um humanitäre Ziele. Gerade von den Vereinigten Staaten wissen wir, dass Menschenrechtsverletzungen vorwiegend bei den politischen Gegnern, dagegen kaum bei befreundeten Staaten angeprangert oder gar geahndet werden. Solange es diese doppelten Standards in der westlichen Außenpolitik gibt, kann man den angeblichen humanitären Interessen keinen Glauben schenken.