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150 Freiwillige zum Baikalsee gesucht

Verfasst: 11 Feb 2005, 22:07
von Bargusin
PRESSEMITTEILUNG

150 Freiwillige nach Sibirien!
Helfer für den Bau eines 1800 Kilometer langen Wanderweges um den Baikalsee gesucht!


Der Bau des „Great Baikal Trail“ genannten Wanderweges geht in diesem Sommer bereits in seine dritte Saison. Zur Unterstützung dieses engagierten Projekts sucht der Dresdner Baikalplan e.V. in diesem Jahr mehr als 150 wagemutige Männer und Frauen, die zwischen Mai und September am Baikalsee für jeweils zwei Wochen arbeiten möchten. In 2004 hatte Baikalplan e. V. bereits 50 Freiwillige in Workcamps vermittelt. Aufgrund des großen Erfolges und des positiven Echos, wurde das Projekt auf noch mehr Regionen des Baikal ausgeweitet.

Der „Great Baikal Trail“ soll nach seiner Fertigstellung 1800 Kilometer rund um den Baikalsee, den tiefsten und ältesten See der Welt, führen und für Wanderer damit zu einem der großen Abenteuer dieser Welt gehören. Das Projekt soll den sanften Tourismus am Baikalsee fördern, den Bewohnern der Region eine wirtschaftliche Perspektive geben und die Schönheit des Baikalsees erhalten. Der Baikalplan e. V. ist einziger europäischer Partner für dieses Projekt und lädt deshalb Freiwillige ein, sich dort zu engagieren und einen Sommerurlaub mit Sinn und Abenteuer zu verbringen.

"Ziel des Projekts ist es, den sanften Tourismus in der Region zu fördern und im Sinne der Völkerverständigung den Menschen vor Ort eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive zu eröffnen, und zwar im Einklang mit der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft des Baikalsees,“ erklärt auch Claudia Löffler, Vorsitzende des Vereins Baikalplan e.V. aus Dresden. Den Traum, einen solchen Wanderweg um den Baikalsee zu bauen, hatten schon russische Umweltschützer vor mehr als 30 Jahren. Nun wird diese Idee vom russischen Initiativennetzwerk „Bolschaja Baikalskaja Tropa“ zusammen mit dem europäischen Partner Baikalplan e.V. und amerikanischen Umweltorganisationen in die Tat umgesetzt.

Geplant sind in diesem Jahr 32 Workcamps rund um den gesamten Baikalsee. Die Arbeiten reichen vom Neubau eines schmalen Pfades in extrem entlegenen und bisher nur per Schiff erreichbaren Regionen bis zur Sanierung und Markierung von bereits touristisch erschlossenen Abschnitten. Die Helfer erwartet jedoch nicht nur Arbeit. Begleitet wird das Projekt von erfahrenen einheimischen Rangern der örtlichen Nationalparkverwaltungen, die die Helfer beim Bau anleiten und mit ihnen an freien Tagen Exkursionen durch die faszinierende Natur der Baikalseeregion unternehmen. Ausgerüstet mit viel neuem Wissen über die Region, die Menschen und die russische Sprache ist ein solches Workcamp auch der ideale Ausgangspunkt, um im Anschluss den Baikalsee auf eigene Faust zu entdecken.

Bewerbungen sind nur online möglich. Die Anforderungen an die Teilnehmer werden auf unserer Homepage ausführlich erläutert.

Diese und das Online-Bewerbungsformular finden Interessenten hier:
http://www.baikalplan.de/


Nachfragen von Redakteuren bitte unter:
0351-49 43 320 oder 0176-24 11 25 08 (Tom Umbreit)

kostenloses Fotomaterial finden Sie zum Download unter:
http://www.baikalhostels.com/html/german_presse.xml.php

Bild

Verfasst: 29 Mär 2005, 09:18
von Bauleiter
Was es nicht alles so gibt. :lol:

Verfasst: 31 Mär 2005, 08:39
von Anonymous
genial, wenn meine mitreisenden einverstanden sind, dann muss ich dieses Angebot unbedingt in meine Russlandreise einbauen!

