Fahrzeugidentifizierungsnummer am Ford Explorer?
Verfasst: 06 Apr 2017, 15:05
Hallo Forum!
Nach zwei Russlandreisen mit meinen normalen deutschen Ford PKW und 20.000 km gefahrenen Kilometern war das Fahrwerk komplett schrottreif, so das sich eine Überholung bei den teueren deutschen Preisen nicht mehr lohnte und ich ihn zum Schrott abholen lassen musste. Motor, Getriebe und Innenraum topgepflegt und der Rest reif für den Müll und ich verstand die Welt nicht mehr.
Nach langen suchen auf diversen Gebrauchtautoseiten habe ich einen robusten Ford Explorer Baujahr 93 4.0 OHV V6 mit frischen TüV gefunden und gekauft. Zuerst fuhr ich über die Autobahn zu mir nach hause und bei mir im Ort in den schlammigen Wald um die Allradtechnik gründlich zu testen und war mehr als zufrieden. Der 165 PS Benzinmotor hat Kraft wie eine Lokomotive
und wenn man die hintere Sitzreihe umklappt, kann man auf 200 cm mal 130 cm bequem zu zweit schlafen, wenn es nötig ist.
Nach dem ich alles am Fahrzeug kontrolliert habe, suchte ich die FIN oder VIN / Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer die ja irgendwo am Fahrzeug zu finden sein muß. Habe mit einigen Experten für amerikanische Autos telefoniert und auch mit der Dekra die die letzte HU durchgeführt hat und habe erfahren dass die Amis die Nummern nur schwach eingeschlagen haben und das sie nach 20 Jahren meistens weggerostet ist.
Die Dekra sagte, die Flucht mittig von der Beifahrertüre nach unten am Leiterrahmen schauen und dort wäre die eingeschlagene Nummer zu finden. Dort sehe ich nur frischen Unterbodenschutz. Die Plakette unter der Windschutzscheibe in der Aussparung fehlt bei mir komplett und die Herrschaften vom Amt sagten das diese Plakette nicht wichtig wäre. Nun gut.
● Das muß Karma sein, das ich von einer Scheiße in die Nächste trete
Was würde passieren, wenn ich von mir 1.800 km bis zum Grenzübergang Lettland / Russland düse und die Grenzer finden die Nummer am Ford Explorer nicht.... ?
● Habe erfahren das ich beim Straßenverkehrsamt einen "Sicherungsauftrag beantragen" kann. Da wird zuerst geschaut ob der Explorer gestohlen ist oder was anders passiert ist. Wenn alles gut ist, dann kann ich zu einem KFZ-Meisterbetrieb fahren und die Fahrzeugidentifizierungsnummer neu in den Rahmen einschlagen lassen. Danach muß ich zum TÜV und der schlägt mir vor und hinter der Zahl ein spezielles Prüfsymbol ein und dann gibt es noch einen Vermerk im Fahrzeugschein zu dieser Änderung.
Ich glaube nicht, das ich zum Urlaubstermin Mitte Mai den ganzen Quatsch schaffen kann...
Weiss von Euch jemand wie ich das Problem lösen kann?
Schöne Grüße aus der Ferne!
Nach zwei Russlandreisen mit meinen normalen deutschen Ford PKW und 20.000 km gefahrenen Kilometern war das Fahrwerk komplett schrottreif, so das sich eine Überholung bei den teueren deutschen Preisen nicht mehr lohnte und ich ihn zum Schrott abholen lassen musste. Motor, Getriebe und Innenraum topgepflegt und der Rest reif für den Müll und ich verstand die Welt nicht mehr.
Nach langen suchen auf diversen Gebrauchtautoseiten habe ich einen robusten Ford Explorer Baujahr 93 4.0 OHV V6 mit frischen TüV gefunden und gekauft. Zuerst fuhr ich über die Autobahn zu mir nach hause und bei mir im Ort in den schlammigen Wald um die Allradtechnik gründlich zu testen und war mehr als zufrieden. Der 165 PS Benzinmotor hat Kraft wie eine Lokomotive
Nach dem ich alles am Fahrzeug kontrolliert habe, suchte ich die FIN oder VIN / Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer die ja irgendwo am Fahrzeug zu finden sein muß. Habe mit einigen Experten für amerikanische Autos telefoniert und auch mit der Dekra die die letzte HU durchgeführt hat und habe erfahren dass die Amis die Nummern nur schwach eingeschlagen haben und das sie nach 20 Jahren meistens weggerostet ist.
Die Dekra sagte, die Flucht mittig von der Beifahrertüre nach unten am Leiterrahmen schauen und dort wäre die eingeschlagene Nummer zu finden. Dort sehe ich nur frischen Unterbodenschutz. Die Plakette unter der Windschutzscheibe in der Aussparung fehlt bei mir komplett und die Herrschaften vom Amt sagten das diese Plakette nicht wichtig wäre. Nun gut.
● Das muß Karma sein, das ich von einer Scheiße in die Nächste trete
Was würde passieren, wenn ich von mir 1.800 km bis zum Grenzübergang Lettland / Russland düse und die Grenzer finden die Nummer am Ford Explorer nicht.... ?
● Habe erfahren das ich beim Straßenverkehrsamt einen "Sicherungsauftrag beantragen" kann. Da wird zuerst geschaut ob der Explorer gestohlen ist oder was anders passiert ist. Wenn alles gut ist, dann kann ich zu einem KFZ-Meisterbetrieb fahren und die Fahrzeugidentifizierungsnummer neu in den Rahmen einschlagen lassen. Danach muß ich zum TÜV und der schlägt mir vor und hinter der Zahl ein spezielles Prüfsymbol ein und dann gibt es noch einen Vermerk im Fahrzeugschein zu dieser Änderung.
Ich glaube nicht, das ich zum Urlaubstermin Mitte Mai den ganzen Quatsch schaffen kann...
Weiss von Euch jemand wie ich das Problem lösen kann?
Schöne Grüße aus der Ferne!