Danke für die sehr informative Hompage

Verfasst: 31 Mär 2005, 14:06
von Magdeburg-Moskva
hc_blacki hat geschrieben:Ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit bis 1-Euro-Jobber in Zwangslager nach Sibirien oder zum Baikalsee verfrachtet werden.
Blacki, du solltest Berater bei diesem Hartz-Menschen werden! Sahnst'e dicke Kohle ab, schaukelst dir die Eier, Logistik ist vorhanden, wat willst'e mehr?!
Aber beeil dich, dir die Idee patentieren zu lassen, sonst komme ich dir zuvor :twisted: Oder, polovina?

Verfasst: 09 Apr 2005, 02:42
von Anonymous
..mit GBT war ich letzten Sommer am Baikal und habe eben jenes Projekt mitgemacht. War einfach nur genial, man lernt viele neuen Leute kennen und tut noch was. Das Projekt hat mein riesiges Interesse für Russland geweckt.
Kann es also nur empfehlen, auch wenn es jetzt leider etwas teurer geworden ist. Wir (mein Kumpel und ich) haben 2 Wochen mitgearbeitet und dann noch 2 Wochen am Baikal-rumdüsen drangehängt.....war nen richtig cooler Urlaub.

Verfasst: 11 Apr 2005, 14:00
von Bauleiter
Der Baikal ist wunderschön. Hab ihn mal bei einer Reise mit dem Zarengold gesehen. Ein Traum, wirklich sehenswert. Aber ich wüsste nicht, was mich dazu bringen könnte mich mit Hacke und Spaten mitten im Nichts am Bau eines wokrukbaikalischen Trampelpfades zu beteiligen. Wer kommt eigentlich auf solche Ideen. :?
Das muss ein deutsches Projekt sein. Die Einheimischen sind da in mehreren hundert Jahren nicht draufgekommen.

Verfasst: 11 Apr 2005, 21:27
von Anonymous
Man muss schon Interesse an dieser Art von "Reisen" und Arbeit haben, wir haben es als Chance und Anreiz genutzt und das direkt mit einer kleinen Rundreise verbunden...sozusagen ein Schnupperkurs Russland ;)

Die Idee hinter dem Projekt ist es in der Region den Tourismus ("sanfter Tourismus") zu fördern und ich glaube auch das es eine gute Idee ist. Wie sich das ganze entwickelt bleibt abzuwarten, aber immerhin ist es ein Versuch und somit ein Anfang...von nichts kommt nichts.


...und wenn ich jetzt so an die Zeit zurück denke, wünschte ich säße am Feuer und wir würden wieder Gitarre spielen. Passend dazu höre ich gerade Reflektor. Kennt ihr das, wenn man nachts nicht schlafen kann und an vergangene Tage zurück denkt und wünschte genau an einem dieser Punkte gerade zu sein? Ein scheiss Gefühl :cry:
Aber was will man machen...morgen geht die Sonne wieder von neuem auf!

Verfasst: 11 Mai 2005, 13:02
von manuchka
Krischan - ich kenne das Gefühl. Da hilft nur eins: Rucksack packen und wieder hin! :reiter:

Verfasst: 19 Jun 2005, 14:05
von csey
Eigentlich würde ich so etwas mal gerne machen. Aber wenn ich Geld bezahlen muß um arbeiten zu dürfen, fühle ich mich doch irgendwie verarscht. Obwohl ich es mir natürlich leisten könnte und irgendwelche Entlohnungen / Bezahlungen am Baikalsee irrelevant zum Verdienstausfall beim Freiberufler sind. Aber es geht auch um die Anerkennung. Jedenfalls scheint dann die Arbeit nicht richtig viel Wert zu sein.

Verfasst: 20 Jun 2005, 09:13
von Bauleiter
csey hat geschrieben:.. Jedenfalls scheint dann die Arbeit nicht richtig viel Wert zu sein.
Und wenn das letzte Stück fertiggestellt ist, ist der Anfang so verödet und zugewuchert, das du gleich wieder von vorne anfangen kannst. :D